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Afghanistan: Organisationen aus Sachsen-Anhalt fordern schnelles Handeln - Petition gestartet

Die Situation in Afghanistan habe sich erneut und auf unabsehbare Zeit dramatisch verschlechtert, heißt es in einer gemeinsamen Mitteilung.

Aber auch für in Deutschland lebende Afghaninnen und Afghanen sei die Situation hochgradig belastend und herausfordernd, betonen die Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e.V., der Flüchtlingsrat Sachsen-Anhalt e.V., der Integrationsbeauftragte der Landeshauptstadt Magdeburg, Krzysztof Blau, das Landesnetzwerk Migrantenorganisationen Sachsen-Anhalt e.V. und das Multikulturelle Zentrum Dessau e.V. in ihrer Presseerklärung. Darüber hinaus wird dazu aufgerufen, sich der aktuellen Petition mit dem Titel "Sachsen-Anhalt muss ein Landesaufnahmeprogramm etablieren!" unter dem digitalen Schlagwort #AfghanistanNotSafe anzuschließen.

Die Bundesrepublik stehe nach dem abrupten und chaotischen Ende des NATO-Einsatzes in der Verantwortung. Geboten sei nun schnelles und konsequentes Handeln auf Bundes- und Landesebene; die verfassungsmäßigen und gesetzlichen Regelungen in Asyl- und Aufenthaltsgesetz müssten konsequent angewendet werden.

Gefordert wird eine konsequente Anwendung von asyl- und aufenthaltsgesetzlichen Normen und Regelungen und eine zügige Bearbeitung von Folgeverfahren und anhängigen Verfahren. Afghanischen Asylsuchenden müsse mindestens subsidiärer Schutz nach Paragraf 54 des deutschen Asylgesetzes zuerkannt werden.

Unabhängig davon sollten die lokalen Ausländerbehörden von sich aus aktiv werden und den bislang Geduldeten und formal Ausreisepflichtigen bereits jetzt gemäß den Vorgaben des Aufenthaltsgesetztes ein Bleiberecht erteilen.

Ferner müssten spezielle Bundes- sowie Landesaufnahmeprogramme zügig geplant und umgesetzt werden. Darüber hinaus verlangen die Unterzeichner der Erklärung Erleichterungen beim Familiennachzug und eine Stärkung des konsularischen Personals in Kabul sowie in den Nachbarländern und der Türkei.

2. September 2021

Werkstatt-Reihe „Informations- und Beratungsarbeit zielgruppengerechte(r) gestalten“ (28. September/14. Oktober, online)

Die zielgruppengerechte(re) Gestaltung von Informations- und Beratungsangeboten ist Schwerpunkt einer zweiteiligen Werkstattreihe im Rahmen der bevorstehenden Interkulturellen Woche 2021. Die Themen der Online-Workshops lauten "Beratungs-Arbeit in und mit sozialen Medien" (28. September) sowie "Einfache Bildsprache" (14. Oktober). Veranstalter sind Blickpunkt: Migrantinnen – Fach- und Servicestelle für die Arbeitsmarktintegration migrantischer Frauen in Sachsen-Anhalt und die Fach- und Servicestelle EU-Migration (EUmigra).

"Nicht erst die Corona-Pandemie hat gezeigt, dass wir in der Arbeit mit (neu-)zugewanderten und zuwandernden Zielgruppen ständig daran arbeiten sollten, unsere Zielgruppe/n direkt, in ihren Lebenswelten und verständlich anzusprechen, zu informieren und zu beraten", betonten sie in ihrer Einladung. Auch hier gelte es, neue Wege zu gehen und auch alte Wege zu verbessern.

Referentinnen sind beim ersten Seminar am 28. September Nicoleta Bădulescu („Migrationsberatung 4.0 - Aufsuchende Beratung zum Thema Arbeiten in den sozialen und digitalen Medien“) und Taissiya Sutormina („Fem.OS - Aufsuchende Beratung in den sozialen Medien für Migrantinnen aus Drittstaaten“) sowie am 14. Oktober die Grafikerin, Fotografin und Bildsprache-Expertin Angelika Güc.

