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Der Integrationspreis 2020 ist ausgelobt

Mit der diesjährigen Verleihung des Integrationspreises will das Land Sachsen-Anhalt das Engagement für Integration und gesellschaftlichen...

IKW 2020 AGSA e.V.

Die Magdeburger Interkulturelle Woche 2020 findet statt

Die Interkulturelle Woche 2020 wird in Magdeburg stattfinden. Das hat der Veranstalter, die Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e.V. in Kooperation...

Pünktlich zum Schuljahresbeginn: Elternbroschüre jetzt in zehn Sprachen

4. August 2020

Pünktlich noch vor dem Beginn des neuen Schuljahres Ende dieses Monats hat das Landesnetzwerk Migrantenorganisationen Sachsen-Anhalt (LAMSA) die gefragten Elternbroschüren für den Schulbereich in einer weiteren Sprachvariante (kurdisch - kurmanci, polnisch, türkisch) herausgebracht. Bereits vorhanden sind die Ausgaben in Deutsch, Arabisch, Englisch, Russisch, Persisch, Rumänisch und Französisch. Damit ist die Broschüre nunmehr in zehn Sprachen verfügbar. In Zusammenarbeit der Projekte NEMSA – das Netzwerk der Eltern mit Migrationsgeschichte in Sachsen-Anhalt - und IKL Schule wurde die Broschüre durch Einfügen neuer Informationen und Gesetzesänderungen überarbeitet und übersetzt.

Für viele zugewanderte Eltern seien die Schwierigkeiten, das Schulsystem in Deutschland und in Sachsen-Anhalt zu verstehen, durch die Corona-Krise weiter verschärft worden, hieß es. Der Schulunterricht in den eigenen vier Wänden und damit vermehrter Unterstützungsbedarf von Eltern und Kindern hätten zu zahlreichen Anfragen an LAMSA geführt. Auch die Nachfrage nach den Elternbroschüren ist gestiegen.

„Wir möchten, dass die Eltern nicht den Mut verlieren, etwas für den Schulerfolg ihrer Kinder tun zu können - trotz Corona-Krise, sprachlicher und organisatorischer Schwierigkeiten, Mangel an technischer Ausstattung und Hausaufgaben sowie struktureller Benachteiligungen“, sagte Ina Wiederkehr, Beraterin bei NEMSA und IKL und verantwortliche Redakteurin der Broschüre.

Bestellt werden kann die Broschüre per E-Mail unter der Adresse nemsa@lamsa.de.

Kontakt: Anja Treichel, Telefon: +49 345 47008720, E-Mail: +49 176 44407695, E-Mail: anja.treichel@lamsa.de

Bilanz 2019 für Sachsen-Anhalt: 8,9 Prozent mehr Einbürgerungen im Jahresvergleich

4. August 2020

Im Jahr 2019 haben in Sachsen-Anhalt 711 ausländische Personen durch eine Einbürgerung die deutsche Staatsbürgerschaft erhalten. Damit stieg die Anzahl der Einbürgerungen im Bundesland im Vergleich zum Jahr davor um 58 Menschen, dies entspricht einer Erhöhung um 8,9 Prozent. Der Zuwachs ging vor allem auf die vermehrte Einbürgerung von Antragstellern aus Großbritannien (plus 45) zurück, erklärte das Statistische Landesamt Sachsen-Anhalt in einer Pressemitteilung.

Bei 47,3 Prozent der Personen erfolgte die Einbürgerung aus einer europäischen, bei 38,5 Prozent aus einer asiatischen, bei 8,3 Prozent aus einer afrikanischen und bei 3,7 Prozent aus einer amerikanischen Staatsangehörigkeit heraus. Hauptherkunftsländer der neuen deutschen Staatsbürger waren in dieser Reihenfolge die Ukraine, Vietnam, Großbritannien und Syrien. 375 Eingebürgerte konnten zugleich ihre bisherige Staatsangehörigkeit beibehalten.

