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AKTUELL

Gelungener Auftakt in Magdeburg: Erste Regionalkonferenz für das Integrationskonzept Sachsen-Anhalt

16. September 2019

Gut 100 Teilnehmende aus allen Bereichen der Integrationsarbeit, der Kommunalpolitik, der Kammern und Wirtschaft fanden sich am 12. September in der IHK Magdeburg zu engagierten Diskussionen über das geplante Landesintegrationskonzept zusammen. Dabei galt es, fachliche Expertisen aus allen Bereichen der Gesellschaft in den Entwicklungsprozess einzubringen, an dessen Ende ein Integrationskonzept für Sachsen-Anhalt stehen soll. Weitere Regionalkonferenzen folgen in Dessau (18.9.), Stendal (24.9.) und Halle (26.9.) - Details auf dieser Internetseite.

Die Staatssekretärin und Landesintegrationsbeauftragte Susi Möbbeck hob in ihrem Grußwort die Kernaufgabe des Integrationskonzepts hervor: Zu klären sei für die beteiligten Akteure in allen gesellschaftlichen Bereichen, „wo wir eigentlich stehen in Fragen der Integration“. Die Dynamik, die Sachsen-Anhalt verändert hat, sei noch nie es so vielfältig, bunt und interkulturell gewesen. Das geplante Konzept habe das Potenzial, Integration als Querschnittsaufgabe zu verankern und deren Verbindlichkeit zu unterstreichen.  

„Willkommensein darf keine Frage der Herkunft sein“, betonte Claudia Meffert, Vizepräsidentin der IHK Magdeburg, zur Eröffnung. Außerdem bekräftigte sie die Forderung der IHK nach einer schnelleren und unbürokratischeren Integration von Migranten in den Arbeitsmarkt. 

Die Teilnehmerresonanzen fielen positiv aus. „Die Gruppendiskussion verlief sehr gut und befruchtend. Die Arbeit in den Gruppen klappt offenbar dann am besten, wenn die Teilnehmenden die bereitgestellten Entwürfe zu den Handlungsfeldern schon zur Kenntnis genommen oder sogar ‚studiert‘ haben“, sagte Björn Malycha vom Sozialministerium.

Ein Film-Interview mit Staatssekretärin Möbbeck zum Konzept können Sie hier herunterladen. 

Zur Konferenz hat das Sozialministerium auch eine Pressemitteilung herausgegeben.

Aktuelle Einladung: Magdeburger Netzwerk für Integrations- und Ausländerarbeit stellt bei „Infobörse“ Angebote vor (16. September im Alten Rathaus)

16. September 2019

Im Magdeburger Netzwerk für Integrations- und Ausländerarbeit sind gegenwärtig gut 60 Akteurinnen und Akteure der Integrationsarbeit vertreten, manche von ihnen sogar mit mehreren und unterschiedlichen Angeboten. Mit einer Infobörse am heutigen Montag wollen die Partnerinnen und Partner des Netzwerks ihre Leistungen, Projekte und Initiativen vorstellen. Bei Bedarf stehen Dolmetscher für Arabisch, Farsi und Französisch zur Verfügung. 

Die Infobörse bietet Interessierten mit und ohne Migrationsgeschichte sowie Multiplikatoren und ehrenamtlich engagierten Menschen einen Überblick über die Integrationsangebote in der Landeshauptstadt und eine Gelegenheit zum fachlichen Austausch. Dabei besteht selbstverständlich auch die Möglichkeit, neue fruchtbringende Kontakte zu knüpfen.

Die Einladungskarte für die Veranstaltung „Integration in Magdeburg – Wer macht was?“ können Sie hier herunterladen. 