Um die Anschlussstellen zwischen den beiden Themen gut kenntlich zu machen, werden die Referentinnen in beiden Veranstaltungen präsent sein bzw. diese begleiten. Vorbereitete Beiträge der Referentinnen sowie eigene Erprobungen mit Werkstattcharakter runden das Workshop-Tandem ab.

Es wird darum gebeten, verbindliche Anmeldungen spätestens bis zum 17. September mit Kontaktdaten dem Teilnahmewunsch (Werkstatt 1 und/oder 2) per E-Mail an die Adresse kontakt@blickpunkt-migrantinnen.de zu senden.

Termin: 28. September und 14. Oktober, jeweils 9.00 bis 12.30 Uhr

Ort: online 

30. August 2021

Szenische Lesung „Ein Morgen vor Lampedusa“ thematisiert tödliche Flüchtlingstragödie im Mittelmeer (23. September, Halberstadt)

Das Soziokulturelle Zentrum ZORA e.V. in Halberstadt präsentiert in Kooperation mit dem Landesbüro Sachsen-Anhalt der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung am 23. September in der Kreisstadt die szenische Lesung „Ein Morgen vor Lampedusa”.

Thema ist ein Bootsunglück am 3. Oktober 2013 im Mittelmeer, bei dem fast 370 Flüchtlinge aus Afrika vor der Insel Lampedusa ertrunken waren.

Die Veranstaltung hat laut Ankündigung das Ziel, Jugendliche und Erwachsene auf die Flüchtlingsproblematik aufmerksam zu machen, sie dafür zu sensibilisieren und die Akzeptanz der Bevölkerung gegenüber Geflüchteten zu erhöhen. Mit der Lesung werde auch ein Zeichen konkreter Solidarität mit Geflüchteten gesetzt, indem alle Erlöse und Spenden an das Psychosoziale Zentrum für Migrantinnen und Migranten in Sachsen-Anhalt (PSZ) gehen.

Nach der Lesung findet eine offene Gesprächsrunde statt, zu der unter anderen der Autor Antonio Umberto Riccò, die Staatssekretärin im Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration Sachsen-Anhalt, Susi Möbbeck, sowie ein Aktivist (u.a. Hilfsorganisationen Sea-Watch und Seebrücke) und ein Geflüchteter, der über den Seeweg nach Europa gekommen war, erwartet werden. Als Moderator wurde der mehrfach ausgezeichnete Filmregisseur und Journalist Peter Ohlendorf angekündigt.

Der Eintritt ist frei; es wird um Anmeldung unter verwaltung@zora.de gebeten. 

Termin: 23. September 2021, 19 Uhr 

30. August 2021

Bundeskonferenz der Migrantenorganisationen stellt Entwurf für ein Partizipationsgesetz vor

Mit Blick auf die nahende Bundestagswahl hat die Bundeskonferenz der Migrantenorganisationen (BKMO) den Entwurf eines eigenen Partizipationsgesetzes vorgestellt.

Dieses Gesetz gebe allen zugewanderten Menschen bzw. Menschen mit Diskriminierungserfahrung und Deutschland insgesamt eine Perspektive, ihre Potenziale für das gemeinsame Wohl und den Zusammenhalt einzubringen, betonte die BKMO zur Vorstellung des Entwurfs am 24. August in Berlin (Pressemitteilung).

Deutschland sei eine Migrations- und eine Einwanderungsgesellschaft - rund 26 Prozent der Menschen hierzulande hätten einen sogenannten Migrationshintergrund. Eine gleichberechtigte Teilhabe, wie sie im Grundgesetz prinzipiell angelegt sei, existiere zum jetzigen Zeitpunkt nicht, hieß es zur Begründung. Die Realität sei geprägt von einem Bundeskabinett, das keine einzige Person mit Rassismuserfahrung beinhaltet, und von Chefetagen, die immer noch überwiegend weiß, männlich und westdeutsch seien.

Menschen mit Migrationsgeschichte hätten aufgrund von strukturellen Benachteiligungen immer noch schlechtere Bildungsaussichten sowie weniger Chancen unter anderem auf dem Arbeitsmarkt, auf dem Wohnungsmarkt und im Gesundheitssystem. 

