AKTUELL

Bewerbungsfrist verlängert: Stellenausschreibung Mitarbeiter für Projekt "BemA - Beratung migrantischer Arbeitskräfte" gesucht

21. März 2019

Das Projekt "BemA - Beratung migrantischer Arbeitskräfte", das ausländische Beschäftigte zu Fragen rund um das Thema Arbeit beratend unterstützt, sucht zeitnah einen Projektmitarbeiter/in. Die Projektstelle soll die Informations- und Beratungsstruktur zu arbeits- und sozialrechtlichen Fragen für migrantische Arbeitskräfte unterstützen. Besondere Anforderungen sind Mehrsprachenkompetenzen (Schwerpunkt osteuropäische Sprachen: z.B. Rumänisch, Bulgarisch, Ungarisch, Polnisch).

Die aktualisierte Bewerbungsfrist ist der 31. März 2019.

Zur Stellenausschreibung.

Für weitere Fragen wenden Sie sich bitte an:
Anne Hafenstein
Projektleiterin "BemA - Beratung migrantischer Arbeitskräfte"
Tel.: +49 159 / 01 38 09 03
E-Mail: hafenstein@arbeitundleben.org

Zum Hintergrund: Seit 13. März wird in Kooperation mit der Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e.V. und der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Sachsen-Anhalt e.V. (DPG) das Projekt BemA Beratungen in sechs Sprachen für ausländische Arbeitskräfte in Sachsen-Anhalt auch im einewelt haus angeboten. 

Jeden 2. und 4. Mittwoch im Monat  finden migrantische Arbeitskräfte von 16.00 - 18.00 Uhr im Büro der DPG (Raum 116) individuellen Rat zu arbeits- und sozialrechtlichen Fragen auf Deutsch, Englisch, Polnisch, Rumänisch, Russisch und Ukrainisch. Sagen Sie diesen neuen Serive bitte weiter!

Einladung zur EMI-Veranstaltung: „Migranten: Gründen und Leben in Magdeburg“ (10. April in Magdeburg)

ePlan

20. März 2019

Das unter der Schirmherrschaft von Herrn Minister Armin Willingmann, Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung stehende Projekt EMI (Existenzgründung, Migration, Integration) lädt ein zur Veranstaltung „MigrantInnen leben und gründen in Magdeburg“.

Termin: Mittwoch, 10. April 2019

Zeit: 15.00 – 18.00 Uhr

Ort: Johanniskirche, Johannisbergstraße 1, 39104 Magdeburg

Am 10. April wird die Gründungsinitiative EMI bisher Erreichtes Revue passieren lassen. Zugleich sollen gemeinsam neue Anknüpfungspunkte für die zukünftige Arbeit entwickelt werden, damit die Förderung des multikulturellen Unternehmertums im Wirtschaftsstandort Sachsen-Anhalt weiter ausgebaut werden kann.

Zur Pressemitteilung hier.

Anmeldungen zur Veranstaltung von ePlan Consult GmbH sind bis zum 1. April erbeten über dieses Formular.

Kontakt: Kai Kraudi
E-Mail: kai.kraudi@eplan-consult.de

Workshop zu diskriminierungssensibler Sprache in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit (23. April in Magdeburg)

20. März 2019

Gerade im zivilgesellschaftlichen Bereich ist Kommunikation Kernbestandteil jeder Arbeit. Eine gute Presse- und Öffentlichkeitsarbeit wird mittlerweile auch für Institutionen, Projekte und Initiativen der Integrationsarbeit immer wesentlicher. Dabei ist es wichtig, die eigenen Formulierungen immer wieder auf den Prüfstand zu stellen, um ungewollte Verletzungen und Diskriminierungen zu vermeiden – sei es in einer Pressemitteilung, im Newsletter oder auf der Website.

Der Workshop Diskriminierungssensible Sprache in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit richtet sich an hauptamtliche Mitarbeitende in der Integrationsarbeit. Im Training wird zunächst das Glossar der Neuen deutschen Medienmacher als praktisches Tool vorgestellt, um dann im praktischen Teil verschiedene Beispiele (eigene Beispiele der Teilnehmenden und andere) zu analysieren. 

Termin: 23. April 2019, 10.00 - 16.00 Uhr

Ort: lkj) Sachsen-Anhalt e.V., Brandenburger Straße 9, 39104 Magdeburg

Dozentin: Alice Lanzke, Neue Deutsche Medienmacher; max. Teilnehmerzahl: 15

Die Teilnahme ist kostenfrei.

