AKTUELL

Termin in Kürze: Regionalkonferenz Sachsen-Anhalt „Meine Werte – Deine Werte: Was hält unsere Gesellschaft zusammen?“ (29. Mai, Altes Rathaus in Magdeburg)

Deutsche Gesellschaft e.V.

23. Mai 2019

Die Deutsche Gesellschaft e. V. möchte sich der Debatte um gesellschaftliches Selbstverständnis und die zunehmende Polarisierung in der politischen Auseinandersetzung stellen und lädt gemeinsam mit dem Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat unter dem Titel „Meine Werte – Deine Werte: Was hält unsere Gesellschaft zusammen?“ erneut zu zwei Regionalkonferenzen ein.

Die Auftaktveranstaltung findet am 29. Mai 2019 von 17:00 bis 20:00 Uhr im Alten Rathaus in Magdeburg (Kaiserin-Adelheid-Foyer, Alter Markt 6, 39104 Magdeburg) statt.

Es wirken mit: Prof. Dr. Dr. h. c. Karl-Heinz Paqué, Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Vorsitzender der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit und Minister a. D.; Frank H. Sauer, Coach, Mentor und Autor, Köln; Dr. Lutz Trümper, Oberbürgermeister der Stadt Magdeburg; Dr. Heike Tuchscheerer, Leiterin der Abteilung Politik und Geschichte der Deutschen Gesellschaft e. V., Berlin; Vera Wolfskämpf, Korrespondentin im ARD-Hauptstadtstudio für den MDR, Berlin; und Prof. Dr. Barbara Zehnpfennig, Universität Passau.

Zum Veranstaltungsprogramm mit ausführlichen Informationen gelangen Sie hier.

Der Eintritt ist frei. Um Anmeldung wird telefonisch oder per E-Mail gebeten (Tel.: +49 (0)30 88 412-254 / E-Mail: heike.tuchscheerer@deutsche-gesellschaft-ev.de).

Ansprechpartnerin und Anmeldungen:

Deutsche Gesellschaft e. V.
Dr. Heike Tuchscheerer, Leiterin der Abteilung Politik und Geschichte
Tel.: +49(0)30 88 41 22 54 
E-Mail: heike.tuchscheerer@deutsche-gesellschaft-ev.de

Diversity-Tag am 28. Mai 2019 in Magdeburg und Halle

Diversity Tag 2019

23. Mai 2019

Unter dem Motto "Gemeinsam unterwegs für die Vielfalt" lädt das IQ Netzwerk Sachsen-Anhalt herzlich zum Diversity-Tag am 28. Mai 2019 in Magdeburg ein.

Worum geht es? "An diesem Tag der Vielfalt feiern wir die Vielfalt und sind unterwegs, um sie gemeinsam aktiv zu gestalten. Mobilität betrifft jede und jeden von uns, denn wir alle sind täglich in Bewegung. Gemeinsam sind wir oft ganz verschieden unterwegs: mit dem Rad, mit dem Rollstuhl, zu Fuß, mit dem Kinderwagen und manchmal auch nur mit den Gedanken. Vielfalt ist überall - in uns selbst und um uns herum!

Das IQ Netzwerk Sachsen-Anhalt lädt ein, gemeinsam auf die Straße zu gehen. Wir wollen auf die Vielfalt in unserer Gesellschaft aufmerksam machen. Wir wollen feiern was uns alle eint – unsere Unterschiedlichkeit! Wie das gelingt, wollen wir für alle erkennbar machen: mit Neugierde, Teilhabe, Rücksicht, Geduld und Lust auf Gemeinschaftlichkeit.

Kommt mit und zeigt Eure Vielfalt! Wir bewegen uns gemeinsam durch die Stadt. Unterwegs teilen wir Gedanken zum Thema Vielfalt und Mobilität und laden alle dazu ein, mit uns zu ziehen."

Zur Einladung und Beschreibung des Programms geht es hier.

Offener Kanal Magdeburg lädt junge Leute zu europäischer Filmwerkstatt in Polen ein (6. bis 14. Juli in Radom)

Offener Kanal

23. Mai 2019

Der Offene Kanal Magdeburg lädt 15 junge Menschen aus Sachsen-Anhalt ("mit und ohne deutschen Pass") zu einer europäischen Filmwerkstatt von 6. bis 14. Juli in der Stadt Radom (Polen) ein. Bei der Werkstatt unter dem Motto "SPOT – Social Pictures Of Today" ("Soziale Bilder von heute") treffen sich insgesamt 60 Teilnehmer im Alter zwischen 18 und 30 Jahren aus verschiedenen Ländern, um in international gemischten Teams Filme zu drehen. Veranstalter ist das FILMFORUM in Polen; weitere Partner sind neben dem Offenen Kanal Magdeburg das LABORATORIO DEI SOGNI (Labor der Träume) in Italien und die KINOGRAPHE Association in Frankreich.