Das Ziel, auf Bundesebene ein solches Gesetz auf den Weg zu bringen, bestand laut Mitteilung bereits 2013. Zu dieser Zeit sei die Politik allerdings für einen Paradigmenwechsel von defizitorientierter Integrationspolitik hin zu einer echten Teilhabepolitik scheinbar noch nicht bereit gewesen zu sein. Die BKMO werbe seit ihrem Bestehen dafür, eine gesetzliche Grundlage für Teilhabe in der Migrationsgesellschaft zu schaffen und habe nun, unterstützt von Prof. Dr. Thomas Groß (Jurist/Universität Osnabrück), einen überarbeiteten Entwurf fertiggestellt.

Acht Jahre nach dem ersten Entwurf hätten immerhin drei Parteien (SPD, Linke und Grüne) das Bundespartizipationsgesetz in ihren Wahlprogrammen explizit aufgenommen. Die Inhalte des Gesetzentwurfs wurden laut BKMO seit 2017 schrittweise erarbeitet. - Die Wahl zum 20. Deutschen Bundestag findet am 26. September statt.

Kontakt: Bundeskonferenz der Migrantenorganisationen, c/o Türkische Gemeinde in Deutschland, Bundesgeschäftsstelle, Obentrautstraße 72, 10963 Berlin; Telefon: +49 30 896 83 81 0, E-Mail: info@bk-mo.de 

30. August 2021

Stiftung Genshagen ruft zur Teilnahme an Jugend-Schreibwettbewerb „Nachbarschaft in Europa“ auf (Einsendeschluss: 15. Oktober 2021)

Für Jugendliche im Alter zwischen 15 und 21 Jahren aus Deutschland, Polen und Frankreich ist ein Schreibwettbewerb unter dem Motto „Nachbarschaft in Europa“ gestartet worden.

Veranstalter sind die Stiftung Genshagen (Landkreis Teltow-Fläming im Bundesland Brandenburg) in Zusammenarbeit mit dem „Haus für Poesie“ (Berlin), dem Verein wearedoingit e.V. (ebenfalls Berlin) sowie den Goethe-Instituten in Frankreich und Polen.

Wer teilnehmen möchte, muss eine Kurzgeschichte auf Deutsch zum Thema „Nachbarschaft in Europa“ schreiben, die 1.000 bis 6.000 Zeichen (einschließlich Leerzeichen) umfasst. Der jeweils beste Text aus jedem Land wird von einer deutsch-französisch-polnischen Jury ausgewählt. Die Preisträger-Geschichten erscheinen 2022 in der Abschlusspublikation des Themenschwerpunkts „Zusammenhalt gestalten – Nachbarschaft in Europa“ der Stiftung Genshagen.

Außerdem werden zwei weitere Kurzgeschichten aus jedem Land gekürt. Als Anerkennung für ihre Arbeit erhalten die insgesamt neun prämierten Jungautorinnen und -autoren eine Einladung zu einer „Spoken-Word-Schreibwerkstatt“. - Die vollständige Ausschreibung

Bewerbungstexte können per E-Mail an die Adresse kaufman@stiftung-genshagen.de geschickt werden (Word oder PDF-Dokument). Einsendeschluss ist der 15. Oktober 2021.

Kontakt: Stiftung Genshagen, Am Schloss 1, 14974 Genshagen, Telefon:  +49 3378 805931

27. August 2021

Integrationspreis Sachsen-Anhalt 2021 – Bewerbungen sind ab sofort möglich (Einsendeschluss: 9. Oktober 2021)

In insgesamt vier Kategorien will das Land mit der Ausschreibung zum 12. Integrationspreis Aktive und ihre Projekte in der Integrationsarbeit würdigen.

Ab sofort können Bewerbungsvorschläge in folgenden Kategorien eingereicht werden (Word-Dokumente zum Ausfüllen):

Innovative und digitale Formate in der Integrationsarbeit (Bewerbungsbogen Kategorie 1)
Dauerhaftes und nachhaltiges Engagement für Vielfalt (Bewerbungsbogen Kategorie 2)
In Vielfalt groß werden: Integration von Kindern und Jugendlichen (Bewerbungsbogen Kategorie 3)
Besonderes Engagement von Einzelpersonen (Bewerbungsbogen Einzelperson)

Weitere Informationen zum diesjährigen Integrationspreis können Sie dem angefügten Faltblatt Der Integrationspreis des Landes Sachsen-Anhalt 2021 entnehmen. Leiten Sie diesen gern an alle Interessierten weiter. 