Termin: Montag, 16. September, 15.00 bis 17.30 Uhr

Ort: Altes Rathaus/Ratsdiele, Alter Markt 6, 39104 Magdeburg

Kontakt: Landeshauptstadt Magdeburg, Dezernat für Soziales, Jugend und Gesundheit, Wilhelm-Höpfner-Ring 4, 39116 Magdeburg, Telefon: +49 391 540 6717, E-Mail: koordination.integration@stadt.magdeburg.de

 

Mehr als 30 Veranstaltungen zur IKW in Magdeburg (bis 29. September)

16. September 2019

In der Landeshauptstadt Magdeburg stehen bis 29. September mehr als 30 Veranstaltungen zur IKW auf dem Programm. Organisiert werden sie von der Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e.V. in enger Zusammenarbeit mit dem Magdeburger Netzwerk für Integrations- und Ausländerarbeit. Unter dem bundesweiten Motto „Zusammen leben, zusammen wachsen“ geht es darum, was das gute Zusammenleben und den Zusammenhalt im Land ausmacht.

Die Veranstaltungen in Magdeburg laden seit dem 12. September zur Begegnung ein, sind informativ, regen Diskussionen an und bieten einen guten Überblick über die interkulturellen Angebote in der Stadt über die IKW hinaus. Der offizielle Auftakt erfolgte am 14. September um 18 Uhr im einewelt-Haus mit einem Dankeschön-Fest zum Freiwilligentag. Am Gesamtprogramm beteiligen sich 26 Organisationen. Der Eintritt ist grundsätzlich frei.

Den Programmflyer finden sie hier.

Kontakt: Auslandsgesellschaft Sachsen‐Anhalt e.V., Manja Lorenz, Schellingstraße 3‐4, 39104 Magdeburg, E‐Mail: manja.lorenz@agsa.de, Telefon: +49 39 /5371207

Unterschiedliche Kulturen kennenlernen: IKW-Auftaktveranstaltung für Landkreis Jerichower Land fand in den Ihlegärten von Burg statt

16. September 2019

Zur Interkulturellen Woche stehen im Landkreis Jerichower Land sind bis 3. Oktober mehr als 50 einzelne Veranstaltungen geplant. „Ich möchte Sie herzlich einladen, diese vielfältigen Möglichkeiten zu nutzen, um die unterschiedlichen Kulturen aus nah und fern besser kennenzulernen“, erklärte Landrat Dr. Steffen Burchhardt in einem Grußwort.

Gestaltet haben das Angebot Vereine, Initiativen, Migrantenorganisationen, Bildungsträger, Kirchen und Gemeinden, Beratungsstellen, kommunale Einrichtungen sowie die Partnerschaften für Demokratie Burg und Genthin gemeinsam mit engagierten Bürgern. Veranstaltungen finden unter anderem in Burg, Genthin, Gommern, Jerichow, Krüssau, Loburg und Ritzel statt. Den zentralen Auftakt der IKW im Landkreis bildete eine Andacht und ein Familienfest am 15. September in den Burger Ihlegärten. 

Zum Programm in fünf Sprachen gelangen Sie hier

Kontakt: Julia Held, Integrationskoordination, Landkreis Jerichower Land, Brandenburger Straße 100, 39307 Genthin, E-Mail: Julia.Held@lkjl.de, Telefon: +49 3921 9493350

MDR präsentiert „Fünf Fakten zur Situation der Flüchtlinge in Sachsen-Anhalt“

13. September 2019

Der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) hat auf seiner Internetseite „fünf Fakten“ zur aktuellen Situation der Flüchtlinge in Sachsen-Anhalt zusammengestellt. Dabei geht es im Kern um die Entwicklung seit dem vorübergehenden hohen Anstieg der Flüchtlingszahlen im Jahr 2015 bis heute. Die fünf „Fakten“ (Themenkomplexe) beziehen sich unter anderem auf Statistiken (etwa die gesunkene Anzahl der Asylsuchenden), die Herkunftsländer der Flüchtlinge und Abschiebungen in die sogenannten Westbalkan-Staaten. Den Angaben zufolge kommen die meisten Asylsuchenden jeweils aus Syrien, auch wenn deren Anteil abgenommen hat (2015 waren es 55,1 Prozent aller Antragsteller, in diesem Jahr bis zum 22. August 19,3 Prozent).

