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Auf einen guten und zuversichtlichen gemeinsamen Jahresbeginn 2021!

AKTUELL

Ministerium Arbeit Soziales Integration ST

Mehrsprachige Texte der Landesregierung zum Coronavirus (Stand: 11.01.21)

Mit Übersetzungen in sechs Fremdsprachen liegen jetzt aktuelle Informationen der Landesregierung Sachsen-Anhalt zum Coronavirus vor.

AGSA

Filmreihe „Mein Freiwilligendienst in Europa“

Neues Material bei Streamingdiensten ist gerade in Coronazeiten gern gesehen. Auch die Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e.V. (AGSA) legt mit dem...

Magdeburger Aktionswoche „Eine Stadt für alle“ eröffnet - Veranstaltungsprogramm läuft noch bis 27. Januar

18. Januar 2021

Mit dem Friedenslieder-Konzert „Magdeburg singt für eine weltoffene Stadt“ ist am 16. Januar die Aktionswoche „Eine Stadt für alle“ eröffnet worden. Auf dem noch bis 27. Januar laufenden Programm stehen unter anderem Vorträge, Mahnwachen, digitale Ausstellungen und Lesungen. „Auch Corona kann das Engagement für Demokratie und Toleranz nicht aufhalten“, betonte die Initiative Weltoffenes Magdeburg. Selbstverständlich würden alle Veranstalter für die Einhaltung notwendiger Abstands- und Hygieneregeln sorgen. Den Anlass für die Aktionswoche bildet die Kriegszerstörung Magdeburgs am 16. Januar 1945, an die auch in diesem Jahr wieder erinnert wurde.

Das abendliche Konzert auf dem Alten Markt gestalteten Chöre, Bläser und die Martin-Rühmann-Band. Auf der großen Freifläche vor der Bühne wurden mehr als 2.000 brennende Kerzen als Symbol für die sonst üblichen Sängerinnen und Sänger aus der Bevölkerung aufgestellt (Bild) - ein gemeinsames Musizieren wie in den vergangenen beiden Jahren war wegen der Corona-Einschränkungen nicht möglich. Die Eröffnungsrede hielt Oberbürgermeister Lutz Trümper. Der rund einstündige Auftakt wurde vom Offenen Kanal Magdeburg live im Internet übertragen; der Film kann hier abgerufen werden.

Die Initiative Weltoffenes Magdeburg ist ein Bündnis zivilgesellschaftlicher Akteure, das sich gemeinsam für eine vielfältige, demokratische Stadtgesellschaft, für Weltoffenheit und Toleranz engagiert. Zudem wird angesichts des verheerenden Luftangriffs auf Magdeburgs vor 76 Jahren an die Verantwortung aller Generationen für Frieden und Menschlichkeit erinnert.

Kontakt: kontakt@einestadtfueralle.info

Erstmals Hochschul-Integrationspreis in drei Kategorien ausgeschrieben − Preisgeld beträgt insgesamt 30.000 Euro

14. Januar 2021

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) haben zum ersten Mal den „Hochschul-Integrationspreis für herausragendes Engagement zur Integration studierfähiger Flüchtlinge“ ausgeschrieben. Ziel ist es laut Ausschreibung, besonders innovative und erfolgreiche Projekte und Initiativen sichtbar zu machen, Vorhaben mit Modellcharakter zu identifizieren und zur nachhaltigen Weiterentwicklung zu ermutigen.

Es können aus allen im Rahmen der DAAD-Hochschulprogramme für Flüchtlinge geförderten Programme (Welcome, Integra, PROFI) Bewerbungen in drei Sparten eingereicht werden. Deren Titel lauten „Brücke ins Studium“ (Kategorie 1), „Brücke in die Gesellschaft“ (2) und „Brücke in den Arbeitsmarkt“ (3). Bewerbungen müssen bis zum 1. März 2021 vorliegen.

