Menu
menu
Soziokulturelles Zentrum ZORA e.V.

Nationalfeiertag erinnert an Sturm auf die Bastille – Deutsch-französischer Tag in Halberstadt (14. Juli, ZORA e.V.)

Zum Nationalfeiertag Frankreichs am 14. Juli 2022 veranstaltet das Soziokulturelle Zentrum ZORA e.V. zusammen mit der lokalen Initiative „Über den...

Beirat

Beirat für Integration und Migration der Landeshauptstadt feiert 25jähriges Bestehen (Magdeburg, 06.07.22)

Magdeburgs Beirat für Integration und Migration hat zur Jubiläumsveranstaltung anlässlich seines 25jährigen Bestehens für den 6. Juli in die...

AKTUELL

Integrationsbeauftragter Krzysztof Blau übernimmt BZI-Leitungsfunktion auf Bundesebene

Der Integrationsbeauftragte der Landeshauptstadt Magdeburg, Krzysztof Blau, ist in den Vorstand des Bundeszuwanderungs- und Integrationsrates (BZI) gewählt worden.

In dem Leitungsgremium wird Krzysztof Blau künftig als stellvertretender Vorsitzender und Schatzmeister des BZI fungieren, informierte die Stadtverwaltung (Pressemitteilung). Als politische Interessenvertretung von allen in Deutschland lebenden Menschen mit Einwanderungsgeschichte positioniere sich der BZI zu relevanten politischen Fragestellungen der vielfältigen Gesellschaft und stelle Forderungen für eine teilhabegerechte Einwanderungsgesellschaft.

Weil der Magdeburger Beirat nun auch auf Bundesebene vertreten ist, können spezifische Belange der ostdeutschen Bundesländer deutlicher gemacht werden, und dies vor allem auch mit Blick auf die Landeshauptstadt und Sachsen-Anhalt insgesamt. Mit dem neuen Ehrenamt wird auch eine Lücke bei der Vernetzung mit überregionalen Initiativen und Bündnissen der Migrantenorganisationen sowie der Vertretung auf der Bundesebene geschlossen.

In seiner Bewerbungsrede für den Stellvertreterposten machte Krzysztof Blau den Angaben zufolge auf die Notwendigkeit der stärkeren Berücksichtigung der Zuwanderungsproblematiken im Osten Deutschlands aufmerksam. „Die Zuwanderung im Osten ist immer noch viel zu gering, was sich beim Fachkräftebedarf und der demografischen Entwicklung widerspiegelt. Wir brauchen für die Zukunft unserer Stadt und des Landes eine neue Auflage der Willkommenskultur", sagte Blau in der Rede. 

Krzysztof Blau ist Vorsitzender des Magdeburger Beirats für Integration und Migration und damit Integrationsbeauftragter der Stadt. Im Hauptberuf übt er das Amt des Geschäftsführers der Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e.V. aus. Die Wahl fand bei der Delegiertenversammlung des BZI Ende Mai in Dresden statt.

Die Mitglieder des BZI sind Landesorganisationen und Netzwerke kommunaler Integrationsbeiräte. Diese Beiräte vertreten die politischen Interessen der migrantischen Bevölkerung in ihrer Kommune oder in ihrem Landkreis. Der BZI steht für 6.000 politisch aktive Menschen mit Einwanderungsgeschichte in rund 400 demokratisch legitimierten kommunalen Migrationsbeiräten in fast allen Bundesländern (Image-Video BZI). 

Kontakt: Landeshauptstadt Magdeburg, Büro des Oberbürgermeisters, Team Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Alter Markt 6, 39104 Magdeburg, Telefon: +49 391 540-2769, -2717, E-Mail: presse@magdeburg.de 

7. Juni 2022

Bundesverdienstkreuz an Dr. Edward Sulek (DPG Sachsen-Anhalt e.V.) verliehen

Der 2. Vorsitzende der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Sachsen-Anhalt e.V. (DPG), Dr. Edward Sulek, ist mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande geehrt worden.

Der Orden wurde ihm am 1. Juni in Merseburg von Sachsen-Anhalts Innenministerin Dr. Tamara Zieschang im Auftrag des Bundespräsidenten überreicht. 

