AKTUELL

70 Jahre Allgemeine Erklärung der Menschenrechte – Aktionen in der Stadtbibliothek Magdeburg und im einewelt haus (heute um 16 und 19 Uhr)

amnesty.de

10. Dezember 2018

Die Stadtbibliothek Magdeburg und das einewelt haus der Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e.V. (AGSA) nehmen den 70. Jahrestag der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte zum Anlass eines besonderen Engagements.

Am Jubiläumsdatum 10. Dezember findet um 16.00 Uhr in der Stadtbibliothek Magdeburg eine weltweite Lesung für Menschenrechte und Pressefreiheit im Gedenken an Jamal Khashoggi statt.

Nur kurz darauf können Interessierte im Magdeburger einewelt haus ab 19.00 Uhr das Themensprachcafé #humanrights besuchen.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, im Geist der am 10.12.1948 erstmals veröffentlichten Erklärung, dass "alle Menschen frei und gleich an Würde und Rechten geboren" sind, aktiv zu werden.

Mehr Informationen auf der AGSA-Website.

Einladung zur Preisverleihung: Logo der Servicestelle für Migrantinnen und Flüchtlingsfrauen wird präsentiert (14. Dezember in Magdeburg)

10. Dezember 2018

Das Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration fördert seit Mai 2018 das Projekt „Blickpunkt: Servicestelle für Migrantinnen und Flüchtlingsfrauen in Sachsen-Anhalt“ in Trägerschaft des Caritasverbandes für das Bistum Magdeburg e.V. Unter Patenschaft der Integrationsbeauftragten und Staatssekretärin Susi Möbbeck hat die Servicestelle gemeinsam mit einer Jury ein Logo für die Servicestelle ausgewählt. Die Preisverleihung findet am 14. Dezember in den Räumen des Caritasverbandes statt. Zur Teilnahme am Logo-Wettbewerb waren ausschließlich Künstlerinnen eingeladen, die selbst einen Migrationshintergrund haben

Interessierte Gäste der Preisverleihung werden gebeten, sich bis 12. Dezember per E-Mail an christiane.pruschek@caritas-magdeburg.de anzumelden.

Termin: Freitag, 14. Dezember, 14 Uhr

Ort: Caritasverband für das Bistum Magdeburg e.V., Langer Weg 65-66, 39112 Magdeburg

Kontakt: Adresse siehe Veranstaltungsort; Telefon: +49 391/60530

Informationen über die Servicestelle erhalten Sie auf diesem Flyer.

Aktueller Bericht: LAMSA-Baumpflanzaktion „Integration braucht Wurzeln“ in Magdeburg

LAMSA e.V.

7. Dezember 2018

Unter dem Motto „Integration braucht Wurzeln“ hat das Landesnetzwerk der Migrantenorganisationen Sachsen-Anhalt (LAMSA) e. V. der Stadt Magdeburg einen Baum gespendet, der symbolisch für die Verwurzelung von Migrantinnen und Migranten im Land steht. Den Anlass für die Baumpflanzaktion am 4. Dezember auf dem neu gestalteten Spielplatz in der Hegelstraße bildete ein Jubiläum: Das LAMSA feiert 2018 sein zehnjähriges Bestehen und sein Handeln für eine gelingende soziale, politische, wirtschaftliche und kulturelle Integration in Sachsen-Anhalt.

Mit der Spende und der Pflanzung der Hainbuche will das LAMSA auch die erfolgreiche Integrationsarbeit in der Stadt Magdeburg sichtbar machen. An der Aktion nahmen neben LAMSA-Vorstand Nguyen Tien Duc und Geschäftsführer Mamad Mohamad auch Vertreter von Mitgliedsorganisationen teil. Anwesend war zudem Manja Lorenz als Vertreterin der Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e.V. Die Pflanzaktion stand unter der Schirmherrschaft der städtischen Beigeordneten für Soziales, Jugend und Gesundheit, Simone Borris.

