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AKTUELLE MELDUNGEN UND ARTIKEL

UKRAINE News: Bereits mehr als 23.000 Kriegsflüchtlinge aus dem Land von Kreisen und kreisfreien Städten in Sachsen-Anhalt offiziell aufgenommen

Seit Beginn des Angriffs auf die Ukraine am 24. Februar befinden sich viele Menschen aus dem Land auf der Flucht vor Krieg und Zerstörung. Bei deren Aufnahme hat Sachsen-Anhalt inzwischen die Marke von 20.000 Menschen deutlich überschritten: So wurden hier bisher 23.046 Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine direkt von den Landkreisen und kreisfreien Städten aufgenommen („Aktuelle Informationen“ des Innenministeriums).

Zu ihnen gehören mindestens 2.521 Mädchen und Jungen im Kindergarten- und 5.886 Kinder im schulpflichtigen Alter (Stand: 16. Mai 2022, 15 Uhr). Noch hinzu kommen einige ukrainische Kriegsflüchtlinge, die bei Freunden, Verwandten oder hilfsbereiten Einheimischen private Wohnmöglichkeiten gefunden haben und noch nicht offiziell registriert sind.

In den Zwischenunterbringungen des Landes sind dem Ministerium zufolge derzeit insgesamt 20 Kriegsflüchtlinge untergebracht, davon mindestens vier Kinder im Kindergarten- und drei Kinder im schulpflichtigen Alter (Stand: 17. Mai 2022, 8 Uhr).

Kontakt: Ministerium für Inneres und Sport des Landes Sachsen-Anhalt, Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Halberstädter Straße 2/ am „Platz des 17.Juni“, 39112 Magdeburg, Telefon: +49 391 567 5514, E-Mail: pressestelle@mi.sachsen-anhalt.de 

18. Mai 2022

UKRAINE News: Geflüchtete können weiterhin Züge kostenlos mit Ausweisdokumenten nutzen

Aus der Ukraine geflohene Menschen können weiterhin auch in Sachsen-Anhalt Verkehrsmittel kostenfrei für ihre Weiterfahrt nutzen. Die zumeist Ende Februar/Anfang März erlassenen Ausnahmeregelungen gelten nach wie vor, wie eine Umfrage des Integrationsportals bei verschiedenen Verkehrsunternehmen ergab.

Voraussetzung ist ein ukrainisches Ausweisdokument (Reisepass oder Personalausweis) oder eine kostenlose Sonderfahrkarte der Deutschen Bahn (sogenanntes helpukraine-Ticket). Kinder können ohne ein Ausweisdokument in Begleitung ebenfalls kostenlos mitgenommen werden.

Zu den speziellen Reisebestimmungen in ihrem Netz hat die Deutsche Bahn im Internet Informationen „Hilfe für Geflüchtete aus der Ukraine“ zusammengestellt, verfügbar auch in Ukrainisch, Russisch und Englisch: „Інформація українською мовою“, „Информация на русском языке“, „Help for refugees from Ukraine“.

Eine Regelung zur kostenfreien Nutzung besteht auch in den Zügen der Abellio Rail Mitteldeutschland GmbH. Die Entscheidung hatte Abellio gemeinsam mit den im Deutschlandtarifverbund zusammengeschlossenen Aufgabenträgern und Eisenbahnverkehrsunternehmen getroffen. Die Abellio Rail Mitteldeutschland betreibt nach eigenen Angaben 26 Linien in zwei Netzen in Sachsen-Anhalt, Thüringen und angrenzenden Regionen.

Schutzsuchende aus der Ukraine können ebenso kostenlos mit Bahnen und Bussen der im Mitteldeutschen Verkehrsverbund (MDV) zusammengeschlossenen Betriebe fahren. Die Regelung gilt „bis auf Weiteres und auf Widerruf“. Der MDV folgt damit einer Empfehlung des Verbandes Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV). Zum Verkehrsgebiet des MDV gehören neben sächsischen Regionen auch Linien im Süden und Osten Sachsen-Anhalts sowie in den kreisfreien Städten Halle und Dessau-Roßlau. 

Bei der Magdeburger Regionalverkehrsverbund GmbH (marego) ist die Ausnahmeregelung zunächst bis 23. Mai befristet, einem Sprecher zufolge ist aber eine Verlängerung im Gespräch. Nähere Auskünfte bietet das zweisprachige marego-Merkblatt „Kostenfreie Fahrt für Flüchtende aus der Ukraine“/„Безкоштовний проїзд для біженців з України“.

Das Verbundgebiet von marego umfasst die Landeshauptstadt Magdeburg sowie die Landkreise Börde, Jerichower Land und den Salzlandkreis. Auch für eine Buslinie in und aus der Altmark kann eine marego-Fahrkarte erworben werden. Zusätzlich gilt der Verbundtarif in einigen weiteren Orten in Sachsen-Anhalt und in Niedersachsen.

Kontakte: Kundenhotline der Deutschen Bahn - +49 30 2970
Mitteldeutscher Verkehrsverbund GmbH (MDV) – Infotelefon +49 341 91353591
Telefon-Hotline der Abellio Rail Mitteldeutschland GmbH (kostenfrei): +49 800 2235546
Magdeburger Regionalverkehrsverbund GmbH – Telefon +49 391 5096350, E-Mail: info(at)marego-verbund.de

12. Mai 2022

UKRAINE News: Bundesweites Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ (Телефон довіри „Насильство щодо жінок“) bietet Beratung jetzt auch in Ukrainisch an

 

Das bundesweite Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ / Телефон довіри „Насильство щодо жінок“ hat Anfang dieses Monats sein mehrsprachiges Unterstützungsangebot um Ukrainisch erweitert. Auf Wunsch einer von Gewalt betroffenen oder bedrohten Anruferin schalten die Beraterinnen innerhalb einer Minute eine Dolmetscherin in der benötigten Sprache hinzu (Mitteilung).

Die kostenfreie, anonyme und vertrauliche Beratung unter der Rufnummer 08000 116 016 ist damit jetzt in 18 Fremdsprachen möglich.

Die Mitarbeiterinnen stehen hilfesuchenden Frauen vertraulich zur Seite und leiten sie bei Bedarf an die passenden Unterstützungsangebote vor Ort weiter. Das dauerhafte Angebot des Hilfetelefons ist kostenfrei und rund um die Uhr erreichbar (auch an Feiertagen). Zudem richtet sich das Hilfetelefon nicht nur an die unmittelbar Betroffenen, sondern auch an Menschen aus ihrem sozialen Umfeld und Personen, die beruflich oder ehrenamtlich gewaltbetroffene Frauen beraten, behandeln oder unterstützen.

Träger des Hilfetelefons ist das Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFzA) mit Hauptsitz in Köln.

5. Mai 2022

UKRAINE News: Hilfstransport und Geldspenden - Magdeburg unterstützt Partnerstadt Saporischschja

Derzeit kommen viele Geflüchtete aus dem Südosten der Ukraine in Magdeburgs Partnerstadt Saporischschja an. Zur Unterstützung der Menschen dort ist eine Hilfslieferung von Sachsen-Anhalts Landeshauptstadt nach Saporischschja organisiert worden.

Ermöglicht wurden diese und weitere Aktionen durch die Spenden aus der Stadtbevölkerung. Allein auf dem städtischen Konto sind inzwischen rund 43.000 Euro eingegangen (Pressemitteilung). 

Anatolii Kurtiev, der Bürgermeister von Saporischschja, hatte sich an Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper gewandt und um Unterstützung durch medizinische Geräte und finanzielle Mittel gebeten. Neben der Bereitstellung einer Geldspende in Höhe von 10.000 Euro bestellte die Landeshauptstadt so spezielle Pumpen zur Wundversorgung sowie spezielles Verbandsmaterial.

Die Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e.V. organisierte den Transport in das 1.662 km entfernte Saporischschja und steuerte 25.000 Euro aus Spenden an die AGSA-Ukraine-Hilfe für den Kauf von dringend benötigten Lebensmitteln, Babynahrung und Hygieneartikeln bei. Mit den eingegangenen Spendenmitteln unterstützt die Landeshauptstadt zudem die „Direkthilfe Ukraine“. Neben humanitärer Hilfe werden die bei der Landeshauptstadt eingegangenen Spendenmittel auch für Aktionen und Unterstützung für Geflüchtete in Magdeburg verwendet. 

Ausgewählte Spendenkonten:

Spendenkonto der Landeshauptstadt Magdeburg -
IBAN: DE02 8105 3272 0014 0001 01
Stadtsparkasse Magdeburg
Verwendungszweck: Spende Ukraine

Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e.V. -
Deutsche Bank
IBAN: DE 89 8107 0000 0145 1525 04
Verwendungszweck: Spende AGSA-Ukraine-Hilfe

3. Mai 2022

UKRAINE News: Kultusministerkonferenz gewährt Hochschul-Zugang auch ohne ukrainisches Abschlusszeugnis

Nach einem Beschluss der Kultusministerkonferenz (KMK) dürfen sich Schülerinnen und Schüler, die fluchtbedingt ihren Sekundarschulabschluss in der Ukraine nicht erreichen können, in Deutschland dennoch für ein Studium bewerben.