Die Anmeldung ist bis zum 18. April 2019 unter franziska.wildner@f-bb.de möglich.

Bericht von IKOE-Ideenwerkstatt in Benneckenstein – breite Beteiligung der Koordinierungsstellen

IKOE-Projekt

18. März 2019

Unter Beteiligung aller Koordinierungsstellen für Integration bzw. Migration in Sachsen-Anhalt und des Landesverwaltungsamtes hat die sechste Ideenwerkstatt des IKOE-Projekts der Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e.V. im Aus- und Fortbildungsinstitut (AFI) in Benneckenstein stattgefunden. Die anderthalbtätige Fortbildung in der malerisch gelegenen Harz-Stadt widmete sich in unterschiedlichen Formaten einschlägigen Themenbereichen im Arbeitskontext der Koordinierungsstellen.

Auf dem Programm standen unter anderem Vorträge und Diskussionen. Zum Abschluss wurden zentrale Aspekte der Netzwerkarbeit im Rahmen eines Workshops ergänzt. "Wir freuen uns als Veranstalter dieses bewährten Formats nicht nur über die breite Beteiligung, sondern auch über die gewachsene interkollegiale Verständigung, für die die Ideenwerkstatt den Koordinierungsstellen eine mittlerweile geschätzte Plattform bietet", betonte IKOE-Projektleiterin Dr. Katja Michalak. Dabei gehe es um fachliche Impulse ebenso wie um den wichtigen informellen Austausch zu allen in der Arbeit bewegenden Aspekten.

Den vollständigen Bericht lesen Sie bitte hier.

Internationale Wochen gegen Rassismus in Magdeburg (bis 24. März 2019)

Madariaga

12. März 2019

Das Grundgesetz wird 70 Jahre alt. Es garantiert grundlegende Freiheits-, Gleichheits- und Unverletzlichkeitsrechte, die dem Einzelnen in Deutschland gegenüber dem Staat, aber auch allgemein in der Gesellschaft unabhängig von der Staatsbürgerschaft zustehen (Art. 1-17, 33, 101-104 GG).

Das Fördern einer menschenrechtsbasierten Politik in allen gesellschaftlichen Feldern ist Antirassismusarbeit im besten Sinne. Hierauf wird im Rahmen der bundesweiten Internationalen Wochen gegen Rassismus, die am 11. März begonnen hat, der Fokus gelegt. Auch in Magdeburg finden bis 24. März zahlreiche öffentliche Veranstaltungen im Rahmen der Aktionswochen statt. Hauptkoordinatorin lokal ist die Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e.V. (AGSA).

Seit 2016 schließen sich in Magdeburg zunehmend mehr Organisationen und Veranstaltungsorte zusammen, um sich zu beteiligen. Dem Aufruf sind diesmal 14 Vereine, Initiativen und Bildungsträger gefolgt, die interessante Formate vom Kunstbrunch bis zum Stadtrundgang anbieten. Der Eintritt ist frei, bei Seminaren und Workshops wird um eine Anmeldung gebeten. Die Aktionsprogramm soll einen Beitrag für eine weltoffene Gesellschaft leisten, an der sich jede und jeder Einzelne in Magdeburg beteiligen kann.

Hier geht es zum ganzen Programm.

Heimvolkshochschule startet neue Bildungsreihe zu Perspektiven und Integration auf dem Land (ab Mitte Mai in Alterode)

Bildungshaus am Harz

12. März 2019

Das Bildungshaus am Harz in Alterode startet neue Angebote im Rahmen seiner Fortbildungsreihe „Teilhabe gemeinsam leben - Perspektiven und Integration in ländlichen Regionen gestalten“. In dem Projekt mit auch einzeln buchbaren Modulen werden Möglichkeiten der Selbsthilfe, Inklusion und Demokratientwicklung sowie für Zukunftsperspektiven in ländlichen Gebieten aufgezeigt. Den Auftakt in der Evangelischen Heimvolkshochschule Alterode bildet ein Kurs mit dem Titel „Traumasensible Begleitung – Empowerment geflüchteter Menschen“ vom 14. bis 16. Mai 2019. 

