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AKTUELL

20 Jahre "Miteinander" – Verein feierte mit Bundestagspräsident a.D. Thierse sein Gründungsjubiläum

14. Juni 2019

Der bildungspolitische Verein „Miteinander“ hat am 13. Juni sein 20. Gründungsjubiläum gefeiert. Den Auftakt bildete ein Festakt im „Familienhaus Magdeburg“ mit vielen Persönlichkeiten aus Politik und Gesellschaft aus ganz Sachsen-Anhalt. Auf dem Programm stand etwa eine Projektemesse, ferner hatte ein Trickfilm über die Geschichte und die Tätigkeit des Vereins Premiere. Festredner war der ehemalige Bundestagspräsident Wolfgang Thierse, der sich unter anderem ausführlich mit den zunehmenden Bedrohungen der Demokratie widmete (Foto).

„Miteinander“ habe die Aufgabe, Bürger zu ermutigen und zu befähigen, selbstbewusst die Demokratie zu verteidigen, sagte Thierse. In diesem Sinne werde der Verein auch in den nächsten 20 Jahren gebraucht. „Haltet durch“, rief Thierse den Akteuren und Förderern des Vereins zu. Die Ministerin für Arbeit, Soziales und Integration, Petra Grimm-Benne, betonte in einem Grußwort, dass die Landesregierung zu dem hochaktuellen Projekt gerade in Zeiten, in denen Hass und Ausgrenzung Raum greifen würden, stehe. Sie kämpfe zusammen mit ihrer Staatssekretärin Susi Möbbeck dafür, dass es den Verein auch in den kommenden 20 Jahren noch gibt. - Im Anschluss an den Festakt wurde im Kulturzentrum Moritzhof eine „Jubiläumsparty“ mit einem bunten Unterhaltungsprogramm gefeiert.

Gegründet wurde der Verein „Miteinander – Netzwerk für Demokratie und Weltoffenheit in Sachsen-Anhalt“ im Mai 1999 als Träger der politischen Bildungsarbeit und der Beratung und Vernetzung von zivilgesellschaftlichen Initiativen und Projekten. Anlass war der Einzug der als rechtsextrem eingestuften DVU in den Landtag im Jahr davor. Bei den Wahlen am 26. April 1998 hatte die Partei 12,9 Prozent der Wählerstimmen erreicht.

Kontakt: Miteinander e.V., Geschäftsstelle Magdeburg, Erich-Weinert-Straße 30, 39104 Magdeburg, +49 391 62077-3

"Mitteldeutsche Zeitung" startet Serie "Tür an Tür" zum Thema Integration

14. Juni 2019

Die in Halle erscheinende „Mitteldeutsche Zeitung“ hat am 11. Juni eine Serie mit dem Titel „Tür an Tür“ zum Thema Integration gestartet. Dazu haben sich die Volontäre der Zeitung mit Problemen und Chancen der Integration in den Bereichen Arbeit, Freizeit, Sprache Bildung, Frauenbild, Kriminalität, Sozialleistungen und Religion befasst. Unter anderem trafen sich die Autoren mit Menschen, für die Sachsen-Anhalt zu einer neuen Heimat geworden ist. Beiträge in der Serie erscheinen in den nächsten acht Wochen jeweils dienstags. Im ersten Teil kommt auch die Staatssekretärin im Sozialministerium und Landes-Integrationsbeauftragte Susi Möbbeck zu Wort.

Bericht: "Tag der Erinnerung" zum Gedenken an Mordopfer in Dessau

13. Juni 2019 

In Dessau-Roßlau ist am Dienstag (11. Juni) an die Ermordung des Mosambikaners Alberto Adriano durch Rechtsextremisten vor 19 Jahren erinnert worden. Der „Tag der Erinnerung“ begann mit einer musikalisch umrahmten Gedenkveranstaltung im Stadtpark. Unter den Rednerinnen dort war auch Susi Möbbeck, Staatssekretärin im Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration Sachsen-Anhalts und Integrationsbeauftragte der Landesregierung.

An der Adriano-Gedenkstele fand zudem ein interreligiöses Gebet statt, danach legten viele der rund 70 Teilnehmer aus Politik und Gesellschaft Blumen nieder. Im Anschluss wurde auch dem 2008 in der Parkanlage am Hauptbahnhof ermordeten Obdachlosen Hans-Joachim Sbrzesny gedacht. Treffpunkt war der damalige Tatort. 

In der Nacht vom 10. zum 11. Juni 2000 wurde der Mosambikaner Adriano von rechten Schlägern im Dessauer Stadtpark bewusstlos geprügelt. Drei Tage später erlag er seinen schweren Verletzungen. Am Tatort wurde 2002 eine Gedenkstele mit der Aufschrift „Alberto Adriano - Opfer rechter Gewalt - 11. Juni 2000“ errichtet. An ihr findet jährlich auch der „Tag der Erinnerung“ statt. Zu den Veranstaltern gehören die Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt, die Beratungsstelle für Opfer rechter Straf- und Gewalttaten Anhalt/Bitterfeld/Wittenberg und das Integrationsbüro der Stadt Dessau-Roßlau. Die Koordinierung erfolgt jeweils durch das Multikulturelle Zentrum Dessau.

Weitere Informationen bietet der Flyer zum „Tag der Erinnerung“ 2019.

