AKTUELL

Workshop in Kürze: Fotos und Webpräsenz besser in Szene setzen (29. Oktober in Magdeburg)

IKOE-Projekt

18. Oktober 2018

Das Projekt der Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e. V. „Interkulturelle Orientierung und Öffnung“ (IKOE) bietet in Kooperation mit dem Integrationsportal am 29. Oktober in Magdeburg einen Workshop zur Medienarbeit im Netz an. Gezeigt wird, wie mit einem guten Foto die eigene Webpräsenz attraktiver gestaltet und Inhalte besser in Szene gesetzt werden können. Dabei geht es zum Beispiel um die Bildauswahl, Möglichkeiten von Bildbearbeitungsprogrammen sowie gestalterische und technische Fragen zum digitalen Veröffentlichen.

Der Workshop richtet sich an Aktive in der Öffentlichkeitsarbeit (Integrationsarbeit und Engagementförderung), Mitarbeitende in Vereinen und ehrenamtlichen Mitgliedsorganisationen und Redaktionen. Von den Teilnehmenden sollten eigene Bilder und eine Kamera mit der Möglichkeit der Datenübertragung mitgebracht werden. 

Die Veranstaltung ist auf 20 Teilnehmende begrenzt. Interessenten werden gebeten, sich bis zum 22. Oktober bei Katja Paulke, katja.paulke@agsa.de oder 0391/5371-241, anzumelden.

Die vollständige Einladung können Sie hier nachlesen.

Termin: 29. Oktober, 9.30 Uhr bis 15.30 Uhr

Ort: einewelt haus, Schellingstraße 3-4, 39104 Magdeburg, Raum 02

Aktuelle Ausschreibung: Sachsen-Anhalt vergibt „Landespreis für schulische Integration 2018“ (Bewerbungsschluss: 7. Dezember)

18. Oktober 2018

Sachsen-Anhalts Bildungsministerium hat den „Landespreis für schulische Integration 2018“ ausgeschrieben. Mit dem Preis sollen das Engagement und der Einsatz bei der Bewältigung der Herausforderungen für eine gelingende Integration und ein interkulturelles Zusammenleben in Schulen gewürdigt werden. Bewerbungsschluss ist der 7. Dezember. Für die besten Projekte sind Preisgelder in Höhe von 1.000, 750 und 500 Euro vorgesehen.

Alle allgemein- und berufsbildenden Schulen sind aufgerufen, sich unter dem Motto „Zusammen bunter – Integriert statt nur dabei!“ mit Konzepten und Maßnahmen zu beteiligen. Die Art und Weise der Erarbeitung der Vorschläge und die inhaltliche Ausgestaltung sind den Bildungseinrichtungen überlassen. Eingereicht werden können etwa Fotos, Plakate oder Videos, die in einem Projekt entstanden sind. 

Weitere Einzelheiten finden Sie in der Bekanntmachung des Ministeriums.

Die Bewerbungen sind bis zum 7. Dezember an folgende Adresse zu richten: Ministerium für Bildung des Landes Sachsen-Anhalt, Referat 25, Turmschanzenstraße 32, 39114 Magdeburg

Ansprechpartner: Lars Ehlert, Telefon 0391/567-3613, E-Mail referat25@min.mb.sachsen-anhalt.de

Konferenz des Landkreises Stendal - ganzheitliches Integrationskonzept soll bis Ende 2018 erarbeitet werden

Landkreis Stendal/S. Lamcha

15. Oktober 2018

Im Rahmen der Interkulturellen Woche 2018 im Landkreis Stendal hatte Landrat Carsten Wulfänger kürzlich zu einer Integrationskonferenz eingeladen. Unter den mehr als 130 Teilnehmern im Landratsamt waren haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter im Bereich Integration, Vertreter von Sozialverbänden und der Wirtschaft sowie Migranten und interessierte Bürger. Eröffnet wurde das Treffen mit Grußworten von Landrat Wulfänger und der Integrationsbeauftragten des Landes Sachsen-Anhalt, Staatssekretärin Susi Möbbeck.

Zum Programm gehörten Vorträge mit einem breiten Spektrum an Informationen. Außerdem wurden zu den Schwerpunkten des künftigen Integrationskonzeptes sechs themenspezifische Workshops angeboten. Dabei gab es eine rege Beteiligung von Interessierten, Vertretern der Fachämter und betroffenen Institutionen, die sich mit ihren Erfahrungen in den Fahrplan des Integrationsgeschehens in den nächsten Jahre einbringen wollen.

Am Ende stand für alle Teilnehmer fest, dass es ein gelungener Austausch war und auch kritische Themen detailliert betrachtet wurden, wie es hieß. Die Integrationskoordinatoren Stella Khalafyan und Jakob Wernike werden die Ergebnisse der Konferenz nutzen, um bis Ende dieses Jahres ein ganzheitliches Integrationskonzept zu erarbeiten und in Abstimmung mit allen Beteiligten dem Kreistag zum Beschluss vorzulegen.