Innenministerin Dr. Tamara Zieschang würdigte in ihrer Laudatio den Einsatz von Dr. Edward Sulek sowohl für den Landkreis und seine Menschen, für die Integration als auch seinen Beitrag für die deutsch-polnische Beziehung über die Kreisgrenzen hinaus (Pressemitteilung des Landkreises Saalekreis). Seitdem der 1954 in Polen geborene Dr. Edward Sulek seine neue Heimat im Saalekreis in Sennewitz gefunden habe, sei es ihm ein großes Bedürfnis, Beziehungen mit Partnern aus anderen Ländern zu knüpfen und zu pflegen. Ein weiteres wichtiges Anliegen sei für Dr. Edward Sulek die Zusammenarbeit mit jungen Menschen, um ein Bewusstsein für die gemeinsame Geschichte von Deutschland und Polen zu schaffen. 

Die Verdienste Dr. Suleks sind aufs Engste mit dem Wirken der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Sachsen-Anhalt e.V. (DPG) verbunden. Der gemeinnützige Verein engagiert sich als Mitgliedsorganisation der AGSA und Mitglied im Landesetzwerk der Migrantenorganisationen LAMSA seit Jahrzehnten für eine bessere Verständigung zwischen Deutschen und Polen und für mehr Kenntnisse über das Nachbarland Polen in Sachsen-Anhalt.

In ihrer Arbeit versucht die DPG durch verschiedene Aktivitäten das Wissen über das Land Polen, seine Traditionen, Kultur und Sprache zu vermitteln. Außerdem ist der Verein eine Informationskontaktstelle für polnische Bürger in Sachsen-Anhalt. Darüber hinaus stellt die DPG Vorstandsmitglieder im Bundesverband der Deutsch-Polnischen Gesellschaften sowie im Polnischen Bundesnetzwerk für Partizipation und Soziales Part of Europe.

Kontakt: Deutsch-Polnische Gesellschaft Sachsen-Anhalt e.V., Schellingstraße 3-4, 39104 Magdeburg, Telefon: +49 391 5371353, E-Mail: mail@dpg-sachsen-anhalt.de 

3. Juni 2022

Neuer Jahresbericht: Härtefallkommission Sachsen-Anhalts verhalf 18 abgelehnten Asylbewerbern zu Bleiberecht

Die Härtefallkommission Sachsen-Anhalts hat im Jahr 2021 wieder abgelehnten Asylbewerbern zu einem Bleiberecht aus dringenden humanitären Gründen verholfen.

Angeordnet wurden zunächst für ein Jahr befristete Aufenthaltserlaubnisse für 18 Personen, darunter befanden sich zwei Familie mit insgesamt fünf Kindern. Herkunftsländer der Flüchtlinge waren der Iran (vier Fälle) sowie Afghanistan, die Elfenbeinküste, Eritrea, der Irak, das Kosovo, die Russische Föderation und die Türkei (Pressemitteilung).

Im vergangenen Jahr beriet die Kommission abschließend in acht Sitzungen über 20 Anträge (einer davon aus dem Jahr 2019, sieben aus dem Jahr 2020). Neu gestellt wurden 19 Anträge. Hauptgründe für die Gesuche waren der erreichte Grad der Integration sowie allgemeine Härtefallgesichtspunkte wie etwa gesundheitliche Probleme. Offen sind noch elf Anträge. Den aktuellen, inzwischen 16. Tätigkeitsbericht stellten die Kommissionsvorsitzende Monika Schwenke und Innenministerin Dr. Tamara Zieschang am 30. Mai in Magdeburg vor.

Vorsitzende Schwenke sagte, dass die Arbeit in der Härtefallkommission von Sachlichkeit und gegenseitigem Respekt auch bei teilweise unterschiedlicher Auffassung zu den dargelegten Härtefallkriterien geprägt sei. – Hinter jedem Antrag stehe ein besonderes persönliches Schicksal, betonte Ministerin Zieschang. Um unzumutbare Härten für die geflüchteten Menschen abzuwenden, prüfe die Kommission mit großer Sach- und Fachkompetenz akribisch jeden Einzelfall. 