Kontakt: Multikulturelles Zentrum Dessau, Parkstraße 7, 06846 Dessau-Roßlau, Telefon: +49 340 617330, E-Mail: multikultizentrum@datel-dessau.de

Literarisches Begegnungsfest als Auftakt: Partnerschaften für Mehrsprachigkeit und Vielfalt in Tagesstätten geplant (18. Juni in Halle/Saale)

11. Juni 2019

Ein Literaturfest am 18. Juni bildet den Auftakt einer Partnerschaft für Mehrsprachigkeit und Vielfalt in Kindertagesstätten der Saalestadt Halle. Eingeladen dazu sind zu dem Fest die Eltern und Kinder der Tagesstätte "Am Stadtpark", wie das Landesnetzwerk der Migrantenorganisationen Sachsen-Anhalt (LAMSA) e.V. mitteilte. Die Besucher erwartet ein Programm mit Puppenspiel, Bilderbuchkino, Lesezelt sowie einer Musik- und Bastelstation.

Die Veranstaltung findet im Rahmen des Projekts "Welcome to my library – Vielfalt und Mehrsprachigkeit in Bibo und Kita" statt. Partner sind neben der Tagesstätte "Am Stadtpark" die Stadtbibliothek sowie der Verband der Migrantenorganisationen Halle (VeMo). Rund 44 Prozent der Mädchen und Jungen, die in der Einrichtung "Am Stadtpark" betreut werden, haben einen Migrationshintergrund. Unter dem Motto "Vielfalt im Herzen der Stadt" sollen durch die Teilnahme am Projekt die Kinder und Familien der Tagesstätte miteinander in den Dialog kommen.

Bei der Veranstaltung wird zudem ein mehrsprachiger Medienkoffer durch das Projektteam von „Welcome to my library“ an die Tagesstätte überreicht. Weitere Koffer können von Tagesstätten und anderen Bildungseinrichtungen in Halle und Umgebung über folgende Adresse ausgeliehen werden: Stadtbibliothek Halle, Salzgrafenstraße 2, 06108 Halle (Saale), Telefon: +49 345 221 47 22, E-Mail: Petra.Heinicke@halle.de

Kontakt: LAMSA-Geschäftsführer Mamad Mohamad, Telefon: +49 345 17194051, E-Mail: info@lamsa.de, mamad.mohamad@lamsa.de

Newsletter Integration 1/2019 des Altmarkkreises Salzwedel erschienen

6. Juni 2019

Die neue Ausgabe des Newsletters Integration des Altmarkkreises Salzwedel (1/2019) ist erschienen. Schwerpunkte bilden wie gewohnt die aktualisierten Integrationsangebote sowie Zuständigkeiten von Behörden und Ämtern des Landkreises. Zugewanderte sowie Ehren- und Hauptamtliche erhalten darüber hinaus Informationen etwa über Beratungs- und Betreuungsstellen und Begegnungsstätten.

Weitere Abschnitte umfassen zum Beispiel die Rubrik „Akteure der Integrationsarbeit im Portrait“ und Veranstaltungen; zudem widmen sich die Autoren auf den 44 Seiten des Newsletters unter anderem den Themen Beruf, Bildung, Kultur, Sport und Gesundheit. Ausführlich erläutert wird auch die sogenannte Ausbildungsduldung.

Kontakt: Altmarkkreis Salzwedel, Stabstelle Kultur/Integrationskoordinatorin, Dienstsitz: Karl-Marx-Straße 15, 29410 Salzwedel; Telefon: +49 3901/840 257, E-Mail: Inka.Ludwig@Altmarkkreis-Salzwedel.de

Bürgernahe Themenstraße „Weltoffenes Sachsen-Anhalt“ beim Landesfest in Quedlinburg

4. Juni 2019

Eine ausgesprochen anregende Stimmung zwischen unzähligen Ständen und Bühnen, sommerliches Kaiserwetter und die einzigartige städtische Kulisse der UNESCO-Welterbe-Stadt Quedlinburg im Harz werden den geschätzten 155.000 Besuchern des 22. Sachsen-Anhalt-Tages wohl lange im Gedächtnis bleiben.

Das traditionell als Schaufenster der Regionen und Aktivitäten angelegte Volksfest war dieses Jahr eingebettet in die zentrale Eröffnungsfeier des Welterbetages und vielleicht auch deshalb so gut besucht. Hautnah dabei sein und ins Gespräch kommen zwischen Musik, Tanzdarbietungen, Redebeiträgen, Shows und nicht enden wollenden Flaniermeilen war das ungeschriebene Motto an den drei Festtagen. Dies galt auch im Bereich der Themenstraße „Weltoffenes Sachsen-Anhalt“ im Wordgarten.

Hier standen bürgernah zu erlebende politische Verantwortliche des Landes, Akteure der Integrationsarbeit und die vielen Engagierten für ein weltoffenes und friedliches Zusammenleben aus ganz Sachsen-Anhalt zu persönlichen Gesprächen bereit. Dies belegt auch unser Foto - von links: die Integrationsbeauftragte des Landes und Staatssekretärin Susi Möbbeck sowie von der Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt Manja Lorenz (Bereichsleiterin Öffentlichkeitsarbeit/Programme/Projekte), Geschäftsführer Krzysztof Blau und der Vorstandsvorsitzende Gerhard Miesterfeldt.