Kontakt: Koordinierungsstelle Integration, Telefon 03931/607040 und 608059

"Europaforum im Palais". Gespräch zu europäischen Zukunftsfragen (23. Oktober im Palais am Fürstenwall)

12. Oktober 2018

Die Staatskanzlei, das Ministerium für Kultur Sachsen-Anhalt und die Otto-von-Guericke Universität laden interessierte Bürgerinnen und Bürger ein, über die Zukunft Europas zu diskutieren.

Als Diskussionsteilnehmer des "Europaforum im Palais" werden unter anderem erwartet: Rainer Robra, Chef der Staatskanzlei und Europaminister des Landes Sachsen-Anhalt, Prof. Dr. Eva Heidbreder, Politikwissenschaftlerin an der Otto-von-Guericke Universität Magdeburg sowie Sophie Pornschlegel, Projektmanagerin beim Think Tank Das Progressive Zentrum im Programmbereich Zukunft.

Termin: 23. Oktober, 18 Uhr

Ort: Festsaal der Staatskanzlei und Ministerium für Kultur (Hegelstraße 42 in 39104 Magdeburg)

Einlass besteht ab 17.30 Uhr. Im Anschluss an die Diskussionsveranstaltung besteht die Gelegenheit zur Fortführung der Gespräche bei einem Imbiss.

Interessierte sind gebeten, sich bis zum 22. Oktober 2018 anzumelden über europa@stk.sachsen-anhalt.de oder telefonisch unter 0391/567-6695 bzw. per Fax 0391/567-6606. 

Zur Einladung mit Anmeldeformular hier.

Neuerscheinungen "Desintegriert euch!" (Max Czollek). Eine Streitschrift und ein Konzeptvorschlag zu "radikaler Vielfalt" – sowie "Globale Migration" von Helen Schwenken

Hanser. Imago Stock&People

9. Oktober 2018

Max Czollek, 31-jähriger Politologe und Autor, hat ein Buch mit Schwerpunkt Antisemitismusdiskurs verfasst. Es wirft mit Provokationen die Frage auf, an was und zu welchem Zweck sich nach Deutschland Zuwandernde eigentlich 'anpassen' sollten. 

"Radikale Vielfalt statt Integration: Das ist das Rezept des Antisemitismusforschers Max Czollek für ein gelingendes Gesellschaftsmodell. Den Jüdinnen und Juden empfiehlt er, sich vom bundesdeutschen 'Gedächtnistheater' nicht vereinnahmen zu lassen." (Sebastian Engelbrecht).

Mehr Informationen hier.

Eine weitere Neuerscheinung zum Themenkomplex Zuwanderung ist das Buch "Globale Migration" von Helen Schwenken. Es bietet eine sozialwissenschaftliche Einführung in Migrationsprozesse aus globaler Perspektive und auf dem aktuellen Stand der Diskussion, wie es im Klappentext heißt. Migrationsphänomene würden in dem Band auch aus Sicht von Emigrations- und Transitländern betrachtet. 

Eine Rezension sowie bibliographische Angaben finden Sie hier.

Aktuelles Fachgespräch: Friedrich-Ebert-Stiftung präsentiert Handreichung zu kommunaler Integrationspolitik (19. Oktober in Magdeburg)

Friedrich-Ebert-Stiftung

9. Oktober 2018

Mit Erfahrungen der vergangenen Jahre und vielen Praxisbeispielen hat die Kommunalakademie der Friedrich-Ebert-Stiftung im Juli die Broschüre „Kommunale Integrationspolitik. Eine Handreichung für die kommunale Praxis“ herausgegeben. Sie soll engagierte Menschen dabei unterstützen, sozialgerechte Integrationspolitik mitzugestalten.

In einem Fachgespräch möchte die Stiftung am 19. Oktober in Magdeburg die rund 120 Seiten umfassende Studie vorstellen. Eingeladen wurde dazu der Autor Boris Kühn. Im Anschluss besteht Gelegenheit zum thematischen Austausch über kommunale Integrationspolitik.

Weitergehende Informationen und das Formular für eine verbindliche Anmeldung stehen hier zur Verfügung. 

Termin: Freitag, 19. Oktober 2018, 10 bis 12 Uhr

Ort: Friedrich-Ebert-Stiftung/Landesbüro Sachsen-Anhalt, Otto-von-Guericke-Straße 65, 39104 Magdeburg

Kontakt: Post- und Hausanschrift siehe Veranstaltungsort; Telefon 0391/56876-0, E-Mail info.magdeburg@fes.de

Terminvorschau: Projekt EMI lädt zu Seminarreihe „Das ABC des Gründens“ ein (ab 18. Oktober in Magdeburg)

8. Oktober 2018

Im Rahmen des Projekts EMI sind innerhalb der Seminarreihe „Das ABC des Gründens“ Veranstaltungen zu drei Schwerpunktthemen geplant. Dabei geht es um Fragen der Finanzierung und der Versicherung sowie um Ideen für eine Unternehmensgründung. Das Projekt EMI berät und hilft Migrantinnen und Migranten auf dem Weg in die Selbstständigkeit. Ergänzend zu den offenen Sprechzeiten mit individuellen Beratungen soll Interessierten eine weitere Gelegenheit geboten werden, sich auf eine Gründung vorzubereiten.