Die weiteren Themen der jeweils dreitägigen Fortbildungen lauten:

• Empowerment-Workshop für Frauen mit und ohne Migrations-/Flüchtlingsbiographie (20. bis 22. Mai)

• Rechtspopulismus, Stammtischparolen, HateSpeech – Strategien, Argumente, Möglichkeiten (22. bis 24. Mai)

• Das resiliente Dorf – Ein KeativWorkshop für Dorfoptimistinnen (19. bis 21. Juni)

Interessierte können sich per Mail (info@heimvolkshochschule-alterode.de) für eine Teilnahme anmelden. Die Reihe wird gefördert von der Bundeszentrale für politische Bildung, der LAGFA Sachsen-Anhalt und dem Evangelischen Kirchenkreis Eisleben-Sömmerda. Kooperationspartner der Heimvolkshochschule ist die Organisationsberatung „Vierfältig“ aus Halle.

Weitergehende Informationen zu der Fortbildungsreihe finden Sie an dieser Stelle. Eine gesonderte Ausschreibung (mit Anmeldung) für das Modul vom 20. bis 22. Mai ist hier abrufbar.

Ort: Evangelische Heimvolkshochschule Alterode, Einestraße 13, 06456 Arnstein, OT Alterode 

Kosten: 50 Euro pro Fortbildung und Person (einschließlich Unterbringung und Verpflegung) 

Kontakt: Anja Tiggesmeier, Telefon: +49 34742 95030

Bundeszentrale für politische Bildung fördert Modellprojekte zu "Migration - Integration - Teilhabe" (Bewerbungen bis zum 30. April möglich)

BpB

11. März 2019

Die Bundeszentrale für politische Bildung/bpb fördert ab dem 1. Juli 2019 Modellprojekte zu den Themenschwerpunkten Migration, Integration und Teilhabe. Die Zuwendung beträgt mindestens 20.000 Euro und maximal 70.000 Euro pro Modellprojekt. Bewerbungen können bis zum 30. April 2019 eingereicht werden.

Die bpb sucht Projekte, die Integration als eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung verstehen. Zum einen kann es darum gehen, dass Geflüchtete, die vor allem 2015 ankamen, ihr Recht auf Teilhabe und Partizipation verwirklichen. Zweitens können die spezifischen Probleme und Bedürfnisse bezüglich Integration und Teilhabe von Menschen mit Flucht- oder Migrationsgeschichte in den Blick genommen werden, die teilweise seit Generationen in Deutschland leben. Drittens betrifft Integration auch die Gesamtgesellschaft, die gefragt ist, Vorurteile und Ungleichheiten zu reflektieren und abzubauen. 

Antragsberechtigt sind Organisationen mit eigener Rechtsfähigkeit. Der Zeitraum der Projektdurchführung muss mindestens zwölf Monate umfassen zwischen dem 01.07.2019 und dem 31.12.2020.

Ausführliche Informationen und das Antragsformular finden Sie hier.

Magdeburg: Beratung zu arbeits- und sozialrechtlichen Fragen in sechs Sprachen ab sofort auch im einewelt haus

Projekt BemA

8. März 2019

In Kooperation mit der Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e.V. (AGSA) und der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Sachsen-Anhalt e.V. (DPG) bietet das Projekt BemA mehrsprachige Beratungen für ausländische Arbeitskräfte in Sachsen-Anhalt auch im einewelt haus (ewh) in Magdeburg an. Migrantische Arbeitskräfte finden dort jeden zweiten und vierten Mittwoch von 16 bis 18 Uhr im Büro der DPG (Raum 116) individuellen Rat zu arbeits- und sozialrechtlichen Fragen in sechs Sprachen. Träger des Projekts „BemA – Beratung migrantischer Arbeitskräfte“ ist die ARBEIT UND LEBEN Bildungsvereinigung Sachsen-Anhalt e.V.

Das ewh ist bereits als Beratungsort der EU-Gleichbehandlungsstelle registriert. Die Orientierungsberatung unterstützt montags und mittwochs von 10 bis 16 Uhr (Raum 310) bei der Übersetzung von Behördenschreiben und vermittelt Neuzugewanderte an die richtigen Ansprechpartner von Spracherwerb bis Arbeitssuche. Beim Ankommen in Sachsen-Anhalt helfen auch Migrantenorganisationen und europapolitische Vereine, die sich unter dem Dach der AGSA befinden.

Die Mitteilung der AGSA sowie die konkreten Beratungstermine finden Sie hier.