Interkulturelle Woche: Bundesweiter Auftakt findet diesmal in Halle (Saale) am 22. und 23. September 2019 statt

12. September 2019

Im Rahmen der Interkulturellen Woche (IKW) werden deutschlandweit in diesem Monat etwa 5.000 Veranstaltungen in mehr als 500 Orten organisiert. Der bundesweite Auftakt der Aktionswoche findet am 22./23. September in Halle (Saale) statt. Bei einer Pressekonferenz wurde kürzlich das Eröffnungsprogramm vorgestellt. Zu den Höhepunkten gehören ein ökumenischer Gottesdienst und ein großes Marktfest mit Mitmach- und Aktionsangeboten.

„In einer Zeit, in der Ängste um Zuwanderung, aber auch rassistische Propaganda lauter werden, ist die IKW so wichtig wie nie. Begegnung und Austausch fördern das Zusammenleben“, betonte die Staatssekretärin im Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration und Integrationsbeauftragte des Landes, Susi Möbbeck. Wie die Geschäftsführerin des Ökumenischen Vorbereitungsausschusses zur IKW, Friederike Ekol, erklärte, soll das Motto „Zusammen leben, zusammen wachsen“ dazu ermutigen, sich gemeinsam für den Zusammenhalt der Gesellschaft einzusetzen. Über Generationen hinweg werde diese Herausforderung bereits lebendig, konstruktiv und mit großer Selbstverständlichkeit gestaltet, ohne dabei Differenzen zu ignorieren.

Die Presseinformation finden Sie hier; dort sind auch weiterführende Adressen zum Programm verzeichnet.

Der Vorbereitungsausschuss hat zudem auf die zentrale Programmdatenbank im Internet hingewiesen. Dort werden die regionalen bzw. örtlichen Angebote unter der Adresse www.interkulturellewoche.de/datenbank gebündelt. Veranstalter können unter http://www.interkulturellewoche.de/node/add/ikw_veranstaltungen ihre Beiträge selbst hochladen.

„Bringen Sie Freunde und Neugier mit“ – IKW im Landkreis Stendal (18. bis 29. September)

10. September 2019

Auch der Landkreis Stendal beteiligt sich in diesem Jahr wieder an den Interkulturellen Wochen. Das diesjährige Motto „Zusammen leben, zusammen wachsen“ wird vom 18. bis 29. September gut 30 Veranstaltungen landkreisweit zelebriert, heißt es in der Ankündigung. Ob es um Sprachschatz des Nachbarlandes, Reiseberichte oder die kulturelle Schätze Asiens gehe, für jeden Geschmack sei etwas dabei.

Das Programm wird von der Koordinierungsstelle Migration in enger Zusammenarbeit mit dem Netzwerk für die Integration von Migrantinnen und Migranten des Landkreises organisiert. „Kommen Sie vorbei, bringen Sie Freunde und Neugier mit! Alle Veranstaltungen sind kostenfrei“, betonen die Veranstalter.

Kontakt: Landkreis Stendal, Integrationskoordinatorin Stella Khalafyan, Hospitalstraße 1-2, 39576 Stendal, E-Mail: Stella.Khalafyan@landkreis-stendal.de, Telefon: +49 3931 607040

Erste landesweite Konferenz „Demokratie führt Regie“ in Magdeburg mit beeindruckender Resonanz

5. September 2019

Die erste landesweite Demokratiekonferenz für alle Akteure der Zivilgesellschaft in Sachsen-Anhalt am 28. August in Magdeburg hat eine große Resonanz gefunden. An der Tagung des Ministeriums für Arbeit, Soziales und Integration und der Landeszentrale für politische Bildung unter dem Motto „Demokratie führt Regie“ nahmen rund 170 Interessierte teil, darunter waren auch Filmschaffende. Hauptziel der Konferenz im Kulturzentrum Moritzhof war es, die Akteure weiter miteinander zu vernetzen sowie Erfahrungen und Ideen zur Durchsetzung des Landesprogramms für Demokratie, Vielfalt und Weltoffenheit auszutauschen.

In ihrem Grußwort zur Eröffnung stellte sich die Ministerin für Arbeit, Soziales und Integration, Petra Grimm-Benne, klar hinter das Landesprogramm und dessen Finanzierung. Ein Impulsreferat „Die neue Unübersichtlichkeit“ hielt der Soziologie-Professor Reinhold Sackmann aus Halle (Saale). Ein Punkt dabei war die Veränderung der Parteienlandschaft als Folge der Spaltung der Gesellschaft. Eine Podiumsdiskussion schloss sich an.