In der Reihe wird bspw. am 25. Oktober 2018 von 16 bis 18 Uhr das deutsche Versicherungssystem erläutert, angefangen bei verschiedenen Möglichkeiten der Krankenversicherung bis hin zur Unfall- und Haftpflichtversicherung. Bei dieser Veranstaltung „Der Versicherungsdschungel“ soll auch Raum für eine persönliche Beratung geboten werden. Als weiteres Thema in der Seminarreihe geben die Projektmitarbeiter in der Veranstaltung „Banken und Finanzierung“ am 14. November 2018 von 16 bis 18 Uhr einen Überblick über Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten.

Beim dritten Thema geht es um die grundlegenden Fragen, was zum Beispiel eine gute Idee ausmacht, wie ein sinnvoller Unternehmensstandort gewählt wird oder wann ein Selbstständiger konkurrenzfähig ist. Geplant sind dazu Termine am 18., 25., 30. Oktober sowie fünf weitere Veranstaltungen im November und Dezember.

Die Angebote richten sich jeweils an Migrantinnen und Migranten und sind kostenlos. Die Veranstaltungen werden in deutscher Sprache angeboten und finden im Innovations- und Gründerzentrum bei der ePlan consult GmbH in der Mittagstraße 16p, 39124 Magdeburg, statt. Es wird um Voranmeldung per E-Mail an kai.kraudi@eplan-consult.de oder per Telefon (0391/28877678) gebeten.

Aktueller Bericht von Auftaktveranstaltung: Burgenlandkreis schreibt Integrationskonzept fort

Kreisverwaltung

8. Oktober 2018

Im Dezember 2017 wurde das Integrationskonzept des Burgenlandkreises vom Kreistag beschlossen. Die erste Fassung lieferte eine Bestandsaufnahme über die Situation von Zugewanderten im Landkreis. Nunmehr gilt es, die gewonnenen Erkenntnisse zu vertiefen und das Konzept mit den Städten, Gemeinden und Netzwerkpartnern weiterzuentwickeln. So trafen sich Vertreter aus Verbänden, Vereinen, Behörden und weitere Akteure zur Auftaktveranstaltung „Fortschreibung des Integrationskonzeptes“. Sie wurde von der Migrationsagentur Burgenlandkreis vorbereitet und durchgeführt.

„Am ersten Integrationskonzept gab es in zweierlei Hinsicht Kritik“, sagte Landrat Götz Ulrich. Zum einen seien die Akteure des Integrationsprozesses nicht ausreichend beteiligt gewesen. Zum anderen sei bemängelt worden, dass es am Ausblick fehle und keine Übersicht über die geplanten konkreten Maßnahmen vorgelegen habe. Dies soll bei der Fortschreibung berücksichtigt werden. Dazu sind Workshops geplant, bei denen alle mit der Integration befassten Akteure einbezogen werden, sowie Diskussionsveranstaltungen mit Neubürgern, Bürgern und Einheimischen.

Auf dem Programm des Auftakts standen Vorträge zu den Integrationsbemühungen im Kreis sowie ein Erfahrungs- und Gedankenaustausch. Die Teilnehmer waren sich einig darüber, dass sie sich verstärkt mit der Integration von EU-Ausländern, die bereits im Burgenlandkreis leben und arbeiten, beschäftigen müssen. Diese Gruppe (5.851 EU-Bürger/Stand 31.08.2018) nimmt einen größeren Anteil an der Gesamtbevölkerung ein als die Gruppe der Drittstaatenangehörigen (3.851 Personen/Stand: 31.08.2018).

Die vollständige Pressemitteilung können Sie hier nachlesen.

Kontakt für Rückfragen: Uta Kunick, Burgenlandkreis, Pressestelle, Telefon 03445/73-1016, E-Mail kunick.uta(at)blk.de

Aktuelle Themen: Interkulturelle Fragen in Tagesstätten und Horten Schwerpunkt von zwei Fortbildungen in Naumburg (29. und 30. Oktober)

ARBEIT UND LEBEN Bildungsvereinigung Sachsen-Anhalt e.V.

4. Oktober 2018

Die ARBEIT UND LEBEN Bildungsvereinigung Sachsen-Anhalt e.V. bietet im Rahmen des Projektes DISA (Demokratie und Integration in Sachsen-Anhalt) am 29. und 30. Oktober 2018 in Naumburg zwei Fortbildungen an. Die Titel lauten "Vorurteilsbewusste Arbeit in Kita und Hort“ sowie "MARIPOSA -interkulturelles Lernen und Mehrsprachigkeit in der Kita". Fachkräfte aus Kindertagesstätten und Horten sind eingeladen, in der Praxis erprobte Bildungsansätze zur Toleranzentwicklung und Förderung von Mehrsprachigkeit kennenzulernen und sich über Möglichkeiten der Umsetzung in der eigenen Einrichtung auszutauschen.

Dabei geht es etwa um identitätsstiftende Momente für alle Kinder, die Toleranzentwicklung von Kindern sowie die Frage, wie der "Schatz"der Sprachenvielfalt genutzt werden kann. Die beiden Fortbildungen ergänzen sich inhaltlich, sie können aber auch einzeln besucht werden. 