Innerhalb der einzelnen Landkreise ergab sich eine Spanne zwischen 15 Einbürgerungen im Jerichower Land und 48 Einbürgerungen im Harz. Bei den kreisfreien Städten lag Halle mit 205 Personen vor Magdeburg (107). - Weitere Informationen bietet das landeseigene Einbürgerungsportal.

Kontakt: Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt, Merseburger Straße 2, 06110 Halle (Saale), Telefon: +49 345 2318-0

Berufe der Zukunft in Europa im Mittelpunkt – Aufruf zur Teilnahme am Wettbewerb #futureworkchallenge

3. August 2020

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat Jugendliche und junge Erwachsene in Europa dazu aufgerufen, einen Blick in die Arbeitswelt von morgen zu werfen. Der Wettbewerb soll die im Oktober 2020 stattfindende Tagung beyondwork2020 – european conference on labour research begleiten, die das Ministerium im Rahmen der deutschen EU-Ratspräsidentschaft (Juli bis Dezember 2020) ausrichtet. Einsendeschluss ist der 31. August.

Wie werden wir in Zukunft arbeiten? Und vor allem: Als was werden wir in Zukunft arbeiten? Bei dem Wettbewerb #futureworkchallenge gehe es darum, auf diese Fragen eine kreative Antwort zu finden, betonte das Ministerium. Nötig seien lediglich ein Smartphone und "eine zündende Idee". Digitalisierung, gesellschaftliche Veränderungen, Klimawandel: Es gebe viele Faktoren, die die Arbeitswelt von morgen beeinflussen würden.

Teilnehmen können junge Leute im Alter von 13 bis 29 Jahren aus Deutschland, den Mitgliedstaaten der EU sowie aus Norwegen, dem Vereinigten Königreich von Großbritannien und Nordirland und aus der Schweiz. Die Beiträge sind über den digitalen Dienst Instagram in Form einer Bild- oder Filmdatei zu veröffentlichen und zur Bewertung einzureichen. Die Finalisten werden zur Preisverleihung am 20. Oktober in Bonn eingeladen. Zu gewinnen gibt es unter anderem Kameras, Computertechnik und Software. Der Hauptpreis ist ein Video-Arbeitspatz im Wert von 8.500 Euro.

Zu weiteren Informationen über die Teilnahmebedingungen und die einzelnen Preise gelangen Sie hier.

Kontakt: Büro beyondwork2020, Gustav-Meyer-Allee 25, Gebäude 13/5, 13355 Berlin, Telefon: +49 30 818777-143, E-Mail: challenge@beyondwork2020.com

Studie für Sachsen-Anhalt: Autoren warnen vor zu hohen Erwartungen an Zuwanderung

28. Juli 2020

Untersuchungen in den vergangenen Jahren sind wiederholt zu dem Schluss gekommen, dass Sachsen-Anhalt vor allem aus wirtschaftlichen Gründen auf Zuwanderung angewiesen ist. Eine Studie des Leibniz-Instituts für Länderkunde in Leipzig (IfL) kommt jetzt zu dem Ergebnis: Die Anzahl der Zuwanderer aber reicht nicht aus, um die Folgen des demografischen Wandels in Sachsen-Anhalt zu bewältigen.

Durch eine gesteuerte Zuwanderung, verbunden mit verschiedenen anderen Maßnahmen, könnten Potenziale für eine nachhaltige Landes- und Regionalentwicklung aktiviert werden, heißt es in der Pressemitteilung des IfL. Die Autoren des Berichts „Potentiale gesteuerter Zuwanderung für eine nachhaltige Landesentwicklung in Sachsen-Anhalt“ warnen jedoch vor zu großen Erwartungen. „Sachsen-Anhalt steht in einem globalen Wettbewerb um die besten Köpfe, außerdem meiden Zuwanderer tendenziell strukturschwache ländliche Regionen ohne ethnische Netzwerke“, erklärte Projektleiter Dr. Tim Leibert.