Überhaupt: Großartig, was hier auf die Beine gestellt wurde, damit dieses Fest so gelingen konnte. Und mit Blick auf die größer gewordenen Intervalle für dieses Landesfest dürfte so mancher Besucher „schade“ meinen. Denn erst 2022 wieder wird Sachsen-Anhalt in diesem Format feiern – in der dann 1.000 Jahre alten Hansestadt Stendal.

Bundesamt für Migration und Flüchtlinge: Neue Broschüre zum Ablauf des deutschen Asylverfahrens

2. Juni 2019

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) hat eine neue Broschüre zum Auflauf des Asylverfahrens in Deutschland veröffentlicht. In dem Band wird ein Überblick über die wichtigsten Aspekte des Asylverfahrens gegeben - wie etwa die persönliche Anhörung der Antragsteller, die Schritte der Entscheidungsfindung, aktuelle Vorhaben zur Verfahrensoptimierung sowie die Einordnung der deutschen Maßnahmen in den europäischen Zusammenhang. Für das BAMF gehöre die Prüfung der Asylanträge zu den wichtigsten Aufgaben, betonte die Behörde. 

Die 56 Seiten umfassende Broschüre kann hier heruntergeladen werden (deutschsprachige Ausgabe). Zudem ist es möglich, über die Warenkorbfunktion auf der Internetseite des BAMF bis zu 30 Druck-Exemplare zu bestellen. Höhere Stückzahlen müssen gesondert begründet werde. Bitte wenden Sie sich hierzu per E-Mail an die Publikationsstelle des Bundesamtes (publikationen@bamf.bund.de).

Magdeburg: Rund 4.000 Menschen besuchten multikulturelles Begegnungsfest am Himmelfahrtstag

31. Mai 2019

Im Magdeburger Nordpark ist am Himmelfahrtstag (30. Mai) das 24. multikulturelle Begegnungsfest gefeiert worden. Dabei präsentierten sich Initiativen, Migranten, Vereine, Polizeidienststellen und das THW am Familienhaus im Park in Pavillons und im Freien. Auch kulinarische Spezialitäten aus verschiedenen Ländern, ein interkultureller Gottesdienst, eine Polizeihundevorführung sowie ein Bühnenprogramm mit Modenschau, Tanz und Gesang wurden angeboten. Zu den Fest-Veranstaltern gehörte die Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e.V. (AGSA). Die Polizei sprach in einer Pressemitteilung von insgesamt rund 4.000 ausländischen und deutschen Besuchern.

Mitgliedsorganisationen der AGSA gestalteten ein eigenes Bühnenprogramm. Zu Beginn erinnerte AGSA-Geschäftsführer Krzysztof Blau an den Anlass für das jährliche Fest, den die rassistischen, sogenannten Himmelfahrtskrawalle 1994 geliefert hatten. "Das, was vor 25 Jahren geschehen ist, sollte nie wieder passieren", betonte Krzysztof Blau. Auch der Ursprung der AGSA sei sehr eng verbunden mit der Tradition des Begegnungsfestes. Er freue sich, mit vielen Partnern dieses Fest durchführen zu können. "Begegnung ist ein Schlüsselwort für die Integration", sagte Krzysztof Blau.

Die pensionierte evangelische Pfarrerin und Mitbegründerin des Festes, Gabriele Herbst, äußerte den Wunsch, dass das Fest "noch ein kleines bisschen politischer wäre". Magdeburg sei eine tolle und weltoffene Stadt, "und wir müssen aufpassen, dass wir dieses Stigma von Himmelfahrt 1994 loswerden", sagte sie in der TV-Nachrichtensendung "MDR aktuell". 

Einen mehrstündigen Film vom Fest finden Sie hier.

Kontakt: Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e.V., Telefon: +49 391 5371-200

Europa in der Diskussion. Workshop im einewelt haus

29. Mai 2019

Ein EU-Thema im unmittelbaren Vorfeld der Wahlen zum Europäischen Parlament im einewelt haus Magdeburg – passend zu einem aktuellen politischen Themenschwerpunkt veranstaltete das IKOE-Projekt der Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e. V. in Kooperation mit der Hochschule Harz am vergangenen Mittwoch einen Workshop zu zentralen Fragestellungen im Kontext der mobilen Beschäftigung und der EU-Arbeitnehmerfreizügigkeit. 

Im Zentrum der Veranstaltung im einewelt haus standen Präsentationen von Studenten der Hochschule Harz, die sich im Rahmen einer Semesterveranstaltung mit Fragen der Internationalen Kooperation und Mehrsprachigkeit in der EU auseinandergesetzt hatten und ihre Überlegungen zur Diskussion stellten. Ein Schwerpunkt war die „Rolle von Sprache im Kontext der Integration von EU-Bürgern“, erläutert an Beispielfällen mobiler Beschäftigter EU-Bürger in Deutschland, denen aufgrund von Sprachbarrieren grundlegende Arbeitnehmerrechte entzogen wurden. Von den Studenten detailliert erörtert wurden die Grundfreiheiten der EU, die EU-Gleichbehandlungsstelle und die mit der Freizügigkeit der Arbeitnehmer aus der EU verbundenen Rechte. 

Am Nachmittag standen aktuelle Phänomene, die Europa derzeit bewegen, im Fokus. In einer Schreibwerkstatt setzten sich die Studierenden und europäische Freiwillige aus der Ukraine, Kasachstan sowie Bosnien und Herzegowina kreativ mit Themen wie dem Klimawandel, Migration, Identität und Barrierefreiheit auseinander. In gemeinsamen Gesprächen und Diskussionen wurde deutlich, welch unterschiedliche Bedeutung Identität für die Teilnehmenden und in den verschiedenen Ländern Europas wie in der Ukraine oder Bosnien und Herzegowina haben kann. 