Weitergehende Informationen finden sie hier

Termin: 29. Oktober von 10.00 bis 17.00 Uhr, 30. Oktober von  9.30 bis 16.00 Uhr

Ort: Akademie Haus Sonneck gGmbH, Telegrafenweg 8, 06618 Naumburg/OT Großjena

Kosten: für Teilnehmer frei

Kontakt: ARBEIT UND LEBEN Bildungsvereinigung Sachsen-Anhalt e.V., Projekt DISA, Salzstraße 8, 06618 Naumburg (Saale), Telefon: 03445/7108647

Lesung mit Dogan Akhanli im Rahmen der IKW: „Ich gehe keinen Schritt zurück“

Karsten Wiedener (AGSA e.V.)

28. September 2018

Tiefe Einblicke in die Verfolgung von regimekritischen Menschen in und außerhalb der Türkei gewährte der türkischstämmige deutsche Autor Dogan Akhanli bei einer Lesung am 25. September im einewelt haus in Magdeburg. Der Schriftsteller machte deutlich: Willkür und Gewalt ziehen sich durch die türkische Geschichte und sind weiter aktuell. Im Mittelpunkt stand Akhanlis Erzählung „Verhaftung in Granada oder Treibt die Türkei in die Diktatur?“. Auch die Diskussion mit dem Publikum nahm breiten Raum ein. Die Lesung gehörte zum Programm der Interkulturellen Wochen in Magdeburg, die von der Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e.V. koordiniert werden.

Realer Ort der Handlung ist zunächst ein Hotel in Granada, in dem Akhanli im August 2017 von der spanischen Polizei verhaftet wird – auf Geheiß der Türkei, angeblich wegen Mitgliedschaft in einer terroristischen Organisation. In seinem Buch schlägt Akhanli dann weite Bögen etwa von dem Dichter Federico García Lorca, der 1936 nahe Granada von Putschisten ermordet wurde, über seine eigene Kindheit bis in die Gegenwart. Eindrucksvoll beschreibt er seine Gefühle von Angst und Ekel in verschiedenen türkischen Gefängnissen, in denen Akhanli seit 1975 aus politischen Gründen eingepfercht war. Im Jahr 1991 erhielt er in Deutschland Asyl. Zehn Jahre später nahm Akhanli die alleinige deutsche Staatsbürgerschaft an.

Hatte Akhanli häufig selbst aufgerufen zu Solidarität mit in der Türkei verhafteten Künstlern und Journalisten, so erfuhr er persönlich vor allem in seinem Wohnort Köln viel Unterstützung: „Die große Solidarität vom OB bis zum Obdachlosen hat mich gerettet.“ Und zu seiner Aufklärungsarbeit sagte er bei der Lesung: „Ich gehe keinen Schritt zurück und kämpfe weiter.“

Buchtipp zum Nachlesen: Dogan Akhanli: „Verhaftung in Granada oder Treibt die Türkei in die Diktatur?“, KiWi-Taschenbuch, ISBN: 978-3-462-05183-4, 224 Seiten, Broschur, 9,99 Euro

Integrationsbeauftragte Susi Möbbeck zu den Ergebnissen des Treffens der Ost-Integrationsbeauftragten

Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration Sachsen-Anhalt

27. September 2018

Die Integrations- und Ausländerbeauftragten der ostdeutschen Länder kamen am 24. September zu einem Treffen im Bundeskanzleramt mit der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Staatsministerin Annette Widmann-Mauz, zusammen. Auf Bitten der ostdeutschen Beauftragten wurden die spezifischen Rahmenbedingungen der Integration in Brandenburg, Thüringen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern besprochen.

Sachsen-Anhalts Integrationsbeauftragte, Staatssekretärin Susi Möbbeck, äußerte sich in zwei Interviews zu den aktuellen Herausforderungen im Bereich der politischen Steuerung der Integrationsarbeit und zu den Ergebnissen des Treffens. Die Beiträge sind zum Nachhören in der Mediathek des MDR (25.09.) und des NDR (24.09.) bereitgestellt.

Zur Pressemitteilung (PDF) der Beauftragten der Bundesregierung.

Integrationsperspektiven: Nur mit dem Ehrenamt zu gestalten. Die Auslandsgesellschaft im Gespräch mit Engagierten vor Ort in Weißenfels

Auslandsgesellschaft. Projekt IKOE

25. September 2018

Wie gelangt man im Bereich Steuerung des ehrenamtlichen Engagements von ‚Feuerwehreinsätzen‘ zu eigentlicher Integrationsarbeit? Welcher Maßnahmen bedarf es, um den Blick für Unterstützungsmaßnahmen auf die im Burgenlandkreis zahlenmäßig stärkste Gruppe, die EU-Bürger, zu richten? Lassen sich Anreizsysteme für ehrenamtlich Engagierte entwickeln und wie steht es mit der Wertschätzung des so zahlreich wirkenden stillen Ehrenamts auch unter den Migrantinnen und Migranten selber? 