Der Preis ist pro Kategorie mit 10.000 Euro dotiert. Verwendet werden soll das Geld für Zwecke im Rahmen der Projekte und Initiativen. Die Auswahl der Preisträger trifft im April 2021 eine Kommission. Interessierte Projektverantwortliche bzw. Hochschulen gelangen hier zum Bewerbungsformular. Die Preisverleihung durch das BMBF findet voraussichtlich im Juni 2021 bei der bundesweiten Konferenz zu den Hochschulprogrammen für Geflüchtete statt.

Kontakt: Vanessa Sowa, E-Mail: v.sowa@daad.de, Telefon: +49 228 882-558; Rachel Estevez Prado, E-Mail: estevez@daad.de, Telefon: +49 228 882-8829

Kabinett verabschiedet Integrationskonzept des Landes Sachsen-Anhalt

30. Dezember 2020

Nach intensiver Beteiligung breiter gesellschaftlicher Kreise hat das Kabinett in Magdeburg das Landesintegrationskonzept Sachsen-Anhalts beschlossen. Mit der Verabschiedung des Konzeptes lege die Landesregierung eine zukunftsweisende Strategie vor, um die Integration von Zugewanderten in Sachsen-Anhalt zu unterstützen, wie es in der Pressemitteilung heißt. Das Landesintegrationskonzept biete die Grundlage für eine erfolgreiche Integrationspolitik und solle zur Förderung des interkulturellen Zusammenlebens sowie zum Abbau von Rassismus beitragen. Mit dem Beschluss werde eine Empfehlung des Landesintegrationsbeirates umgesetzt.

In einem breit angelegten Dialog mit mehr als 300 Mitwirkenden wurden laut Mitteilung die integrationspolitischen Leitlinien und Maßnahmen des Landes weiterentwickelt. Der Landesintegrationsbeirat, Migrantenorganisationen, Integrationskoordinierungsstellen, Verbände, kommunale Vertreterinnen und Vertreter u.a. haben sich in die Entwicklung des Konzeptes eingebracht. 

„Der Dialog hat sich gelohnt. Durch den Austausch konnten wir wichtige Impulse für eine zukunftsorientierte Integrationspolitik aufnehmen“, sagte Integrationsministerin Petra Grimm-Benne. Teilhabe und Zusammenhalt seien „die Werte, auf die wir unsere Integrationspolitik bauen“.

Staatssekretärin Susi Möbbeck, Integrationsbeauftragte der Landesregierung, betonte: „Angesichts der demografischen Entwicklung und des Fachkräftebedarfes der Unternehmen muss Sachsen-Anhalt gezielt um Zuwanderung sowohl aus der EU als auch aus Drittstaaten werben. Zugewanderte brauchen unbürokratische Beratung und Information, gut abgestimmte Deutschkurse und passgenaue Qualifizierung. Ein Integrationskonzept hilft, Hürden auf dem Weg nach Sachsen-Anhalt abzubauen“.

Das Konzept als Datei finden Sie hier; zudem gibt es ein Videostatement von Staatssekretärin Susi Möbbeck.

Digitale Landkarte „Kompass Sachsen-Anhalt“ ist online

21. Dezember 2020

Gute Nachricht zum Ausklang des Jahres: Die digitale Landkarte „Kompass Sachsen-Anhalt“ zum Auffinden der landesweiten IKÖ-Projekte, Beratungsstellen und Trainerprofile ist jetzt freigeschaltet worden und somit für alle Engagierten in Sachsen-Anhalt online nutzbar (https://kompass.sachsen-anhalt.de/).

Der vom Team der Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt erarbeitete Kompass führt auf einer digitalen Übersichtslandkarte mit Suchfunktionen alle Projekte der interkulturellen Bildung und die Kompetenzprofile interkultureller Trainer*innen in einer anschaulichen Online-Übersicht zusammen. Mit erfasst werden hierbei auch alle Landes-Beratungsstellen der Integration.