Anlass für den Beschluss sei, dass 2022 in der Ukraine keine regulären staatlichen Prüfungen zum Erwerb des Sekundarschulabschlusses II stattfinden und dass Geflüchtete ihr Schuljahr oder Studienjahr nicht regulär abschließen können, erläuterte die KMK (Pressemitteilung). „Den betroffenen Schülerinnen und Schülern soll hierdurch kein Nachteil entstehen“, sagte die KMK-Präsidentin und Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Schleswig-Holstein, Karin Prien.

Die gleiche Regelung gilt laut KMK für Studierende in der Ukraine im ersten Studienjahr. Auch wenn das Studienjahr nicht abgeschlossen werden konnte, ist die Aufnahme des Studiums an einer deutschen Hochschule möglich. Studieninteressierte mit Studienleistungen können sich direkt bei einer Hochschule in Deutschland bewerben.

Für Studienbewerberinnen und Studienbewerber, die fluchtbedingt den Nachweis der im Heimatland erworbenen Hochschulzugangsberechtigung nicht erbringen können, ist der Beschluss der KMK vom 3. Dezember 2015 unverändert in Kraft. Darin ist ein dreistufiges Plausibilisierungsverfahren bei fehlenden oder unvollständigen Nachweisen vorgesehen.

Bei der Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen im Sekretariat der KMK ist außerdem eine Übersicht mit aktuellen Informationen über das Bildungswesen in der Ukraine (Deutsch) abrufbar.

Kontakt: Sekretariat der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder in der Bundesrepublik Deutschland, Taubenstraße 10, 10117 Berlin, (Postfach 110342, 10833 Berlin), Telefon: +49 30 25418-499

22. April 2022

UKRAINE News: Auch weiterhin Aufenthaltserleichterungen für Geflüchtete – Übergangsverordnung wurde bis 31. August 2022 verlängert

Die Übergangsverordnung zum erleichterten Aufenthalt für Geflüchtete aus der Ukraine wird bis zum 31. August 2022 verlängert. Dies hat der Bundesrat mit seiner am 8. April beschlossenen Zustimmung ermöglicht (Mitteilung). Die Verordnung hatte das Bundesministerium des Innern und für Heimat erarbeitet. Die aktuell geltende Ausnahmeverordnung ist bis zum 23. Mai 2022 befristet.

Zur Begründung hat die Bundesregierung den Angaben zufolge erläutert, dass die Ausländerbehörden die eingereichten Anträge nicht bis zum 23. Mai abarbeiten können. Außerdem sei ein hohes Aufkommen an Einreisen auch über diesen Stichtag hinaus zu erwarten.

Die Befreiung vom Erfordernis des Besitzes eines Aufenthaltstitels gilt für Menschen, die sich am 24. Februar in der Ukraine aufgehalten haben und ab diesem Datum nach Deutschland eingereist sind oder noch einreisen werden. Zu dem begünstigten Personenkreis gehören auch in der Ukraine anerkannte Flüchtlinge sowie Familienangehörige (Drucksache/Verordnung).

Der Bundesrat als Parlament der einzelnen Länderregierungen gehört neben Bundespräsident, Bundestag, Bundesregierung und Bundesverfassungsgericht zu den fünf ständigen Verfassungsorganen der Bundesrepublik Deutschland.

Kontakt: Bundesrat, 10117 Berlin, Leipziger Straße 3-4, Telefon: 49 30 18 9100-0, E-Mail: bundesrat(at)bundesrat.de
Pressestelle: Telefon: +49 30 189100-170, -171, -173, E-Mail: pressestelle@bundesrat.de

12. April 2022

UKRAINE News: Bund-Länder-Beschluss - Flüchtlinge aus dem Land erhalten ab 1. Juni Grundsicherung

Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine erhalten vom 1. Juni an staatliche Grundsicherung nach dem Sozialgesetzbuch II bzw. XII und damit die gleichen Leistungen wie sogenannte Hartz-IV-Empfänger. Die Kosten für die Grundsicherung trägt der Bund, wie aus dem entsprechenden Bund-Länder-Beschluss hervorgeht (Punkt 12a).

Den ukrainischen Flüchtlingen wird damit unter anderem der Zugang zum Arbeitsmarkt, zu Deutschkursen und zur Gesundheitsversorgung erleichtert. Sie werden damit anerkannten Asylsuchenden gleichgestellt. 

Zusätzlich überweist der Bund den Ländern in diesem Jahr pauschal insgesamt zwei Milliarden Euro unter anderem für Kosten in den Bereichen Unterkunft, Kinderbetreuung, Schule, Integration, Gesundheit und Pflege (Pressemitteilung). Der Bundesregierung zufolge sind inzwischen mehr als 300.000 Geflüchtete aus der Ukraine in Deutschland eingetroffen, darunter überwiegend Frauen und Kinder.

Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff äußerte sich im Anschluss an die Bund-Länder-Videokonferenz erleichtert darüber, dass es „nun eine Einigung hinsichtlich der vereinbarten Hilfen des Bundes für die Kommunen und die Länder bei der Unterbringung ukrainischer Flüchtlinge gibt“.

Die Kommunen hätten in den vergangenen Wochen Hervorragendes bei der Unterbringung und den Hilfen für ukrainische Flüchtlinge geleistet, erklärte Haseloff in einer Pressemitteilung. Umso wichtiger sei es, dass sie dafür „Unterstützung, insbesondere finanzielle, vom Bund bekommen. Ich erwarte nun, dass der Bund hier schnell in die Umsetzung geht“, betonte der Regierungschef.

Kontakt: Staatskanzlei des Landes Sachsen-Anhalt, Pressestelle, Hegelstraße 42, 39104 Magdeburg, Telefon: +49 391 567-6666, E-Mail: staatskanzlei@stk.sachsen-anhalt.de

11. April 2022

UKRAINE News: Neuer Blog Ukraine-Hilfe bei der Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt

Die Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e.V. (AGSA) hat einen neuen Blog zur Ukraine-Hilfe eigerichtet. Den Schwerpunkt bildet die Ende Februar gestartete Spendenaktion der AGSA, mit der vor allem Hilfsaktionen ihrer Mitgliedsorganisationen unterstützt werden. So wird in dem neuen Online-Journal beispielsweise darüber berichtet, wo die Spenden zum Einsatz kommen. Ferner enthält der Blog etwa Ankündigungen und Rückblicke.

Zu dem bisherigen Spendenstand von rund 65.000 Euro haben laut AGSA überwiegend Privatpersonen beigetragen (62 Prozent), aber auch zu einem beträchtlichen Anteil von 38 Prozent Firmen und Institutionen. Bei der AGSA ist darüber hinaus die Koordinierungsstelle Ukraine/Sachsen-Anhalt Nord angesiedelt (Telefon-Hotline +49 391 5371 225, E-Mail ukraine@agsa.de)

11. April 2022

UKRAINE News: Berufliche Qualifikationen von Geflüchteten aus der Ukraine sollen EU-weit schnell anerkannt werden

Akademische und berufliche Qualifikationen von Kriegsflüchtlingen aus der Ukraine sollen in der Europäischen Union zügig und unkompliziert anerkannt werden. Die EU-Kommission wolle schnelle, faire und flexible Verfahren sicherstellen, teilte die Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland mit (Presseartikel). Deshalb habe die Kommission eine Empfehlung für sogenannte reglementierte Berufe mit Leitlinien und praktische Ratschlägen für die EU-Mitgliedstaaten veröffentlicht.

„Die rasche Integration von Flüchtlingen aus der Ukraine in den Arbeitsmarkt ist eine wesentliche Voraussetzung, um zu gewährleisten, dass Menschen, die vorübergehenden Schutz genießen, ihren Qualifikationen entsprechend beschäftigt werden können, was zur Wahrung ihrer Würde beiträgt“, sagte EU-Binnenmarktkommissar Thierry Breton in der Mitteilung. Diese Empfehlung sei ein wichtiger Schritt, um Kriegsflüchtlingen zu sinnvoller Beschäftigung zu verhelfen und zugleich ihre Integration zu fördern. Es zeige ferner, wie der Binnenmarkt genutzt werden könne, um Menschen in Not Beschäftigungsmöglichkeiten in der gesamten EU zu eröffnen.

Inzwischen seien in der EU mehr als vier Millionen schutzsuchende Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine angekommen. Nach der Erfüllung ihrer unmittelbaren Bedürfnisse wie Unterbringung und Gesundheitsversorgung sei es für das Wohlergehen von Flüchtlingen und für ihre Integration in den Aufnahmeländern unerlässlich, dass sie unter anderem das Recht haben, den Beruf auszuüben, für den sie qualifiziert sind.