Zudem fanden fünf verschiedene Foren zu Themen wie etwa Integration und Rechtsextremismus in ländlichen Regionen statt. Als Grundlage dienten jeweils Dokumentarfilme und ein extra dafür aufgeführtes Theaterstück. „Fühlen sie sich ermutigt, in ihrem Engagement weiterzumachen“, sagte die Integrationsbeauftragte des Landes, Staatssekretärin Susi Möbbeck, zum Ausklang der Tagung. Voraussichtlich wird es im nächsten Jahr eine weitere landesweite Demokratiekonferenz geben.

 

Seit drei Jahren „Willkommen in Halle“ - Zugewanderte werden Lotsen und übernehmen Patenschaften für Flüchtlinge

5. September 

Seit drei Jahren begleiten in Halle (Saale) ehrenamtliche Paten und Lotsen geflüchtete Menschen - inzwischen werden von Dr. Tarek Ali 82 Ehrenamtliche koordiniert. Sie sprechen neben Deutsch Arabisch, Französisch, Farsi, Pashtu, Hindi, Urdu und Kurdisch, denn sie sind selbst nach Halle zugewandert. Ihre eigenen Erfahrungen geben sie an Geflüchtete weiter; sie unterstützen sie mit Verweisberatung, begleiten Familien oder übersetzen bei Terminen in Behörden, Krankenhäusern oder Sportvereinen. 

Das vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, dem Land Sachsen-Anhalt und der Stadt Halle geförderte Integrationsprojekt „Willkommen in Halle - ehrenamtliche Paten und Lotsen für Geflüchtete“ endete zunächst am 31. August. Wenige Tage zuvor wurden die Erfahrungen aus den drei intensiven Jahren bei der Transfertagung „Engagiert für Integration: Lotsen und Patenschaften für Geflüchtete in Sachsen-Anhalt“ im Stadthaus vorgestellt. Gemeinsam mit der Stadt Halle (Saale), dem LAGFA Sachsen-Anhalt e.V., dem LAMSA e.V. und VeMo Halle e.V. hatte die die Freiwilligen-Agentur Halle-Saalkreis e.V. zu einem Austausch über das Thema eingeladen.

Am Rand der Tagung erhielt die Freiwilligen-Agentur die gute Botschaft, dass das Projekt fortgeführt werden kann. Staatssekretärin Susi Möbbeck überreichte offiziell den Zuwendungsbescheid des Landes, womit die Arbeit bis zum Ende des Jahres gesichert ist. Eine der wichtigsten Erkenntnisse, die in den vergangenen Jahren gewonnen wurden, fasste die Patin Kamar Alhalbi zusammen: „Es gibt viele Sprachen: Russisch, Englisch, Arabisch…, aber es ist wichtig, die Sprache der Herzen zu sprechen.“

Kontakt: Freiwilligen-Agentur Halle-Saalkreis e.V., Arbeitsbereich "Engagiert für Integration", Waisenhausring 1b, 06108 Halle (Saale), Telefon: +49 345 21388284

Aktuelle Ausschreibung: Beiträge zum Europa.Medien.Preis Sachsen-Anhalt können bis zum 11. Oktober eingereicht werden – Dotierung 3.000 Euro

30. August 2019

Die Staatskanzlei mit dem Ministerium für Kultur Sachsen-Anhalt und die Landesmedienanstalt haben den Europa.Medien.Preis Sachsen-Anhalt 2019 ausgelobt. Er wird in fünf Kategorien vergeben und ist mit insgesamt 3.000 Euro Preisgeld dotiert. Als Bewerbungen sind nichtkommerzielle Video- und Audiobeiträge zugelassen, die sich kritisch-konstruktiv mit aktuellen europäischen Themen befassen und einen Bezug zu Sachsen-Anhalt haben. Dabei geht es vor allem um den individuellen Blick auf Europa. 