Unter professioneller Leitung erarbeiten die Teilnehmer Spots bzw. Kurzfilme, bei denen es um Projekte, Initiativen und Ideen geht, die die Welt besser machen sollen und Ausdruck eines gemeinsamen jungen Europas sind. Den Abschluss der Werkstatt bildet die Aufführung der entstandenen Spots in einem Kino in Radom. Filmische Vorerfahrung und eine eigene technische Ausrüstung sind nicht erforderlich. Das Projekt “SPOT – Social Pictures Of Today” wird durch das Förderprogramm ERASMUS+ der Europäischen Union finanziert.

Zur Mitteilung des Offenen Kanals geht es hier. Weitere Informationen finden Sie in auf dieser Internetseite (in Englisch).

Kontakt und Anmeldung: Offener Kanal Magdeburg e.V., Olvenstedter Straße 10, 39108 Magdeburg, Telefon: +49 391 7391327, E-Mail: wiengarn@ok-magdeburg.de

Auszeichnungen in Magdeburg: Minister Robra überreicht zwölf Bürgerinnen und Bürgern Ehrenadeln für ihr Europa-Engagement

Staatskanzlei/Uli Lücke
Die ausgezeichneten Bürgerinnen und Bürger zusammen mit Staats- und Europaminister Rainer Robra (vordere Reihe, rechts) in der Staatskanzlei.

22. Mai 2019

Sachsen-Anhalts Staats- und Europaminister Rainer Robra hat in der Magdeburger Staatskanzlei Ehrennadeln an vier Bürgerinnen und acht Bürger überreicht, die sich ehrenamtlich für die Förderung des europäischen Gedankens engagieren. Die zwölf Ausgezeichneten sind zwischen 20 und 78 Jahre alt und stammen aus Barleben, Biederitz, Griebo, Halberstadt, Halle, Hasselfelde, Langenstein und Magdeburg. 

Zu ihnen gehört Daniel Adler, der beruflich bei der Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt tätig ist. Der 30-jährige setze sich seit vielen Jahren für den europäischen Einigungsprozess ein, hieß es zur Begründung für die Verleihung der Ehrennadel an ihn. Adler ist unter anderem Vorstandsvorsitzender der Jungen Europäischen Föderalisten Sachsen-Anhalt und Mitglied des Präsidiums der Europäischen Bewegung Sachsen-Anhalt.

Die Pressemitteilung und zahlreiche Fotos von der Verleihung der Ehrennadeln können sie hier abrufen.

Kontakt: Staatskanzlei und Ministerium für Kultur / Presse- und Informationsamt der Landeregierung, Hegelstraße 42, Telefon: +49 391  567 6666, E-Mail: presse@stk.sachsenanhalt.de

In Kürze: Landesnetzwerk der Migrantenorganisationen startet Bildungsprojekt „GeT AKTIV“ (ab 24. Mai in Halle)

LAMSA e.V./Zofia Singewald
Ein charakteristisches Beratungsgespräch beim Landesnetzwerk.

21. Mai 2019

Das Landesnetzwerk der Migrantenorganisationen Sachsen-Anhalt (LAMSA) e.V. startet in Kürze eine neue Fortbildungsreihe für Flüchtlinge. Ziel des Projektes „GeT AKTIV“ ist es, Geflüchtete durch ganztägige Seminare und Exkursionen für gesellschaftliches Engagement und politische Teilhabe zu gewinnen und entsprechende Fähigkeiten zu entwickeln. Dabei soll es über das individuelle Engagement hinaus darum gehen, mit Hilfe von Multiplikatoren zivilgesellschaftliche Strukturen von Migrantinnen und Migranten aufzubauen - und dies vor allem auch im ländlichen Raum.

„GeT AKTIV“ ist ein Verbundprojekt, das an verschiedenen Standorten in Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Nordrhein-Westfalen und Bayern umgesetzt und von der Bundesbeauftragten für Migration, Flüchtlinge und Integration gefördert wird. „Politische Teilhabe muss gelernt werden“, sagt LAMSA-Geschäftsführer Mamad Mohamad.

