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AKTUELL

Beteiligung an den Internationalen Wochen gegen Rassismus (16. bis 29. März)

27. Februar 2020

In Sachsen-Anhalt laufen die Vorbereitungen für die diesjährigen Wochen gegen Rassismus auf Hochtouren. Beteiligen kann man sich in dem Aktionszeitraum 16. bis 29. März unter anderem mit Lesungen, Filmvorführungen, Diskussionsveranstaltungen, Ausstellungen oder Workshops. Koordinator in der Landeshauptstadt Magdeburg ist die Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e.V. (AGSA), die Vereine, Initiativen, Schulklassen und Hochschulgruppen zur Mitwirkung aufgerufen hat (hier der Beteiligungsaufruf). Interessenten, die sich in Magdeburg einbringen wollen, wird zum Beispiel eine Unterstützung bei der Suche nach Veranstaltungsräumen und die Bewerbung auf einem gemeinsamen Flyer sowie in elektronischen Medien angeboten.

Kontakt: manja.lorenz@agsa.de

In Halle (Saale) lädt die Gruppe „Halle gegen Rechts – Bündnis für Zivilcourage“ zu den inzwischen neunten „Bildungswochen gegen Rassismus ein. Bundesweit werden die jährlichen UN-Wochen gegen Rassismus von der Stiftung für die Internationalen Wochen gegen Rassismus, die ihren Sitz in Darmstadt hat, geplant und koordiniert. Bei der Stiftung ist auch ein aktueller Veranstaltungskalender einsehbar. Für den Aktionszeitraum im vergangenen Jahr waren der Stiftung nach eigenen Angaben mehr als 1.850 Veranstaltungen gemeldet worden. Auf der Internetseite der Stiftung können auch Impulse und Anregungen zur Gestaltung heruntergeladen werden.

Mehrtägige Studienreise im April nach Polen – Anmeldungen bis zum 29. Februar erbeten

27. Februar 2020

Der Fachbereich für Europa und Jugend der Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e.V. organisiert zusammen mit der Deutsch-Polnischen Gesellschaft eine Studienreise vom 5. bis 9. April 2020 in Magdeburgs polnische Partnerstadt Radom und nach Warschau. Die Reise gemeinsam mit anderen Vertreterinnen und Vertretern verschiedener Einrichtungen in Magdeburg bietet die Möglichkeit, sich mit Vereinen und Initiativen vor Ort zu vernetzen. Im Mittelpunkt stehen dabei der internationale Jugendaustausch und Freiwilligendienste. Die An- und Abreise erfolgt mit einem Kleinbus, untergebracht werden die Teilnehmer in Doppelzimmern.

Anmeldungen bitte bis zum 29. Februar an Linda Koch (linda.koch@agsa.de).

Zur Ausschreibung gelangen Sie hier.

Geschäftsstelle der Stiftung Bürger für Bürger in Halle feierlich eröffnet – Gelungener Auftakt für Projekt „JugendStil“

26. Februar 2020

Gemeinsam mit rund 80 Gästen hat die Stiftung Bürger für Bürger am 20. Februar in Halle (Saale) feierlich ihre neue Geschäftsstelle eröffnet. Gleichzeitig bildete die Veranstaltung im Literaturhaus Halle den Auftakt für das für fünf Jahre geplante Projekt „JugendStil“ zur Förderung von Teilhabe und Mitgestaltung junger Menschen mit Migrationsgeschichte in Ostdeutschland. Zunächst wurden die Hintergründe, Ziele und Schwerpunkte des Vorhabens sowie die Notwendigkeit der Engagement- und Demokratieförderung - gerade bei der Zielgruppe der jungen Migrantinnen und Migranten in Ostdeutschland - erläutert.