Kontakt: Landesnetzwerk Migrantenorganisationen Sachsen-Anhalt (LAMSA) e.V., Geschäftsführer Mamad Mohamad, Bernburger Straße 25a, 06108 Halle (Saale), Telefon: +49 345/171 648 90, E-Mail: info@lamsa.de

Vorschau: LIGA diskutiert mit Experten über geplantes Integrationskonzept (Fachtagung am 29. Januar 2019 in Magdeburg)

7. Dezember 2018

Das für Sachsen-Anhalt geplante Integrationskonzept ist Thema einer Fachtagung am 29. Januar 2019 in Magdeburg, zu der die LIGA der Freien Wohlfahrtspflege eingeladen hat. Die LIGA will die Jahrestagung dazu nutzen, um mit Expertinnen und Experten zu ausgewählten, im Konzept vorgesehenen Handlungsfeldern ins Gespräch zu kommen. Auch Vertreterinnen und Vertreter des Landes und des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF) werden zu Wort kommen und für Nachfragen und Anmerkungen zur Verfügung stehen. Die Integrationsbeauftragte des Landes, Staatssekretärin Susi Möbbeck, hält einen Vortrag über die Herausforderungen für das Land mit Bezug auf das Integrationskonzept.

„Die nachhaltige Integration der vielen geflüchteten und zugewanderten Menschen ist eine gewaltige Aufgabe, die wir schaffen müssen“, erklärte die LIGA in ihrer Einladung. Nicht nur die Geflüchteten benötigten Unterstützung, auch die vielen haupt- und ehrenamtlich Engagierten in der Flüchtlings- und Migrationsarbeit würden Ermutigungen angesichts unverhohlener Anfeindungen brauchen.

Termin: 29. Januar 2019, 09.30 bis 15.30 Uhr

Ort: Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration, Turmschanzenstraße 25, Haus C, Raum 105/107, 39114 Magdeburg

Kontakt: Manuela Knabe-Ostheeren, Geschäftsführerin der LIGA, Telefon: +49 391/56807-0, E-Mail: info@liga-fw-lda.de

Kosten: Es wird eine Tagungsgebühr in Höhe von 20 Euro erhoben, die bar am Veranstaltungsort zu entrichten ist.

Neue Beiratsmitglieder im Netzwerk für Demokratie und Toleranz begrüßt

Landtag von Sachsen-Anhalt
Landtagspräsidentin Brakebusch (3.v.l.) mit einigen der neuen Mitglieder des Beirates im Foyer der Staatskanzlei.

5. Dezember 2018

Der Geschäftsführer der Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e.V., Krzysztof Blau, ist am 27. November 2018 in den Beirat des Netzwerks für Demokratie und Toleranz berufen worden.

Neben Blau wurden 13 weitere neue Mitglieder offiziell begrüßt . Landtagspräsidentin Gabriele Brakebusch übergab als Schirmherrin die Berufungsurkunden.

Zum Kurzbericht auf der Internetseite des Landtags.

Zu weitergehenden Informationen über das Netzwerk und den Beirat gelangen Sie hier.

Europa-Arbeit ist Herzenssache, aber nicht nur! Erfahrungsaustausch im Landkreis Anhalt-Bitterfeld im Rahmen der Kooperationsplattform EU-Serviceagentur

Impulsvortrag B. Laukat. Europabeauftragte European Affairs

4. Dezember 2018

Gemeinsam mit dem Europagymnasium „Walther Rathenau“ war der Landkreis Anhalt-Bitterfeld am 29.11. in Bitterfeld Gastgeber der Kooperationsplattform der EU-Service-Agentur Sachsen-Anhalt.

Mehr als 30 Vertreter aus Kommunen, Schulen, Verbänden, Vereinen und Unternehmen tauschten sich bei dem Netzwerktreffen im Europagymnasium „Walther Rathenau“ zu aktuellen europapolitischen Themen aus und warben für den europäischen Gedanken.