Die ersten beiden Module in Sachsen-Anhalt finden am 24. und 25. Mai jeweils in Halle (Saale) statt, allerdings sind diese bereits ausgebucht. Als weitere Termine wurden Module am 21., 22. und 27. Juni sowie am 5. und 6. Juli angekündigt (ebenfalls in Halle).

Weitergehende Informationen finden Sie hier; die aktuellen Termine sind auf dieser Internetseite verzeichnet.

Kontakt: Landesnetzwerk Migrantenorganisationen Sachsen-Anhalt (LAMSA) e.V., Geschäftsführer Mamad Mohamad, Telefon: +49 345 171 94 051, E-Mail: mamad.mohamad@lamsa.de, info@lamsa.de

EU-Migration: Menschen aus Polen oder dem Baltikum als wichtige Stütze der Wirtschaft in Sachsen-Anhalt "immer bedeutsamer" (K. Senius)

20. Mai 2019

Es ist lange schon bekannt, doch noch längst nicht jedem präsent: In Sachsen-Anhalt arbeiten immer mehr Menschen aus anderen EU-Staaten in sozialversicherungspflichtigen Jobs.

Das zeigen auch die jüngst veröffentlichten Zahlen der Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit. Kay Senius, Chef der Regionaldirektion für Sachsen-Anhalt, betont mit Blick auf die Menschen aus Polen oder dem Baltikum: Sie seien eine wichtige Stütze der Wirtschaft. "Sie werden als Fachkräfte immer bedeutsamer."

Wie jetzt der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) berichtete, ist der Aufwärtstrend der EU-Zuwanderung aus diesen  Ländern nach wie vor hoch. Im September 2018 waren es den Angaben zufolge rund 18.000 Menschen. Das entspricht 2,2 Prozent aller etwa 809.100 sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten in Sachsen-Anhalt. Dabei kommt der große Teil der Beschäftigten aus anderen EU-Staaten (mehr als 15.000) überwiegend aus den osteuropäischen Staaten, die vor 15 Jahren der Europäischen Union beigetreten sind – mehr als 8.000 allein aus Polen. 

Wie die Zahlen sich entwickelt haben, welche Prognosen sich abzeichnen und in welchen Jobs die mobilen EU-Ausländer vorwiegend arbeiten, erfahren Sie hier

Aktueller Überblick: Vielfältige Aktivitäten und Veranstaltungen zur Europawahl am 26. Mai (landesweit)

15. Mai 2019

Die Landesregierung von Sachsen-Anhalt will mit einer Reihe von Veranstaltungen und Aktivitäten auf die Bedeutung der Europawahl am 26. Mai aufmerksam machen und für eine höhere Wahlbeteiligung werben. Vor allem sollen die Bedeutung Europas für Sachsen-Anhalt und die vielfältigen europäischen Bezüge im Alltag aufgezeigt werden. In der Öffentlichkeitsarbeit der Regierung soll aber auch die Rolle des Europäischen Parlaments und seiner Abgeordneten zur demokratischen Legitimation der EU herausgestellt werden (hier die Pressemitteilung der Staatskanzlei).

So steht die diesjährige Europawoche im Zeichen der Europawahl (siehe auch Beitrag „Europawoche im Mai 2019 wirft ihre Schatten voraus“ auf der Startseite des Integrationsportals). Rund 70 einzelne Veranstaltungen sind im Online-Kalender aufgelistet. Bei den Europawahlen 2014 lag die Wahlbeteiligung in Sachsen-Anhalt bei 43,0 Prozent und damit 5,1 Prozentpunkte unter dem Bundesdurchschnitt. In einigen deutschen Bundesländern, darunter in Sachsen-Anhalt, finden in diesem Jahr zeitlich parallel zur Europawahl auch Kommunalwahlen statt.

Das Europe Direct Informationszentrum (EDIC) Berlin bietet auf seiner Internetseite in zehn verschiedenen Sprachen Informationen über die Europawahl an (jeweils PDF-Dateien). Auch mehrsprachige Erklär-Videos sind bei EDIC abrufbar.

Bundesweiter Wettbewerb „Hilfe für Helfer“ - ehrenamtliches Engagement wird gefördert (Bewerbungen bis 7. Juli möglich)

startsocial e.V.