Um die ländlichen Räume Sachsen-Anhalts attraktiver für Einheimische und Neuankömmlinge zu machen, wird empfohlen, eine breit verstandene Willkommenskultur zu etablieren, die kommunale Selbstverwaltung zu stärken sowie ein Paket aus Fördern, Halten und Integrieren auf den Weg zu bringen. Darin müssten Strategien gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus eine zentrale Rolle spielen.

Kontakt/Wissenschaftliche Ansprechpartner: Dr. Tim Leibert: t_leibert(@)leibniz-ifl.de, Verena Ott: v_ott(@)leibniz-ifl.de

Demografiepreis Sachsen-Anhalt 2020 ausgelobt (Bewerbungen bis zum 8. September 2020)

27. Juli 2020

Die Landesregierung Sachsen-Anhalt hat zum achten Mal den Demografiepreis ausgelobt. In drei Kategorien sollen innovative und nachhaltige Projekte zur Gestaltung des demografischen Wandels in Sachsen-Anhalt geehrt werden. Darunter sind umgesetzte Vorhaben, die das berufliche Umfeld für Fach- und Nachwuchskräfte attraktiver gestalten oder Initiativen, die die Lebensqualität für Menschen aller Altersgruppen im urbanen und ländlichen Raum positiv verändern.

Bewerben können sich engagierte Personen, Vereine und Institutionen mit Projekten, Ideen und Aktivitäten zum Thema demografischer Wandel. Erfolgreich umgesetzte Ideen sind ebenso gesucht wie erst kürzlich gestartete Projekte. Neben einer möglichen Auszeichnung wird zusätzlich das Engagement mit einem Preisgeld honoriert. Bewerbungsschluss ist der 8. September 2020.

Weitere Informationen einschließlich Kurzbewerberbogen finden sich auf dem Demografieportal.

Bundesamt für Migration und Flüchtlinge fördert Multiplikatorenschulungen - Anträge bis 31. August 2020 online möglich

27. Juli 2020

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) hat seine Ausschreibung für die Förderung von Multiplikatorenschulungen 2020 im Internet veröffentlicht. Diese Weiterbildungen sollen Menschen mit und ohne Migrationsgeschichte dabei helfen, sich für ehrenamtliches Engagement zu qualifizieren. Gefördert werden ein- oder mehrtägige Multiplikatorenschulungen. Der benötigte Zuschuss sollte dabei 5.000 Euro nicht unterschreiten und eine Höchstgrenze von 15.000 Euro haben. Entsprechend ihrer finanziellen Möglichkeiten sind von den Trägern Eigen- bzw. Drittmittel zu erbringen.

Anträge können bis spätestens 31. August 2020 (24.00 Uhr) gestellt werden. Sie werden nach dem Zeitpunkt des Eingangs bearbeitet und bei Vorliegen der Fördervoraussetzungen schrittweise bewilligt. Bis zum 15. Dezember 2020 müssen bewilligte Schulungen komplett abgeschlossen sein.

Die Ausschreibung („Interessenbekundungsverfahren“) mit Hinweisen zum Ausfüllen der Online-Anträge sind diesem Merkblatt zu entnehmen. Es gibt auch Auskunft unter anderem über Ziele und inhaltliche Schwerpunkte der Förderung bzw. der Schulungen.

Kontakt/Rückfragen: werktags zwischen 9.00 und 11.30 Uhr über Telefon +49 911 943-16341

„Erzähl von Dir“ - Schreibcafé für zugewanderte und geflüchtete Menschen

27. Juli 2020

Der Malteser Hilfsdienst in Magdeburg hat das Schreibcafé "Erzähl von Dir" für zugewanderte und geflüchtete Menschen ins Leben gerufen. Es soll trotz der Corona-Kontaktbeschränkungen Begegnungen ermöglichen und dazu beitragen, mit Hilfe des schriftlichen Austauschs Deutschkenntnisse zu verbessern und anzuwenden. Der Schriftverkehr läuft per E-Mail – wer sich beteiligen möchte, wird gebeten, zunächst sein Interesse beim Malteser Hilfsdienst zu bekunden (schreibcafeST(at)malteser.org).