Die ausgefüllten Bewerbungsunterlagen schicken Sie bitte an: integrationspreis@ms.sachsen-anhalt.de oder postalisch an das Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration (Integrationsbeauftragte der Landesregierung Sachsen-Anhalt, Stichwort: Integrationspreis 2021, Turmschanzenstraße 25, 39114 Magdeburg). Die Preisverleihung ist bei einer Festveranstaltung am 29. November 2021 in Magdeburg vorgesehen.

Bewerbungsschluss ist der 9. Oktober 2021.

24. August 2021

Leichter Zuwachs bei ausländischen Beschäftigten in Sachsen-Anhalt – dennoch steigt der Bedarf weiter an

Die Zahl der ausländischen Beschäftigten in Sachsen-Anhalt ist zwischen September 2019 und September 2020 um 5,8 Prozent gestiegen, die meisten von ihnen kamen aus der EU. Laut einem dpa-Bericht in der „Volksstimme“ (2. August 2021) befinden sich in Sachsen-Anhalt nach bisher vorliegenden Zahlen knapp 37.700 ausländische Beschäftigte in einem sozialversicherungspflichtigen Job.

Damit beträgt der Anteil der Ausländer an der Gesamtzahl 4,7 Prozent, wie es unter Berufung auf einen Sprecher der Regionaldirektion Sachsen-Anhalt-Thüringen der Bundesagentur für Arbeit heißt. Landesweit waren den Angaben nach im September 2020 insgesamt 801.700 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt.

Dabei sank die Zahl der deutschen Beschäftigten zwischen September 2019 und September 2020 laut Statistik um 1,2 Prozent, zugleich stieg die Zahl der ausländischen Beschäftigten in dem Zeitraum um 5,8 Prozent an. Die meisten der ausländischen Arbeitnehmer in sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung seien aus Staaten der Europäischen Union gekommen. Das waren den Angaben zufolge 19.700 Menschen, und zwar vor allem aus Polen (8.800) und Rumänien (3.100). Es folgten Beschäftigte aus Asien (9.200) und Afrika (2.500).

Laut Regionaldirektion wird die demografische Entwicklung auch künftig zu einem wachsenden Bedarf an Arbeitskräften in Sachsen-Anhalt beitragen. So gingen immer mehr Menschen in den Ruhestand als junge Menschen für den Arbeitsmarkt zur Verfügung stünden. Unternehmen suchten händeringend vor allem nach Fachkräften, aber nicht nur.

Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) sagt voraus, dass mit Ausnahme von Berlin und Hamburg die Zahl der Erwerbspersonen in allen Bundesländern bis zum Jahr 2040 rückläufig sein wird, besonders stark in den östlichen Bundesländern. Ein besonders hoher Fachkräftemangel ergibt sich dem IAB zufolge vor allem in Mechatronik-, Energie- und Elektroberufen, in der Informatik-, Informations- und Kommunikationsbranche sowie im Gesundheitswesen.

Kontakt: Bundesagentur für Arbeit/Regionaldirektion Sachsen-Anhalt-Thüringen, Besucheradresse: Frau-von-Selmnitz-Straße 6, 06110 Halle (Saale), Telefon: +49 345 1332-0 

10. August 2021

Bislang 25 Organisationen dabei: Magdeburger Interkulturelle Woche bietet acht Thementage (26.9.-3.10.)

Vom 26. September bis 3. Oktober ruft die AGSA gemeinsam mit dem Integrationsnetzwerk der Stadt Magdeburg zur Beteiligung an der bundesweiten Interkulturellen Woche (IKW) in Magdeburg auf.

Weit mehr als 30 Veranstaltungen an 15 Orten sind es (bisher), u.a. in der Stadtbibliothek, im Familienhaus im Park, in der Evangelischen Studierendengemeinde – und klar – im einewelt haus.

Beiträge können fortlaufend unter https://www.interkulturelle-woche-magdeburg.de noch gemeldet werden (Redaktionsschluss für die Printfassung war leider schon).