14. Mai 2019

Der Verein startsocial hat unter dem Motto "Hilfe für Helfer" den 16. bundesweiten Wettbewerb für ehrenamtliches Engagement ausgeschrieben. Dabei können sich bis zum 7. Juli 2019 erneut soziale Initiativen für eines von 100 Beratungsstipendien bewerben. Dabei geht es darum, soziale Probleme oder Herausforderungen mit Hilfe von Ehrenamtlichen anzupacken. Eine anerkannte Gemeinnützigkeit bzw. eine vorhandene Rechtsform sind keine Teilnahmebedingung.

Die 100 Gewinner bekommen von erfahrenen Fach- und Führungskräften für vier Monate Unterstützung bei der Verwirklichung oder Weiterentwicklung ihrer sozialen Organisationen, Projekte und Ideen. Zum Abschluss des Stipendiums werden 25 besonders herausragende Initiativen bei einer feierlichen Preisverleihung in Berlin geehrt. Für sieben von ihnen sind Geldpreise in Höhe von insgesamt 35.000 Euro geplant - darunter ist auch ein Sonderpreis von Bundeskanzlerin Angela Merkel. 

Zu den Stipendiaten im vergangenen Jahr gehörten auch verschiedene Initiativen der Flüchtlings- und Integrationshilfe. Gefördert wurden etwa die Integrationsbegleiterbörse in Erfurt, das Bildungsprojekt VILLA Lernpaten in Leipzig sowie die Vermittlung von ehrenamtlichen Dolmetschern in München.

Zum Wettbewerb und den Modalitäten gelangen Sie hier.

Kontakt: startsocial e.V., Sophienstraße 26, 80333 München, Telefon (Hamburg): +49 40 3070913-00, E-Mail: info@startsocial.de

Aktueller Tätigkeitsbericht: Härtefallkommission Sachsen-Anhalts verhalf erneut abgelehnten Asylbewerbern zu Bleiberecht

Ministerium für Inneres und Sport
Die Härtefallkommission nach der Berufung der Mitglieder für eine weitere Amtszeit; vorn links Minister Holger Stahlknecht, rechts neben ihm die Kommissionsvorsitzende Monika Schwenke.

10. Mai 2019

Die Härtefallkommission Sachsen-Anhalts hat im Jahr 2018 erneut abgelehnten Asylbewerbern zu einem Bleiberecht aus humanitären oder persönlichen Gründen verholfen. Angeordnet wurden befristete Aufenthaltserlaubnisse für sechs Personen, davon eine Familie mit drei minderjährigen Kindern. Herkunftsländer der begünstigten Flüchtlinge waren Albanien und Pakistan. Öffentlich vorgestellt wurde der aktuelle Tätigkeitsbericht der Härtefallkommission von Innenminister Holger Stahlknecht und der Kommissionsvorsitzenden Monika Schwenke am 9. Mai in Magdeburg.

Minister Stahlknecht dankte den Kommissionsmitgliedern „für die mit großer Sach- und Fachkompetenz ehrenamtlich geleistete Arbeit“. Wie die Vorsitzende Monika Schwenke sagte, solle die Härtefallkommission als letzte Instanz in besonders gelagerten Einzelfällen tätig werden, um unzumutbare Härten für Flüchtlinge abzuwenden. Dieser Verantwortung sei sich die Kommission jederzeit bewusst.

Außerdem wurden am 9. Mai von Minister Stahlknecht acht Mitglieder und deren Stellvertreter für eine weitere zweijährige Amtszeit berufen. Zur Vorsitzenden wählte die Kommission bei der konstituierenden Sitzung erneut Monika Schwenke.

Kontakt: Ministerium für Inneres und Sport des Landes Sachsen-Anhalt, Halberstädter Straße 2 / am "Platz des 17. Juni", 39112 Magdeburg, Telefon: Pressesprecher Danilo Weiser, +49 391 567-5504, -5514, -5516, -5517, -5377

Die Geschäftsstelle der Härtefallkommission ist ebenfalls unter der Postadresse des Ministeriums erreichbar.

„Methoden-Lab für Vielfalt und Demokratie“ (28. Mai in Halle)

9. Mai 2019

Die Freiwilligen-Agentur Halle und HALLIANZ für Vielfalt richten am 28.05.2019 – dem Diversity-Tag 2019 der Charta der Vielfalt – einen Methoden-Workshop für Padägogen und Multiplikatoren aus. Dessen Schwerpunkt: die spielerische Erkundung neuer Methoden und Spiele zur Vermittlung von Diversity-Kompetenzen und Demokratiebildung.