Zur Unterstützung der Mitgliedstaaten bei der schnellen Anerkennung von Qualifikationen hat die Kommission laut Mitteilung mehrere Maßnahmen ergriffen. So wurden von der Europäische Stiftung für Berufsbildung ein Ressourcenportal zu ukrainischen Qualifikationen eingerichtet. Zudem wurde die von der Kommission entwickelte eTranslation-Anwendung angepasst, um dem Bedarf an rascher und verlässlicher Übersetzung aus dem Ukrainischen zu begegnen. Zudem müsse die Neuausstellung von Abschlusszeugnissen in digitalem Format in Betracht gezogen werden, heißt es in dem Maßnahmenkatalog.

Kontakt: Vertretung der Europäischen Kommission in Berlin, Unter den Linden 78, 10117 Berlin, Telefon: +49 30 2280 2000, E-Mail: eu-de-kommission@ec.europa.eu 

8. April 2022

UKRAINE News: Broschüre klärt geflüchtete Kinder und Jugendliche in ukrainischer Sprache über Kinderrechte auf

Eine Broschüre der Servicestelle Kinder- und Jugendschutz Sachsen-Anhalt und des Kinder- und Jugendbeauftragten des Landes klärt mit Bildern und einfachen Worten in ukrainischer Sprache über die Rechte von Kindern auf.

Heranwachsende, die mit ihrer Familie oder unbegleitet nach Deutschland kommen, stehen unter dem besonderen Schutz der UN-Kinderrechtskonvention, heißt es in einer Pressemitteilung. Die Konvention und das EU-Recht würden die aufnehmenden Staaten zur Sicherung der Kinderrechte verpflichten. Neben den zahlreichen Hilfsangeboten von Behörden und Zivilgesellschaft sei es deshalb wichtig, Kinder und Jugendliche über ihre Rechte aufzuklären und die Durchsetzung zu sichern.

Dafür hat die Servicestelle Kinder- und Jugendschutz Sachsen-Anhalt in Kooperation mit dem Kinder- und Jugendbeauftragten des Landes eine Kinderrechte-Broschüre in ukrainischer Sprache herausgegeben. „Das Heft erklärt mit einfachen Worten und klaren Bildern, was Kinder und Jugendliche über ihre Kinderrechte wissen sollen. Das Format ist so gewählt, dass es in jede Hosentasche passt“, sagte Katja Bach, leitende Referentin der Servicestelle Kinder- und Jugendschutz.

Der Kinder- und Jugendbeauftragte Holger Paech freute sich über die schnelle Umsetzung. „Die Kinderrechte-Broschüre ist ein Beitrag, die zu uns kommenden Menschen aus der Ukraine mit offenen Armen zu empfangen. Die Kinder-Rechte nach UN-Kinderrechtekonvention mit ihrem Dreiklang aus Beteiligung, Hilfe und Schutz sind nicht verhandelbar“, betonte er.

Die Broschüre „Alle Kinder haben Rechte“ wird durch das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Gleichstellung des Landes gefördert. Sie kann hier bestellt werden (auszufüllendes Formular nach dem Text). Die Servicestelle Kinder- und Jugendschutz gehört zu fjp>media, dem Verband junger Medienmacher in Sachsen-Anhalt. 

7. April 2022

UKRAINE News: Fachstelle für die Beratung migrantischer Arbeitskräfte (BemA) informiert in drei Sprachen

Von der Fachstelle für die Beratung migrantischer Arbeitskräfte (BemA) ist ein zweiseitiges Informationsblatt für Ukrainerinnen und Ukrainer in drei Sprachen vorgelegt worden.

So werden in Deutsch, Ukrainisch und Russisch Fragen unter anderem des Arbeitsrechts, der Arbeitszeit, des Mindestlohns und der Sozialversicherung erläutert. Außerdem sind auf dem Merkblatt die Kontaktdaten der einzelnen BemA-Ansprechpartner in Magdeburg und Halle aufgeführt. 

Kontakt: bema@aul-lsa.de 

peter.rosenberger(at)krisenchat.de

6. April 2022

UKRAINE News: Dokumentation nach virtuellem „IQ-Café“ zur Beschäftigung von Arbeitskräften aus der Ukraine

Im Nachgang der virtuellen Veranstaltung „IQ Café: Unternehmen Fachkräftesicherung – Ukraine“ mit mehr als 100 Teilnehmenden ist eine Dokumentation inklusive eines Fragen-Antworten-Katalogs erarbeitet worden.

Die umfangreiche Darlegung widmet sich unter anderem den Themen Aufenthaltsrecht und Beschäftigung und gibt Hinweise für Unternehmen, die ukrainische Arbeitskräfte suchen. 

Außerdem werden Projekte wie etwa das IQ Netzwerk, das Zentrum für Migration und Arbeitsmarkt ZEMIGRA und die Landesinitiative Fachkraft im Fokus sowie deren Beratungsfelder vorgestellt.

Die Dokumentation umfasst ferner neben den entsprechenden Kontaktangaben einen Fragen-Antworten-Katalog (FAQ). – Weitergehende Informationen zum Thema finden sie hier

peter.rosenberger(at)krisenchat.de

5. April 2022

UKRAINE News: Mehrsprachige Informationen zum Thema Gesundheit mit Erläuterungen und Kontaktdaten

Für geflüchtete Menschen aus der Ukraine hat das Sozialministerium Sachsen-Anhalts mehrsprachige Informationen zum Thema Gesundheit herausgegeben.

In der dreiseitigen Schrift wird zum Beispiel erläutert, wo und auf welche Weise ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden kann und wie die Ausstellung von Rezepten erfolgt. Außerdem geht es um Fragen psychologischer Unterstützung sowie um Behandlungskosten (Stand: 31. März 2022).

Ergänzt wird der Text von einer Tabelle mit Kontaktdaten der Behörden, die in den Landkreisen und drei kreisfreien Städten für den Vollzug des Asylbewerberleistungsgesetzes zuständig sind. Die Übersetzungen wurden dankenswerterweise erneut durch das Landesnetzwerk Migrantenorganisationen Sachsen-Anhalt e.V. (LAMSA) vorgenommen.

- Die Informationen in

Deutsch
Ukrainisch
Russisch.

5. April 2022

UKRAINE News: „krisenchat“ bietet Kindern und Jugendlichen aus der Ukraine psychologische Soforthilfe an

Die Situation in der Ukraine und die der Flüchtenden vor diesem Krieg hat das gemeinnützige Berliner Startup „krisenchat“ veranlasst, seinen psychosozialen Beratungsdienst für Kinder und junge Menschen bis 25 Jahre via WhatsApp und SMS ab sofort auch in ukrainischer Sprache anzubieten.

Mehr als 300 ehrenamtliche tätige, ukrainisch- und russischsprachige, ausgebildete Psychologinnen und Psychologen seien dem Aufruf von "krisenchat" gefolgt, um diese Soforthilfe zu unterstützen, erklärte die gemeinnützige GmbH in einer Pressemitteilung. Der Chat sei von überall aus digital erreichbar.

"Wir wollen in diesen herausfordernden Zeiten unseren Beitrag leisten, um den Menschen in der Ukraine beziehungsweise Geflüchteten aus der Ukraine Unterstützung zu geben", sagte Kai Lanz von "krisenchat". Der ukrainischsprachige Service sei per SMS und WhatsApp erreichbar unter der Nummer +49 1573 599 31 26 beziehungsweise auf der Ukraine-Sonderseite von "krisenchat".

"krisenchat" wurde eigenen Angaben zufolge im Mai 2020 gegründet und schöpft aus der Erfahrung von mittlerweile mehr als 50.000 Chat-Beratungen mit Kindern und Jugendlichen. Der psychosoziale Service sei rund um die Uhr online erreichbar. Die digitale, professionelle psychosoziale Beratung erfolge in Deutsch und nunmehr auch auf Ukrainisch per Chat in Echtzeit, ohne Registrierung sowie kostenlos und vertraulich.

Kontakte/Ansprechpartner: Kai Lanz, CEO von krisenchat: kai@krisenchat.de; Peter Rosenberger, Kooperationen und Partnerschaften: peter.rosenberger(at)krisenchat.de

1. April 2022

UKRAINE News: Ministerium informiert in drei Sprachen über Hilfen für von sexualisierter Gewalt betroffene Frauen und Kinder

Sachsen-Anhalt verfüge über ein differenziertes, flächendeckendes Netz von Frauenhäusern und Beratungs- und Interventionsstellen zu diesem Thema, wie es im Vorspann heißt. Dieses Netz biete Beratung und Schutz für Betroffene von häuslicher Gewalt, sexualisierter Gewalt, Frauenhandel, Zwangsverheiratung, ehrbezogener Gewalt und Stalking sowie Täterberatung und Paartherapie an. 

Auch Unterstützerinnen könnten sich beraten lassen. Die Übersicht des Ministeriums umfasst Angaben über Zielgruppen, Angebote, Internetseiten und Kontaktdaten (Telefon, QR-Code).

Das Informationsblatt in

Deutsch
Ukrainisch
Russisch

1. April 2022

UKRAINE News: Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt gegen Hass und Ausgrenzung von russischen Menschen

Angesichts von Angriffen und Hass auf russische Menschen hat die Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e.V. (AGSA) eindringlich zu Toleranz aufgerufen.