Die Interkulturellen Wochen in Magdeburg werden von der Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e.V. und dem Netzwerk für Integrations- und Ausländerarbeit koordiniert. Das Land Sachsen-Anhalt und die Stadt unterstützen finanziell den Kampagnenrahmen und einen Teil der Aktivitäten. Der überwiegende Teil der Beiträge wird über separate Projekte der beteiligten Träger und ehrenamtliche Arbeit ermöglicht.

Programmvorschau der IKW 2021 Magdeburg

10. August 2021

Statistik für das Jahr 2020: Fast 700 Einbürgerungen wurden in Sachsen-Anhalt verzeichnet

Im Verlauf des Jahres 2020 haben in Sachsen-Anhalt 694 ausländische Personen durch Einbürgerung die deutsche Staatsbürgerschaft erhalten. 

Von den neuen Staatsangehörigen waren 338 weiblich und 356 männlich, wie das Statistische Landesamt in Halle mitteilte. Die Einbürgerungszahl sank gegenüber dem Jahr 2019 leicht um 2,4 Prozent (17 Personen). Die Einbürgerungen erfolgten bei 39,0 Prozent aus einer europäischen, bei 47,7 Prozent aus einer asiatischen, bei 7,5 Prozent aus einer afrikanischen und bei 2,6 Prozent aus einer amerikanischen Staatsangehörigkeit heraus.

Bezogen auf die Herkunftsländer stammte der größte Anteil der Eingebürgerten aus Syrien (114 Personen), gefolgt von 65 Personen aus Vietnam, 45 Personen aus Rumänien und 41 Personen aus der Ukraine (Pressemitteilung). Von den eingebürgerten Ausländerinnen und Ausländern waren 160 Menschen (23,1 Prozent) unter 18 Jahre alt. Zum Zeitpunkt ihrer Einbürgerung lebten mehr als zwei Drittel (468 Personen) lebten seit mindestens acht Jahren in Deutschland.

354 Eingebürgerte (51,0 Prozent) konnten zusätzlich ihre bisherige Staatsangehörigkeit beibehalten. Dies betrifft grundsätzlich Bürgerinnen und Bürger aus den Mitgliedsstaaten der EU, ansonsten wird eine Mehrstaatlichkeit nur in Ausnahmefällen akzeptiert.

Die meisten Einbürgerungen wurden in der kreisfreien Stadt Halle mit 171 Personen vollzogen, gefolgt vom Landkreis Stendal mit 77 Personen sowie der Landeshauptstadt Magdeburg mit 76 Personen. Dagegen waren es im Altmarkkreis Salzwedel lediglich acht Einbürgerungen.

Kontakt: (Besucheranschrift) Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt, Merseburger Straße 2, 06110 Halle (Saale), Telefon: +49 345 2318-0, E-Mail: info@stala.mi.sachsen-anhalt.de 

9. August 2021

Gesellschaftspolitische Querschnittsaufgabe: Dokumentation des IKOE-Projekts der AGSA erschienen

Seit 2010 widmet sich die Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt (AGSA) mit dem IKOE-Projekt dem Thema der Interkulturellen Öffnung. Die jetzt vorgelegte Dokumentation bilanziert Meilensteine der Projektarbeit.

In der Publikation "Interkulturelle Orientierung und Öffnung als gesellschaftspolitische Querschnitttsaufgabe. Projektperspektiven IKOE der Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e.V.“ spiegelt sich die gut zehnjährige Kontinuität der AGSA im Themenfeld der Interkulturellen Orientierung und Öffnung wider (Mitteilung). So bietet die 50 Seiten starke Broschüre eine Übersicht über Schwerpunkte der mehrjährigen Projektarbeit.

In zehn Kapiteln wird die Vielfältigkeit der Impulse aufgezeigt, durch die das vom Land und von der EU geförderte Projekt nachhaltige Öffnungsprozesse auf den Weg gebracht und die Willkommenskultur im Land ein Stück weit gestaltet hat. Die Fachdokumentation thematisiert auch ein Gesamtbild der Herausforderungen für Sachsen-Anhalt auf unter Einbeziehung des neuen Landesintegrationskonzepts und seiner Programmatik. An deren Entwicklung war das IKOE-Team der AGSA federführend beteiligt. 

Die Dokumentation ist in begrenzter Auflage auch als Druckversion erhältlich (katrin.baumann@agsa.de). 

3. August 2021