In dem auf 25 Teilnehmer beschränkten Veranstaltungsformat soll laut Ausrichter "ein Raum geschaffen werden, in dem Pädagog*innen im ersten Teil zunächst eine kleine Auswahl neuerer Methoden und Spiele kennen lernen, ausprobieren und reflektieren können. Der zweite Teil des Methoden-Labs bietet Raum für eine kollegiale Beratung, in der Fragen, Anregungen, Tipps und Hinweise aus dem vorhandenen Methodenrepertoire der Teilnehmenden ausgetauscht werden können."

Weitere Hinweise zur Veranstaltung einschließlich Ablauf können der Einladung (PDF) entnommen werden.

Termin: 28.05.2019 (Diversity-Tag 2019 der Charta der Vielfalt)
Zeit: 13:00-16:00 Uhr
Ort: SeminarLaden der Freiwilligen-Agentur, Waisenhausring 1b, 06108 Halle (Saale)

Bücherfestival unter freiem Himmel – Marktplatz wird zum „Lesewohnzimmer“ (23. bis 26. Mai, Dessau-Roßlau)

Innovationswerkstatt
Das "bunte Lesewohnzimmer" auf dem Dessauer Marktplatz 2018.

9. Mai 2019

Die länderübergreifende Aktion StadtLesen mit Lesegenuss unter freiem Himmel bei freiem Eintritt macht in diesem Jahr auch wieder Station in Dessau-Roßlau: Auf dem Dessauer Marktplatz wird vom 23. bis 27. Mai ein mobiles „Lesewohnzimmer“ eingerichtet. Zum Programm gehört auch ein Integrationslesetag am 24. Mai. Unter anderem sind Menschen mit Migrationsgeschichte dazu eingeladen, in ihrer Muttersprache selbst verfasste Texte vorzutragen. Damit wird StadtLesen 2019 auch zur interkulturellen Bühne der Völkerverständigung. Am StadtLesen sind in diesem Jahr 30 Orte in Deutschland, Österreich und der Schweiz beteiligt; aus Sachsen-Anhalt ist nur Dessau-Roßlau vertreten.

Beim Integrationslesetag in Dessau-Roßlau wird zudem das Projekt „Welcome to my library“ präsentiert, mit dessen Hilfe sich Partnerschaften zwischen je einer Bibliothek, einer Kindertagesstätte und einer Migrantenorganisation an verschiedenen Standorten in Sachsen-Anhalt entwickeln. Umgesetzt wird das Modellvorhaben durch das Landesnetzwerk Migrantenorganisationen in Sachsen-Anhalt e.V. in Kooperation mit dem Landesverband Sachsen-Anhalt im Deutschen Bibliotheksverband e.V.

Nähere Informationen zum StadtLesen und zum Programm in Dessau-Roßlau gibt es hier.

Termin: 23. bis 26. Mai

Ort: Marktplatz, 06862 Dessau-Roßlau, sowie weitere Veranstaltungsorte für Lesungen (siehe Programm)

Seminar der Stiftung Mitarbeit befasst sich mit interkultureller Kompetenz (5. und 6. Juli in Halle)

Stiftung Mitarbeit

4. Mai 2019

Ein Seminar der Stiftung Mitarbeit befasst sich am 5. und 6. Juli in Halle (Saale) mit interkulturellem Verständnis im gesellschaftlichen Engagement und in der Flüchtlingshilfe. Anhand von Fallbeispielen, Filmsequenzen, praktischen Übungen und Kleingruppenarbeit werden sich die Teilnehmer unter anderem mit Fragen von Herkunft, Alltagsrassismus und Diskriminierung auseinandersetzen und ihre Rolle und Verantwortung überprüfen. Zudem sollen eigene kulturelle Bilder reflektiert und Möglichkeiten zum praktischen Umgang mit kulturellen Irritationen diskutiert werden.

Neben der persönlichen Ebene geht es um Wege, wie die „Interkulturelle Öffnung“ als Prozess in der eigenen Organisation oder Gruppe gelingen kann. Gemeinsam mit den Teilnehmern sollen weitere Handlungsmöglichkeiten für den Umgang mit Diversität gesucht werden. Das Seminar richtet sich an freiwillig Engagierte und hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Kommunen, Organisationen, Gruppen, Projekten und Initiativen.

Das Seminarprogramm und weitergehende Informationen bietet das Flugblatt.