Anmeldung bis spätestens 19. Juni: ZEMIGRA lädt zum Webinar „Berufsbezogene Sprachförderung“ ein (24. Juni, online)

27. Mai 2019

Viele Zugewanderte verfügen bereits über ausreichend Deutschkenntnisse, um sich im Alltag zu verständigen. Eine größere Herausforderung ist allerdings die fachspezifische Sprache am Arbeitsplatz. Um diesem Problem zu begegnen, bietet das Zentrum für Migration und Arbeitsmarkt (ZEMIGRA) am 24. Juni zur Berufsbezogenen Sprachförderung ein Seminar an, das über das Internet abgehalten wird.

Schwerpunkte des sogenannten Webinars sind die bundes- und landesweiten Möglichkeiten der Sprachförderung sowie die Herausforderungen beim Erlernen der Fachsprache am Arbeitsplatz. Zudem geht es darum, wie sich Betriebe der sprachlichen Heterogenität ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter widmen können. Im Anschluss beantwortet die Expertin Ute Köhler, freiberufliche Dozentin/IQ Fachstelle Berufsbezogenes Deutsch, Fragen der Teilnehmer im Live-Chat. 

Die Teilnahme am Webinar ist kostenlos. Voraussetzungen sind eine stabile Internetverbindung sowie Lautsprecher oder Headset. - Weitere Informationen gibt es hier.

Es wird um Anmeldung spätestens bis zum 19. Juni bei Franziska Wildner per E-Mail (franziska.wildner@f-bb.de) gebeten.

Termin: 24. Juni 2019, 14.30 bis 16.00 Uhr

Offener Kanal Magdeburg lädt junge Leute zu europäischer Filmwerkstatt in Polen ein (6. bis 14. Juli in Radom)

24. Mai 2019

Der Offene Kanal Magdeburg lädt 15 junge Menschen aus Sachsen-Anhalt ("mit und ohne deutschen Pass") zu einer europäischen Filmwerkstatt von 6. bis 14. Juli in der Stadt Radom (Polen) ein. Bei der Werkstatt unter dem Motto "SPOT – Social Pictures Of Today" ("Soziale Bilder von heute") treffen sich insgesamt 60 Teilnehmer im Alter zwischen 18 und 30 Jahren aus verschiedenen Ländern, um in international gemischten Teams Filme zu drehen. Veranstalter ist das FILMFORUM in Polen; weitere Partner sind neben dem Offenen Kanal Magdeburg das LABORATORIO DEI SOGNI (Labor der Träume) in Italien und die KINOGRAPHE Association in Frankreich.

Unter professioneller Leitung erarbeiten die Teilnehmer Spots bzw. Kurzfilme, bei denen es um Projekte, Initiativen und Ideen geht, die die Welt besser machen sollen und Ausdruck eines gemeinsamen jungen Europas sind. Den Abschluss der Werkstatt bildet die Aufführung der entstandenen Spots in einem Kino in Radom. Filmische Vorerfahrung und eine eigene technische Ausrüstung sind nicht erforderlich. Das Projekt “SPOT – Social Pictures Of Today” wird durch das Förderprogramm ERASMUS+ der Europäischen Union finanziert.

Zur Mitteilung des Offenen Kanals geht es hier. Weitere Informationen finden Sie in auf dieser Internetseite (in Englisch).

Kontakt und Anmeldung: Offener Kanal Magdeburg e.V., Olvenstedter Straße 10, 39108 Magdeburg, Telefon: +49 391 7391327, E-Mail: wiengarn@ok-magdeburg.de

Landesnetzwerk der Migrantenorganisationen startet Bildungsprojekt „GeT AKTIV“

24. Mai 2019

Das Landesnetzwerk der Migrantenorganisationen Sachsen-Anhalt (LAMSA) e.V. hat eine neue Fortbildungsreihe für Flüchtlinge gestartet. Ziel des Projektes „GeT AKTIV“ ist es, Geflüchtete durch ganztägige Seminare und Exkursionen für gesellschaftliches Engagement und politische Teilhabe zu gewinnen und entsprechende Fähigkeiten zu entwickeln. Dabei soll es über das individuelle Engagement hinaus darum gehen, mit Hilfe von Multiplikatoren zivilgesellschaftliche Strukturen von Migrantinnen und Migranten aufzubauen - und dies vor allem auch im ländlichen Raum.

„GeT AKTIV“ ist ein Verbundprojekt, das an verschiedenen Standorten in Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Nordrhein-Westfalen und Bayern umgesetzt und von der Bundesbeauftragten für Migration, Flüchtlinge und Integration gefördert wird. „Politische Teilhabe muss gelernt werden“, sagt LAMSA-Geschäftsführer Mamad Mohamad.

Die ersten beiden Module in Sachsen-Anhalt fanden am 24. und 25. Mai in Halle (Saale) statt. Als weitere Termine wurden Module am 21., 22. und 27. Juni sowie am 5. und 6. Juli angekündigt (ebenfalls in Halle).

Weitergehende Informationen finden Sie hier; die aktuellen Termine sind auf dieser Internetseite verzeichnet.