Diese und verwandte Fragen standen im Mittelpunkt der gestrigen Podiumsdiskussion in der Weißenfelser Koordinierungs- und Begegnungsstätte für Migrantinnen und Migranten zum Thema „Integrationsperspektiven: Zusammenarbeit zwischen Haupt- und Ehrenamt im Burgenlandkreis“. Hierzu hatte die Stadtverwaltung Weißenfels gemeinsam mit dem IKOE-Projekt der Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e.V. eingeladen.

Während Migrationsforscher Dr. Andreas Siegert auf beachtliche Beispiele im ländlichen Raum verwies, Formen der Einbindung von Zugewanderten zu etablieren und Ausgrenzung zu vermeiden, betonte Thomas Postleb als Leiter der Migrationsagentur des Burgenlandkreises, dass Ehrenamt stets auch der Ermutigung durch die Stadtverwaltung bedürfe. Dies sei umso nötiger, je schwankender ehrenamtliche Beteiligungen sind und je schwieriger sich mancherorts die ‚Nachwuchsgewinnung‘ gestalte. Für Iwona Kischel, Mitarbeiterin im Bereich Integration der Stadtverwaltung Weißenfels, stellen zugesagte Weiterbildungsangebote für die Ehrenamts-Koordinierung durch die Auslandsgesellschaft daher eine willkommene Unterstützung der Integrationsarbeit vor Ort dar.

Neue Statistik: Im vergangenen Jahr fast 16 Prozent mehr ausländische Berufsabschlüsse anerkannt

Statistisches Landesamt

25. September 2018

Im Jahr 2017 sind in Sachsen-Anhalt 570 Verfahren auf Anerkennung von im Ausland erworbenen Berufsabschlüssen entschieden worden. Davon wurden 507 Abschlüsse als vollständig oder eingeschränkt gleichwertig zu einer in Deutschland erworbenen Qualifikation anerkannt, wie das Statistische Landesamt in Halle mitteilte. In 63 Fällen fiel die Entscheidung negativ aus. Somit stiegen die Anerkennungen von 438 Fällen 2016 auf 507 positive Entscheidungen im vergangenen Jahr; das waren 69 Anerkennungen bzw. 15,8 Prozent mehr.

Der größte Anteil der Verfahren auf Anerkennung der ausländischen Qualifikationen wurde bei den medizinischen Gesundheitsberufen (300, davon 15 negativ entschieden) abgeschlossen. Die Mehrheit der entschiedenen Anträge stammte von Personen aus nichteuropäischen Staaten (311). Deren Hauptherkunftsland war Syrien mit 167 abgeschlossenen Verfahren. Die Anerkennung von im Ausland erworbenen Berufsabschlüssen ist in verschiedenen Bundes- und Landesgesetzen geregelt.

Die gesamte Pressemitteilung einschließlich einer Grafik können Sie hier nachlesen.

Kontakt: (Postadresse) Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt, Postfach 201156, 06012 Halle/Saale sowie (Besucheranschrift) Merseburger Straße 2, 06110 Halle/Saale

Telefon: 0345/2318-0

Elternbroschüre zur Kindertagesbetreuung jetzt auch auf Rumänisch

LAMSA

25. September 2018

Zu seinen bereits bestehenden mehrsprachigen Broschüren „Elterninformation: Kita“ hat das Landesnetzwerk Migrantenorganisationen Sachsen-Anhalt e.V. (LAMSA) jetzt ein Heft auf Rumänisch entwickelt. Verfügbar ist die 18 Seiten umfassende Broschüre als Onlineversion. Die Elterninformationen geben Antworten auf die wichtigsten Fragen zur Kindertagesbetreuung in Deutschland und speziell in Sachsen-Anhalt. Dabei geht es zum Beispiel um Gesundheitsthemen und Ansprechpartner bei der Sprachmittlung.

Kontakt: Servicestellen für Interkulturelles Lernen in Kita & Schule, LAMSA e.V., Bernburger Straße 25a, 06108 Halle/Saale

Telefon: 0345/47008720

Transferwerkstatt der Freiwilligen-Agentur: Zwischenbilanz nach einem Jahr „Mitwirkung! – Vielfalt lernen in der Ausbildung"

Freiwilligenagentur Halle-Saalkreis e.V.

21. September 2018

Mit etwa 50 Beteiligten und Interessierten im Modellprojekt "Mit-Wirkung! - Vielfalt lernen in der Ausbildung" ist gestern im Halleschen Stadthaus ein Jahr gemeinsamer Kooperation bilanziert worden.

Das Projektteam um Christine Sattler, Caspar Forner, Josephiene Wäsch und Marius Sänger zeigte sich erfreut angesichts der bisher bereits erreichten Ergebnisse und Wirkungen der Lernprogramme.

Wie insbesondere die Gesprächsrunde mit fünf Projekt-Teilnehmenden eindrücklich unter Beweis stellte, kommen die Angebote von "Mit-Wirkung!" bei Auszubildenden wie Ausbildungsverantwortlichen in Unternehmen und Berufsschulen gut an. "Offenheit lässt eigene Vorurteile beim Umgang mit Menschen reflektieren" und fordert dazu heraus, "die persönliche Komfortzone zu verlassen", so eine der Auszubildenden zu ihren Erfahrungen in einer Einrichtung mit Demenzpatienten.