Im anschließenden Gesprächsforum „Engagiert für Demokratie in Ostdeutschland - Teilhabe und Mitgestaltung junger Migrant*innen“ diskutierte die Staatssekretärin und Integrationsbeauftragte des Landes Sachsen-Anhalt, Susi Möbbeck, mit Kuratoriumsmitglied Prof. Dr. Roland Roth und den Expertinnen und Experten. Danach gab das fachkundige Publikum wichtige Impulse, Anregungen und Wünsche für die zukünftige Arbeit der Stiftung und der Kooperationspartner des Modellprojektes. - Den vollständigen Bericht können Sie hier nachlesen.

Träger des Modellprojekts ist die Stiftung in Kooperation mit LAMSA e.V. (Landesnetzwerk Migrantenorganisationen Sachsen-Anhalt) und DaMOst (Dachverband Migrantenorganisationen in Ostdeutschland). Gefördert wird das Projekt vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ und von der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration.

Kontakt: Stiftung Bürger für Bürger, Bernburger Straße 4, 06108 Halle, Telefon: +49 0345 68893758, E-Mail: info(at)buerger-fuer-buerger.de, kommunikation@buerger-fuer-buerger.de

Aktueller Newsletter "Integration und Migration in der Landeshauptstadt Magdeburg"

25. Februar 2020

Vor wenigen Tagen ist der aktuelle Newsletter "Integration und Migration in der Landeshauptstadt Magdeburg" erschienen. Die Ausgabe 01/2020 beinhaltet unter dem ersten Punkt "Strukturelles" ein Interview mit dem neuen ehrenamtlichen Integrationsbeauftragten und Vorsitzenden des Magdeburger Beirats für Integration und Migration, Krzysztof Blau. Hauptamtlich ist er als Geschäftsführer der Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e.V. tätig.

Zudem umfasst der Newsletter unter anderem Veranstaltungstipps, Dokumentationen und rechtliche Hinweise sowie Informationen aus Netzwerken und Gremien. Vorgestellt werden außerdem verschiedene Projekte und Förderprogramme. Der seit August 2019 etwa alle zwei Monate erscheinende Newsletter wird durch die Landeshauptstadt Magdeburg herausgegeben. 

Weiterführende Informationen über den Beirat sind hier abrufbar.

Kontakt: Beirat für Integration und Migration, Der Vorstand, Alter Markt 6, 39090 Magdeburg, Telefon: +49 391 540-2384, E-Mail: integrationsbeirat(at)stadt.magdeburg.de

Neuer Flyer des Projekts zum Schutz vor Gewalt in Flüchtlingsunterkünften

24. Februar 2020

Für die Beratungs- und Hilfsangebote in Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt im Rahmen der Bundesinitiative zum Schutz von geflüchteten Menschen in Flüchtlingsunterkünften liegt ein neues Informationsblatt vor. Der aktuelle Flyer umfasst unter anderem den Kontakt zur regionalen Multiplikatorin für den Gewaltschutz, Uta Sandhop, und einen Überblick über die verschiedenen Unterstützungsmöglichkeiten. Deutschlandweit sind insgesamt sieben solcher Multiplikatorinnen tätig. – Weitere Informationen finden Sie auf dem Integrationsportal unter der Rubrik „Akteure und Projekte“.

Vorschau: „Tag der Erinnerung“ zum Gedenken an Opfer in Dessau – Mord an Alberto Adriano jährt sich zum 20. Mal (11. Juni; Bauhaus-Museum, Stadtpark und Bahnhofsvorplatz)

24. Februar 2020

In Dessau-Roßlau wird am 11. Juni mit einem umfangreichen Programm an die Ermordung des Mosambikaners Alberto Adriano durch Rechtsextremisten im Jahr 2000 erinnert. Die traditionelle Gedenkveranstaltung steht diesmal unter dem Motto „Tag der Erinnerung – 20 Jahre nach dem Mord an Alberto Adriano“. In der Nacht vom 10. zum 11. Juni 2000 war Adriano von rechten Schlägern im Dessauer Stadtpark bewusstlos geprügelt worden. Drei Tage später erlag er seinen schweren Verletzungen. Am Tatort wurde 2002 eine Gedenkstele mit der Aufschrift „Alberto Adriano - Opfer rechter Gewalt - 11. Juni 2000“ errichtet.