Kontakt: Landesnetzwerk Migrantenorganisationen Sachsen-Anhalt (LAMSA) e.V., Geschäftsführer Mamad Mohamad, Telefon: +49 345 171 94 051, E-Mail: mamad.mohamad@lamsa.de, info@lamsa.de

Auszeichnungen in Magdeburg: Minister Robra überreicht zwölf Bürgerinnen und Bürgern Ehrenadeln für ihr Europa-Engagement

22. Mai 2019

Sachsen-Anhalts Staats- und Europaminister Rainer Robra hat in der Magdeburger Staatskanzlei Ehrennadeln an vier Bürgerinnen und acht Bürger überreicht, die sich ehrenamtlich für die Förderung des europäischen Gedankens engagieren. Die zwölf Ausgezeichneten sind zwischen 20 und 78 Jahre alt und stammen aus Barleben, Biederitz, Griebo, Halberstadt, Halle, Hasselfelde, Langenstein und Magdeburg. 

Zu ihnen gehört Daniel Adler, der beruflich bei der Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt tätig ist. Der 30-jährige setze sich seit vielen Jahren für den europäischen Einigungsprozess ein, hieß es zur Begründung für die Verleihung der Ehrennadel an ihn. Adler ist unter anderem Vorstandsvorsitzender der Jungen Europäischen Föderalisten Sachsen-Anhalt und Mitglied des Präsidiums der Europäischen Bewegung Sachsen-Anhalt.

Die Pressemitteilung und zahlreiche Fotos von der Verleihung der Ehrennadeln können sie hier abrufen.

Kontakt: Staatskanzlei und Ministerium für Kultur / Presse- und Informationsamt der Landeregierung, Hegelstraße 42, Telefon: +49 391  567 6666, E-Mail: presse@stk.sachsenanhalt.de

EU-Migration: Menschen aus Polen oder dem Baltikum als wichtige Stütze der Wirtschaft in Sachsen-Anhalt "immer bedeutsamer" (K. Senius)

20. Mai 2019

Es ist lange schon bekannt, doch noch längst nicht jedem präsent: In Sachsen-Anhalt arbeiten immer mehr Menschen aus anderen EU-Staaten in sozialversicherungspflichtigen Jobs.

Das zeigen auch die jüngst veröffentlichten Zahlen der Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit. Kay Senius, Chef der Regionaldirektion für Sachsen-Anhalt, betont mit Blick auf die Menschen aus Polen oder dem Baltikum: Sie seien eine wichtige Stütze der Wirtschaft. "Sie werden als Fachkräfte immer bedeutsamer."

Wie jetzt der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) berichtete, ist der Aufwärtstrend der EU-Zuwanderung aus diesen  Ländern nach wie vor hoch. Im September 2018 waren es den Angaben zufolge rund 18.000 Menschen. Das entspricht 2,2 Prozent aller etwa 809.100 sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten in Sachsen-Anhalt. Dabei kommt der große Teil der Beschäftigten aus anderen EU-Staaten (mehr als 15.000) überwiegend aus den osteuropäischen Staaten, die vor 15 Jahren der Europäischen Union beigetreten sind – mehr als 8.000 allein aus Polen. 

Wie die Zahlen sich entwickelt haben, welche Prognosen sich abzeichnen und in welchen Jobs die mobilen EU-Ausländer vorwiegend arbeiten, erfahren Sie hier

Bundesweiter Wettbewerb „Hilfe für Helfer“ - ehrenamtliches Engagement wird gefördert (Bewerbungen bis 7. Juli möglich)

14. Mai 2019

Der Verein startsocial hat unter dem Motto "Hilfe für Helfer" den 16. bundesweiten Wettbewerb für ehrenamtliches Engagement ausgeschrieben. Dabei können sich bis zum 7. Juli 2019 erneut soziale Initiativen für eines von 100 Beratungsstipendien bewerben. Dabei geht es darum, soziale Probleme oder Herausforderungen mit Hilfe von Ehrenamtlichen anzupacken. Eine anerkannte Gemeinnützigkeit bzw. eine vorhandene Rechtsform sind keine Teilnahmebedingung.

Die 100 Gewinner bekommen von erfahrenen Fach- und Führungskräften für vier Monate Unterstützung bei der Verwirklichung oder Weiterentwicklung ihrer sozialen Organisationen, Projekte und Ideen. Zum Abschluss des Stipendiums werden 25 besonders herausragende Initiativen bei einer feierlichen Preisverleihung in Berlin geehrt. Für sieben von ihnen sind Geldpreise in Höhe von insgesamt 35.000 Euro geplant - darunter ist auch ein Sonderpreis von Bundeskanzlerin Angela Merkel. 

Zu den Stipendiaten im vergangenen Jahr gehörten auch verschiedene Initiativen der Flüchtlings- und Integrationshilfe. Gefördert wurden etwa die Integrationsbegleiterbörse in Erfurt, das Bildungsprojekt VILLA Lernpaten in Leipzig sowie die Vermittlung von ehrenamtlichen Dolmetschern in München.

Zum Wettbewerb und den Modalitäten gelangen Sie hier.