Der Preis richtet sich an Einzelpersonen, Projektgruppen, Vereine, Organisationen und an Studenten medienorientierter Bildungsgänge. Die Teilnahme ist altersunabhängig. Alle künstlerischen Genres können genutzt werden. Einsendeschluss ist der 11. Oktober 2019; Bewerber sollten das Einsendeformular nutzen.

In diesem Jahr liegt der Schwerpunkt auf internationalen Schüler- und Jugendbegegnungen. Dazu zählen auch Klassenfahrten, Freizeitveranstaltungen oder private Urlaubsreisen. Einreichungen mit diesem Thema haben dieses Jahr die Chance auf einen Sonderpreis in Höhe von 500 Euro, der unabhängig von den anderen Preisen verliehen wird.

Kontakt zum Koordinator: GOEUROPE! Europäisches Jugend Kompetenz Zentrum beim DRK-Landesverband Sachsen-Anhalt e.V., Lüneburger Straße 2, 39106 Magdeburg, Telefon: +49 391 610689-76, E-Mail: info@europamedienpreis.de

 

Wernigerode: Lampionfest der vietnamesischen Partnerstadt Hoi An lockte tausende Besucher an

29. August 2019

Wernigerodes Stadtzentrum war drei Tage lang in den Abendstunden in das Licht unzähliger bunter Lampions getaucht. Den Anlass für das zweite Lampionfest vom 23. bis 25. August auf dem historischen Marktplatz bildete die 2013 begründete Städtepartnerschaft zwischen Wernigerode und Hoi An in Vietnam. Die Veranstalter sprachen von rund 17.000 Besuchern - darunter befanden sich viele Gäste und vietnamesische Gruppen, die sogar aus anderen Bundesländern extra angereist waren. Einige von ihnen beteiligten sich spontan am Programm. Die Altstadt von Hoi An gehört seit 1999 zum UNESCO-Weltkulturerbe

Angeboten wurden unter anderem kulinarische Köstlichkeiten und Kunsthandwerk aus Vietnam, Shows des vietnamesischen Kung-Fu-Großmeisters Chu Tan Cuong sowie ein Bühnenprogramm mit Musik- und Tanz. Ferner konnten sich die Besucher über Hoi Ans touristische Attraktionen und über Projekte der Städtepartnerschaft informieren. Bei einem Umzug am Sonntagnachmittag schritten mehr als 100 Vietnamesinnen in traditionellen Festgewändern (Ao Dai) die Breite Straße entlang zum Marktplatz.

Besonders gut besucht waren die Auftritte von Chu Tan Cuong, der mit seiner Gruppe nicht nur die Kampfkunst, sondern auch Spezielle Atemtechniken vorstellte. Chu Tan Cuong, der seit vielen Jahren in Halle (Saale) lebt, ist mehrfach im Guinness-Buch der Rekorde verzeichnet und hat verschiedene weitere Weltrekorde inne.

Zu einem reich bebilderten Bericht der „Volksstimme“ gelangen Sie hier; auch das Online-Magazin „HalleSpektrum“ widmete sich ausführlich dem Fest.

Kontakt: Pressestelle der Stadt Wernigerode/Büro des Oberbürgermeisters, Telefon: +49 3943 654-105; Wernigerode Tourismus GmbH, Marktplatz 10, 38855 Wernigerode, Telefon: +49 3943 5537835, E-Mail: info@wernigerode-tourismus.de

 

Aktuelles Verzeichnis: BAMF hat neue Liste der Integrationsträger veröffentlicht

27. August 2019

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) hat eine aktuelle Liste der Träger von Integrationskursen veröffentlicht. Die Sammlung enthält die nach dem Zuwanderungsgesetz zugelassenen Kursträger für ganz Deutschland mit Stand August 2019. Verzeichnet sind mehr als 7.400 „Kursorte“, also Standorte des Unterrichts. Die Anzahl der Träger ist geringer, weil viele von ihnen Kurse an mehreren Standorten anbieten.

Die Liste kann als PDF-Datei oder als Excel-Tabelle heruntergeladen werden.