- Informationsflyer in Deutsch, Englisch und Polnisch

- Informationsflyer in Rumänisch, Russisch und Ukrainisch

Ort: einewelt haus Magdeburg, Schellingstraße 3-4, 39104 Magdeburg

Anmeldefrist 22. März: Workshop befasst sich mit Diversitätsbewusstsein an Schulen (29. bis 30. März in Wolmirstedt)

5. März 2019

Der mehrteilige IKOE-Workshop vom 29. bis 30. März in Wolmirstedt richtet sich an Akteur*innen im System Schule - also Schulleiter*innen, DaF/DaZ-Lehrer*innen, Schulsozialarbeiter*innen und weitere Multiplikator*innen. Zu den Leitfragen werden gehören: Wie gehen Schulakteur*innen mit Heterogenität an Ihrer Schule um? Wie können Multiplikator*innen das Schulleben entsprechend eines vielfaltsbewussten und kontextsensiblen Umgangs miteinander gestalten? Welches sind geeignete didaktische Ansätze, Ideen und Konzepte für eine interkulturell orientierte Schulkultur?

In einem Podiumsgespräch mit Dr. Antje Reuleke, stellvertretende Schulleiterin des Stiftungsgymnasiums Magdeburg, geht es vor allem um mehrsprachiges Lernen und transnationale Projektideen. Dabei werden Best-Practice-Ansätze und mögliche Gestaltungsspielräume aufgezeigt. Verschiedene Workshops u. a. zu den Schwerpunkten Elternbeteiligung und Beratung im interkulturellen Kontext sowie Rahmenbedingungen der interkulturellen Bildung ergänzen das Programm.

Das Angebot wird vom Projekt „IKOE – Interkulturelle Orientierung und Öffnung. Koordinierungsstelle Integrationsmanagement in Sachsen-Anhalt“ der Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e.V. organisiert und hat vom Landesinstitut für Schulqualität und Lehrerbildung Sachsen-Anhalt (LISA) die Reg.-Nr. WT 2019-400-15 erhalten.

Die Teilnahme an dem Workshop „System Schule. Veränderung gestalten.“ sowie Übernachtung und Verpflegung sind kostenfrei.

Zum detaillierten Programmablauf und Rahmeninformationen gelangen sie hier.

Bei Interesse melden Sie sich bitte bis zum 22. März bei Verena Redemann (verena.redemann@agsa.de, Telefon: +49 391 5371 241) unter Angabe von eventuellen Übernachtungs- und Verpflegungswünschen. Es sind noch Plätze frei!

Termin: Freitag, 29. März, ab 16.30 Uhr bis 20.00 Uhr; Samstag, 30. März, 09.00 Uhr bis 16.00 Uhr

Ort: Bildungs- und Freizeitzentrum Wolmirstedt, Triftstraße 6, 39325 Wolmirstedt

Bewerbungsstart: Zum 28. Eurocamp werden junge Leuten aus 20 Ländern erwartet (4. bis 16. August 2019 in Schlaitz)

Gemeinde Muldestausee

4. März 2019

Die Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e.V. (AGSA) führt gemeinsam mit der Gemeinde Muldestausee im Landkreis Anhalt-Bitterfeld vom 4. bis 16. August 2019 das 28. Eurocamp des Landes Sachsen-Anhalt durch. Erwartet werden dazu im Ortsteil Schlaitz 60 junge Europäerinnen und Europäer aus 20 Ländern. Die Anmeldung für alle interessierten jungen Leute aus Sachsen-Anhalt und anderen Ländern Europas im Alter von 18 bis 27 Jahren ist ab sofort über die Internetseite des Camps möglich.

Neben verschiedenen Workshops wirken die Teilnehmenden an gemeinnützigen Projekten in der Gemeinde mit und besuchen Unternehmen der Region. Diese 1992 von der Landesregierung initiierte internationale Jugendbegegnung wird von der Staatskanzlei und dem Ministerium für Kultur des Landes Sachsen-Anhalt, dem Landesjugendamt und der Lotto-Toto GmbH Sachsen-Anhalt gefördert.

Seit mehr als 25 Jahren ist die AGSA für das Eurocamp verantwortlich. Bei dem Camp geht es darum, für eine aktive Teilhabe an Europa zu werben, interkulturellen Austausch zu pflegen und Spuren zu hinterlassen - Spuren in den Herzen der Teilnehmer im Sinne einer gelebten europäischen Vision, aber auch Spuren in der jeweiligen Gastgeberregion.