Auch in Sachsen-Anhalt gebe es überall ermutigende Signale der Solidarität und große Hilfsbereitschaft für Geflüchtete aus der Ukraine und die Menschen in den Kriegsgebieten, heißt es in einer Erklärung des AGSA-Vorstands. „Mit großer Sorge jedoch beobachten wir eine zunehmende Verbreitung von Ressentiments gegen Menschen, die als Russ*innen wahrgenommen werden.“

„Auch Menschen, die sich unter dem Dach der Auslandsgesellschaft engagieren, sind davon betroffen und erhalten u.a. Hass-Mails, in denen sie dafür beschimpft werden, mit russischen Menschen zu arbeiten und aufgefordert werden, ,zurück nach Russland‘ zu gehen. Wir nehmen nicht hin, dass Organisationen, die sich Tag für Tag in interkultureller Verständigung üben, und generations-, länder- sowie religionsübergreifend Menschen unter dem Dach des einewelt hauses zusammenbringen, angefeindet werden“, betonte der Vorstand in der Erklärung.

„Wir werden manchmal belächelt, wenn wir uns an Aufrufen und Aktionen nicht beteiligen, weil wir unsere politische Neutralität in Gefahr sehen“, sagte AGSA-Vorstandsmitglied Dennis Butewitz, der auch Vorsitzender der SKV Meridian e.V. ist. „Wir sind bei den Menschen und für die Menschen da, die unsere Hilfe und Unterstützung brauchen. Wir sind definitiv gegen den Krieg. Die neutrale politische Haltung ist für uns die einzige Möglichkeit, in dieser Weise zu arbeiten und Verständigung zu fördern.“ Dies sei gelebtes AGSA-Leitbild.

Der Krieg dürfe keine Situation entstehen lassen, in der Menschen aufgrund ihrer Herkunft und ihres kulturellen Kontextes Ausgrenzung und Hass erfahren, heißt es weiter in der Erklärung. „Zugleich weisen wir jeden Versuch Russlands zurück, antirussische Ressentiments in Deutschland für die Kriegspropaganda zu instrumentalisieren. Unsere Solidarität gilt allen, die in der gegenwärtigen Situation in Sorge um ihre Verwandten, Freund*innen und ihre Herkunftsländer sind. Unsere Solidarität gilt allen, die vor dem Hintergrund des russischen Angriffskrieges in Deutschland diskriminiert werden und Angriffen ausgesetzt sind.“

Kontakt: Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e.V., Schellingstraße 3-4, 39104 Magdeburg, Telefon: +49 391 5371-200, E-Mail: info@agsa.de

30. März 2022

UKRAINE News: Merkblatt für Einreise mit Haustieren in zwei Sprachen - Verfahren wurde vereinfacht

Zur Anreise mit Haustieren aus der Ukraine sind im Ministerium für Wirtschaft, Tourismus, Landwirtschaft und Forsten Sachsen-Anhalts wichtige Hinweise in einem Merkblatt zusammengefasst worden.

Zur Anreise mit Haustieren aus der Ukraine sind im Ministerium für Wirtschaft, Tourismus, Landwirtschaft und Forsten Sachsen-Anhalts wichtige Hinweise in einem Merkblatt zusammengefasst worden. Der dreiseitige Handzettel ist in Deutsch und Ukrainisch verfügbar. Die Hinweise sollen neben den ukrainischen Flüchtlingen auch allen Einrichtungen von Nutzen sein, die sich der Aufnahme und Unterbringung von mitgebrachten Tieren gegenübersehen.

Erläutert werden zum Beispiel die Themen Einfuhrgenehmigung, Unterbringung und Tollwutstatus. Außerdem können Antragsformulare und eine Übersicht der zuständigen Veterinärämter herunterladen werden. In dem Merkblatt sind ferner Koordinierungsstellen und weitere Ansprechpartner aufgeführt. Diese und zusätzliche Informationen bietet die Internetseite des Landestierschutzbeauftragten Dr. Marco König.

Eine Datei mit beiden Sprachfassungen nacheinander ist hier als Druckversion.

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Um die Einreise von Heimtieren in Begleitung ihrer Halter unkompliziert und so einfach wie möglich zu gestalten, hatte sich die EU-Kommission Mitte März auf ein vereinfachtes Verfahren verständigt und die Mitgliedstaaten gebeten, dem zu folgen. Diesem Ansinnen ist Deutschland gefolgt.

Für Heimtiere, die zusammen mit Geflüchteten aus der Ukraine nach Sachsen-Anhalt kommen, ist das Landesverwaltungsamt zuständig (Pressemitteilung). Geflüchtete oder deren Angehörige können sich per E-Mail (Heimtiereinfuhr.UA@lvwa.sachsen-anhalt.de) im Referat Veterinärangelegenheiten und Verbraucherschutz melden, um die nach EU-Recht vorgeschriebene Genehmigung zu erhalten. Der Antrag selbst ist hier zu finden. Ob und welche weiteren Maßnahmen für das jeweilige Tier notwendig sind, wird im Einzelfall entschieden. - Zusätzliche Informationen in vier Sprachen bietet die Internetseite des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft

30. März 2022

UKRAINE News: Mehrsprachige Informationen für Eltern und Lehrkräfte aus der Ukraine

Das Bildungsministerium informiert Eltern und Lehrkräfte aus der Ukraine in mehreren Sprachen über die Modalitäten des Schulbesuchs und geplante Angebote in Sachsen-Anhalt.

Anliegen sei es, „Ihren Kindern in unseren Schulen größtmöglichen Schutz, ein qualifiziertes schulisches Angebot sowie weitestgehend Normalität zu bieten, die sie durch den Krieg in ihrer Heimat verloren haben“, heißt es in dem Text. Er ist in Deutsch sowie in Ukrainisch und Englisch verfügbar.

Das Ministerium für Bildung bereite ein flexibles Einstiegsangebot in Ankunftsklassen für schulpflichtige Kinder und Jugendliche aus der Ukraine vor. Dieses Angebot umfasse herkunftssprachlichen Unterricht, möglichst durch ukrainische Pädagoginnen und Pädagogen, und Kurse zur Vermittlung der deutschen Sprache.

Zudem werde angemessen auf mögliche traumatische Belastungen der Kinder und Jugendlichen eingegangen. Wie das Ministerium in dem Brief ankündigt, würden die Ankunftsklassen in ganz Sachsen-Anhalt gebildet. 

In dem Text wird auch erläutert, wie die Anmeldung der Kinder in einer Schule erfolgt und welche E-Mail-Adressen bei Fragen zum Thema Schule genutzt werden können.

Die Informationen können auch in Form eines dreisprachigen Handzettels (Flyer) heruntergeladen werden.

29. März 2022

UKRAINE News: Handreichung erläutert verschiedene Fragen von Leistungen der Kinder- und Jugendhilfe und zur Pflege

Zu Teilhabeleistungen (Eingliederungshilfe), Leistungen der Kinder- und Jugendhilfe und Leistungen zur Pflege für Personen, die aus der Ukraine geflüchtet sind, hat die Diakonie Deutschland eine Handreichung herausgegeben.

In dem zehnseitigen Dokument (PDF) geht es zum Beispiel um Regelungen von Ansprüchen, Hilfen zur Erziehung und anderen Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch VIII und um Eingliederungshilfe bei einer seelischen Behinderung.

Ferner umfasst die Handreichung des evangelischen Wohlfahrtsverbandes Formulierungsvorschläge in Bezug auf Anträge etwa beim Jugendamt. „Man muss davon ausgehen, das viele der o.g. angesprochenen Fragen streitig sein werden“, wird im Abschnitt „Rechtsdurchsetzung“ betont.

Die Handreichung richtet sich unter anderem an Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe, Dienste der Behindertenhilfe und Pflegeheime. Die Diakonie Deutschland hat auf ihrer Internetseite auch eine spezielle Rubrik „Krieg in der Ukraine“ geschaffen.

Kontakt: siehe Diakonie Deutschland – Zentrum Migration und Soziales

28. März 2022

UKRAINE News: MDR mit Willkommens-Angebot auf Ukrainisch – Dolmetscherin liest Nachrichten in der Sprache der Flüchtlinge

Der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) produziert für geflüchtete Ukrainerinnen und Ukrainer jetzt ein neues Angebot in deren Muttersprache.

So veröffentlicht der Sender auf dieser Seite spezielle Service-Informationen aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen (Mitteilung des MDR). Angeboten werden zudem aktuelle Nachrichten aus den drei Ländern zum Nachhören.

Zunächst stellt der MDR verschiedene Service-Artikel in ukrainischer Sprache unter anderem zu Anlaufstellen, Hilfsangeboten und Wohnmöglichkeiten zur Verfügung. Die Hinweise werden laufend ergänzt.