Anreiz für das Schreiben könnten Fragen wie etwa nach Heimatgefühlen oder Sehnsüchten sein. Wenn jemand Interesse an Brieffreundschaften äußert, könnte der Malteser Hilfsdienst vermitteln.

Kontakt: Malteser Comes, Neustädter Bierweg 15, 39110 Magdeburg

Neuer Tätigkeitsbericht: Härtefallkommission Sachsen-Anhalts verhalf 44 abgelehnten Asylbewerbern zu Bleiberecht

17. Juli 2020

Die Härtefallkommission Sachsen-Anhalts hat im Jahr 2019 erneut abgelehnten Asylbewerbern zu einem Bleiberecht aus humanitären oder persönlichen Gründen verholfen. Angeordnet wurden befristete Aufenthaltserlaubnisse für 44 Personen, darunter befanden sich acht Familien mit 13 minderjährigen Kindern. Herkunftsländer der begünstigten Flüchtlinge waren Indien, der Iran und die Türkei (je zwei) sowie Afghanistan, Armenien, Eritrea, Guinea-Bissau, der Irak, das Kosovo, Mali und die Russische Föderation (je eine).

Ferner wurden neun Härtefallanträge noch vor oder nach den Beratungen in der Kommission zurückgezogen, weil etwa Aufenthaltserlaubnisse auf einer anderen rechtlichen Grundlage erteilt werden konnten. Den aktuellen Tätigkeitsbericht stellten die Kommissionsvorsitzende Monika Schwenke und Innenminister Holger Stahlknecht am 7. Juli in Magdeburg vor (siehe Pressemitteilung).

Vorsitzende Schwenke sagte, dass ohne die Kommission ein weiterer Verbleib im Bundesgebiet für die begünstigten Personen nicht möglich gewesen wäre. Sie könnten nunmehr ihren begonnenen positiven Integrationsweg weitergehen und mit Sicherheit zu einer Bereicherung der deutschen Gesellschaft beitragen. Minister Stahlknecht betonte, dass das Land mit der Härtefallkommission über ein Gremium verfüge, „das unabhängig von gesetzlichen Zwängen den Menschen und seine ganz persönlichen Lebenssituationen in den Mittelpunkt seiner Entscheidung stellt“.

Anträge in die 2005 gegründete Kommission werden von deren Mitgliedern eingebracht. Wenn sich das Gremium auf ein Härtefallersuchen einigt, kann der Innenminister dem Beschluss entsprechen und ein Aufenthaltsrecht anordnen.

Kontakt: Ministerium für Inneres und Sport des Landes Sachsen-Anhalt, Halberstädter Straße 2 / am "Platz des 17. Juni", 39112 Magdeburg
Telefon: Pressestelle, +49 391 567-5504, -5514, -5516, -5517, -5377; E-Mail: Pressestelle(at)mi.sachsen-anhalt.de

Die Geschäftsstelle der Härtefallkommission ist ebenfalls unter der Postadresse des Ministeriums erreichbar.

Europäische Filmwerkstatt in Radom (Polen) – auch Teilnehmer aus Sachsen-Anhalt eingeladen (9. bis 15. August)

16. Juli 2020

Zu einer europäischen Filmwerkstatt sind insgesamt 60 junge Menschen zwischen 18 und 30 Jahren vom 9. August bis zum 15. August nach Radom in Polen eingeladen. Auf Sachsen-Anhalt entfallen 15 Teilnehmer. Organisator des Treffens unter dem Motto „Film Art for social transformation“ (deutsch: „Filmkunst für soziale Veränderung“) ist die FILMFORUM Association (Polen), Partner sind der Offene Kanal Magdeburg e.V., das LABORATORIO DEI SOGNI (deutsch: „Labor der Träume“) aus Italien und die französischen KINOGRAPHE Association.