Zur Pressemitteilung gelangen Sie hier.

Termin: 4. bis 16. August 2019 

Kontakt zum Eurocamp: Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e.V., Daniel Adler, Schellingstraße 3-4, 39104 Magdeburg, Telefon: +49 391 53 71 210, E-Mail: eurocamp@agsa.de 

Medienkontakt: Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e.V., Manja Lorenz, Schellingstraße 3-4, 39104 Magdeburg, Telefon: +49 391-5371 207, E-Mail: manja.lorenz@agsa.de

Gute Resonanz bei Kontaktbörse in Magdeburg zur beruflichen Integration von Migranten – Schwerpunkt war Logistikbranche

4. März 2019

Zur beruflichen Integration von Migrantinnen und Migranten ist am 28. Februar im Tagungszentrum der IHK Magdeburg eine Kontaktbörse mit dem Schwerpunkt Logistik angeboten worden. Dabei präsentierten sich Unternehmen der Branche auf der Suche nach neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, Auszubildenden sowie Praktikantinnen und Praktikanten. Organisiert hatten die Veranstaltung die Industrie- und Handelskammer Magdeburg gemeinsam mit der Handwerkskammer Magdeburg, der Landeshauptstadt Magdeburg, der Agentur für Arbeit und dem Jobcenter. Die Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e.V. war mit ihren Projekten „IQ Sachsen-Anhalt - Servicestelle Interkulturelle Beratung und Trainings (Nord)“, „Servicestelle Bundesfreiwilligendienst (BFD) integriert in Sachsen-Anhalt“ und „Orientierungsberatung“ vertreten.

Der BFD stellt eine gute Möglichkeit dar, etwa im Übergang vom Integrationskurs zum Arbeitsmarkt in einer gemeinnützigen Organisation mitzuarbeiten, Deutsch-Sprachkenntnisse auszubauen, seine Talente zu testen und sich in einem ganzheitlichen Bildungsprogramm weiterzuentwickeln. Die AGSA-Orientierungsberatung bietet im einewelt haus eine Anlaufstelle für Menschen auf der Suche nach den richtigen Ansprechpartnern für ihre Fragen rund um die Themen Sprache, Arbeit, Ausbildung und Kultur. Die Seite der Arbeitsmarktakteure kennt wiederum die IQ-Servicestelle sehr gut und begleitet diese auf dem Weg der interkulturellen Öffnung. - Der AGSA-Stand auf der Kontaktbörse war sehr gut besucht. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sprachen zum Abschluss von einer tollen Veranstaltung.

Gespräch und Konzerterlebnis in Magdeburg: Jerzy Bojanowski gab Einblicke in Leben als Musiker und in Nachwende-Zeit

Karsten Wiedener/Integrationsportal

28. Februar 2019

Der in Polen geborene und aufgewachsene Musiker Jerzy Bojanowski hat bei einem musikalischen Gespräch Einblicke in sein Leben als Klarinettist und in die Nachwende-Zeit in Schönebeck und Magdeburg gewährt. Zur Untermalung des Gesprächs am Mittwochabend in der Stadtbibliothek führte er Stücke von überwiegend zeitgenössischen Komponisten auf; begleitet wurde er dabei von Wolfgang Pilz aus Magdeburg.

Bojanowski wurde 1967 in Lublin geboren und hat von 1986 bis 1991 an der Musikhochschule „Frederik Chopin“ in Warschau studiert. Noch während des Studiums trat er im Sommer 1990 die Stelle des 1. Solo–Klarinettisten bei der Mitteldeutschen Kammerphilharmonie Schönebeck an, die er bis heute inne hat. Vor rund zehn Jahren zog er von Schönebeck nach Magdeburg.

Bei dem Gespräch schlug Bojanowski eine Brücke von seiner Zeit in Warschau über die gesellschaftlichen Umbrüche in Polen ab 1980 und den Beginn seines Wirkens 1990 in Schönebeck bis in die Gegenwart. „Ich wurde sehr freundlich aufgenommen und angenommen“, sagte er im Rückblick über seine Ankunft vor fast 30 Jahren. Inzwischen fühle er sich „manchmal hier mehr zu Hause, als wenn ich nach Polen komme“. 