Kontakt: startsocial e.V., Sophienstraße 26, 80333 München, Telefon (Hamburg): +49 40 3070913-00, E-Mail: info@startsocial.de

Aktueller Tätigkeitsbericht: Härtefallkommission Sachsen-Anhalts verhalf erneut abgelehnten Asylbewerbern zu Bleiberecht

10. Mai 2019

Die Härtefallkommission Sachsen-Anhalts hat im Jahr 2018 erneut abgelehnten Asylbewerbern zu einem Bleiberecht aus humanitären oder persönlichen Gründen verholfen. Angeordnet wurden befristete Aufenthaltserlaubnisse für sechs Personen, davon eine Familie mit drei minderjährigen Kindern. Herkunftsländer der begünstigten Flüchtlinge waren Albanien und Pakistan. Öffentlich vorgestellt wurde der aktuelle Tätigkeitsbericht der Härtefallkommission von Innenminister Holger Stahlknecht und der Kommissionsvorsitzenden Monika Schwenke am 9. Mai in Magdeburg.

Minister Stahlknecht dankte den Kommissionsmitgliedern „für die mit großer Sach- und Fachkompetenz ehrenamtlich geleistete Arbeit“. Wie die Vorsitzende Monika Schwenke sagte, solle die Härtefallkommission als letzte Instanz in besonders gelagerten Einzelfällen tätig werden, um unzumutbare Härten für Flüchtlinge abzuwenden. Dieser Verantwortung sei sich die Kommission jederzeit bewusst.

Außerdem wurden am 9. Mai von Minister Stahlknecht acht Mitglieder und deren Stellvertreter für eine weitere zweijährige Amtszeit berufen. Zur Vorsitzenden wählte die Kommission bei der konstituierenden Sitzung erneut Monika Schwenke.

Kontakt: Ministerium für Inneres und Sport des Landes Sachsen-Anhalt, Halberstädter Straße 2 / am "Platz des 17. Juni", 39112 Magdeburg, Telefon: Pressesprecher Danilo Weiser, +49 391 567-5504, -5514, -5516, -5517, -5377

Die Geschäftsstelle der Härtefallkommission ist ebenfalls unter der Postadresse des Ministeriums erreichbar.

Seminar der Stiftung Mitarbeit befasst sich mit interkultureller Kompetenz (5. und 6. Juli in Halle)

4. Mai 2019

Ein Seminar der Stiftung Mitarbeit befasst sich am 5. und 6. Juli in Halle (Saale) mit interkulturellem Verständnis im gesellschaftlichen Engagement und in der Flüchtlingshilfe. Anhand von Fallbeispielen, Filmsequenzen, praktischen Übungen und Kleingruppenarbeit werden sich die Teilnehmer unter anderem mit Fragen von Herkunft, Alltagsrassismus und Diskriminierung auseinandersetzen und ihre Rolle und Verantwortung überprüfen. Zudem sollen eigene kulturelle Bilder reflektiert und Möglichkeiten zum praktischen Umgang mit kulturellen Irritationen diskutiert werden.

Neben der persönlichen Ebene geht es um Wege, wie die „Interkulturelle Öffnung“ als Prozess in der eigenen Organisation oder Gruppe gelingen kann. Gemeinsam mit den Teilnehmern sollen weitere Handlungsmöglichkeiten für den Umgang mit Diversität gesucht werden. Das Seminar richtet sich an freiwillig Engagierte und hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Kommunen, Organisationen, Gruppen, Projekten und Initiativen.

Das Seminarprogramm und weitergehende Informationen bietet das Flugblatt.

Ort: SeminarLaden am WELCOME Treff, Waisenhausring 1b, 06108 Halle (Saale)

Kontakt: Annica Starke-Mutschler, Telefon +49 228 604 24-13, starke(at)mitarbeit.de; Stiftung Mitarbeit: Bundesgeschäftsstelle, Ellerstraße 67, 53119 Bonn, Telefon  +49 228 604 24-0, info(at)mitarbeit.de

Neue Auflage: Caritasverband aktualisiert Orientierungshilfe für die Flüchtlingssozialarbeit

2. Mai 2019

Der Caritasverband für das Bistum Magdeburg e.V. hat eine neue Orientierungshilfe für die Flüchtlingssozialarbeit herausgegeben. Themen dieser vierten, überarbeiteten und aktualisierten Auflage sind unter anderem die aktuelle Situation von Flüchtlingen, das ehrenamtliche Engagement in der Flüchtlingshilfe sowie die Möglichkeiten und Grenzen der Härtefallkommission des Landes Sachsen-Anhalt. Ferner werden in der 55-seitigen Broschüre die Arbeitsmarkt-Chancen von Flüchtlingen und die Migrationsdienste des Caritasverbandes vorgestellt. Zudem hat der Verband eine Übersicht mit Adressen und Ansprechpartnern der Caritas-Migrations- und Beratungsdienste einschließlich des IQ-Netzwerkes Sachsen-Anhalt aktualisiert (Stand April 2019).

Kontakt: Caritasverband für das Bistum Magdeburg e.V., Langer Weg 65-66, 39112 Magdeburg, Telefon: +49 391 60530

Ausschreibung: Deichmann-Förderpreis für Integration 2019 mit insgesamt 100.000 Euro dotiert (Bewerbungen bis zum 30. Juni möglich)

26. April 2019

Ab sofort können sich Unternehmen, Vereine und Schulen mit beispielgebenden Projekten und Ideen um den Deichmann-Förderpreis für Integration 2019 bewerben. Das Preisgeld beträgt insgesamt 100.000 Euro. Vergeben werden die Auszeichnungen für Initiativen, die sich für die berufliche und gesellschaftliche Integration von benachteiligten Kindern und Jugendlichen mit und ohne Migrationshintergrund engagieren. Bewerbungen sind bis zum 30. Juni möglich.