Unter professioneller Anleitung beschäftigen sich die jungen Leute eine Woche lang mit Spots und Kurzfilmen, in denen es um eine Stärkung von Projekten, Initiativen und Ideen geht, die die Welt besser machen und Ausdruck eines gemeinsamen jungen Europas sind. Berücksichtigt werden alle Aspekte der Filmerstellung. Den Abschluss bildet die Aufführung der entstandenen Spots in einem Kino in Radom.

Vorerfahrung in der Filmproduktion und eine eigene technische Ausrüstung sind nicht erforderlich, die Teilnahme und die An- und Abreise (mit einem Bus von Magdeburg aus) sind kostenfrei. Gefördert wird das Projekt durch das Programm ERASMUS+ der Europäischen Union. - Weitere Informationen (in englischer Sprache) hier.

Termin: 9. bis 15. August

Ort: Radom (Polen)

Kontakt: Offener Kanal Magdeburg e.V., Olvenstedter Straße 10, 39108 Magdeburg, Telefon: +49 391 7391327

Mehrere Preise im Wert von 500 Euro zu gewinnen: Stiftung schreibt zwei deutsch-polnische Jugendförderwettbewerbe aus

8. Juli 2020

Nach der Premiere 2019 hat die Ingeborg und Eberhard Beckherrn Stiftung auch in diesem Jahr zwei deutsch-polnische Jugendförderwettbewerbe ausgeschrieben. Gesucht werden zunächst besonders gelungenen Dokumentationen über Jugendbegegnungen mit Teilnehmern aus Deutschland und Polen rund um die Themen „Vielfalt leben in Europa“, „Freiheit“, „Demokratie“ und „Achtung der Menschenrechte auch gegenüber Minderheiten“.

Bewerben können sich Jugendgruppen und Schulklassen, die zwischen Januar 2019 und März 2020 eine deutsch-polnische Jugendbegegnung zu einem dieser Themen abgehalten haben. Es gibt fünf Preise zu gewinnen, die mit jeweils 500 Euro dotiert sind.

Bei dem anderen Wetbewerb prämiert die Stiftung die besten Schulaufsätze und Medienprojekte unter dem Motto „Europa im Alltag“ und zur Frage, wie Europa jungen Menschen in Polen in ihrem Alltag begegnet. Teilnehmen können polnische Schulklassen mit erweitertem Deutschunterricht aller Altersstufen. Einzureichen sind klassische Aufsätze oder kreative Medienprojekte. Auch hier stehen fünf Preise und jeweils 500 Euro zur Verfügung. Der Einsendeschluss für beide Wettbewerbe ist am 31. August 2020.

Die Preise 2019 gingen unter anderem an Schülergruppen in Neustadt bei Coburg und Osnabrück und an die Stiftung für die Internationale Jugendbegegnungsstätte Auschwitz sowie an drei Schulprojekte in Polen. 

Zur aktuellen Ausschreibung mit weiteren Informationen gelangen sie hier.

Kontakt: über Comundialis-Stiftung, Luxemburger Straße 124/Büro 208, 50939 Köln, Telefon: : +49 221 43082467, E-Mail: info(at)comundialis-stiftung.de

Fachforum für die Koordinierungsstellen mit erfreulicher Resonanz: Die 8. IKOE-Ideenwerkstatt der AGSA in Barby

1. Juli 2020

Das beliebte Veranstaltungsformat der IKOE-Ideenwerkstatt des gleichnamigen Projekts der AGSA e.V. fand mit der nunmehr achten Werkstatt in Barby (Salzlandkreis) seinen vorläufigen Abschluss. Beiträger des gelungenen anderthalbtägigen Fachaustauschs waren einmal mehr Akteurinnen und Akteure der landesweiten Koordinierungsstellen für Integration gemeinsam mit Dirk Gödde vom Landesverwaltungsamt. Das Format war 2016 vom gleichnamigen Projekt ins Leben gerufen worden.