Durch das Gespräch führte Katja Paulke vom Team des AGSA-Projekts „IKOE - Interkulturelle Orientierung und Öffnung. Koordinierungsstelle Integrationsmanagement in Sachsen-Anhalt“. Die Veranstaltung fand im Rahmen der Weiterbildungsreihe „Was uns stärkt! Tools und Skills für freiwilliges Engagement“ statt. Eingeleitet wurde der Gesprächsabend in der Stadtbibliothek mit einer individuellen Führung durch die dazugehörige Interkulturelle Bibliothek. An dem Rundgang beteiligten sich unter anderem Ehrenamtliche vom AGSA-Mitgliedsverein „Meridian“ und des Literaturhauses Magdeburg.

IKOE-Projektbüro der AGSA in Halle eröffnet

Karsten Wiedener/Integrationsportal
Im Anschluss an die feierliche Eröffnungsveranstaltung im Stadthaus wurde das Büro besichtigt. Es befindet sich in einem historischen Fachwerkhaus unweit des Marktplatzes über einem Musikgeschäft.

22. Februar 2019

Im Beisein zahlreicher Kooperationspartner aus dem Integrationsbereich ist am Mittwoch (20. Februar) das Projektbüro „IKOE – Interkulturelle Orientierung und Öffnung. Koordinierungsstelle Integrationsmanagement in Sachsen-Anhalt“ in Halle (Saale) offiziell eröffnet worden. Bei dem Empfang im Stadthaus stellten die Projektleitung Dr. Katja Michalak und Dr. Ernst Stöckmann Grundzüge des Projektes der Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e.V. (AGSA) vor. Im Anschluss an die Feier mit Imbiss sowie Gesprächen wurde das Büro unweit des Marktplatzes (Graseweg 6), das sich über einem Musikladen in einem Fachwerkhaus befindet, besichtigt.

„Das Projekt liegt uns seit Jahren am Herzen“, betonte die Beauftragte für Migration und Integration der Stadtverwaltung, Petra Schneutzer, in einem Grußwort bei dem Empfang. Sie äußerte sich erfreut darüber, dass die Stadt das Projekt zur Begleitung des Prozesses der interkulturellen Orientierung und Öffnung habe gewinnen können. Dr. Michalak ergänzte, dass es vor allem das Prinzip der kurzen Wege sei, das man mit den zahlreichen Partnern vor Ort nun optimal umsetzen könne. Neben Weiterbildungskonzepten für Führungskräfte und Mitarbeitende der Stadtverwaltung Halle ist seit Januar 2019 nun auch der Ausbildungsbereich der Stadt in die Prozessbegleitung des IKOE-Projekts eingebunden, „ein klarer Fortschritt in Sachen nachhaltiger Strukturentwicklung“, so Michalak.

Das IKOE-Projekt ist seit Anfang 2017 gemeinsam mit einer Steuerungsgruppe der Halleschen Stadtverwaltung („TIV“) vor Ort tätig, um den Bereich der kommunalen Dienstleistungen im interkulturellen Öffnungsprozess zu unterstützen. Durch die AGSA-Zweigstelle in Halle sollen insbesondere die Kooperationen im südlichen Sachsen-Anhalt wie etwa mit der dortigen Stadtverwaltung sowie der Kommunalverwaltung des Burgenlandkreises effizienter gestaltet werden.

Projektbüro: IKOE-Außenstelle Halle, Graseweg 6, 06108 Halle/Saale; Telefon: +49 345 68493-792

Kontakt: Dr. Katja Michalak, Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e. V., einewelt haus, Schellingstraße 3-4, 39104 Magdeburg, Telefon: +49 391 5371-271, E-Mail: katja.michalak@agsa.de

Deutsch-Japanische Gesellschaft Sachsen-Anhalt e.V.: Stabwechsel vollzogen und Vorstand verjüngt

www.pointfoto.de

20. Februar 2019

Die Deutsch-Japanische Gesellschaft Sachsen-Anhalt e.V. hat auf ihrer turnusmäßigen Mitgliederversammlung den bisherigen Vizepräsidenten und Japan-Reiseexperten Tim Schneider aus Magdeburg zu ihrem neuen Präsidenten gewählt. Der langjährige Präsident Lutz Wisweh trat aus Altersgründen nicht noch einmal zur Wahl an; er wurde in Würdigung für sein außerordentliches Engagement zum Ehrenpräsidenten ernannt.