Ort: SeminarLaden am WELCOME Treff, Waisenhausring 1b, 06108 Halle (Saale)

Kontakt: Annica Starke-Mutschler, Telefon +49 228 604 24-13, starke(at)mitarbeit.de; Stiftung Mitarbeit: Bundesgeschäftsstelle, Ellerstraße 67, 53119 Bonn, Telefon  +49 228 604 24-0, info(at)mitarbeit.de

Neue Auflage: Caritasverband aktualisiert Orientierungshilfe für die Flüchtlingssozialarbeit

Caritasverband

2. Mai 2019

Der Caritasverband für das Bistum Magdeburg e.V. hat eine neue Orientierungshilfe für die Flüchtlingssozialarbeit herausgegeben. Themen dieser vierten, überarbeiteten und aktualisierten Auflage sind unter anderem die aktuelle Situation von Flüchtlingen, das ehrenamtliche Engagement in der Flüchtlingshilfe sowie die Möglichkeiten und Grenzen der Härtefallkommission des Landes Sachsen-Anhalt. Ferner werden in der 55-seitigen Broschüre die Arbeitsmarkt-Chancen von Flüchtlingen und die Migrationsdienste des Caritasverbandes vorgestellt. Zudem hat der Verband eine Übersicht mit Adressen und Ansprechpartnern der Caritas-Migrations- und Beratungsdienste einschließlich des IQ-Netzwerkes Sachsen-Anhalt aktualisiert (Stand April 2019).

Kontakt: Caritasverband für das Bistum Magdeburg e.V., Langer Weg 65-66, 39112 Magdeburg, Telefon: +49 391 60530

Ausschreibung: Deichmann-Förderpreis für Integration 2019 mit insgesamt 100.000 Euro dotiert (Bewerbungen bis zum 30. Juni möglich)

26. April 2019

Ab sofort können sich Unternehmen, Vereine und Schulen mit beispielgebenden Projekten und Ideen um den Deichmann-Förderpreis für Integration 2019 bewerben. Das Preisgeld beträgt insgesamt 100.000 Euro. Vergeben werden die Auszeichnungen für Initiativen, die sich für die berufliche und gesellschaftliche Integration von benachteiligten Kindern und Jugendlichen mit und ohne Migrationshintergrund engagieren. Bewerbungen sind bis zum 30. Juni möglich.

Der Preis gliedert sich in drei Kategorien: In der ersten Sparte werden Unternehmen geehrt, die Kindern und Jugendlichen, die zum Beispiel ihre Ausbildung oder Schullaufbahn abgebrochen haben, eine zweite Chance geben. In der zweiten Kategorie können sich Vereine, öffentliche oder private Initiativen sowie kirchliche Organisationen bewerben, die Freizeit- und Bildungsangebote unterbreiten. Dazu gehören etwa kostenloser Sprachunterricht oder integrative Sportmöglichkeiten.

Die dritte Preiskategorie richtet sich an Schulen, die spezielle Angebote für Kinder und Jugendliche umsetzen, um einer Vergrößerung des Leistungsunterschiedes zwischen Schülern unterschiedlicher sozialer Herkunft entgegenzuwirken. Die Schuhhandelskette Deichmann hat den Förderpreis zum 15. Mal ausgeschrieben. Im vergangenen Jahr gab es mit mehr als 270 Initiativen eine Rekordbeteiligung.

Hier die Pressemitteilung zur aktuellen Ausschreibung.

Kontakt (allgemein): Deichmann SE, Deichmannweg 9, 45359 Essen, Telefon +49 800 5020500

Zum Thema Förderpreis: P.U.N.K.T. PR GmbH, Völckersstraße 44, 22765 Hamburg, Telefon +49 40 8537600, Homepage www.punkt-pr.de 

Ergebnisse der 14. Integrationsministerkonferenz in Berlin 2019

23. April 2019

Die Ministerinnen und Minister sowie die Senatorinnen und Senatoren der Länder sind kürzlich in Berlin auf der 14. Integrationsministerkonferenz zusammengekommen. Unter allen Ländern besteht Einigkeit darin, dass die Integrationsarbeit der Länder und Kommunen auch weiterhin die Unterstützung des Bundes braucht. Für den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Deutschland muss die Integration bundesweit als gesamtgesellschaftliche Aufgabe gelingen.

Die Länder fordern die Beibehaltung der Flüchtlingsfinanzierung durch den Bund, eine Reform der Sprachförderung und eine bessere Arbeitsmarktintegration für Unionsbürgerinnen und Unionsbürger.