Anträge in die 2005 gegründete Kommission werden von deren Mitgliedern eingebracht. Wenn sich das Gremium auf ein Härtefallersuchen einigt, kann die Innenministerin bzw. der Innenminister dem Beschluss entsprechen und ein Aufenthaltsrecht anordnen. Die acht Kommissionsmitglieder und acht Stellvertretender werden auf Vorschlag der in der Härtefallkommissionsverordnung aufgeführten Behörden und Organisationen für eine Amtszeit von jeweils zwei Jahren berufen, die aktuelle Periode läuft bis 2023. 

Die Vorsitzende Schwenke leitet beim Caritasverband für das Bistum Magdeburg e.V. die Abteilung Migration/Integration und ist Migrationsbeauftragte des Bistums. Sie hat zudem den Vorsitz des Vereins „refugium“ inne, der für unbegleitete ausländische Minderjährige in Sachsen-Anhalt die Vormundschaft oder Pflegschaft übernimmt.

Kontakt: Ministerium für Inneres und Sport des Landes Sachsen-Anhalt, Halberstädter Straße 2 / am „Platz des 17. Juni“, 39112 Magdeburg, Telefon Pressestelle: +49 391 567-5504, -5514, -5516, -5517, -5542; E-Mail: Pressestelle@mi.sachsen-anhalt.de

Die Geschäftsstelle der Härtefallkommission ist ebenfalls unter der o.g. Postadresse erreichbar.

30. Mai 2022

Auszeichnung für WELCOME-Treff in Halle - Preise vom Bündnis für Demokratie und Toleranz

Der WELCOME-Treff der Freiwilligen-Agentur Halle-Saalkreis e.V. ist im Wettbewerbsjahrgang 2021 vom Bündnis für Demokratie und Toleranz – gegen Extremismus und Gewalt (BfDT) als eines von bundesweit vorbildhaften Projekten ausgezeichnet worden.

Mit einer öffentlichen Online-Preisverleihung wurde der WELCOME-Treff in Halle neben zwölf anderen Projekten und Initiativen aus Hessen, Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt gewürdigt (Mitteilung).

Weitere Preise erhielten aus Sachsen-Anhalt Projekte ebenfalls aus Halle (2) sowie Zeitz (1). Der bundesweite Wettbewerb „Aktiv für Demokratie und Toleranz“ wird vom BfDT jährlicher ausgeschrieben. 

Der 2015 gegründete WELCOME-Treff ist ein Begegnungsort für Geflüchtete und Engagierte, in dem Sprach- und Kulturkurse, gemeinsames Nähen und Kochen, sportliche Aktivitäten, gemeinsame Erkundungen der Nachbarschaft oder Unterstützung bei Behördengängen angeboten werden.

Nach Angaben des BfDT waren seit 2015 etwa 300 Ehrenamtliche im Projekt engagiert, der Treff selbst zählte rund 10.000 Gäste. Mittlerweile beschäftige der Träger zudem mehr als 15 Bundesfreiwillige, von denen 80 Prozent eine eigene Zuwanderungsgeschichte haben.

Kontakt: WELCOME-Treff der Freiwilligen-Agentur Halle-Saalkreis e.V., Geiststraße 58, 06108 Halle (Saale), Telefon: +49 345 21388282, E-Mai: kontakt@welcometreff.de 

27. Mai 2022

Würdigung in Dessau-Roßlau: Tschiche-Demokratiepreis für MKZ-Leiter Razak Minhel

Der Mitbegründer und langjährige Leiter des Multikulturellen Zentrums Dessau e.V. (MKZ), Razak Minhel, hat den Hans-Jochen-Tschiche-Demokratiepreis 2022 erhalten.

Der von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Sachsen-Anhalt ausgelobte Preis wurde am 16. Mai im MKZ von Antje Wilde, Witwe des 2015 verstorbenen Hans-Jochen Tschiche, Bundesumweltministerin Steffi Lemke und Madeleine Linke, Landesvorsitzende der Bündnisgrünen, überreicht (Pressemitteilung).