Der Fokus des neuen Web-Angebots liegt dem MDR zufolge auf den Audio-Nachrichten von montags bis freitags. Die Meldungen werden von der aus der Ukraine stammenden Dolmetscherin Julia Ballhaus aus Dresden in ihrer Muttersprache übersetzt und eingesprochen. Geplant sind darüber hinaus in Kürze auch Fernsehbeiträge in ukrainischer Sprache.

„Die Menschen, die aus der Ukraine zu uns kommen, wünschen sich vom MDR zweierlei: verlässliche Informationen sowie Service und Hilfe für das neue Leben in Deutschland. Beides wollen wir anbieten – schnell und kompetent“, erklärte MDR-Programmdirektor Klaus Brinkbäumer.

Kontakt: Ansprechpartner in der Hauptabteilung Kommunikation des MDR

28. März 2022

Aktuell (актуальна інформація / актуальная информация)

Hier finden Sie die aktuellen Meldungen zur Ukraine-Krise auf Bundes- und Landesebene.
Die Beiträge werden täglich aktualisiert und sind danach in den Themenrubriken auf dieser Seite abrufbar.

Nachrichtenzeitraum: 28.03.  18.05.22

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Ansprechpersonen und Beratungsstellen (контактні особи та консультації / контактные лица и консультации)

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Engagement für Geflüchtete (для тих, хто бажає допомогти біженцям / для тех, кто желает помочь беженцам)

Sie wollen sich für Geflüchtete engagieren? 

  • Eine Zusammenstellung von Ansprechpartnern für das Thema Ehrenamt in den Kommunen bietet diese Tabelle (PDF-Datei).

Weitere Informationen: 

Spendenkonten:

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Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz, Sozialamt (соціальна служба та виплати / социальная служба и выплаты)

Eine Registrierung bzw. Anmeldung ist unter anderem Voraussetzung für eine Unterstützung nach dem Sozialgesetzbuch II bzw. XII (Grundsicherung), dem Asylbewerberleistungsgesetz sowie eine mögliche Kindergeld-Zahlung, aber auch für die Vermittlung anderer Hilfen oder einer Unterkunft.

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Deutsch lernen (вивчення німецької / изучение немецкого)

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Gesundheit und Corona (медична допомога та коронавірусна інфекція / медицинская помощь и коронавирусная инфекция)

Hinweise zu Hilfestellungen bieten:

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Arbeit (пошук роботи та працевлаштування / поиск работы и трудоустройство)

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Kindertagesstätte und Schule (дитячий садочок та навчання в школі / детский сад и учеба в школе)

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Wohnen (проживання / проживание)

Zum Themenfeld Unterkünfte bei Privatpersonen und Wohnraum für Geflüchtete aus der Ukraine gibt es Hinweise unter anderem auf Unterseiten des bundesweiten Hilfe-Portals "germany4ukraine.de" in Deutsch, Ukrainisch, Russisch und Englisch: UnterkunftЖитло, Жилье, Where to stay.

Dort werden nach Registrierung Kontakte zwischen Interessierten und Anbietern vermittelt (Online-Formular zum Ausfüllen in vier Sprachen im Menü oben rechts wählbar).

In einigen Kommunen liegen zudem eigene Handreichungen vor, so zum Beispiel in der Landeshauptstadt Magdeburg (Informationsblatt "In eine eigene Wohnung ziehen", dreisprachig innerhalb einer Datei).

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Ausbildung und Studium (навчання в коледжі й університеті / учеба в колледже и университете)

Gewaltschutz (захист від насильства / защита от насилия)

Zum Schutz von besonders von Gewalt und Kriminalität gefährdete Gruppen wie Frauen und Kinder haben Sachsen-Anhalt sowie bundesweite Projekte in mehreren Sprachen Informationen verfügbar gemacht. 

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Hilfreiche Links / Fragen und Antworten (корисні посилання та поширені питання / полезные ссылки и часто задаваемые вопросы)

UKRAINE News: Mitteilung für niedergelassene Ärztinnen und Ärzte zur Versorgung von Ukraine-Flüchtlingen

Das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Gleichstellung des Landes Sachsen-Anhalt hat Informationen für niedergelassene Ärztinnen und Ärzte zur Versorgung von Ukraine-Flüchtlingen herausgegeben.

Aktuell kämen aus der Ukraine vor allem Kinder und Jugendliche, Frauen (darunter Schwangere) und Menschen im Alter ab 60 Jahren nach Deutschland. Viele von ihnen würden neben der raschen Integration in einen neuen Alltag eine medizinische Behandlung, die schnelle Bereitstellung von Impfangeboten und anderer Präventionsangebote sowie der Schwangerschaftsvorsorge benötigen, heißt es in der Mitteilung.

In Sachsen-Anhalt erhalten aus dem ukrainischen Kriegsgebiet Geflüchtete laut Mitteilung von Beginn an Unterstützung nach dem Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG). Wenn sie in Arztpraxen behandelt werden, erfolge die Abrechnung bei entsprechenden Vereinbarungen der Landkreise über die KVSA nach dem EBM jeweils gegenüber dem örtlich zuständigen Kostenträger (zumeist das Sozialamt).

In seiner Mitteilung führt das Ministerium die möglichen gesundheitlichen Belastungen Geflüchteter auf und erläutert Fragen wie etwa zum Umgang mit Tuberkulose und Impfungen. Außerdem sind weiterführende Links zu Darstellungen des Robert-Koch-Institut und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung aufgeführt.

24. März 2022

UKRAINE News: Integration in den Arbeitsmarkt - Informationen jetzt auch in Ukrainisch und Russisch verfügbar

Zur Unterstützung der Arbeitsmarktintegration von Ukrainerinnen und Ukrainern liegen jetzt Kurzübersichten des sachsen-anhaltischen Sozialministeriums in Übersetzungen vor.

Die Darstellungen bieten in DeutschUkrainisch und Russisch einen Überblick über verschiedene Beratungsangebote, die kostenlos und teilweise mehrsprachig zur Verfügung stehen. Auch Unternehmen, die ukrainische Fach- und Arbeitskräfte einstellen möchten, erhalten dort Unterstützung.

Informiert wird detailliert über Angebote, Ansprechpartner und die Internetseiten des WelcomeCenters, des IQ-Netzwerks und der Fach- und Servicestelle „Blickpunkt: Migrantinnen“

24. März 2022

UKRAINE News: Bund gewährt steuerliche Entlastungen für die Unterstützung von Flüchtlingen aus der Ukraine

Für die Helfenden gibt es jetzt Steuererleichterungen: Auch in Sachsen-Anhalt unterstützen Privatpersonen und Vereine die vom Krieg in der Ukraine Betroffenen unter anderem mit Sach- und Geldspenden, aber auch mit der Bereitstellung von Unterbringungsmöglichkeiten. 

„Um das Engagement und die Hilfsbereitschaft zu stärken, haben sich der Bund und die Länder auf steuerliche Erleichterungen für die Helferinnen und Helfer geeinigt, die maßgeblichen Anteil daran haben, dass den Geflüchteten Hilfe schnell und unkompliziert zur Verfügung stehen kann“, erklärte Sachsen-Anhalts Finanzminister Michael Richter (Pressemitteilung).

Mit dem kürzlich veröffentlichten Verwaltungserlass („Steuerliche Maßnahmen zur Unterstützung der vom Krieg in der Ukraine Geschädigten“) des Bundes sind ab sofort steuerliche Erleichterungen möglich. Sie betreffen zum Beispiel den Nachweis steuerbegünstigter Zuwendungen, Spendenaktionen, die vorübergehende Unterbringung von Kriegsflüchtlingen, die Umsatzsteuerbefreiung für die Überlassung von Sachmitteln und Räumen sowie die Schenkungssteuer.

Die Erleichterungen gelten für Maßnahmen im Zeitraum 24. Februar bis 31. Dezember 2022.

Kontakt: Ministerium der Finanzen, Pressestelle, Editharing 40, 39108 Magdeburg, Telefon: +49 391 567-1105, E-Mail: presse.mf@sachsen-anhalt.de 

24. März 2022

UKRAINE News: Bibelgesellschaft stellt ukrainische Übersetzung im Internet zur Verfügung

Die Deutsche Bibelgesellschaft hat ihr Online-Bibelangebot um eine ukrainische Übersetzung erweitert. Die neue Übertragung der Bibel ins moderne Ukrainisch steht frei zugänglich auf der Website sowie in einer App zur Verfügung.

Das Angebot richte sich an Geflüchtete sowie Gemeinden und christliche Initiativen, erklärte die Bibelgesellschaft in Stuttgart (Pressemitteilung).

„Wir möchten damit ermöglichen, dass gerade in dieser Notsituation Menschen den direkten Zugang zur Bibel in ihrer Sprache erhalten können“, sagte Generalsekretär Christoph Rösel. Gleichzeitig wolle die Bibelgesellschaft Gemeinden und kirchlichen Einrichtungen eine unkomplizierte Möglichkeit bieten, ukrainische Bibeltexte für die eigene Arbeit mit Geflüchteten zur verwenden. Gedruckte Bibelausgaben auf Ukrainisch seien derzeit in ganz Europa vergriffen und die Lager leer. 