Mit ihren Impulsvorträgen nutzten Frau Bianca Laukat, Europabeauftragte des Landkreises Anhalt-Bitterfeld, sowie Herr Sven Ebel, schulfachlicher Koordinator für die Europaprojekte im Bitterfelder Gymnasium "Walther Rathenau", die Gelegenheit, ihre Europaarbeit vorzustellen. „Gehen Sie in die Offensive und agieren Sie, statt immer nur zu reagieren!“, warb Laukat vehement in die Runde der Versammelten.

In den sich anschließenden, sehr engagierten Diskussionen wurde deutlich, dass Europaarbeit sowohl in der Verwaltung als auch in der Schule der verlässlichen Unterstützung bedarf. Entsprechend betonten beide Referenten, wie wichtig gut funktionierende Strukturen und Netzwerke für eine gelingende Europaarbeit sind. 

Abgerundet wurde die Veranstaltung mit einem Ausblick auf zukünftige Veranstaltungen des Landes Sachsen-Anhalt, insbesondere die Europawoche 2019, auf weitere Unterstützungsmöglichkeiten und Informationen zu aktuellen Förderprogrammen der EU.

Zum ganzen Bericht hier (PDF).

Aktueller Bericht: Bürgerdialog-Reihe „Integration in Sachsen-Anhalt“ in Bernburg gestartet

Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration

3. Dezember 2018

Mit einer Veranstaltung in Bernburg ist am 29. November der Bürgerdialog „Integration in Sachsen-Anhalt“ gestartet worden. Die Reihe besteht aus regionalen Treffen über Migration und Integration. Auf dem Programm zum Auftakt mit 45 Gästen im Bernburger Metropol-Theater stand nach Impulsreferaten unter anderem eine „Fishbowl“-Diskussion. Organisiert wurde die Veranstaltung vom Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration zusammen mit der Koordinierungsstelle für Migration und Bildung im Salzlandkreis.

Auf Wunsch des Publikums stellen wir hier die Präsentation zum Herunterladen bereit. Sie enthält beispielsweise aktuelle Statistiken zu den Ausländern in Sachsen-Anhalt und zu Asylanträgen sowie Angaben über die Integrationsförderung.

Neue Bildungsreihe des IKOE-Projekts: Auftakt der AGSA-Trainer*innen-Qualifizierung in Magdeburg

IKOE-Projekt

3. Dezember 2018

Vor wenigen Tagen hat die „Trainer*innen-Qualifizierung“ mit dem Titel „Systemische Organisationsberatung im interkulturellen Kontext“ im einewelt haus in Magdeburg begonnen. Bis Mai 2020 nehmen 13 Trainerinnen und Trainer aus Sachsen-Anhalt an insgesamt acht Modulen teil, um sich entsprechend zu qualifizieren. Entwickelt wurde die Reihe vom Projekt „IKOE – Interkulturelle Orientierung und Öffnung. Koordinierungsstelle Integrationsmanagement in Sachsen-Anhalt“ der Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e.V.

Von der Qualifizierung erhoffen sich die Teilnehmenden nicht nur mehr Methoden und Kenntnisse zur Systemtheorie sowie Organisationsberatung, sondern auch einen fachlichen und persönlichen Erfahrungsaustausch. Verbindendes Ziel ist, die vorhandenen und verborgenen Ressourcen eines Systems zu erkennen und eine lösungsorientierte Entwicklung initiieren bzw. begleiten zu können.

Das erste Modul wurde von Projektleiterin Dr. Katja Michalak und Projektmitarbeiterin Verena Redemann durchgeführt. Dabei setzten sich die Teilnehmenden unter anderem mit ihrer eigenen Rolle als Organisationsentwickler auseinander. Weitere Einblicke in die Ausbildung und Abläufe werden Anfang 2019 in einem kurzen Film auf der neugestalteten IKOE-Webseite zu sehen sein.

Kontakt: Verena Redemann, Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e.V./IKOE, einewelt haus, Schellingstraße 3-4, 39104 Magdeburg, Telefon: +49 391/5371-241, E-Mail: verena.redemann@agsa.de

Stellenausschreibung Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e.V.: Fachbereichsleitung und Projektkoordination

30. November 2018

Die Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e. V. (AGSA) hat eine Stelle für die Fachbereichsleitung und Projektkoordination im Bereich „Europäische Projekte / Engagementförderung“  ausgeschrieben, Beginn: 1. Januar 2019.