Umweltministerin Steffi Lemke, wie der Preisträger aus Dessau-Roßlau, sagte in ihrer Laudatio: „Razak, du zeichnest dich unter anderem dadurch aus, dass du auch in schwierigen Zeiten hilfst. Zum Beispiel der Familie von Alberto Adriano nach dessen Tod. Noch heute, über 20 Jahre nach diesem schrecklichen Tod, dessen Ursache bis heute offiziell nicht geklärt ist, erinnerst du, erinnert das Multikulturelle Zentrum, an das schreckliche Verbrechen. Dein Engagement im Fall Alberto Adriano ist außergewöhnlich.“

Seit mehr als drei Jahrzehnten stelle sich Minhel „dem Kampf gegen Rassismus, für Integration, für Mitmenschlichkeit“, sagte Lemke. „Wer sich in Dessau für Demokratie, für Frieden, für Menschenrechte einsetzt, der weiß, dass er in Razak Minhel einen festen Ansprechpartner und einen wertvollen Verbündeten hat“, fügte sie hinzu.

Der gebürtige Iraker Razak Minhel war 1976 in die DDR für eine Ausbildung und ein Studium gekommen. Im Jahr 1993 gründete er mit Gleichgesinnten das MKZ.

Der „Hans-Jochen-Tschiche-Gedenkpreis zur Förderung von Engagement, Demokratie und Parlamentarismus“ wird von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Sachsen-Anhalt seit 2017 in Erinnerung an ihren ehemaligen Ehrenvorsitzenden verliehen. Tschiche (1929-2015) war DDR-Oppositioneller, später Fraktionsvorsitzender der grünen Landtagsfraktion sowie Gründer des Vereins „Miteinander“ zur Förderung von Demokratie und Weltoffenheit.

Kontakt: BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Sachsen-Anhalt, Landesgeschäftsstelle, Otto-von-Guericke-Str. 65, 39104 Magdeburg, Telefon: +49 391 401 55 39 E-Mail: info@gruene-lsa.de 

17. Mai 2022

Neuer EU-Wegweiser bietet für Personen mit Unionsbürgerschaft Informationen zu allen Lebensbereichen

Das AGSA-Projekt Fach- und Servicestelle EU-Migration Sachsen-Anhalt (EUmigra) hat am 9. Mai erstmals die neu erschienene Informationsbroschüre "Wegweiser für Bürgerinnen und Bürger der Europäischen Union in Sachsen-Anhalt" einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt.

Der "Wegweiser" bildet das erste bundesweite Kompendium mit Informationen zu allen Lebensbereichen für Personen mit Unionsbürgerschaft und enthält allgemeine gesetzliche Regelungen ebenso wie die besonderen Angebote und Anlaufstellen in Sachsen-Anhalt (Mitteilung mit Link zum "Wegweiser").

In zwölf Kapiteln werden auf 140 Seiten alle wichtigen Punkte für gelingendes Ankommen und Einleben in Sachsen-Anhalt behandelt. Zudem enthält der "Wegweiser" Tipps und Hintergrundinformationen mit mehr als 200 QR-Codes, ein Stichwortverzeichnis, ein Kontaktregister für Anlaufstellen und ein Dossier zu Rechtsfragen. Verfügbar ist die Broschüre in den EU-Sprachen Deutsch, Englisch, Bulgarisch, Polnisch, Rumänisch und Ungarisch, eine Erweiterung ist in Planung.

Durch die Online-Präsentation am 9. Mai, an der rund 30 interessierte Akteure aus Beratungs- und Unterstützungsstrukturen, aus der Politik aus dem Bereich der migrantischen Communities teilnahmen, führte EUmigra-Projektleiter Dr. Ernst Stöckmann.

Kontakt: Fach- und Servicestelle EU-Migration Sachsen-Anhalt (EUmigra), Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e.V. (AGSA), Schellingstraße 3-4, 39104 Magdeburg, weitere Angaben hier 

10. Mai 2022

Landesfachtagung in Magdeburg: Potentiale von Migrantinnen für den Arbeitsmarkt erschließen

Sachsen-Anhalts Sozialstaatssekretärin und Landesintegrationsbeauftragte Susi Möbbeck hat dazu aufgerufen, Migrantinnen bei der Einbindung in den Arbeitsmarkt stärker zu unterstützen.