Die ukrainische Bibelübersetzung ist auf der Website der Deutschen Bibelgesellschaft an dieser Stelle frei verfügbar sowie in der kostenlosen App Die-Bibel.de. 

Bei dem Bibeltext handele es sich um eine Übersetzung von dem ukrainischen Bibelübersetzer und Theologen Raimond Turkonjak aus dem Jahr 2011. Sie werde von der Ukrainischen Bibelgesellschaft herausgegeben und ist vor allem unter ukrainisch-orthodoxen Christinnen und Christen verbreitet. Dieser Konfession gehören den Angaben zufolge etwa 60 Prozent der Menschen in der Ukraine an (insgesamt rund 41 Millionen Einwohner im Jahr 2021).

Kontakt:   Markus Hartmann, Leiter Digitale Medien, Deutsche Bibelgesellschaft, Balinger Straße 31 A, Telefon: +49 711 7181-259, E-Mail: hartmann@dbg.de 

22. März 2022

UKRAINE News: Bundesweites Hilfe-Portal „Germany4Ukraine.de“ freigeschaltet

Das Bundesministerium des Innern und für Heimat (BMI) hat am 17. März das neue Hilfe-Portal mit dem Titel „Germany4Ukraine.de“ freigeschaltet.

Geflüchtete Menschen aus der Ukraine erhalten dadurch eine vertrauenswürdige, sichere und digitale Anlaufstelle mit den wichtigsten ersten Informationen nach ihrer Ankunft in Deutschland (Pressemitteilung des BMI). Neben der deutschen Fassung ist die neue Seite auch in einer ukrainischen, russischen und englischen Sprachversion verfügbar.

„Wir wollen Kriegsflüchtlingen aus der Ukraine eine zentrale, sichere und digitale Anlaufstelle bieten. Verlässliche und verständliche Informationen – mobil am Handy auf Ukrainisch, Russisch, Deutsch und Englisch – sind ungeheuer wichtig in der Notlage, in der sich geflüchtete Menschen befinden“, sagte Innenministerin Nancy Faeser.

Gemeinsam mit zahlreichen staatlichen Stellen, zivilgesellschaftlichen Organisationen und Unternehmen habe das BMI kurzfristig solch ein Informationsangebot der Bundesregierung bereitstellen können. Neben Angaben zur Unterbringung und medizinischen Versorgung umfasst das Portal auch Antworten auf häufige Fragen von Geflüchteten sowie Warnhinweise der Polizei speziell zum Schutz von Frauen und Kindern. Die Internetseite wird laut BMI laufend erweitert. - 

Kontakt: Bundesministerium des Innern und für Heimat, Alt-Moabit 140, 10557 Berlin, Telefon: +49 3018681-12926, E-Mail: poststelle@bmi.bund.de 

22. März 2022

UKRAINE News: Fachstelle Vera veröffentlicht Handzettel „Schutz vor Menschenhandel auf der Flucht“

Die Vera-Fachstelle gegen Frauenhandel und Zwangsverheiratung des AWO-Landesverbandes Sachsen-Anhalt hat mehrsprachige Handzettel „Schutz vor Menschenhandel auf der Flucht“ veröffentlicht.

Die jeweils zweiseitigen und farbigen Blätter umfassen Hinweise unter anderem zu einem sicheren Verhalten unterwegs sowie Informationen über Hilfemöglichkeiten.

Aktuell würden hunderttausende Menschen und vor allem Frauen und Kinder aus der Ukraine in Nachbarländer fliehen, hieß es. Besonders alleinreisende Frauen und Kinder seien in dieser gefährdeten Situation angreifbar und ein Ziel für Menschenhändlerinnen und Menschenhändler

Verfügbar sind die Handzettel auf
Deutsch
Ukrainisch
Russisch
und Englisch.

Kontakt: Vera – Fachstelle gegen Frauenhandel und Zwangsverheiratung, Seepark 7, 39116 Magdeburg, Telefon: +49 391 99977850, E-Mail: vera@awo-sachsenanhalt.de

18. März 2022

UKRAINE News: Fach- und Servicestelle „Blickpunkt: Migrantinnen“ - Handkarten sind jetzt auch in Ukrainisch verfügbar

Angesichts der Situation in der Ukraine und die Kriegsflüchtlinge hat die die Fach- und Servicestelle für die Arbeitsmarktintegration migrantischer Frauen in Sachsen-Anhalt „Blickpunkt: Migrantinnen“ ihre Handkarten für Migrantinnen ins Ukrainische übersetzt.

Damit kann die Servicestelle Versionen der Handkarten mittlerweile in 18 Sprachen einschließlich der deutschen Fassung und der neuen ukrainischen Fassung anbieten. Sie sind hier in einer Übersicht (unterhalb des Textbereiches) abrufbar.

Darüber hinaus wurde auch die Internetseite der Servicestelle ins Ukrainische übertragen; die gewünschte Sprache kann über die Nationalflaggen-Symbole oben rechts gewählt werden. Weitere Übersetzungen sind geplant.

Bei Interesse an gedruckten Exemplaren wird um eine E-Mail mit Angabe der gewünschten Sprache und Stückzahl gebeten (kontakt@blickpunkt-migrantinnen.de). 

18. März 2022

UKRAINE News: Angriffe auf russischsprachige Menschen müssen aufhören! LAMSA verurteilt Diskriminierung von Geflüchteten aus der Ukraine und russischsprachigen Menschen – Meldestelle eingerichtet

Das Landesnetzwerk Migrantenorganisationen Sachsen-Anhalt e.V. (LAMSA) hat Diskriminierungen russischsprachiger Menschen scharf verurteilt und ruft auf zur Zivilcourage.

Der Angriffskrieg auf die Ukraine beraube Millionen Menschen ihres sicheren Zuhauses und erschüttere alle. Dennoch sei bereits kurz nach Beginn des Krieges eine große Hilfsbereitschaft der Gesamtgesellschaft zu erleben (Pressemitteilung). „Neben dieser enormen Hilfsbereitschaft beschäftigen uns auch unsägliche Diskriminierungsvorfälle gegen Geflüchtete aus der Ukraine und russischsprachige Menschen“, sagte LAMSA-Geschäftsführer Mamad Mohamad.

Als Dachverband der Migrant*innenorganisationen vereine LAMSA Menschen unterschiedlicher Herkunft, kultureller Prägung und religiöser Zugehörigkeit. Zahlreiche Mitgliedsorganisationen hätten nicht erst nach dem Beginn des Krieges, sondern bereits mit der Annexion der Krim 2014 ihre Befürchtung einer Eskalation angezeigt, die sich in diesen Tagen auf dramatische Weise bewahrheitet habe. Eine Auswirkung zeige sich unmittelbar: Russischsprachige Menschen würden als Stellvertreter*innen für diesen Krieg gesehen.

Die russischsprachigen Communities seien antirussischen Anfeindungen ausgesetzt. „Wir fordern die Gesamtgesellschaft auf, wachsam zu sein und bei Anfeindungen und Hetze gegen russischsprachige Mitbürger*innen Zivilcourage zu zeigen“, erklärte Mamad Mohamad. 

Angesichts dieser Entwicklung hat LAMSA eine Melde- und Beratungshotline für Fälle von Diskriminierung und Rassismus eingerichtet. Sie ist montags bis freitags jeweils von 8 bis 16 Uhr unter der Rufnummer +49 391) 990 788 87 und über den Dienst WhatsApp unter der Nummer +49 152 560 347 47 erreichbar. Anrufer werden dort beraten und gegebenenfalls an andere Facheinrichtungen weiterverwiesen. Wichtig sei auch, dass Betroffene alle Fälle anzeigen, hob LAMSA hervor.

In Sachsen-Anhalt bestehen ferner eine Landesantidiskriminierungsberatungsstelle sowie eine Beratungsstelle bei antisemitischen Vorfällen (ofek).

Kontakt: Mamad Mohamad, Geschäftsführer des LAMSA e.V., Telefon: +49 345 171 94 051 und +49 176 444 089 69, E-Mail: mamad.mohamad@lamsa.de 

18. März 2022

UKRAINE News: Aktion Mensch stellt Sonderförderung von 20 Millionen Euro zur Unterstützung geflüchteter Menschen bereit

Zu den Schwerpunkten des Ukraine-Sonderprogramms gehören Angebote rund um die Betreuung und Beratung etwa bei der Traumabewältigung oder zur Koordination ehrenamtlicher Tätigkeit.

Nach dem russischen Angriff auf die Ukraine seien Millionen Menschen auf der Flucht, darunter auch Menschen mit Behinderung sowie Kinder und Jugendliche, betonte die Aktion Mensch (Pressemitteilung). Sie würden bei ihrer Ankunft in Deutschland sichere und barrierefreie Orte benötigen, an denen sie Versorgung, Betreuung und Beratung erhalten. 