Bewerbungen können ab sofort erfolgen.

Zur vollständigen Stellenausschreibung hier.

Projekt „Welcome to my library“ zur interkulturellen Öffnung ist jetzt online

LAMSA e.V./Uwe Kühn

29. November 2018

Für das Projekt „Welcome to my library“ ist eine eigene Webseite unter anderem zur Unterstützung von Bibliotheken bei der Medienauswahl und Veranstaltungsplanung freigeschaltet worden. Interessierte können sich dort umfassend über das Projekt, die einzelnen Bausteine sowie konkrete Empfehlungen für eine interkulturelle Bibliotheksarbeit informieren.

Die Grundlage dafür bilden Befragungen von Familien mit Migrationsbiografien und Expertentipps. Hinzu kommen die gewonnenen Erkenntnisse aus den bereits etablierten Projektpartnerschaften zwischen je einer Bibliothek, einer Kindertagesstätte und einer Migrantenorganisation an verschiedenen Standorten in Sachsen-Anhalt.

Das Modellvorhaben „Welcome to my library“ wird durch das Landesnetzwerk Migrantenorganisationen in Sachsen-Anhalt e.V. (LAMSA) in Kooperation mit dem Landesverband Sachsen-Anhalt im Deutschen Bibliotheksverband e.V. (dbv) umgesetzt.

Kontakt: Mamad Mohamad, Geschäftsführer des LAMSA e.V, Telefon: +49 345/17194051, E-Mail: mamad.mohamad@lamsa.de

Europäisches Engagement in Magdeburg: Fünf neue Freiwillige in Projekten der Zivilgesellschaft

Manja Lorenz/AGSA e.V.
Ajla Tucakovic (r., Bosnien und Herzegowina, AGSA) und Elena Larionova (Russland, Meridian e.V.) organisierten ihr erstes Sprachcafé. Unterstützt wurden sie von Valerii Pysarenko (Ukraine, Offener Kanal Magdeburg) und Tatevik Dallakyan (Armenien, AGSA).

28. November 2018

Die Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e.V. (AGSA) hat fünf neue Europäische Freiwilligendienstleistende in Magdeburg begrüßt. Die Jugendlichen absolvieren ihren einjährigen Dienst im Rahmen des Förderprogramms Europäische Solidaritätskorps (ESK) in einer gemeinnützigen Organisation in der Landeshauptstadt. Im neuen Durchgang treffen nun insgesamt neun Dienstleistende aus Armenien, Bosnien und Herzegowina, Italien, Russland und der Ukraine in Projekten freier Träger aufeinander.

Hier haben sie die Möglichkeit, Begegnungen in der Internationalen Jugendarbeit oder Städte- und Regionalpartnerschaften zu begleiten, Reporter im Bürgerfernsehen zu werden und Migrantenorganisationen zu unterstützen. Gemeinsam oder in Eigenregie können sie Ideen und Formate entwickeln und umsetzen. Dazu gehört das zweimal im Monat stattfindende Sprachcafé im einewelt haus.

Die AGSA organisiert unter anderem den Einsatz der Freiwilligen und kümmert sich um die Unterbringung. „Der Freiwilligendienst in Magdeburg bietet den jungen Menschen die Möglichkeit, unterschiedliche Vereine von innen kennenzulernen und gleichzeitig mit eigenen Ideen und Impulsen zu bereichern“, sagte der Projektkoordinator bei der AGSA, Marcel Krumbholz. Diese Erfahrungen würden sowohl die Freiwilligen als auch die Hauptamtlichen in den Vereinen schätzen.

Die vollständige Mitteilung finden Sie hier.