Der „Tag der Erinnerung“ beginnt mit der Tagung „Warum Adriano? Historische und aktuelle Perspektiven auf rechte Gewalt“, die im neuen Bauhaus-Museum stattfindet. Am Nachmittag wird zur musikalisch umrahmten Gedenkveranstaltung an die Stele im Stadtpark eingeladen. Geplant sind dort Ansprachen, ein interreligiöses Gebet und eine Blumenniederlegung. Im Anschluss soll auch dem 2008 am Hauptbahnhof ermordeten Obdachlosen Hans-Joachim Sbrzesny gedacht werden. Außerdem findet am Abend ein „Konzert gegen Rassismus und Antisemitismus“ statt.

Der Tag soll dazu genutzt werden, um Rechtsextremismus, Rassismus und Menschenfeindlichkeit in der deutschen Gesellschaft zu thematisieren. Die Erinnerung an den Mord an Alberto Adriano sowie die aktuelle Auseinandersetzung damit seien nicht nur in Dessau ein schwieriger Prozess, hieß es.

Weitere Einzelheiten und der Veranstaltungsflyer folgen demnächst.

Kontakt (Koordination): Multikulturelles Zentrum Dessau e.V., Parkstraße 7, 06846 Dessau-Roßlau, Telefon: +49 340 617330, E-Mail: multikultizentrum@datel-dessau.de

„Aufforderung 2019“: Anträge auf Gewährung einer Zuwendung aus dem Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds (AMIF) bis 20. März 2020 möglich

20. Februar 2020

Auf der entsprechenden Internetseite des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF) ist am 7. Februar 2020 die förmliche Aufforderung zur Einreichung von Projektvorschlägen 2019 veröffentlicht worden. Somit endet die Frist zur Einreichung von Projektanträgen am 20. März 2020. Bei der „Aufforderung 2019“ der EU-Zuständigen Behörde beim BAMF geht es um Anträge auf die Gewährung einer Zuwendung aus dem Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds (AMIF).

Die Projekte sollen neben der Verbesserung der Chancengerechtigkeit für Drittstaatsangehörige in der Bildung, im Beruf und bei der gesellschaftlichen Teilhabe auch der Etablierung einer Willkommens- und Anerkennungskultur dienen. Zudem sollen Angebote im Bereich der Vorintegration bedarfsorientiert weiterentwickelt werden.

Links zu den nötigen Unterlagen (zum Beispiel gibt es dort den Antragsvordruck) befinden sich auf der besagten Internetseite des BAMF. Es wird darum gebeten, zur Antragstellung ausschließlich die nötigen Dokumente unter dem Titel „Aufforderung 2019“ zu verwenden (und keine älteren).

Kontakt für Anfragen aus Sachsen-Anhalt: Telefon +49 911 943-81523

Ankündigung der Europawoche 2020 (2. bis 10. Mai 2020, bundesweit)

19. Februar 2020

Die Europawoche gehört seit Jahren zu den fest etablierten europäischen Aktivitäten im Land Sachsen-Anhalt. Vereine, Institutionen und Organisationen haben im Rahmen der Europawoche Gelegenheit, mit vielfältigen Projekten und Veranstaltungen auf ihre Arbeit in diesem Bereich und auf europäische Themen aufmerksam zu machen. Ziel ist es, die unterschiedlichen europäischen Bezüge im täglichen Leben wie in den Aktivitäten der teilnehmenden Akteure herauszustellen.

Diese Bemühungen verdienen im Jahr 2020 besondere Aufmerksamkeit vor dem Hintergrund der EU-Ratspräsidentschaft, die Deutschland ab dem 1. Juli 2020 für sechs Monate innehaben wird.