Solche Hilfsangebote unterstütze die Aktion Mensch mit einer Sonderförderung in Höhe von 20 Millionen Euro. Ab sofort könnten gemeinnützige Organisationen und Vereine in Deutschland, die Hilfsangebote für Menschen mit Behinderung, Kinder und Jugendliche sowie deren Begleitung anbieten, einen Zuschuss bei der Aktion Mensch beantragen. Möglich sei eine Unterstützung von Initiativen und Einrichtungen, die sich für Geflüchtete aus der Ukraine engagieren, von bis zu 100.000 Euro unterstützen. 

„Wir müssen Menschen, die aus dem Kriegsgebiet in der Ukraine fliehen, in Deutschland ein sicheres Ankommen und den schnellen Zugang zu unterstützenden Angeboten ermöglichen“, sagte Armin von Buttlar, Vorstand der Aktion Mensch. „Wir wollen ihnen dabei helfen, die schrecklichen, traumatischen Erfahrungen zu verarbeiten und haben dabei insbesondere Menschen mit Behinderung sowie Kinder und Jugendliche im Blick.“

Der 1964 als Aktion Sorgenkind gegründete gemeinnützige Verein  (Umbenennung im Jahr 2000) ist nach eigenen Angaben die größte private Förderorganisation im sozialen Bereich in Deutschland.

Kontakt: Celina Lelle (Kommunikation/PR), Telefon: +49 228 2092-359, E-Mail: celina.lelle@aktion-mensch.de 

16. März 2022

UKRAINE News: Wissenswertes für Geflüchtete aus der Ukraine jetzt mit zweisprachigem Flyer ergänzt (Bundesinformationen)

Die Integrationsbeauftragte des Bundes hat kürzlich einen umfassenden Frage-Antwort-Katalog für Geflüchtete aus der Ukraine veröffentlicht. Nunmehr steht auch ein Flyer auf Deutsch und Ukrainisch mit einem QR-Code zur Verfügung.

Diese Prospekte können heruntergeladen und ausgedruckt werden, um zum Beispiel an Bahnhöfen oder in Einrichtungen verteilt zu werden.

Flyer mehrfarbig
Flyer schwarz-weiß

Die eingangs erwähnte Zusammenstellung Fragen und Antworten zur Einreise aus der Ukraine und zum Aufenthalt in Deutschland (FAQ) der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration finden Sie hier

16. März 2022

UKRAINE News: Erklärfilme und Texte bieten altersgerechte Antworten für Kinder zum Krieg in der Ukraine und den Folgen

Um Fragen von Kindern zum Krieg in der Ukraine altersgerecht beantworten zu können, werden von verschiedenen Rundfunk- und Fernsehsendern und im Internet Erklärfilme angeboten.

Um Fragen von Kindern zum Krieg in der Ukraine altersgerecht beantworten zu können, werden von verschiedenen Rundfunk- und Fernsehanstalten Sendungen und im Internet Erklärfilme angeboten.

So hat der Kinderkanal KiKA von ARD und ZDF dazu auf dem Portal der Nachrichtensendung logo! eine Themenseite dazu mit Videos und Texten eingerichtet. In unterschiedlichen Bereichen geht es zum Beispiel um die aktuelle Situation in der Ukraine, das Völkerrecht („Regeln“ im Krieg), die Reaktionen anderer Staaten, Sanktionen gegen Russland und die wirtschaftlichen Folgen des Krieges.  

Auf der Internetseite der Hörfunksendung KiRaKa (für KinderRadioKanal) des WDR werden ebenfalls Fragen von Kindern zum Krieg in der Ukraine beantwortet, darüber hinaus ist auf dem Portal ein kleiner Sprachkurs mit einer Muttersprachlerein zu finden.

Auch der programmbegleitende Online-Auftritt der „Sendung mit der Maus“ (WDR) verfügt über eine Sonderseite zum Thema. 

15. März 2022

UKRAINE News: Landesverwaltungsamt ist behördliche Koordinierungsstelle für die Aufnahme von Flüchtlingen aus der Ukraine

Im Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt ist eine Koordinierungsstelle für die Aufnahme von Kriegsflüchtlingen aus der Ukraine („KOST-Ukraine-ST“) eingerichtet worden.

Sie soll die Abstimmung und Planung der Aufnahme von ukrainischen Geflüchteten und alle damit verbundenen Aufgaben für das Land im Verhältnis zum Bund und zu anderen Bundesländern sowie gegenüber den Landkreisen und kreisfreien Städten übernehmen. Verbunden ist damit eine durchgehende Erreichbarkeit - also rund um die Uhr  („24/7“).

„Diese Aufgabe werden wir mit viel Engagement und Empathie erfüllen. Wir werden dafür sorgen, dass jeder ankommende Ukraine-Flüchtling gut untergebracht wird und erst einmal ein wenig zur Ruhe kommen kann“, sagte die Leiterin der Migrationsabteilung des Landesverwaltungsamtes, Dr. Annekatrin Preuße (Pressemitteilung). Als zentrale Aufgaben der Koordinierungsstelle wurde die Bearbeitung der Beförderungs- und Unterbringungsfragen genannt. 

Bereits seit Beginn des Krieges sei das Landesverwaltungsamt mit zahlreichen Aufgaben betraut, die diese für die betroffenen Menschen erschütternde Ausnahmesituation erforderlich gemacht hätten, hieß es weiter. So koordiniere das Landesverwaltungsamt für Sachsen-Anhalt die internationalen Hilfeersuche. Auch Kinder, die ohne Begleitung nach Deutschland gekommen sind, bedürften spezieller Unterstützung.

15. März 2022

UKRAINE News: Corona-Informationen für Schutzsuchende aus dem Land mehrsprachig verfügbar

Das Bundesgesundheitsministerium hat Informationsblätter in ukrainischer Sprache für Geflüchtete aus dem Land herausgegeben. Im Mittelpunkt stehen Hinweise zum Umgang mit dem Corona-Virus.

Die deutschen Titel der Flyer im PDF-Format lauten „7 Gründe für die Impfung“„Impfwissen für Kinder“ und „Unsere beste Abwehr gegen Corona“ (für Jugendliche).

Ferner wurde vom Ministerium ein umfangreicher Katalog „Fragen und Antworten zur medizinischen Hilfe für Ukrainerinnen und Ukrainer“ (FAQ) veröffentlicht (in Deutsch). In der Zusammenstellung sind auch weiterführende Links zu Texten von Einrichtungen wie etwa der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und dem Robert-Koch-Institut (RKI) aufgeführt.

Ein Corona-Informationsblatt speziell für ukrainische Schutzsuchende und deren Begleiter auch auf Ukrainisch und Russisch wurde bereits vor einigen Tagen vom Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Gleichstellung des Landes Sachsen-Anhalt  bereitgestellt. Die Infos umfassen zum Beispiel Hinweise zu Abstands- und Hygieneregeln, zu Impfungen und zum Verhalten im Krankheitsfall. Außerdem sind verschiedene Telefonnummern aufgeführt, bei denen Hilfesuchende Antworten auf medizinische und andere Fragen erhalten.

Finden Sie hier das vollständige Informationsblatt auf Deutsch (Stand: 03.03.2022).

Übersetzungen:
Corona-Infoblatt, in ukrainischer Sprache
Corona-Infoblatt, in russischer Sprache 

15. März 2022

UKRAINE News: Informationen für ukrainische Staatsangehörige in Sachsen-Anhalt in Übersetzungen

Der Katalog des Innenministeriums mit Fragen und Antworten rund um die Bedarfe und Unterstützung von Menschen aus der Ukraine liegt auch in Ukrainisch und Russisch vor. 

Über die Internetpräsenz des Innenministeriums sind jetzt Informationen für ukrainische Staatsangehörige in Sachsen-Anhalt veröffentlicht. 

Die Informationen stehen nunmehr auch in ukrainischer und in russischer Sprache zur Verfügung.

Die Fragen und Antworten als Informationen für ukrainische Staatsangehörige in Sachsen-Anhalt sind auf ministerieller Ebene erarbeitet worden. Das neue Serviceangebot wird ständig aktualisiert.

Das Angebot enthält auch bereits erste Informationen zur neu eingerichteten Anlaufstelle Ukraine, die seit dem 1. März in Funktion ist. 

13. März 2022

UKRAINE News: Landesregierung zum Umgang mit ukrainischen Kriegsflüchtlingen in Sachsen-Anhalt

Seit dem russischen Angriff am 24. Februar auf die Ukraine befinden sich hunderttausende Menschen auf der Flucht. In Sachsen-Anhalt sind zahlreiche der Kriegsflüchtlinge direkt von den Kommunen, von Privatpersonen sowie in sogenannten Zwischenunterbringungen aufgenommen worden.

„Kriegsflüchtlingen aus der Ukraine gewährt auch Sachsen-Anhalt unkompliziert vorübergehenden Schutz. Jeder wird untergebracht, erhält bei Bedarf finanzielle Unterstützung und darf arbeiten“, sagte Innenministerin Dr. Tamara Zieschang. Sie sprach Bürgerinnen und Bürgern sowie Kommunen und Hilfsorganisationen ihren ausdrücklichen Dank „für ihren unermüdlichen Einsatz und die unbeschreiblich große Solidarität“ aus.