Zu den zentralen Ergebnissen der 14. IntMK mit dem aktuellen Bericht zum Integrationsmonitoring der Länder (Umfang 125 Seiten) geht es hier.

Mitglieder der 14. Integrationsministerkonferenz 2019
Mitglieder der 14. Integrationsministerkonferenz 2019

Jubiläum: Sozial-kulturelle Vereinigung „Meridian“ e.V. feiert 20-jähriges Bestehen

Meridian e.V.
Der "Club Freundschaft" des Verein bei einem Ausflug.

23. April 2019

Die Sozial-kulturelle Vereinigung „Meridian“ e.V. feiert 2019 ihr 20-jähriges Bestehen. Aus den rund 15 ersten Mitgliedern bei der Gründung ist inzwischen der in Sachsen-Anhalt größte Verein zur Förderung interkultureller Verständigung geworden. Mehr als 400 Familien bringen sich regelmäßig in Veranstaltungen ein, engagieren sich in der Kinder- und Jugendintegrationsarbeit, beraten in der russischen Sprache, begleiten bei Behördengängen und pflegen nicht zuletzt ihre Mentalität als eigene Minderheit.

Mit dem Hauptsitz im einewelt haus Magdeburg und seinen Filialen in Bernburg, Oschersleben und Wolmirstedt ist Meridian landesweit breit aufgestellt. Zu den Höhepunkten im Vereinsleben gehören beispielsweise Aufführungen von zweisprachigen Theaterstücken, außerdem ist „Meridian“ an Fachkräfteaustauschprogrammen im Bereich der Jugendarbeit in der Ukraine (Zaporozhye) und in Russland (Sibirien) beteiligt.

„Meridian“ ist Mitglied der Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e.V. Vereinsvertreter sind werktags im Büro des einewelt hauses anzutreffen, aber auch ständig unterwegs. Der aktuelle Monatsplan auf der Internetseite des Vereins und der Programmflyer des einewelt hauses (www.agsa.de) bieten dazu die besten Informationen.

Ein ausführlicher Bericht über die Jubiläumsveranstaltung mit Fotos ist an dieser Stelle abrufbar, einen Text zur Entwicklung und zu den Zielen des Vereins finden Sie hier.

Kontakt: Meridian e.V., Schellingstraße 3-4, 39104 Magdeburg, Telefon: +49 391 5371 296, E-Mail: info@meridian-magdeburg.de

„Die europäische Idee zu stärken ist heute die Hauptaufgabe.“ Der Verein „Ungarn mitten in Sachsen-Anhalt“ ist 20 Jahre alt

Karsten Wiedener
Der Vorsitzende des Vereins "Ungarn mitten in Sachsen-Anhalt", János Ráduly.

12. April 2019

Der Verein „Ungarn mitten in Sachsen-Anhalt“ gehört zu den ältesten Organisationen im Bundesland, die sich dem binationalen Kulturaustausch verschrieben haben. Eine weitere wichtige Aufgabe bestand und besteht in der Unterstützung von Landsleuten bei der Orientierung in einem neuem Lebens-, Wohn- und Arbeitsumfeld. Nach dem Ende der DDR 1990 sahen sich nicht nur neue Zuwanderer aus Ungarn, sondern auch bereits seit Jahren hier lebende Landsleute mit einer stark veränderten Gesellschaft konfrontiert.

Dieser Tage kann der 1999 in Magdeburg gegründete Verein auf eine mittlerweile zwanzigjährige Geschichte zurückblicken. In seiner wechselvollen Entwicklung spiegeln sich Facetten der jüngeren europäischen Zuwanderungsgeschichte in Sachsen-Anhalt wider. Den Gründungsmitgliedern des Vereins lag am Herzen, zu deutsch-ungarischen Begegnungen auf vielen Ebenen anzuregen, die ungarische Muttersprache und Kultur zu pflegen und in der Wahlheimat Magdeburg die geselligen Zusammenkünfte zu festigen. Mit ihren Ideen und traditionellen Vereinsaktivitäten hat die zahlenmäßig eher kleine Ungarn-Community Magdeburgs viel dazu beigetragen, das bei den Deutschen beliebte Land der Magyaren in Sachsen-Anhalt präsent zu halten.

Für die knapp 3.000 in Sachsen-Anhalt lebenden Ungarinnen und Ungarn bietet sich der Verein mit Sitz in Magdeburg nach wie vor als zentraler Ansprechpartner für Interessierte an. Kontakt aufnehmen mit aktiven Mitgliedern kann man jederzeit über die Internetseite des Trägerverbands, die Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e.V., oder auf zentralen Veranstaltungen.