Im Amt bestätigt sowie neu gewählt wurden Vizepräsidenten Sakiko Volke-Nakahara, Peter Schmidt und Alexandra Tesch sowie die erstmals zu Beiräten berufenen Mitglieder Andrea Hartung, Stefan Langer und Franz-Wilhelm Leuschner. Die Wahl von Schneider bei der Versammlung im einewelt haus in Magdeburg erfolgte einstimmig.

Neben den bewährten Veranstaltungen möchte sich die DJG noch stärker für an Japan interessierte und vor allem jüngere Menschen aus Magdeburg und der Region öffnen und dafür geeignete Formate finden, erklärte der Verein. Die DJG ist eine der mehr als 40 Mitgliedsorganisationen der Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e.V. Sie gratulierte Schneider zu der Wahl und wünschte alles Gute für eine weiterhin vertrauensvolle Zusammenarbeit.

Die Pressemitteilung der DJG können Sie hier nachlesen.

Kontakt per E-Mail: info@djg-magdeburg.de

Landesweiter Engagementfonds ins neue Förderjahr gestartet - Antragsformulare sind ab sofort online verfügbar

LAGFA e.V.

16. Februar 2019

Die Netzwerkstelle „Engagierte Nachbarschaft“ der Landesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen in Sachsen-Anhalt e.V. (LAGFA) ist mit ihrem landesweiten Engagementfonds in das neue Förderjahr gestartet. Auch 2019 unterstützt die LAGFA ehrenamtliche Vorhaben für ein integriertes Miteinander mit bis zu 2.500 Euro. Die aktuellen Antragsformulare sind ab sofort unter www.lagfa-lsa.de verfügbar. Unter dem Motto „Engagierte Nachbarschaft“ hat die gleichnamige Netzwerkstelle seit 2015 mehr als 250 ehrenamtliche Aktivitäten gefördert.

Engagierte Einzelpersonen sowie Initiativen und Vereine ermöglichen neuen und alten Nachbarn die verstärkte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben in vielfältiger Weise: beim Sport, im Chor, bei der Lernhilfe, beim Imkern oder im Gartenverein. „Wir möchten engagierte Menschen mit Ideen und Gestaltungswillen ermutigen, unsere Unterstützung für integrierende Nachbarschaftsaktionen anzunehmen. Sie stärken das Miteinander und die Chancengerechtigkeit, gestalten demografischen Wandel und reduzieren die Vereinsamung und Anonymisierung“, erklärte LAGFA-Geschäftsführer Uwe Lummitsch.

Anträge auf Förderungen aus dem Engagementfonds sind ganzjährig möglich. Eindrücke von geförderten Vorhaben werden hier vermittelt.

Kontakt: Landesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen in Sachsen-Anhalt e.V., Uwe Lummitsch/Jan Greiner, Leipziger Straße 37, 06108 Halle/Saale, Telefon: +49 345 2037842, E-Mail-Adresse: netzwerkstelle@lagfa-lsa.de

Europawoche im Mai 2019 wirft ihre Schatten voraus

Europawoche

1. Februar 2019

Vom 4. bis 12. Mai 2019 findet bundesweit die Europawoche 2019 statt.

Zu den diesjährigen Schwerpunktthemen neben der Europawahl am 26. Mai 2019 in Sachsen-Anhalt zählen:

  • Zukunft der EU - Zukunft Europas
  • Wie wichtig sind uns unsere Europäischen Werte wie Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Solidarität?
  • EU27 - Wie weiter nach dem Brexit?
  • Flucht und Migration im 21. Jahrhundert - Europas Verantwortung in der Welt
  • Europäische Lösungsansätze für globale Herausforderungen
  • EU-Förderprogramme für Sachsen-Anhalt nutzen

Die Gesamtverantwortung für die Europawoche 2019 in Sachsen-Anhalt liegt in der Staatskanzlei und Ministerium für Kultur beim Referat EU-Angelegenheiten. Das Team von GOEUROPE! beim DRK Landesverband Sachsen-Anhalt e.V. unterstützt Organisation und Durchführung (Tel.: 0391/6106-8976, E-Mail: info(at)qoeuropelsa.de)

Organisatorische Hinweise, die Termine und die Formulare für Veranstaltungsmeldungen finden Sie auf dem Landesportal sowie auf der Internetseite von GOEUROPE!