Das Projekt zeigte sich auch mit den 3 Dialog-Cafés im Anschluss an die Vorträge und Diskussionen gut gerüstet für die Aufgabe, die Wahrnehmung einer vielfältiger werdenden Arbeitswelt mit bedarfsnahen Projektschritten zu unterstützen und Perspektivwechsel zu motivieren.

Lebendiger und vielfältiger Austausch im Europadorf - Auslandsgesellschaft und Mitgliedsorganisationen beteiligten sich

21. September 2018

Bei bestem Wetter präsentierte sich kürzlich der Elbauenpark in Magdeburg als Veranstaltungsort des Landeserntedankfests.

Gemeinsam mit ihren Mitgliedern Deutsch-Polnische Gesellschaft Sachsen-Anhalt e.V., Ungarn mitten in Sachsen-Anhalt und Deutsch-Bulgarische Vereinigung war die Auslandsgesellschaft als Ansprechpartner im Europadorf vertreten. Interessierte Gäste informierten sich unter anderem über haupt- und ehrenamtlichen Einsatz für gelebte europäische Partnerschaften und Engagement für ein vielfältiges, lebensnahes Europa. 

Der Abend endete mit einer tollen Dankeschönveranstaltung zum Freiwilligentag und der feierlichen Eröffnung der Interkulturellen Wochen in Magdeburg im Rathaus. Mehr Informationen und vor allem Bilder vom Europadorf auf der Facebook-Seite der AGSA.

Integrationsbarometer 2018: Alltagserfahrungen im Zusammenleben sind besser als der Diskurs

20. September 2018

Die Mehrheit der Menschen in Deutschland schätzt das Zusammenleben in der Einwanderungsgesellschaft weiterhin als positiv ein. Dies gilt besonders dort, wo kulturelle Vielfalt im Alltag erlebt wird, wie aus dem Integrationsbarometer 2018 des Sachverständigenrates deutscher Stiftungen für Integration und Migration (SVR) hervorgeht. Insgesamt ist das Integrationsklima stabil, die Alltagserfahrungen sind deutlich besser als der Diskurs erwarten lässt, lautet ein Fazit des SVR. Das "Barometer" wurde von dem Rat am 17. September in Berlin vorgestellt. 

Laut SVR hat sich für Menschen ohne Migrationshintergrund das Integrationsklima geringfügig verschlechtert: Der Integrationsklima-Index (IKI) bei ihnen betrug im Jahr 2015 noch 65,4 Punkte, 2017/2018 sank er auf 63,8 Punkte. Damit bleibt er aber deutlich über dem Wert von 50, also im positiven Bereich. Gegenüber Flüchtlingen ist die Haltung der Bevölkerung differenziert: Die Mehrheit will weiter Flüchtlinge aufnehmen, aber ihren Zuzug begrenzen.

Der SVR hatte zum zweiten Mal bundesweit eine repräsentative Befragung zum Stand der Integration durchgeführt. Für das aktuelle "Barometer" wurden zwischen Juli 2017 und Januar 2018 insgesamt 9.298 Personen mit und ohne Migrationshintergrund telefonisch befragt.

Zum vollständigen Integrationsbarometer gelangen Sie hier (PDF-Datei, 32 Seiten).

Die Pressemitteilung des SVR finden Sie an dieser Stelle.

Kontakt: Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration (SVR) GmbH, Neue Promenade 6, 10178 Berlin, Telefon: 030/2888659-0, E-Mail: info@svr-migration.de

Zertifikate-Übergaben: Vier neue KomBI-Laufbahnberaterinnen in Sachsen-Anhalt

14. September 2018

Im Rahmen der KomBI-Laufbahnberatung haben am 7. September Solveig Pietzsch, Karina Woolcott-Mansfeld, Lisa Stoye und Constance Heimann ihre Zertifikate über die erfolgreich absolvierte Weiterbildung erhalten.

Das AGSA-Angebot KomBI-Laufbahnberatung im Landesnetzwerk IQ Sachsen-Anhalt kann nun auf bereits 25 zertifizierte männliche und weibliche KomBI-Laufbahnberater seit 2015 verweisen, die haupt- oder ehrenamtlich z. B. in migrantischen Communitys, Jobcentern und Bildungsträgern wirken.

Zum ganzen Artikel auf der AGSA-Website hier.

Altmarkkreis Salzwedel präsentiert weiteren Newsletter Integration

Altmarkkreis Salzwedel

13. September 2018

Die neue Ausgabe des Newsletters Integration des Altmarkkreises Salzwedel (03/2018) ist erschienen. Sein Hauptaugenmerk liegt auf den Integrationsangeboten sowie der Vorstellung wichtiger Vertreterinnen und Vertreter der Integrationsarbeit.

Unter der Rubrik "Thema" werden in dieser Ausgabe übersichtlich Fördermöglichkeiten vor und während der Ausbildung dargestellt. Der in den Sommerferien veranstaltete Töpferkurs mit Einheimischen und Zugewanderten findet im Rückblick genauere Betrachtung.