Kontakt - Postanschrift: Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, Frankenstraße 210, 90461 Nürnberg;
Service Center: Telefon +49 911 943-0 (montags bis freitags jeweils 9 bis 15 Uhr)

 

EMI-Projekt: Neue Bildungsangebote für Migrantinnen und Migranten

23. August 2019

Die ePlan consult GmbH hat im Rahmen des Projekts EMI neue Bildungsreihen für Migrantinnen und Migranten gestartet. Dabei handelt es sich um eine "Rechenwerkstatt" zu Steuerfragen sowie Wirtschaftsdeutsch für Teilnehmer mit dem Sprachniveau B1-B2 und Wirtschaftsdeutsch für Teilnehmer mit C1-Niveau. Die Seminarreihen laufen jeweils bis Mitte Dezember 2019, die Teilnahme ist kostenlos. Auch ein späterer Einstieg ist möglich.

Anmeldungen werden erbeten per E-Mail an kai.kraudi@eplan-consult.de oder per Telefon - +49 391 28877678.

Das Projekt EMI (Koordinierungs- und Beratungszentrum für Existenzgründung, Migration & Integration) hat die Aufgabe, Migranten und Migrantinnen auf dem Weg in die Selbstständigkeit zu unterstützen und in der Nachgründungsphase zu begleiten. 

Wanderausstellung „Was glaubst du denn?! Muslime in Deutschland“ in Dessauer Marienkirche (bis 26. September)

22. August 2019

Die Wanderausstellung „Was glaubst du denn?! Muslime in Deutschland“ der Bundeszentrale für politische Bildung wird bis 26. September in der Marienkirche in Dessau-Roßlau gezeigt. Die Besucher der Ausstellung sind eingeladen, sich unter anderem mit den Fragen zu beschäftigen, was muslimische Jugendliche bewegt, wie sie über ihre Zukunft nachdenken und was ihnen ihre Herkunft bedeutet. Die Schau wurde vom Gymnasium Philanthropinum nach Dessau-Roßlau geholt und von der Stadt sowie dem Integrationsbüro unterstützt.

Wichtigstes Zielpublikum sind Mädchen und Jungen aller Schulformen ab der fünften Klasse. An ihren Sehgewohnheiten orientiert sich die Präsentation mit Videoportraits, Comics und Animationsfilmen. Es können an interaktiven Stationen selbst Filme produziert, Fragen gestellt und Kommentare hinterlassen werden. Die Stellungnahmen werden Teil der Präsentation und des dazugehörigen Internet-Auftritts. Speziell ausgebildete Schüler des Philanthropinums begleiten Besuchergruppen durch die Ausstellung. Erstmals in der Geschichte der Wanderausstellung gibt es auch außerhalb der Schulzeit Öffnungszeiten für interessierte Bürger.

Ort: Marienkirche, Schloßstraße 3, 06844 Dessau-Roßlau

Öffentliche Besuchszeiten: jeweils donnerstags von 15 Uhr bis 17 Uhr

Kontakt: Stadt Dessau-Roßlau, Integrationsbüro, Zerbster Straße 4, 06844 Dessau-Roßlau, Telefon: +49 340 204-2901, E-Mail: integrationsbuero@dessau-rosslau.de

Buch-Neuerscheinung: Naika Foroutan befasst sich mit der „postmigrantischen Gesellschaft“

19. August 2019

In dem neuen Buch „Die postmigrantische Gesellschaft – Ein Versprechen der pluralen Demokratie“ setzt sich Naika Foroutan kritisch mit den Konsequenzen der Migration auseinander. Die Autorin zeigt, dass die Migrationsfrage zur neuen sozialen Frage geworden ist – an ihr werden Verteilungsgerechtigkeit und kulturelle Selbstbeschreibung ebenso wie die demokratische Verfasstheit verhandelt, so der transcript Verlag. „Wie hältst Du es mit der Migration?“ stehe für die Frage danach, was ausgehandelt werden müsse, damit die plurale Demokratie zusammenhält. Die postmigrantische Gesellschaft sei also eine, die sich im Kontext der Debatten um den Stellenwert von Migration neu ordnet.