Einmütig begrüßt wurde die Fortsetzung der Ideenwerkstatt, auch wenn mit dem Auslaufen des Projekts IKOE II zum 30. Juni dieses Jahres der nahtlose Anschluss mit IKOE III noch nicht gesichert ist. Während für Dirk Gödde der persönliche Kontakt mit den Koordinierungsstellen und der dadurch ermöglichte vertiefte persönliche Einblick den größten Mehrwert bietet, fühlt sich Susanne Reinhardt als Koordinatorin des Landkreises Harz "mit und nach der IKOE-Werkstatt gestärkt in dem, was ich tue". Und für den Integrationskoordinator des Salzlandkreises, Marco Schmoldt, "fördert der persönliche Kontakt das gegenseitige Verständnis".

Genügend Gründe also, der nachhaltigen Fortentwicklung dieses Fachforums zur Integration in Sachsen-Anhalt weiterhin das Engagement zu schenken - einerseits durch Weiterführung des Bewährten, andererseits durch die Weiterentwicklung der Ideenwerkstatt etwa zu einem Netzwerk.

Den vollständigen Bericht finden Sie auf der entsprechenden IKOE-Seite.

Weiterhin hoher Bedarf an interkulturellen Öffnungsprozessen – Bilanz des IKOE-Projekts der AGSA nach zweijähriger Laufzeit

24. Juni 2020

Das IKOE-Projekt der Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e.V. hat vor Gästen aus Politik, Verwaltung, Bildungsarbeit und dem Integrationsbereich seine Ergebnisse nach gut zweijähriger Projektarbeit vorgestellt. Bei der Abschlussveranstaltung im einwelt haus in Magdeburg bilanzierte das IKOE-Team um Dr. Katja Michalak Erfahrungen und Erfolge beim Integrationsmanagement sowie bei der politischen Bildungsarbeit und der Trainerinnenqualifizierung. Beachtung fanden auch die interkulturelle Kompetenzschulung bei Auszubildenden von Stadtverwaltungen und die Initiative zum Aufbau eines Fachverbunds für die ostdeutschen Bundesländer.

Die Staatssekretärin und Integrationsbeauftragte Susi Möbbeck betonte in ihrem Grußwort die Rolle von Verständigung und Einfühlungsvermögen in der Interkulturellen Öffnungsarbeit. Empathie und Blickwechsel würden zeigen, dass das Thema von IKÖ zugleich das Thema eines umfassenden, verständnisorientierten und nichtdiskriminierenden Ansatzes ist. Der AGSA-Vorstandsvorsitzende Gerhard Miesterfeldt ergänzte diesen Leitgedanken in seinem Grußwort: "An dem Thema werden wir dranbleiben müssen."

Wertschätzend gegenüber dem IKOE-Projekt äußerte sich auch der Soziologe Dr. Thomas Ketzmerick aus Halle. Nun gelte es, bei einer bleibend hohen Nachfrage an Angeboten und Strukturen die Veränderungsbereitschaft in öffentlichen Behörden und Organisationen möglichst kontinuierlich und nachhaltig weiter zu bedienen.

Letztlich waren sich das Projektteam und die Gäste einig: Sachsen-Anhalt braucht Angebote und Strukturen zur Vermittlung interkultureller Kompetenz, und das ist „ganz sicher eine Daueraufgabe“ (Susi Möbbeck). So ist zur Fortsetzung der Projektförderung durch den AMIF-Fonds und das Land Sachsen-Anhalt beantragt. – Zum vollständigen Bericht des IKOE-Teams.