„Wir freuen uns, dass wir im Verbund mit dem Landesverwaltungsamt dieses lange gehegte Vorhaben in diesem Jahr umsetzen konnten. Ganz besonders begrüßen wir die neuen redaktionellen Möglichkeiten der inhaltlichen Bearbeitung des Kompasses durch die Koordinierungsstellen für Integration. Hier ist uns gemeinsam ein Schritt zur verbesserten landesweiten Vernetzung im Integrationsbereich gelungen. Verwaltungen und Landesbehörden, Bildungseinrichtungen, Trägerorganisationen, ehrenamtliche Bildungsinitiativen und interkulturelle Trainer*innen werden uns hoffentlich bald ihre Erfahrungen mit diesem neuen Instrument ausführlich schildern, so dass wir schrittweise an die Verbesserungen gehen können. Im Rahmen des zum 1. Dezember gestarteten IKOE-3-Projekts haben wir dafür extra Bearbeitungskapazitäten eingeräumt“, erklärte IKOE-Projektleiterin Dr. Katja Michalak.

Kontakt: Dr. Katja Michalak, Projektleitung, Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e.V., IKOE – Fachstelle Interkulturelle Orientierung und Öffnung Sachsen-Anhalt, Schellingstraße 3-4, 39104 Magdeburg; Telefon: +49 391 5371-261, E-Mail: katja.michalak@agsa.de

Europäischer Gerichtshof weist Klagen von Polen und Ungarn ab: EU-Ausländer haben Anspruch auf gleichen Lohn wie Einheimische

14. Dezember 2020

Laut zwei Urteilen des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) haben die 2018 verbesserten Lohn- und Sozialvorschriften für entsandte Arbeitnehmer in der Europäischen Union auch weiterhin Bestand. Es seien Nichtigkeitsklagen Ungarns und Polens gegen die Richtlinie zur Stärkung der Rechte entsandter Arbeitnehmer (Entsenderichtlinie) abgewiesen worden, teilte der EuGH in Luxemburg mit. Durch die Änderung der Richtlinie sollen entsandte Arbeitnehmer besser vor Lohn- und Sozialdumping geschützt werden. Dabei gilt unter anderem, dass EU-Bürger, die vorübergehend in einem anderen Land der EU arbeiten, dort ebenso viel Lohn erhalten müssen wie einheimische Beschäftigte.

Unter anderem soll der freie Dienstleistungsverkehr auf einer fairen Grundlage stattfinden - mit einem Wettbewerb, der nicht darauf beruht, dass in ein und demselben Mitgliedstaat Arbeits- und Beschäftigungsbedingungen gelten, deren Niveau sich wesentlich danach unterscheidet, wo der Arbeitgeber ansässig ist. Deshalb zielt die Richtlinie 2018/957 darauf ab, die Beschäftigungsbedingungen der entsandten Arbeitnehmer so weit wie möglich denen der Arbeitnehmer, die von im Aufnahmemitgliedstaat ansässigen Unternehmen beschäftigt werden, anzunähern.

Die vom Grundsatz der Gleichbehandlung geleiteten Änderungen führen dazu, dass auf diese Arbeitnehmer nicht mehr die im Recht des Aufnahmemitgliedstaats festgelegten Mindestlohnsätze, sondern die dort vorgesehene Entlohnung angewendet wird, was ein weiter gefasster Begriff als der des Mindestlohns ist, wie das Gericht betonte. Zudem schreibe die Richtlinie die Anwendung fast aller Arbeits- und Beschäftigungsbedingungen des Aufnahmemitgliedstaats vor, wenn die Entsendung länger als zwölf oder ausnahmsweise 18 Monate dauert.

Die EuGH-Pressemitteilung mit Links zu den beiden Urteilen im Wortlaut ist hier abrufbar (PDF-Datei)

Kontakt: Gerichtshof der Europäischen Union, L - 2925 Luxemburg (Postanschrift), Telefonzentrale +352 4303 1

Film „Mein Freiwilligendienst in Europa“ gewinnt in Europa-Sonderkategorie des Jugendvideopreises Sachsen-Anhalt

14. Dezember 2020

Die Sieger des Jugendvideopreises Sachsen-Anhalt 2020 unter dem Motto „Get out“ stehen fest: Vorgenommen wurden die Auszeichnungen bei einer in vollständig digitalem Format stattfindenden Veranstaltung, betonten Staatskanzlei und Ministerium für Kultur in einer Pressemitteilung.