Im Hörfunkprogramm Deutschlandfunk Kultur ist ein Interview mit Naika Foroutan geführt worden, das Sie hier hören und eine Zusammenfassung nachlesen können. Darin spricht sich die Politologin unter anderem dafür aus, Ungleichheit anzuerkennen und sich die Teilhabe zum Ziel zu setzen.

Bibliographische Angaben: Naika Foroutan, „Die postmigrantische Gesellschaft – Ein Versprechen der pluralen Demokratie“, transcript Verlag, 280 Seiten, 19,99 Euro, ISBN: 978-3-8376-4263-6

Kontakt: transcript Verlag, Roswitha Gost & Dr. Karin Werner GbR, Hermannstraße 26, 33602 Bielefeld, Telefon: +49 521 3937970, E-Mail: live@transcript-verlag.de

Erste Modulreihe des Projekts „GeT AKTIV“ für Geflüchtete erfolgreich abgeschlossen. Nächste Serie beginnt am 19. September in Halle (Saale)

19. August 2019

Die erste Modulreihe des Projekts „GeT AKTIV – Geflüchtete für Teilhabe in der Politik und Gesellschaft aktivieren“ des Landesnetzwerks Migrantenorganisationen Sachsen-Anhalt e.V. (LAMSA) ist dieser Tage in Halle (Saale) erfolgreich abgeschlossen worden. Insgesamt sieben Workshops hatten LAMSA zufolge Inhalte zum besseren Verständnis der deutschen Gesellschaft vermittelt. Zu den weiteren Themen gehörten das deutsche Grundgesetz, die Menschenrechte, die Religionsfreiheit und die deutsche Migrationspolitik. Zwischen 15 und 18 Frauen und Männer aus vier Nationen nahmen sehr engagiert und interessiert teil. Jeder theoretischen Vorbildung schloss sich ein praktischer Teil an, der viel Raum für Vertiefung und Diskussion bot.

GeT AKTIV ist ein bundesweites Programm zur Stärkung des gesellschaftlichen Engagements von Geflüchteten und zugewanderten Menschen unterschiedlichen Alters und unterschiedlicher Herkunft. Gefördert wird das Projekt von der Bundesbeauftragten für Migration, Flüchtlinge und Integration.

Die nächste Modulreihe in Halle startet am 19. September 2019. Anmeldungen sind ab sofort bei Thomas Kohls per Telefon und E-Mail möglich: +49 391 99059791 und thomas.kohls@lamsa.de. 

Zur Pressemitteilung gelangen Sie hier.

Integrationspreis des Landes Sachsen-Anhalt 2019 ausgelobt (Bewerbungsschluss 3. Oktober)

15. August 2019

Das Land hat zum zehnten Mal den Integrationspreis Sachsen-Anhalts ausgelobt, um das vielfältige Engagement für Integration und gesellschaftlichen Zusammenhalt zu würdigen. Mit dem Preis werden seit 2010 jährlich Vereine, Migrantenorganisationen, Kommunen, Schulen, Unternehmen und andere Institutionen ausgezeichnet, die nachhaltige Integrationsprojekte umsetzen. Seit 2015 wird auch hervorgehobenes individuelles Engagement gewürdigt.

Bewerbungsschluss ist der 3. Oktober. Die Preisträgerinnen und Preisträger werden von einer Jury ausgewählt. Der erste Preis jeder Kategorie ist mit 1.000 € dotiert und der zweite Preis mit je 500 €. Die Ehrung individuellen Engagements ist nicht dotiert. Überreicht werden soll der Integrationspreis bei einer Festveranstaltung am 4. Dezember in Halle (Saale).

Das Faltblatt mit der Ausschreibung finden Sie hier.

An dieser Stelle sind die Bewerbungsbögen für Einzelpersonen sowie für die Kategorie 1, die Kategorie 2 und die Kategorie 3 abrufbar.