„Um den Fachkräfte- und Arbeitskräftemangel in Sachsen-Anhalt zu bewältigen, dürfen wir die Potentiale von zugewanderten Frauen nicht verschenken. Sie sind häufig hoch motiviert und qualifiziert. Migrantinnen können die Fachkräfte von morgen sein“, sagte Möbbeck am 6. Mai bei der Landesfachtagung „Migrantinnen auf dem Arbeitsmarkt in Sachsen-Anhalt: Ambitionen, Wege und Perspektiven“ in Magdeburg. Damit der Weg in den Arbeitsmarkt gelinge, bräuchten die zugewanderten Frauen passgenaue Unterstützung und berufliche Orientierungsangebote (Pressemitteilung).

Dazu fördern das Sozialministerium und die EU seit mehr als zwei Jahren das Projekt „Blickpunkt: Migrantinnen – Fach- und Servicestelle für die Arbeitsmarktintegration migrantischer Frauen in Sachsen-Anhalt“. Es wird in gemeinsamer Trägerschaft des Caritasverbandes für das Bistum Magdeburg e.V., des Europäischen Bildungswerkes für Beruf und Gesellschaft gGmbH (EBG) und Minor – Projektkontor für Bildung und Forschung gGmbH umgesetzt. Gemeinsam mit mehr als 160 Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis wurden auf der Fachtagung Bilanz gezogen sowie Erfolge und Handlungsbedarfe benannt.

Blickpunkt: Migrantinnen habe es geschafft, die verschiedenen Netzwerkpartnerinnen und Netzwerkpartner und die Öffentlichkeit für die Arbeitsmarktintegration von migrantischen Frauen zu sensibilisieren, sagte Projektleiterin Jennifer Heinrich. Dank des Projektes hätten zugewanderte Frauen ihre Sprachkenntnisse verbessern, passende Qualifizierungsangebote absolvieren und eine Erwerbsperspektive entwickeln können. Dafür seien 1.900 Beratungen mit insgesamt 770 Frauen durchgeführt worden. Jennifer Heinrich zufolge wurden bereits auch mehr als 170 Ukrainerinnen beraten. 

Die Arbeitsmarktintegration von Frauen habe in den vergangenen Jahren deutliche Fortschritte gemacht. „Im Zeitraum von September 2018 bis September 2021 stieg die Anzahl der sozialversicherungspflichtig beschäftigten Ausländerinnen in Sachsen-Anhalt von 8.350 auf 12.575. Gegenüber 2020 betrug der Beschäftigungsanstieg 2021 um 25,4 Prozent. Die Beschäftigungsdynamik ist damit deutlich höher als bei den ausländischen Männern im selben Zeitraum“, hieß es.

„Obwohl Blickpunkt: Migrantinnen die Arbeitsmarktintegration von migrantischen Frauen in Sachsen-Anhalt ein gutes Stück vorangebracht hat, bleibt noch viel zu tun. Der Weg in den Beruf ist für Migrantinnen kein Sprint, sondern ein Marathon. Dafür brauchen sie nicht nur einen langen Atem, sondern weiterhin besondere Unterstützung“, betonte die Direktorin des Caritasverbandes für das Bistum Magdeburg e.V., Cornelia Piekarski. – Die erste Landesfachkonferenz zu dem Thema fand am 25. März 2021 statt.

Kontakte: Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Gleichstellung, Pressestelle, Turmschanzenstraße 25, 39114 Magdeburg, Telefon: +49 391 567-4608, E-Mail: ms-presse(at)ms.sachsen-anhalt.de
Fach- und Servicestelle für die Arbeitsmarktintegration migrantischer Frauen in Sachsen-Anhalt, Jennifer Heinrich (Gesamtleitung), Telefon: +49 391 4080-527, E-Mail: jennifer.heinrich(at)caritas-magdeburg.de, kontakt@blickpunkt-migrantinnen.de

6. Mai 2022