Aktuelle Informationen rund um die Europawoche in Sachsen-Anhalt, die auch dieses Jahr von der Staatskanzlei und Ministerium für Kultur beim Referat EU-Angelegenheiten verantwortet wird, finden sich auf der Internetseite im Landesportal: www.europa.sachsen-anhalt.de (detailliertes Programm ist in Vorbereitung).

Umfrage: Rund drei Viertel der Flüchtlinge fühlen sich in Deutschland willkommen

20. Februar 2020

Laut einer Studie des Forschungszentrums des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF) fühlen sich rund drei Viertel aller Flüchtlinge in Deutschland willkommen. Jeweils 37 Prozent der Befragten gaben danach an, sich hier „sehr stark“ oder „stark“ willkommen zu fühlen. Dieser Eindruck war bei Frauen stärker ausgeprägt als bei Männern. Die Umfrage fand im Jahr 2018 statt.

Zudem würden 44 Prozent ihre Deutschkenntnisse inzwischen als gut oder sehr gut einschätzen, hieß es in der Mitteilung aus Nürnberg weiter. Etwa 85 Prozent hätten an einem Sprachkurs teilgenommen, insbesondere bei Personen mit mittlerem Bildungsniveau seien Verbesserungen der Sprachkenntnisse zu verzeichnen. - Jedes Jahr interviewt das BAMF Geflüchtete, die zwischen 2013 und 2016 gekommen sind.

Ein Gespräch mit den Autoren der Studie können Sie hier nachlesen.

Gegen Diskriminierung und Alltagsrassismus: Beratungsstelle ENTKNOTEN setzt nach Ende der Modellprojektphase Tätigkeit fort

13. Februar 2020

Das Landesnetzwerk Migrantenorganisationen Sachsen-Anhalt (LAMSA) e.V. unterstützt seit September 2016 mit der Beratungsstelle ENTKNOTEN Menschen, die von Alltagsrassismus und Diskriminierung betroffen sind. In der dreijährigen Bundes-Modellprojektphase haben die Beraterinnen etwa 170 Menschen, die rassistische Diskriminierung beispielsweise auf dem Wohnungsmarkt, bei der Suche nach einem Arbeitsplatz oder im Umgang mit Behörden erlebten, begleitet. Nach dem Auslaufen der Modellprojektphase kann das Beratungsangebot über eine andere Förderstruktur fortgesetzt werden.

„ENTKNOTEN konnte als erste Anlaufstelle dieser Art eine Beratungslücke im Land Sachsen-Anhalt schließen“, sagte LAMSA-Geschäftsführer Mamad Mohamad in einer Pressemitteilung. „Antidiskriminierung und -rassismus ist unser Kernanliegen geworden.“ In der gegenwärtigen gesellschaftlichen und politischen Gemengelage steige der Bedarf enorm, „daher freuen wir uns, dass die Beratungsstelle nunmehr zum Demokratiezentrum des Landes Sachsen-Anhalt gehört und weiterhin Bestand hat“. - Ratsuchende können sich an die beiden ENTKNOTEN-Büros in Magdeburg und Halle wenden.

Kontakt: Mamad Mohamad, Geschäftsführer des LAMSA e.V., Telefon: +49 345 17194051, E-Mail: mamad.mohamad@lamsa.de

BAMF setzt Förderung von Erstorientierungskursen in Sachsen-Anhalt fort (Frist für Interessenbekundungen 13. März 2020)

5. Februar 2020

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) wird bis zum 31. Dezember 2022 die Förderung von Erstorientierungskursen für Asylbewerberinnen und Asylbewerber in Sachsen-Anhalt fortsetzen. Antragsberechtigt sind aber nur Träger, die vom Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration zur Antragstellung empfohlen werden. Darauf hat das Ministerium in Magdeburg hingewiesen.