Eingereicht werden können die Bewerbungen online unter integrationspreis@ms.sachsen-anhalt.de oder per Post an: Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration des Landes Sachsen-Anhalt (Stichwort: Integrationspreis 2019), Turmschanzenstraße 25, 39114 Magdeburg

Ausblick: Burgenlandkreis und Hochschule Merseburg richten Bundeskonferenz „Sexuelle Bildung und Flucht“ aus (26./27. September in Naumburg)

6. August 2019

Der Burgenlandkreis und die Hochschule Merseburg richten am 26. und 27. September in Naumburg die Bundeskonferenz „Sexuelle Bildung und Flucht“ aus. Auf dem Programm stehen verschiedene Vorträge, sieben Workshops, eine Podiumsdiskussion und ein „Markt der Möglichkeiten“. Ferner besteht zum Ausklang des ersten Tages (26. September) die Möglichkeit, an einer Stadt- oder Domführung teilzunehmen (20.30 Uhr). Durch die Konferenz führt die dänische Psychologin und Sexologin Ann-Marlene Henning, die auch als Buchautorin und Fernsehmoderatorin bekannt ist.

Liebe und Partnerschaft, Sexualität, die eigene geschlechtliche Identität und das Verhältnis zwischen den Geschlechtern gehören zum Menschsein elementar dazu, betonen die Veranstalter. Trotzdem herrsche in sexualpädagogischen Zusammenhängen oft Unsicherheit darüber, wie diese Themen auch mit geflüchteten Menschen behandelt werden können. Die Bundeskonferenz werde deshalb Wege zu einer gelingenden Sexuellen Bildung im Kontext Flucht aufzeigen. 

Die Einladung finden Sie hier.

Termin: 26./27. September 2019

Ort: Bundessprachenamt, Außenstelle Naumburg, Kösener Straße 50, 06618 Naumburg (Saale)

Kontakt: Hochschule Merseburg – Weiterbildung/HoMe Akademie, Anja Bergner, Eberhard-Leibnitz-Straße 2, 06217 Merseburg; Telefon: +49 3461 46-2700, E-Mail: weiterbildung@hs-merseburg.de

 

Fachtag "Prekär statt Fair? - Arbeitsbedingungen migrantischer Arbeitskräfte mit und ohne Fluchthintergrund" beleuchtet vor allem Rechtsfragen (24. Oktober in Magdeburg)

15. Juli 2019

An Interessierte aus ganz Sachsen-Anhalt richtet sich der Fachtag "Prekär statt Fair?  - Arbeitsbedingungen migrantischer Arbeitskräfte mit und ohne Fluchthintergrund" am 24. Oktober in Magdeburg. Zu den angefragten Mitwirkenden gehören Vertreter verschiedener Facheinrichtungen aus dem Bundesland, darunter die Anti-Diskriminierungsstelle und das Arbeitsgericht Magdeburg. Veranstalter sind das Projekt Beratung migrantischer Arbeitskräfte (BemA) in Trägerschaft der ARBEIT UND LEBEN Bildungsvereinigung Sachsen-Anhalt e.V. und der Bereich Faire Integration des IQ Netzwerkes Sachsen-Anhalt.

In Sachsen-Anhalt sind derzeit mehr als 32.500 migrantische Arbeitskräfte in allen Branchen und Qualifikationsbereichen tätig, heißt es in der Einladung. Der Trend steige auch bedingt durch den demographischen Wandel weiter an. Dabei dürften die Rechte der Beschäftigten nicht zu kurz kommen. Dringender Handlungsbedarf werde bei der Wissensvermittlung und Durchsetzung dieser Rechte im Arbeitsumfeld gesehen. Bei dem Fachtag sollen gemeinsam verschiedene Ansätze zu dieser Thematik entwickelt und diskutiert werden.

Es wird um Anmeldung bis zum 30. September unter bema@arbeitundleben.org gebeten.

Ansprechpartnerinnen für Nachfragen: Anne Hafenstein (BemA): hafenstein(at)arbeitundleben.org, Telefon: +49 159 01380903; Pauline Lendrich (IQ-Netzwerk Faire Integration): lendrich@arbeitundleben.org, Telefon: +49 159 01380906

Die Einladung finden Sie hier.

Termin: Donnerstag, 24. Oktober 2019, 9.00 bis 16.30 Uhr

Ort: Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration Sachsen-Anhalt, Turmschanzenstraße 25, 39114 Magdeburg