Auf den knapp 50 Newsletter-Seiten erhalten Zugewanderte sowie Ehren- und Hauptamtliche einschlägige Informationen über zuständigen Ämter und Beratungsstellen sowie über Integrationsangebote im Landkreis.

Kontakt: Altmarkkreis Salzwedel, Stabstelle Kultur/Integrationskoordinatorin, Dienstsitz: Karl-Marx-Straße 15, 29410 Salzwedel; Telefon: 03901/840-257, E-Mail: Inka.Ludwig@Altmarkkreis-Salzwedel.de

Fortbildung zu „Familienzusammenführungen im Rahmen der Dublin- III-Verordnung und Neuregelung des Familiennachzugs zu subsidiär Schutzberechtigten": Unterlagen und Videos jetzt bereitgestellt

Forschungsstelle Migrationsrecht MLU Halle-Wittenberg

10. September 2018

Am 31. August 2018 veranstaltete die Forschungsstelle Migrationsrecht der MLU Halle-Wittenberg in Kooperation mit der Diakonie Deutschland eine Fortbildung zum Thema Familienzusammenführungen nach der Dublin-III-Verordnung.

Robert Nestler, u. a. Mitbegründer von refugee law clinics abroad e. V., und Rechtsanwältin Dr. Hannah Tewocht, Mitglied der Forschungsstelle Migrationsrecht, gaben in der gut besuchten Veranstaltung einen Überblick über die  praxisrelevanten Fragestellungen im Schwerpunktbereich des Fortbildungsthemas. Neben den rechtlichen Grundlagen wurden auch Fragen des Rechtsschutzes angesprochen und mit den Teilnehmenden diskutiert.

Die Unterlagen zu den Vorträgen können jetzt auf der Homepage der Forschungsstelle Migrationsrecht abgerufen werden. Alle Beiträge stehen Interessierten zur Nachschau auf dem YouTube-Kanal der Forschungsstelle zur Verfügung. 

Viele verfassungsrechtliche Fragen zum Umgang mit kultureller Vielfalt in Verwaltungen. Juristischer Fachvortrag im Stadthaus Halle mit instruktiver Diskussion

Karsten Wiedener/Integrationsportal

6. September 2018

Die verfassungsrechtlichen Aspekte beim Umgang von Verwaltungen mit interkultureller Vielfalt standen gestern im Mittelpunkt einer Vortrags- und Diskussionsveranstaltung für Verwaltungsmitarbeitende der Stadt Halle (Saale). Eingeladen dazu hatte das Projekt der Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e. V. "Interkulturelle Orientierung und Öffnung" (IKOE) in Kooperation mit der Stadtverwaltung Halle (Saale).

Referent Prof. Christoph Goos vom Fachbereich Verwaltungswissenschaften der Hochschule Harz machte in seinem Vortrag deutlich, inwiefern zunehmende Vielfalt in der Praxis vor verfassungsrechtliche Probleme stellt, ohne dass Literatur und Rechtsprechung grundsätzliche einfache Lösungen anbieten. Gleichwohl gelte, so Goos: "Im Verfassungsrecht kommt es immer auf den Einzelfall an!".

In der anschließenden Diskussion lebhaft diskutierte Fallbeispiele betrafen den Brandmeister einer Berufsfeuerwehr, der aus religiösen Gründen am Samstag nicht für den Dienst eingeteilt werden wollte, den ebenfalls aus religiösen Gründen der Kollegin den Handschlag verweigernden männlichen Beamten oder den Fall, dass ein Ehemann bei einem Behördenbesuch für seine Frau spricht. Wie von Goos erläutert, lasse sich nach dem Verwaltungsverfahrensgesetz nicht erzwingen, dass die Frau persönlich ihr Anliegen vorträgt. "Es gibt keinen grundsätzlichen Rat, wie damit umzugehen wäre", fügte er hinzu.

Die Kombination aus Fachvortrag und Diskussion kam beim Publikum an. "Der Vortrag hat nochmals verdeutlicht, dass unsere Verfassung auf Vielfalt angelegt ist und uns alle braucht, um Zusammenhalt zu gewährleisten“, so das Fazit von Norbert Böhnke, Mitglied der Steuerungsgruppe des Kooperationsprojekts aus Stadtverwaltung und IKOE, "Team Interkulturelle Verwaltung (TIV)". 

Kontakt: Prof. Dr. iur. Christoph Goos, Telefon: 03943/659-414, E-Mail: cgoos@hs-harz.de, Internet: http://www.hs-harz.de/cgoos

Ankündigung: Herbsttreffen der Kooperationsplattform EU-Service-Agentur Sachsen-Anhalt (29. November in Bitterfeld)

EU Service-Agentur

6. September 2018

Das diesjährige Herbsttreffen der Kooperationsplattform der EU Service-Agentur Sachsen-Anhalt wird am 29. November 2018 in Bitterfeld stattfinden.

Gastgeber der Veranstaltung ist das Europagymnasium "Walther Rathenau" in Bitterfeld, das seine europäischen Aktivitäten und Projekte im Schulbereich präsentieren wird. Erwartet werden darüber hinaus Präsentationen der Europabeauftragten des Landkreises Anhalt-Bitterfeld, Bianca Laukat, sowie der Kollegen der Landesvertretung in Brüssel. Weitere Informationen finden Sie auch im aktuellen Infobrief zu kommunalpolitischen Europathemen (04/2018). 