Nach dem Ratsbeschluss auf EU-Ebene, die Aufnahme von Flüchtlingen aus der Ukraine in allen EU-Mitgliedstaaten zu vereinfachen, ist für sie in Deutschland der Paragraf 24 des Aufenthaltsgesetzes wirksam, erklärten Staatskanzlei und Ministerium für Kultur (Pressemitteilung). 

Die Zwischenunterbringungen wurden ausschließlich für Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine kurzfristig eingerichtet. Die Quartiere dienen als eine erste Anlaufstelle, wenn keine unmittelbare Unterbringung in den Kommunen möglich war oder ist. Als Zwischenunterbringung des Landes sind derzeit das Hotel Ambiente in Halberstadt und das Skyhotel in Merseburg angemietet. Das Land könnte bei Bedarf umgehend weitere Objekte im Land anmieten, einzelne seien bereits in der engeren Wahl, hieß es.

Darüber hinaus könnten Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine in der Landeserstaufnahmeeinrichtung in Magdeburg sowie in der Turnhalle der ZASt in Halberstadt vorübergehend untergebracht werden. Parallel schaffen die Kommunen mit Hochdruck eigene Aufnahmekapazitäten, prüfen die Einrichtung weiterer Unterbringungsplätze und bereiten diese vor.

Was Geflüchtete nach ihrer Ankunft in Sachsen-Anhalt tun müssen, wer Anspruch auf vorübergehenden Schutz hat, wie sie einen Aufenthaltstitel, finanzielle Unterstützung oder eine Arbeitserlaubnis bekommen, hat das Innenministerium in einer Online-Übersicht zusammengetragen: https://lsaurl.de/FAQUkraine.

Kontakt: Staatskanzlei des Landes Sachsen-Anhalt, Pressestelle, Hegelstraße 42, 39104 Magdeburg, Telefon: +49 391 567-6666, E-Mail: staatskanzlei@stk.sachsen-anhalt.de

9. März 2022

UKRAINE News: Neu eingerichtete Koordinierungsstelle Ukraine bündelt Hilfsangebote und Informationen

Der Krieg in der Ukraine hat auch im Land Sachsen-Anhalt eine überwältigende Hilfsbereitschaft hervorgerufen. Es wurde kurzfristig eine Kooordinierungsstelle eingerichtet, um Erstinformationen und Hilfsangebote zu bündeln. 

Vielerorts wurden und werden Hilfstransporte organisiert, um Decken, Schlafsäcken, Nahrungsmittel und Medizinprodukte in Richtung der Ukraine zu bringen. Viele Menschen wollen zudem ankommenden schutzsuchenden Menschen konkret helfen, indem sie beispielsweise Wohnungen zur Verfügung stellen.

Um die verschiedenen Anfragen zu bündeln, Erstinformationen bereitzustellen und die vielen Unterstützungsangebote an die richtige Stelle zu vermitteln, ist beim Landesnetzwerk der Migrantenorganisationen Sachsen-Anhalt e.V. (LAMSA) und bei der Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e.V. (AGSA) eine Koordinierungsstelle Ukraine eingerichtet worden.

Staatssekretärin Susi Möbbeck, Integrationsbeauftragte von Sachsen-Anhalt: „Die enorme Hilfsbereitschaft zeigt: Solidarität kennt keine Grenzen. Nach der beschwerlichen Flucht aus der Ukraine wollen wir die in Sachsen-Anhalt ankommenden Menschen bestmöglich beim Ankommen unterstützen. Die Anlaufstelle steht ihnen und allen Helfenden mit mehrsprachigen Informationen zur Verfügung.“

Die Anlaufstelle steht Schutzsuchenden, aber auch Engagierten der Zivilgesellschaft sowie der Verwaltung mit Übersetzungshilfen und Erstinformationen zur Seite. Es werden Unterstützungsangebote sowie Kontakte zu den zuständigen Stellen auf Landes- und kommunaler Ebene vermittelt. Daneben werden Angebote zu privaten Wohnungen koordiniert.

Die Koordinierungsstelle ist für den südlichen Teil von Sachsen-Anhalt unter der Hotline 0345 213 893 99 sowie für den Norden Sachsen-Anhalts unter der Hotline 0391 537 1225 erreichbar. Anfragen können auch per E-Mail an die Adressen koordinierungsstelle@lamsa.de und infopunkt-ukraine(at)agsa.de gerichtet werden.

Gleichzeitig steht die SiSA-Hotline des LAMSA e.V. zur Unterstützung der Sprachmittlung bereit. Der Pool an ehrenamtlichen Sprachmitler:innen mit ukrainischen und russischen Sprachkenntnissen wurde ausgebaut. Übersetzungen und Sprachmittlungen können telefonisch, per Video Call oder in Präsenz schnell und kostenfrei organisiert werden. SiSA erreichen Sie unter 0345 213 893 99 oder per E-Mail: sprachmittler@lamsa.de. Die Hotline ist von Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr besetzt.

Mamad Mohamad, Geschäftsführer des LAMSA: „Im LAMSA e.V. folgen wir dem Motto: „Wir verbinden!“ In diesem Sinne wollen wir schnell Unterstützung für die ankommenden Menschen aus der Ukraine anbieten. Sie finden bei uns konkret Sprachmittlung und zentrale Informationen sowie Verweis zu den betreffenden Stellen. Die direkte Hilfe der vielen Engagierten Menschen werden wir durch eine zentrale Anlaufstelle unterstützen. Dazu stehen wir in engem Austausch mit den unterschiedlichen Stellen in Sachsen-Anhalt.“

Krzysztof Blau, Geschäftsführer der AGSA: „Die kurzfristige Bereitstellung von Unterstützungsstrukturen ist ein gutes Zeichen des zivilgesellschaftlichen Engagements. Mit der Informations- und Erstanlaufstelle sorgen wir für einen ständigen Kontakt zwischen Geflüchteten, Zivilgesellschaft und Verwaltung. Gemeinsam mit unseren Mitgliedsorganisationen organisieren wir Hilfs- und Orientierungsangebote in russischer und ukrainischer Sprache. Ziel ist es, Bedarfe und Unterstützungsformate so schnell wie möglich zu ‚matchen‘.“

Der Dachverband AGSA unterstützt zudem die Spendenaktion der Deutsch-Ukrainische Vereinigung Sachsen-Anhalt e.V. (DUV). Ab sofort werden im einewelt haus Magdeburg (Montag bis Freitag von 9 bis 18 Uhr) Sachspenden wie Erste-Hilfe-Kästen, Verbandsmaterial, Isomatten entgegengenommen. Auch für Geldspenden ist AGSA dankbar, um die ehrenamtliche Arbeit der Mitgliedsorganisationen vor Ort sowie zur humanitären Hilfe in der Ukraine unterstützen zu können.
Weitere Infos finden Sie unter: www.agsa.de/1289-spende-ukraine.html.

2. März 2022

UKRAINE News: Organisierte Hilfe von Bund und Land

Angesichts des Krieges in der Ukraine haben Behörden, Ministerien und Vereine wichtige rechtliche Hinweise unter anderem zur Einreise von ukrainischen Staatsbürgern, zum Aufenthalt und zum Flüchtlingsschutz veröffentlicht.

So bietet das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) auf seiner Internetseite einen Katalog von Fragen und Antworten zum Thema an. Die Lage sei derzeit sehr dynamisch, betonte das BAMF. Die Informationen würden jeweils den Erkenntnissen des Bundesamts zum Zeitpunkt der Veröffentlichung entsprechen, sie könnten sich jedoch stets im Nachgang ändern. Bei Vorliegen neuer gesicherter Erkenntnisse will das BAMF die sogenannten FAQ (häufig gestellte Fragen) anpassen. Die BAMF-Hinweise stehen auch in ukrainischer und russischer Sprache zur Verfügung. 

Auch vom Bundesministerium des Innern und für Heimat (BMI) wurden ausführliche rechtliche Hinweise erteilt (hier). Dabei geht es zum Beispiel darum, ob die Dauer für Kurzzeitaufenthalte oder das Visum für ukrainische Staatsbürger verlängert werden kann, ob Ukrainer Asyl beantragen können, ob Evakuierungsflüge geplant sind und was bei einer Einreise zu beachten ist.

Das BMI veröffentlichte darüber hinaus am 28. Februar eine Pressemitteilung, wonach die Europäische Union die Aufnahme von Flüchtlingen aus der Ukraine vereinfachen will.

Kontakt Bürgerservice des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge: Telefon +49 911 943-0 (von Montag bis Freitag zwischen 9:00 und 15:00 Uhr), E-Mail: service(at)bamf.bund.de

Der Flüchtlingsrat Sachsen-Anhalt e.V. hat einen Überblick erstellt, der sich ebenfalls rechtlichen Fragen widmet sowie ausführlich Möglichkeiten aufzeigt, wie Flüchtlinge aus der Ukraine im Bundesland unterstützt werden können.

28. Februar 2022