Der Preis gliedert sich in drei Kategorien: In der ersten Sparte werden Unternehmen geehrt, die Kindern und Jugendlichen, die zum Beispiel ihre Ausbildung oder Schullaufbahn abgebrochen haben, eine zweite Chance geben. In der zweiten Kategorie können sich Vereine, öffentliche oder private Initiativen sowie kirchliche Organisationen bewerben, die Freizeit- und Bildungsangebote unterbreiten. Dazu gehören etwa kostenloser Sprachunterricht oder integrative Sportmöglichkeiten.

Die dritte Preiskategorie richtet sich an Schulen, die spezielle Angebote für Kinder und Jugendliche umsetzen, um einer Vergrößerung des Leistungsunterschiedes zwischen Schülern unterschiedlicher sozialer Herkunft entgegenzuwirken. Die Schuhhandelskette Deichmann hat den Förderpreis zum 15. Mal ausgeschrieben. Im vergangenen Jahr gab es mit mehr als 270 Initiativen eine Rekordbeteiligung.

Hier die Pressemitteilung zur aktuellen Ausschreibung.

Kontakt (allgemein): Deichmann SE, Deichmannweg 9, 45359 Essen, Telefon +49 800 5020500

Zum Thema Förderpreis: P.U.N.K.T. PR GmbH, Völckersstraße 44, 22765 Hamburg, Telefon +49 40 8537600, Homepage www.punkt-pr.de 

Ergebnisse der 14. Integrationsministerkonferenz in Berlin 2019

23. April 2019

Die Ministerinnen und Minister sowie die Senatorinnen und Senatoren der Länder sind kürzlich in Berlin auf der 14. Integrationsministerkonferenz zusammengekommen. Unter allen Ländern besteht Einigkeit darin, dass die Integrationsarbeit der Länder und Kommunen auch weiterhin die Unterstützung des Bundes braucht. Für den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Deutschland muss die Integration bundesweit als gesamtgesellschaftliche Aufgabe gelingen.

Die Länder fordern die Beibehaltung der Flüchtlingsfinanzierung durch den Bund, eine Reform der Sprachförderung und eine bessere Arbeitsmarktintegration für Unionsbürgerinnen und Unionsbürger.

Zu den zentralen Ergebnissen der 14. IntMK mit dem aktuellen Bericht zum Integrationsmonitoring der Länder (Umfang 125 Seiten) geht es hier.

Jubiläum: Sozial-kulturelle Vereinigung „Meridian“ e.V. feiert 20-jähriges Bestehen

23. April 2019

Die Sozial-kulturelle Vereinigung „Meridian“ e.V. feiert 2019 ihr 20-jähriges Bestehen. Aus den rund 15 ersten Mitgliedern bei der Gründung ist inzwischen der in Sachsen-Anhalt größte Verein zur Förderung interkultureller Verständigung geworden. Mehr als 400 Familien bringen sich regelmäßig in Veranstaltungen ein, engagieren sich in der Kinder- und Jugendintegrationsarbeit, beraten in der russischen Sprache, begleiten bei Behördengängen und pflegen nicht zuletzt ihre Mentalität als eigene Minderheit.

Mit dem Hauptsitz im einewelt haus Magdeburg und seinen Filialen in Bernburg, Oschersleben und Wolmirstedt ist Meridian landesweit breit aufgestellt. Zu den Höhepunkten im Vereinsleben gehören beispielsweise Aufführungen von zweisprachigen Theaterstücken, außerdem ist „Meridian“ an Fachkräfteaustauschprogrammen im Bereich der Jugendarbeit in der Ukraine (Zaporozhye) und in Russland (Sibirien) beteiligt.

„Meridian“ ist Mitglied der Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e.V. Vereinsvertreter sind werktags im Büro des einewelt hauses anzutreffen, aber auch ständig unterwegs. Der aktuelle Monatsplan auf der Internetseite des Vereins und der Programmflyer des einewelt hauses (www.agsa.de) bieten dazu die besten Informationen.

Ein ausführlicher Bericht über die Jubiläumsveranstaltung mit Fotos ist an dieser Stelle abrufbar, einen Text zur Entwicklung und zu den Zielen des Vereins finden Sie hier.

Kontakt: Meridian e.V., Schellingstraße 3-4, 39104 Magdeburg, Telefon: +49 391 5371 296, E-Mail: info@meridian-magdeburg.de

„Die europäische Idee zu stärken ist heute die Hauptaufgabe.“ Der Verein „Ungarn mitten in Sachsen-Anhalt“ ist 20 Jahre alt

12. April 2019

Der Verein „Ungarn mitten in Sachsen-Anhalt“ gehört zu den ältesten Organisationen im Bundesland, die sich dem binationalen Kulturaustausch verschrieben haben. Eine weitere wichtige Aufgabe bestand und besteht in der Unterstützung von Landsleuten bei der Orientierung in einem neuem Lebens-, Wohn- und Arbeitsumfeld. Nach dem Ende der DDR 1990 sahen sich nicht nur neue Zuwanderer aus Ungarn, sondern auch bereits seit Jahren hier lebende Landsleute mit einer stark veränderten Gesellschaft konfrontiert.