Beabsichtigt ist, maximal zwei Träger auszuwählen, die jeweils in den Erstaufnahmeeinrichtungen des Landes oder in den Kommunen Kurse durchführen sollen. Die Frist zur Einreichung von Interessenbekundungen endet am 13. März 2020, die Förderung der Kurse ist frühestens vom 1. Juli 2020 an vorgesehen.

Für Fragen zum Auswahlverfahren steht Herr Malycha (bjoern.malycha@ms.sachsen-anhalt.de) zur Verfügung.

Hier geht es zum Aufruf des Ministeriums mit der Projektbeschreibung; die von 2020 an geltende Bundesrichtlinie dazu ist im Gemeinsamen Ministerialblatt (GMBL) aufgeführt.

Neujahrsempfang der Auslandsgesellschaft - Staatssekretär Dr. Jürgen Ude: Zuwanderung internationaler Fachkräfte bedarf einer gelebten Willkommenskultur

6. Februar 2020

Die Mitgliedsvereine der Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e.V. (AGSA) haben am 30. Januar im einewelt haus in Magdeburg mit rund 120 Gästen ihren Neujahrsempfang gefeiert. Der Neujahrsempfang war der Auftakt zum AGSA-Jubiläumsjahr, das anlässlich des 25. Jahrestag der Gründung der Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e.V. in diesem Jahr begangen wird.

Die Staatssekretärin im Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration, Susi Möbbeck, erinnerte daran, dass die Gründung der AGSA 1995 und die Eröffnung des einewelt hauses im Jahr danach auch eine Reaktion auf mehrere rassistische und rechtsextremistische Gewalttaten zuvor gewesen seien.

Mit Blick auf den „grassierenden Menschenhass“ als realer Gefahr hob Möbbeck die Bildungs- und Begegnungsarbeit als Schlüssel hervor, um Hass und Vorurteilen entgegenzuwirken. An die Adresse der AGSA ging die Botschaft, kontinuierlich sich weiter diesem Baustein einer friedliebenden Gesellschaft zu widmen. Zudem nannte sie das Fachkräfteeinwanderungsgesetz des Bundes, das im März in Kraft tritt, eine Chance. Allerdings seien unter anderem in Bezug auf die hohen Hürden Verbesserungen nötig.

Der Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung, Dr. Jürgen Ude, sagte in seinem Grußwort, dass es einer Willkommenskultur für internationale Fachkräfte bedarf, und dass das Ministerium das Engagement der AGSA Mitgliedsvereine würdige und unterstütze. Nach Aussagen der beiden Industrie- und Handelskammern in Sachsen-Anhalt, ist das Thema Fachkräftemangel das größte Risiko für die Entwicklung der Wirtschaft im Land. 

Das anschließende Buffet, das die AGSA-Mitglieder vorbereitet hatten und ihre Vereinspräsentationen beim Markt der Möglichkeiten fanden bei allen Gästen großen Anklang. Für die musikalische Umrahmung des Empfangs sorgte das aus Enver Ibragimov (Saxophon) und Dan Nastas (Klavier) bestehende „Ost-Duo“. Zudem präsentierte der Künstler Marcus Barwitzki das Mahnmal-Projekt Floris Pax; das rund sieben Meter hohe Friedensmonument soll einmal im Magdeburger Elbauenpark aufgestellt werden.

Kontakt: Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e.V., einewelt haus, Schellingstraße 3-4, 39104 Magdeburg; Telefon: +49 391 5371 200, E-Mail: info@agsa.de

Für den Sprung in den Arbeitsmarkt: Neue Fach- und Servicestelle „Blickpunkt: Migrantinnen“ in Magdeburg

31. Januar 2020

Mit einem neuen Beratungs- und Unterstützungsangebot soll zugewanderten Frauen in Sachsen-Anhalt der Weg in den Arbeitsmarkt erleichtert werden. Dafür hat Anfang dieses Jahres die Fach- und Servicestelle „Blickpunkt: Migrantinnen“ beim Caritasverband für das Bistum Magdeburg e.V. seine Tätigkeit aufgenommen. Weitere Träger sind Minor - Projektkontor für Bildung und Forschung gemeinnützige GmbH aus Berlin und das Europäische Bildungswerk für Beruf und Gesellschaft gGmbH (EBG) mit Hauptsitz in Magdeburg. Das neue Verbundprojekt wird über zweieinhalb Jahre mit mehr als einer Million Euro aus Mitteln der Europäischen Union und des Landes gefördert. Der EU-Zuschuss macht 80 Prozent aus.