Kontakt: Manja Lorenz, Schellingstraße 3-4, 39104 Magdeburg, Telefon: +49 391/5371-207, E-Mail: manja.lorenz(at)agsa.de

Termin: das nächste Sprachcafé findet am 10. Dezember um 19.00 Uhr speziell zum Internationalen Tag der Menschenrechte statt

Ort: einewelt haus, Schellingstraße 3-4, 39104 Magdeburg

Landes-Integrationspreis Sachsen-Anhalt 2018 – Kür der Preisträgerinnen und Preisträger aus über 80 Bewerbungen

Karsten Wiedener/AGSA e.V.
Den Abschluss der Preisverleihung bildete die Auszeichnung für individuelles Engagement durch Bundesstaatsministerin Annette Widmann-Mauz (links) sowie Staatssekretärin Susi Möbbeck und Sozialministerin Petra Grimm-Benne (rechts).

23. November 2018

Mit der Auszeichnung der Preisträgerinnen und Preisträger (Pressemitteilung mit Gesamtübersicht) ist am 21. November im Gesellschaftshaus Magdeburg die feierliche Integrationspreisverleihung des Landes Sachsen-Anhalt 2018 über die Bühne gegangen.

Die zum neunten Mal vergebenen Preise gingen an Vertreterinnen und Vertreter von Vereinen, Unternehmen, kulturellen Einrichtungen, Trägern und persönlichen Initiativen. Rund 80 Vorschläge lagen der vielköpfigen Jury aus Akteurinnen und Akteuren der Integrationsarbeit Sachsen-Anhalts vor. 6 Preise in drei Kategorien wurden vergeben und insgesamt 32 Einzelpersonen gewürdigt.

Zu der Dankeschönveranstaltung für das Engagement in Sachen interkultureller Verständigung und gesellschaftlicher Zusammenhalt in Sachsen-Anhalt waren weit über 200 Teilnehmende erschienen, unter ihnen auch Annette Widmann-Mauz, Staatsministerin und Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration.

In ihrem wiederholt mit Applaus bedachten Grußwort verwies die Landesintegrationsbeauftragte, Staatssekretärin Susi Möbbeck darauf, dass Sachsen-Anhalt zwar ein vergleichsweise migrationsarmes Land, jedoch nicht minder den vielfältigen Vorurteilen und Ängsten in der Bevölkerung bezüglich Zuwanderung ausgesetzt sei. Umso wichtiger sei es, sich "solidarisch zu zeigen durch einen Schulterschluss der Zivilgesellschaft für ein solidarisches Gemeinwesen". Und: "Das vielfältige Engagement wird dringend gebraucht, damit die grundgesetzlichen Leitplanken der Gesellschaft keine Risse bekommen – gelingende Integration bleibt das stärkste Argument gegen Rechtspopulismus."

In diesem Sinn wurde der feierliche Rahmen mit zahlreichen Darbietungen interkultureller Musik einmal mehr zur würdigen Hommage an die Vielen im Land, die für den gesellschaftlichen Zusammenhalt individuell und vor Ort wirken.

Bundesweiter Vorlesetag am 16. November mit dem Landkreis Bitterfeld

Vorlesetag.de

21. November 2018

In Sachsen-Anhalt beteiligte sich in diesem Jahr auch der Landkreis Anhalt-Bitterfeld am bundesweiten Vorlesetag mit Lesungen – unter anderem aus den Kinderbüchern Das Tier in meinem Bauch von Tomek Kozlowski und Auf keinen Fall Prinzessin von Grzegorz Kasdepke, illustriert von Emilia Dziubak. 

Mit dem Vorlesen von Kinderbüchern am 16. November sollte auf polnische Autoren aufmerksam gemacht werden, und damit zugleich auf Nachbarn und Partner (Beitrag zum Jubiläum 100 Jahre Unabhängigkeit).

Zum Presseartikel zur Veranstaltung hier.

Neue Studie thematisiert Teilhabe von muslimischen Gemeinden im ländlichen Raum

Herausgeber

21. November 2018

Eine neue Studie widmet sich der Frage, wie eine bessere Teilhabe von muslimischen Gemeinden in kleineren Kommunen Ostdeutschlands gelingen kann. Als Grundlage dienen Erfahrungen aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Der Soziologe und Politikwissenschaftler Timon Perabo zeigt unter anderem, wie Kommunen die Religionsfreiheit achten, auftretende Hürden im Miteinander überwinden und das Zusammenleben aller Menschen vor Ort stärken.