Ein ausführliches Jubiläumsporträt folgt hier in Kürze.

Fortbildungsreihe: „Muntermacher-Workshops“ zum interkulturellen Freiwilligenmanagement (seit 11. April in Halle)

12. April 2019

Die Freiwilligen-Agentur Halle-Saalkreis bietet in diesem Jahr eine vierteilige Fortbildungsreihe zum interkulturellen Freiwilligenmanagement an. Die von der Servicestelle "Bundesfreiwilligendienst -  Integriert in Sachsen-Anhalt" ausgerichtete Reihe wendet sich an interessierte Organisationen, die mit vielfältigen Freiwilligen, insbesondere im Rahmen von Freiwilligendiensten, zusammenarbeiten. Der erste dieser „Muntermacher-Workshops“ fand am 11. April in Halle (Saale) statt.

Ziel der Fortbildungsreihe ist es, im Miteinander Vorurteile bei sich zu erkennen und zu hinterfragen, Barrieren in der Kommunikation abzubauen und Teilhabe zu ermöglichen, um gemeinsam neue Ansätze im interkulturellen Freiwilligen-Management zu entwickeln. Interkulturelle Kompetenz sei eine wichtige Voraussetzung, um den Herausforderungen einer globalisierten Arbeitswelt zu begegnen, betonte die Freiwilligen-Agentur.

Einen inhaltlichen und zeitlichen Überblick finden Sie hier.

Die weiteren Termine:

06.06.2019 - Qualifizierung von Freiwilligen - Stärken erkennen und fördern

05.09.2019 - Kommunikation im Team - Konflikte bewältigen

07.11.2019 - Anerkennung und Wertschätzung - Motivation halten

Uhrzeit: jeweils 8.30 bis 11.00 Uhr

Ort: SeminarLaden am Welcome-Treff, Waisenhausring 1b, 06108 Halle 

Die Teilnahme ist kostenfrei. Anmeldungen (auch für einzelne Module) sind jederzeit unter https://www.freiwilligen-agentur.de/veranstaltungen/ möglich.

Kontakt: Freiwilligen-Agentur Halle-Saalkreis e.V., Leipziger Straße 37, 06108 Halle (Saale); Telefon: +49 345 2002810

Zum 28. Eurocamp werden junge Leuten aus 20 Ländern erwartet (4. bis 16. August 2019 in Schlaitz)

Gemeinde Muldestausee

2. April 2019

Die Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e.V. (AGSA) führt gemeinsam mit der Gemeinde Muldestausee im Landkreis Anhalt-Bitterfeld vom 4. bis 16. August 2019 das 28. Eurocamp des Landes Sachsen-Anhalt durch. Erwartet werden dazu im Ortsteil Schlaitz 60 junge Europäerinnen und Europäer aus 20 Ländern. Die Anmeldung für alle interessierten jungen Leute aus Sachsen-Anhalt und anderen Ländern Europas im Alter von 18 bis 27 Jahren ist über die Internetseite des Camps möglich.

Neben verschiedenen Workshops wirken die Teilnehmenden an gemeinnützigen Projekten in der Gemeinde mit und besuchen Unternehmen der Region. Diese 1992 von der Landesregierung initiierte internationale Jugendbegegnung wird von der Staatskanzlei und dem Ministerium für Kultur des Landes Sachsen-Anhalt, dem Landesjugendamt und der Lotto-Toto GmbH Sachsen-Anhalt gefördert.

Seit mehr als 25 Jahren ist die AGSA für das Eurocamp verantwortlich. Bei dem Camp geht es darum, für eine aktive Teilhabe an Europa zu werben, interkulturellen Austausch zu pflegen und Spuren zu hinterlassen - Spuren in den Herzen der Teilnehmer im Sinne einer gelebten europäischen Vision, aber auch Spuren in der jeweiligen Gastgeberregion.

Zur Pressemitteilung gelangen Sie hier.

Termin: 4. bis 16. August 2019 

Kontakt zum Eurocamp: Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e.V., Daniel Adler, Schellingstraße 3-4, 39104 Magdeburg, Telefon: +49 391 53 71 210, E-Mail: eurocamp@agsa.de 

Medienkontakt: Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e.V., Manja Lorenz, Schellingstraße 3-4, 39104 Magdeburg, Telefon: +49 391-5371 207, E-Mail: manja.lorenz@agsa.de