„Mit der Fach- und Servicestelle möchten wir Frauen ermutigen, ihre Potentiale einzubringen“, sagte die Staatssekretärin im Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration, Susi Möbbeck. Der Anteil von Frauen unter allen Geflüchteten, die in sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnissen stehen, liege in Sachsen-Anhalt nur bei zehn Prozent. Dabei hätten die Frauen eine sehr hohe Motivation, zu arbeiten, erklärte Möbbeck, die auch Integrationsbeauftragte der Landesregierung ist. Diese Motivation breche jedoch bei mangelnder Perspektive ein.

Erste Handlungsempfehlungen und Statistiken unter anderem aus einer eigenen Umfrage bietet die Veröffentlichung „Blickpunkt: Geflüchtete Frauen“ des Caritasverbandes (siehe Foto). Vorgestellt wurden die Servicestelle sowie die Dokumentation am 22. Januar in Magdeburg.

Die Fach- und Servicestelle soll individuelle und flexible Beratungs-, Begleit- und Trainingseinheiten für migrantische und geflüchtete Frauen entwickeln und anbieten. Dabei geht es auch um deren besondere Bedürfnisse im Blick auf Mobilität, Kinderbetreuungsmöglichkeiten, Teilzeitausbildung und Qualifizierung.

Hier sind Pressemitteilungen des Sozialministeriums und des Bistums Magdeburg verzeichnet.

Standort der Fach- und Servicestelle: Interkulturelles Beratungs- und Begegnungszentrum des Caritasverbandes (IKZ), Karl-Schmidt-Straße 5c, 39104 Magdeburg

Kontakt: Jennifer Heinrich/Christiane Pruschek, Telefon +49 391 4080-527/-526, E-Mail: jennifer.heinrich@caritas-magdeburg.de, christiane.pruschek@caritas-magdeburg.de

Weitere Förderrunde beim Engagementfonds des Landes

29. Januar 2020

Der Engagementfonds des Landes, der durch die Landesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen Sachsen-Anhalt e.V. (LAGFA) als Netzwerkstelle „Engagierte Nachbarschaft“ verwaltet wird, ist in die neue Förderrunde gestartet. Somit ist auch in diesem Jahr finanzielle Unterstützung für nachbarschaftliches Engagement zugunsten von Integration und sozialer Teilhabe bis zu einer Höhe von jeweils 2.500 Euro möglich.

Aktuelle Informationen dazu bietet ab sofort die neue Internetseite www.nachbarsein.de. Das Antragsformular gibt es hier. Anträge auf Förderungen aus dem Engagementfonds sind ganzjährig möglich.

Unter dem Leitwort „Engagierte Nachbarschaft“ hat die gleichnamige Netzwerkstelle der LAGFA seit 2015 mehr als 340 ehrenamtliche Vorhaben von Einzelpersonen, Initiativen und Vereine gefördert. Bei der Bewältigung der Herausforderungen der Integration, Inklusion und Überwindung sozialer Barrieren spiele bürgerschaftliches Engagement quer durch alle Gesellschaftsbereiche eine tragende Rolle, betonte die LAGFA. 

Die Pressemitteilung ist hier einsehbar.

Kontakt: Landesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen Sachsen-Anhalt e.V., Rathausstraße 13, 06108 Halle (Saale), Telefon: +49 345 22604440, E-Mail:  netzwerkstelle@lagfa-lsa.de