Zu den Themen gehören zum Beispiel das (religiöse) Leben von Musliminnen und Muslimen in Kommunen, historisch-politische Rahmenbedingungen, Handlungsstrategien für Politik und Verwaltung sowie islamisch begründeter Extremismus. Herausgeber der 92 Seiten umfassenden Broschüre "Musliminnen und Muslime in ländlichen Räumen in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Wie kann Verwaltung neue Aufgaben gut meistern?" sind die Friedrich-Ebert-Stiftung und die Robert Bosch Stiftung.

Zu der Studie (ISBN 978-3-96250-194-5) gelangen Sie hier.

Landesnetzwerk der Migrantenorganisationen feierte sein zehnjähriges Bestehen

16. November 2018

Das Landesnetzwerk der Migrantenorganisationen Sachsen-Anhalt e.V. (LAMSA) hat mit rund 150 Mitgliedern und Ehrengästen am vergangenen Wochenende sein zehnjähriges Bestehen gefeiert. Die Konferenz unter dem Motto „10 Jahre LAMSA - wir verbinden“ fand in der Dessauer Jugendherberge statt, wo die Geschichte des Netzwerkes im November 2008 begonnen hatte.

„Wir verbinden mit mittlerweile 105 Migrantenorganisationen und Einzelpersonen viele Nationen, Sprachen, unterschiedliche Religionen und Lebenseinstellungen, die sich in Sachsen-Anhalt beheimatet haben“, sagte der Vorstandsvorsitzende Nguyen Tien Duc. Zugleich konstatierte er die rasante Entwicklung nicht ohne kritischen gesellschaftlichen Blick: „Die Welt läuft derzeit rückwärts.“ So schlimm sei die fremdenfeindliche Wahrnehmung nie gewesen, betonte der seit 1977 in Deutschland lebende Sozialpädagoge. LAMSA müsse umso politisch aktiver werden und seine hochgeschätzte Brückenbauerfunktion umsetzen, um gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken, waren sich die Anwesenden einig. 

Die Erfolgsgeschichte wurde im Jubiläumsfilm „10 Jahre LAMSA – Der Weg der Partizipation“ festgehalten, der bei der Konferenz Premiere hatte. Neben interaktiven Programmteilen wie Workshops und ein Offenes Mikrofon gab es auch eine Verlosung und politisches Improvisationstheater. Anlässlich der Konferenz soll auch eine Resolution auf der LAMSA-Homepage veröffentlicht werden.

Der Jubiläumsfilm ist hier abrufbar, zu einem Flashmob „#Seenotrettung“ (vor Beginn der Konferenz) gelangen Sie an dieser Stelle.

Kontakt: Landesnetzwerk Migrantenorganisationen Sachsen-Anhalt e.V., Bernburger Straße 25a, 06108 Halle (Saale), Telefon: +49 340/87058832, E-Mail: info@lamsa.de

LAMSA e.V./Jing Zhou
Die LAMSA-Netzwerkmitglieder am Rande der Jubiläumsfeier - im Vordergrund ist das Boot zu sehen, das bei dem Flashmob „#Seenotrettung“ eine Rolle gespielt hatte.

Präsentationen im Überblick: Fachtag befasste sich mit Begleitung junger Flüchtlinge auf ihrem Weg in die Volljährigkeit

15. November 2018

Das Psychosoziale Zentrum für Migrantinnen und Migranten in Sachsen-Anhalt (PSZ) hatte kürzlich zu seinem diesjährigen Fachtag „Aus der Jugendhilfe in ein eigenständiges Leben – Junge Geflüchtete beim Übergang in die Volljährigkeit unterstützen“ nach Halle (Saale) eingeladen. Zu den Thematischen Schwerpunkten gehörten Erkenntnisse zu psychischen Belastungen junger, zumeist traumatisierter Geflüchteter und rechtliche Fragen.