Die Kooperationsplattform richtet sich an Kommunen und Ministerien, an Verbände, Vereine und Kammern, an Unternehmen und Multiplikatoren – an alle, die im Land durch und mit Europa etwas bewegen wollen. 

M. Ramme

Jubiläum - 10 Jahre Integrationsportal!

Im Jahr 2008 gründete die Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt in Kooperation mit der Integrationsbeauftragten Susi Möbbeck das Integrationsportal - als zentrale Drehscheibe für den Integrationsbereich innerhalb des Landesportals Sachsen-Anhalt.

Das Jubiläumsjahr 2018 begleiten wir mit vielfältigen Materialien zur Öffentlichkeitsarbeit und wollen die Vernetzung mit unseren Nutzern und Beiträgern stärken.

Auf Wunsch schicken wir Ihnen Informationsmaterial zum Portal wie zum Beispiel Flyer. Senden Sie uns außerdem gern Ihre Termine, Hinweise, Ankündigungen und Anregungen jederzeit an: integrationsportal(at)agsa.de

Die Redaktion

Zwei Neuerscheinungen zum Integrationsbegriff

Kiepenheuer und Witsch

24. August 2018

Zwei Neuerscheinungen auf dem Buchmarkt 2018 werfen neue Perspektiven zum Themenfeld Integration auf.

Während Hamed Abdel-Samad mit Integration. Ein Protokoll des Scheiterns (Droemer Verlag 2018) "die integrationsverhindernden Elemente der islamischen Kultur" (Klappentext) in den Blick nimmt, thematisiert Aladin El-Mafaalani im jetzt erschienenen Integrationsparadox Warum gelingende Integration zu mehr Konflikten führt (Kiepenheuer&Witsch 2018).

Im Klappentext zum Integrationsparadox ist formuliert, warum der Begriff nach wie vor so umstritten ist: Als Basisherausforderung für Politik und Gesellschaft hält er fest, wie sich "am Thema Integration die Zukunft Deutschlands entscheiden" wird.

Das Große Fest VU LAN - Elterndankfest 2018 in der Magdeburger Buddhistischen Pagode mit 150 Beteiligten

Vu Thi Hoang Ha. Deutsch-Vietnamesischer Freundschaftsverein

22. August 2018

Unter reger Beteiligung von Mitgliedern der AGSA-Mitgliedsorganisationen fand am 19. August in der Buddhistischen Pagode PHƯỚC DUYÊN in der Halberstädter Straße 183 die Feierlichkeit zum Großen Fest VU LAN - Elterndankfest 2018 statt.

Auf dem Programm des Fests zum Dank der Eltern für das gegebene Leben nahmen ca. 150 buddhistische Erwachsene und Kinder teil. Ein Buddhistisches Gebet und Buddhistische Mahlzeit sowie ein kultureller Beitrag standen in seinem Zentrum.

In der vietnamesisch-buddhistischen Tradition ist eine Pagode ein buddhistisches Kloster, in welchem Nonnen oder Mönche leben. Pagoden dienen als Orte spirituellen Lebens für die Ordensleute, zur Betreuung buddhistischer Gläubiger in religiösen Fragen und zur Wahrung und Weitergabe der buddhistischen Lehre.

Die buddhistische Pagode Phuoc Duyen hat eine wichtige soziale Funktion für die Vietnamesen in Magdeburg und in der Umgebung, insbesondere für die Begleitung der Familien und Angehörigen bei dem spirituellen Leben (z. B. religiöse Feier, religiöses Gebet, Bestattungsfeier)

Der Ausrichter des Fests, die vietnamesisch-buddhistische Gemeinde Phuoc Duyen in Magdeburg, ist ein eingetragener gemeinnütziger Verein. Durch Spendengelder und den freiwilligen Arbeitseinsatz von Unterstützern wurde die Pagode zu einem Ort buddhistischen Lebens umgebaut. Goldene Buddha-Statuen, melodische Rezitationen von heiligen Texten und der Duft von Weihrauch prägen nun eine Atmosphäre der Ruhe und Gelassenheit.

Vierte Ausgabe der Migrationszeitung (MIZE) für den Landkreis Stendal erschienen

20. August 2018

Im Bereich Integrationskoordination des Landkreises Stendal ist im Dezember 2016 die Premiere einer dreisprachigen interkulturellen Zeitung, die MIZE, ins Leben gerufen worden. Mit der Sommerausgabe 2018 liegt mittlerweile die 4. Ausgabe des Journals vor.

Auch in dieser Ausgabe erfährt man auf Deutsch, Farsi und Arabisch persönliche Geschichten und Wissenswertes rund um das Leben und die Integrationserfahrungen im Landkreis. Zum Beispiel über Diwan-Gespräche und Goethe in Stendal in Magdeburg, Korane in der Altmark oder internationale Kochrezepte.

Die vierte Ausgabe der Stendaler Migrationsszeitung (MIZE) ist hier als PDF  verfügbar.