Den erstmals ausgelobten Sonderpreis „Europa - hier und jetzt“ gewann der Film „Mein Freiwilligendienst in Europa“. Zum Filmteam gehören Tessa Buchwitz (Praktikantin), Fabian Erban (ehemaliger Praktikant), Ales Janousek (Freiwilliger) und zwei weitere junge Erwachsene (siehe hierzu auch die obige News-Meldung "Neue Reihe ,Mein Freiwilligendienst in Europa'").

Staats- und Europaminister Rainer Robra äußerte sich beeindruckt von den künstlerischen Leistungen der jungen Filmemacherinnen und Filmemacher und lobte ihr Engagement unter den pandemiebedingten Umständen. „Gerade in Krisenzeiten wie diesen brauchen wir kreative Denker, die sich mit unserer Gemeinschaft auseinandersetzen, debattieren, streiten und auch medial wie künstlerisch ihre Botschaften vermitteln“, sagte Robra in einem Grußwort. Er freue sich besonders über die Vielzahl an Filmen, die in der neuen Kategorie „Europa – hier und jetzt“ eingereicht wurden und die sich auf kreative Art und Weise mit dem Thema Europa und seinen vielfältigen Bezügen zum Leben in Sachsen-Anhalt auseinandersetzten.

Die Verleihung des inzwischen 26. Preises war am 28. November in allen Offenen Kanälen in Sachsen-Anhalt sowie über mehrere Social-Media-Kanäle zu sehen. Von insgesamt 75 eingereichten Filmbeiträgen in vier Kategorien wurden den Angaben zufolge durch jeweilige Fachjurys 33 Kurzfilme für den Wettbewerb nominiert und bei der Preisverleihung dem Publikum gezeigt. Das Preisgeld betrug insgesamt 3.300 Euro. - Hier zum Nachlesen und Anschauen prämierte Filme, die Preisträger und die Begründungen der Jury.

Kontakt: Landesverband Offene Kanäle Sachsen-Anhalt e.V. (Veranstalter), Olvenstedter Straße 10, 39108 Magdeburg, Telefon: +49 391 7391327, E-Mail: kontakt@jugend-video-preis.de

Freiwilligenagentur Magdeburg bietet mehrsprachige Video-Geschichten vom Vorlesetag an

11. Dezember 2020

Zum diesjährigen deutschlandweiten Vorlesetag haben Ehrenamtliche mit Unterstützung der Freiwilligenagentur Magdeburg mehrere Kurzgeschichten auf Video aufgenommen. Entstanden sind 25 Vorlesefilme für Kinder zwischen drei und sechs Jahren in verschiedenen Sprachen, die mit Tablet oder Desktop-Computer abgerufen werden können. Der Grund ist, dass mehrsprachiges Vorlesen in Kindertagesstätten und Schulhorten aktuell kaum möglich ist und deshalb auch viele Vorlese-Aktionen zum bundesweiten Vorlesetag nicht stattfinden konnten. 

Interessierte Einrichtungen können sich per Telefon (+49 391 5495840) oder E-Mail (info@freiwilligenagentur-magdeburg.de) an die Freiwilligenagentur wenden, um die Zugangsdaten zu erhalten.

Der Vorlesetag unter dem Motto „Europa und die Welt“ fand bereits am 20. November statt, gleichwohl sind filmische Beiträge weiterhin abrufbar. Dazu gehört neben dem Angebot aus Magdeburg auch auf der Internetseite des bundesweiten Vorlesetages unter anderem das Märchen „Die Bremer Stadtmusikanten“ in 13 Sprachen.