Auf dem Programm der Veranstaltung in der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina standen unter anderem Vorträge und Präsentationen, die nunmehr online eingesehen werden können.

Zu den Präsentationen gelangen sie jeweils per Link:

- „Psychische Symptome & soziale Unterstützung bei unbegleiteten minderjährigen Geflüchteten in Leipzig“ (Dr. Susan Sierau, Leipzig)

- „Aufenthalts- und sozialrechtliche Aspekte beim Übergang in die Volljährigkeit“ (Kathleen Neundorf, Halle)

- „Aus der Jugendhilfe in ein eigenständiges Leben“ (Henning Wienefeld, Kassel)

Träger des PSZ ist die St. Johannis GmbH.

Kontakt: Psychosoziale Zentrum für Migrantinnen und Migranten in Sachsen-Anhalt (PSZ) - Standort Halle, Charlottenstraße 7, 06108 Halle (Saale), Telefon: +49 345/2125768, E-Mail: Mail: kontakt@psz-sachsen-anhalt.de

Initiative Weltoffenes Magdeburg gegründet – Aufruf zur Beteiligung an Aktionswoche vom 16. bis 22. Januar 2019

14. November 2018

Vertreterinnen und Vertreter zivilgesellschaftlicher Organisationen haben unter dem Motto "Eine Stadt für alle" die Initiative Weltoffenes Magdeburg gegründet. Ziel ist ein klares Bekenntnis der demokratischen Zivilgesellschaft für Toleranz, Menschenrechte und Weltoffenheit, für Respekt, Demokratie und Solidarität. Zugleich wendet sich die Initiative vor allem gegen Rassismus, Hass und Ausgrenzung.

Gemeinsame Aktionen sollen zeigen, dass sich die Mehrheit der Magdeburger zu Demokratie und Menschenrechten bekennt und rechte Ideologien keinen Platz in der Stadt haben. So ruft die Initiative zur Beteiligung an der Aktionswoche "Weltoffenes Magdeburg" vom 16. bis 22. Januar 2019 auf.

Das Programm soll vor dem Hintergrund der Zerstörung Magdeburgs Ende des Zweiten Weltkrieges dazu beitragen, die Vielfalt zivilgesellschaftlicher Akteure, die sich für Demokratie, Weltoffenheit und Toleranz einsetzen, abzubilden und an die Opfer von Nationalsozialismus und Krieg zu erinnern. Die Aktionswoche setzt gewissermaßen die "Meile der Demokratie" fort, die seit 2009 jeweils Mitte Januar gegen rechte Aufmärsche veranstaltet wurde. Am 16. Januar 1945 war Magdeburg bei einem alliierten Bombenangriff in Schutt und Asche gelegt worden. 

Die Initiative hat einen Sprecherinnenkreis gebildet. Zu den Unterstützern des Bündnisses gehören Vereine, Organisationen, kirchliche Einrichtungen und engagierte Einzelpersonen. Darunter ist zum Beispiel die Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e.V.

Zur Pressemitteilung mit dem Aufruf der Initiative gelangen Sie hier.

Ansprechpartner: über die E-Mail-Adresse kontakt@einestadtfueralle.info

M. Ramme

Jubiläum - 10 Jahre Integrationsportal!

Im Jahr 2008 gründete die Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt in Kooperation mit der Integrationsbeauftragten Susi Möbbeck das Integrationsportal - als zentrale Drehscheibe für den Integrationsbereich innerhalb des Landesportals Sachsen-Anhalt.

Das Jubiläumsjahr 2018 begleiten wir mit vielfältigen Materialien zur Öffentlichkeitsarbeit und wollen die Vernetzung mit unseren Nutzern und Beiträgern stärken.

Auf Wunsch schicken wir Ihnen Informationsmaterial zum Portal wie zum Beispiel Flyer. Senden Sie uns außerdem gern Ihre Termine, Hinweise, Ankündigungen und Anregungen jederzeit an: integrationsportal(at)agsa.de

Die Redaktion