House of Resources Magdeburg//Resonanzboden fördert wieder Mikroprojekte - weitere Antragswerkstätten

1. Februar 2019

Das Projekt House of Resources Magdeburg//Resonanzboden setzt seine finanzielle Unterstützung von kulturellen und sozialen Vorhaben bzw. Aktivitäten mit integrativem Charakter auch 2019 fort. Voraussetzung für die Antragstellung auf eine Förderung von Mikroprojekten ist die Teilnahme an einer der monatlichen Antragswerkstätten. Das erste Treffen dieser Art fand am 30. Januar in Magdeburg statt. Im Rahmen der Förderung von Mikroprojekten können pro Antrag bis zu 1.500 Euro bewilligt werden, bei Kooperationen sind es bis zu 3.000 Euro.

Die Anträge müssen sich dabei an den Zielen des Projektes Resonanzboden//House of Resources Magdeburg orientieren und die lokalen Bedarfslagen berücksichtigen. Über die Vergabe der Mittel entscheidet eine unabhängige Jury. Die Teilnahme an einer Werkstatt ist aber nur sinnvoll, wenn bereits eine grobe Projektidee besteht, auf die sich der Antrag beziehen soll. 

Resonanzboden//House of Resources Magdeburg wurde im Zuge der Ausschreibung des Modellprojekts House of Resources des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF) entwickelt. Träger in Magdeburg sind die .lkj) Landesvereinigung kulturelle Kinder- und Jugendbildung Sachsen-Anhalt e.V. und das Landesnetzwerk Migrantenorganisationen Sachsen-Anhalt (LAMSA e.V.).

Die Online-Anmeldeformulare zu den Antragswerkstätten können hier ausgefüllt werden.

Termine der weiteren Antragswerkstätten: 27. März, 24. April und 29. Mai jeweils von 17 bis 19 Uhr

Ort: .lkj) Landesvereinigung kulturelle Kinder- und Jugendbildung Sachsen-Anhalt e.V., Brandenburger Straße 9, 39104 Magdeburg, Raum 2.12 

Kontakt: Sonja Renner, .lkj) Landesvereinigung kulturelle Kinder- und Jugendbildung Sachsen-Anhalt e.V. (Adresse siehe Veranstaltungsort), Telefon: +49 391 24451-76, -77

Ausschreibung: Deichmann-Förderpreis für Integration 2019 mit insgesamt 100.000 Euro dotiert (Bewerbungen bis zum 30. Juni möglich)

1. Februar 2019

Ab sofort können sich Unternehmen, Vereine und Schulen mit beispielgebenden Projekten und Ideen um den Deichmann-Förderpreis für Integration 2019 bewerben. Das Preisgeld beträgt insgesamt 100.000 Euro. Vergeben werden die Auszeichnungen für Initiativen, die sich für die berufliche und gesellschaftliche Integration von benachteiligten Kindern und Jugendlichen mit und ohne Migrationshintergrund engagieren. Bewerbungen sind bis zum 30. Juni möglich.

Der Preis gliedert sich in drei Kategorien: In der ersten Sparte werden Unternehmen geehrt, die Kindern und Jugendlichen, die zum Beispiel ihre Ausbildung oder Schullaufbahn abgebrochen haben, eine zweite Chance geben. In der zweiten Kategorie können sich Vereine, öffentliche oder private Initiativen sowie kirchliche Organisationen bewerben, die Freizeit- und Bildungsangebote unterbreiten. Dazu gehören etwa kostenloser Sprachunterricht oder integrative Sportmöglichkeiten.

Die dritte Preiskategorie richtet sich an Schulen, die spezielle Angebote für Kinder und Jugendliche umsetzen, um einer Vergrößerung des Leistungsunterschiedes zwischen Schülern unterschiedlicher sozialer Herkunft entgegenzuwirken. Die Schuhhandelskette Deichmann hat den Förderpreis zum 15. Mal ausgeschrieben. Im vergangenen Jahr gab es mit mehr als 270 Initiativen eine Rekordbeteiligung.

Hier die Pressemitteilung zur aktuellen Ausschreibung.

Kontakt (allgemein): Deichmann SE, Deichmannweg 9, 45359 Essen, Telefon +49 800 5020500

Zum Thema Förderpreis: P.U.N.K.T. PR GmbH, Völckersstraße 44, 22765 Hamburg, Telefon +49 40 8537600, Homepage www.punkt-pr.de