Kontakt: Freiwilligenagentur Magdeburg e.V. - Verein zur Förderung bürgerschaftlichen Engagements, Einsteinstraße 9, 39104 Magdeburg, Telefon: +49 391 5495840

Neuerscheinung: Maria Alexopoulou erzählt „Geschichte einer Einwanderungsgesellschaft wider Willen“

1. Dezember 2020

Im Reclam-Verlag ist Mitte November das Buch „Deutschland und die Migration“ von Maria Alexopoulou erschienen. Dabei setzt die Historikerin den Schwerpunkt in der „Geschichte einer Einwanderungsgesellschaft wider Willen“, wie im Untertitel angekündigt wird.

Deutschland habe sich lange dagegen gesträubt, ein Einwanderungsland zu sein, zum Teil tue es das bis heute, heißt es im Klappentext. Dabei seien nichtdeutsche und nicht als deutsch wahrgenommene Migrantinnen und Migranten in Deutschland seit dem 19. Jahrhundert ständig präsent gewesen – von den „Wanderarbeitern“ aus Polen und Italien im Kaiserreich über die „Gastarbeiter“ in der alten Bundesrepublik bis zu den Schutzsuchenden aus aller Welt heute.

Deutschland habe sich über Jahrzehnte zu einer vielfältigen Einwanderungsgesellschaft gewandelt und müsse sich mit dieser Realität auseinandersetzen. Maria Alexopoulou erzähle „diese vernachlässigte und von strukturellem Rassismus durchzogene Facette“ der deutschen Geschichte, indem sie die Perspektive derjenigen einnimmt, die längst dazugehörten und dennoch immer wieder Ausgrenzung erfahren würden.

Bibliographische Angaben: Alexopoulou, Maria, „Deutschland und die Migration - Geschichte einer Einwanderungsgesellschaft wider Willen“, Reclam, 281 Seiten, ISBN: 978-3-15-011311-0

Studie: Menschen mit Migrationshintergrund sind nur zu 9,2 Prozent in den Führungseliten vertreten

10. Dezember 2020

Laut einer Studie des Deutschen Zentrums für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM) sind in den Elitepositionen in der Bundesrepublik neben Menschen aus Ostdeutschland besonders Nachkommen von Einwanderern deutlich unterrepräsentiert. So liege der Anteil der Menschen mit Migrationsgeschichte an der Bevölkerung zwar bei 26 Prozent. In Führungspositionen würden sie jedoch lediglich zu 9,2 Prozent vertreten sein, heißt es in der Untersuchung „Teilhabe ohne Teilnahme? Wie Ostdeutsche und Menschen mit Migrationshintergrund in der bundesdeutschen Elite vertreten sind“. Bei der Leitungsebene machen Ostdeutsche auch nur 10,1 Prozent des Personals aus.

Der noch höchste Anteil von Führungskräften, bei denen mindestens ein Elternteil bei der Geburt keine deutsche Staatsbürgerschaft hatte, finden sich in den Bereichen Religion (25,9 Prozent), Kultur (19,6 Prozent), Medien (16,4 Prozent) und in der Wirtschaft (13,8 Prozent). Dagegen sind besonders wenige Menschen mit Migrationsgeschichte in Spitzenjobs in der Justiz (1,3 Prozent) und in den Gewerkschaften (3,0 Prozent) vertreten.

Die Studie wurde vor wenigen Tagen in Leipzig vorgestellt. Für die Analyse identifizierten Forscher 2019 unter anderem rund 3.000 Elitepositionen und deren Inhaber, außerdem erhoben sie Daten aus einer Bevölkerungsumfrage mit 1.766 Teilnehmern.

Das 2017 gegründete DeZIM-Institut ist eine außeruniversitäre Forschungseinrichtung. Sie hat ihren Sitz in Berlin-Mitte und wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.

Kontakt: Deutsches Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM) e.V., Mauerstrasse 76, 10117 Berlin, Telefon: +49 30 80492893, E-Mail: info@dezim-institut.de