Dieser Tage kann der 1999 in Magdeburg gegründete Verein auf eine mittlerweile zwanzigjährige Geschichte zurückblicken. In seiner wechselvollen Entwicklung spiegeln sich Facetten der jüngeren europäischen Zuwanderungsgeschichte in Sachsen-Anhalt wider. Den Gründungsmitgliedern des Vereins lag am Herzen, zu deutsch-ungarischen Begegnungen auf vielen Ebenen anzuregen, die ungarische Muttersprache und Kultur zu pflegen und in der Wahlheimat Magdeburg die geselligen Zusammenkünfte zu festigen. Mit ihren Ideen und traditionellen Vereinsaktivitäten hat die zahlenmäßig eher kleine Ungarn-Community Magdeburgs viel dazu beigetragen, das bei den Deutschen beliebte Land der Magyaren in Sachsen-Anhalt präsent zu halten.

Für die knapp 3.000 in Sachsen-Anhalt lebenden Ungarinnen und Ungarn bietet sich der Verein mit Sitz in Magdeburg nach wie vor als zentraler Ansprechpartner für Interessierte an. Kontakt aufnehmen mit aktiven Mitgliedern kann man jederzeit über die Internetseite des Trägerverbands, die Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e.V., oder auf zentralen Veranstaltungen.

Ein ausführliches Jubiläumsporträt folgt hier in Kürze.

Fortbildungsreihe: „Muntermacher-Workshops“ zum interkulturellen Freiwilligenmanagement (seit 11. April in Halle)

12. April 2019

Die Freiwilligen-Agentur Halle-Saalkreis bietet in diesem Jahr eine vierteilige Fortbildungsreihe zum interkulturellen Freiwilligenmanagement an. Die von der Servicestelle "Bundesfreiwilligendienst -  Integriert in Sachsen-Anhalt" ausgerichtete Reihe wendet sich an interessierte Organisationen, die mit vielfältigen Freiwilligen, insbesondere im Rahmen von Freiwilligendiensten, zusammenarbeiten. Der erste dieser „Muntermacher-Workshops“ fand am 11. April in Halle (Saale) statt.

Ziel der Fortbildungsreihe ist es, im Miteinander Vorurteile bei sich zu erkennen und zu hinterfragen, Barrieren in der Kommunikation abzubauen und Teilhabe zu ermöglichen, um gemeinsam neue Ansätze im interkulturellen Freiwilligen-Management zu entwickeln. Interkulturelle Kompetenz sei eine wichtige Voraussetzung, um den Herausforderungen einer globalisierten Arbeitswelt zu begegnen, betonte die Freiwilligen-Agentur.

Einen inhaltlichen und zeitlichen Überblick finden Sie hier.

Die weiteren Termine:

06.06.2019 - Qualifizierung von Freiwilligen - Stärken erkennen und fördern

05.09.2019 - Kommunikation im Team - Konflikte bewältigen

07.11.2019 - Anerkennung und Wertschätzung - Motivation halten

Uhrzeit: jeweils 8.30 bis 11.00 Uhr

Ort: SeminarLaden am Welcome-Treff, Waisenhausring 1b, 06108 Halle 

Die Teilnahme ist kostenfrei. Anmeldungen (auch für einzelne Module) sind jederzeit unter https://www.freiwilligen-agentur.de/veranstaltungen/ möglich.

Kontakt: Freiwilligen-Agentur Halle-Saalkreis e.V., Leipziger Straße 37, 06108 Halle (Saale); Telefon: +49 345 2002810

Zum 28. Eurocamp werden junge Leuten aus 20 Ländern erwartet (4. bis 16. August 2019 in Schlaitz)

2. April 2019

Die Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e.V. (AGSA) führt gemeinsam mit der Gemeinde Muldestausee im Landkreis Anhalt-Bitterfeld vom 4. bis 16. August 2019 das 28. Eurocamp des Landes Sachsen-Anhalt durch. Erwartet werden dazu im Ortsteil Schlaitz 60 junge Europäerinnen und Europäer aus 20 Ländern. Die Anmeldung für alle interessierten jungen Leute aus Sachsen-Anhalt und anderen Ländern Europas im Alter von 18 bis 27 Jahren ist über die Internetseite des Camps möglich.

Neben verschiedenen Workshops wirken die Teilnehmenden an gemeinnützigen Projekten in der Gemeinde mit und besuchen Unternehmen der Region. Diese 1992 von der Landesregierung initiierte internationale Jugendbegegnung wird von der Staatskanzlei und dem Ministerium für Kultur des Landes Sachsen-Anhalt, dem Landesjugendamt und der Lotto-Toto GmbH Sachsen-Anhalt gefördert.

Seit mehr als 25 Jahren ist die AGSA für das Eurocamp verantwortlich. Bei dem Camp geht es darum, für eine aktive Teilhabe an Europa zu werben, interkulturellen Austausch zu pflegen und Spuren zu hinterlassen - Spuren in den Herzen der Teilnehmer im Sinne einer gelebten europäischen Vision, aber auch Spuren in der jeweiligen Gastgeberregion.

Zur Pressemitteilung gelangen Sie hier.

Termin: 4. bis 16. August 2019 

Kontakt zum Eurocamp: Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e.V., Daniel Adler, Schellingstraße 3-4, 39104 Magdeburg, Telefon: +49 391 53 71 210, E-Mail: eurocamp@agsa.de 

Medienkontakt: Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e.V., Manja Lorenz, Schellingstraße 3-4, 39104 Magdeburg, Telefon: +49 391-5371 207, E-Mail: manja.lorenz@agsa.de