AKTUELL

Bericht von Premiere: Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt veranstaltete mit rund 130 Gästen erstmals Neujahrsempfang

Karsten Wiedener/Integrationsportal
Nach den Redebeiträgen und der Musik nutzten die Teilnehmer des Empfangs ausgiebig die Gelegenheit zu Gesprächen.

18. Januar 2018

Stimmungsvoll, mit breiter Resonanz aus vielfältigen Bereichen und umrahmt von ausgesuchten Impulsen aus Redebeiträgen und Musik hat die Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e.V. (AGSA) am Donnerstag in Magdeburg ihren ersten Neujahrsempfang über die Bühne gebracht. Die rund 130 geladenen Gäste im einewelt haus wurden vom AGSA-Vorsitzenden Gerhard Miesterfeldt sowie Geschäftsführer Krzysztof Blau begrüßt, der auch durch das Programm führte. Beim Thema Flüchtlinge und Einwanderung gehe es immer um Menschen und Menschlichkeit, und das solle weiter die Mitte des Hauses und der Arbeit der AGSA bleiben, sagte Miesterfeldt.

„Wir werden es schaffen, Sachsen-Anhalt weltoffener, solidarischer und freundlicher zu gestalten“, betonte Landtags-Vizepräsident Wulf Gallert in einem Grußwort. Dazu müsse aber der Fokus der Politik stärker auf die Menschen gerichtet werden, „die zu uns kommen“. An dem Empfang nahmen unter anderem die Integrationsbeauftragte des Landes, Staatssekretärin Susi Möbbeck, und Wirtschaftsminister Prof. Armin Willingman teil. Einen Impulsvortrag hielt der Soziologe und Glücksforscher Jan Delhey. Aus soziologischer Sicht bedeute Glück Lebenszufriedenheit, die aus den drei Pfeilern „haben, lieben, sein“ bestehe, sagte der Professor. „Tun sie etwas für andere, tun sie etwas für die Gemeinschaft - das kommt wieder zu ihnen zurück“, gab er den Gästen mit auf den Weg.

Es war der erste Neujahrsempfang in der 22-jährigen Geschichte der AGSA überhaupt. Den Anlass bildete die Aktionswoche Weltoffenes Magdeburg, die noch bis zum 22. Januar läuft.

Kontakt: Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e.V., einewelt haus, Schellingstraße 3-4, 39104 Magdeburg; Telefon: +49 391 5371 200, E-Mail: info@agsa.de

Auszubildende der Stadtverwaltung Halle (Saale) mit ersten Workshop-Erfahrungen aus dem Kooperationsprojekt mit der Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt (IKOE)

Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e.V. Projekt IKOE
Auszubildende der Stadtverwaltung Halle (S.) beim IKOE-Workshop Interkulturelle Sensibilisierung

17. Januar 2019

Der Bereich Ausbildung der Stadtverwaltung Halle hat in Kooperation mit dem IKOE-Projekt der Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e.V. die erste Weiterbildung im Themenfeld Diversity und Interkultur absolviert. Die 13 Teilnehmenden des dritten Ausbildungslehrjahrs erarbeiteten sich im Rahmen eines Sensibilisierungs-Workshops ein Grundverständnis zu den Dimensionen von Vielfalt mit Bezug auf den Arbeitsalltag in der Behörde. Auch der Verwaltungscodex der Stadt Halle und die Frage: Was ist Gleichbehandlung, wurden hierbei thematisiert. „Es war erstaunlich in den Übungen zu erleben, wie schnell es geht, ausgegrenzt zu werden“, zog eine Teilnehmerin ihr Fazit. Die Veranstaltung bildet den Auftakt einer Fortbildungsreihe, die der gestuften Entwicklung interkultureller Kompetenzen in allen drei Ausbildungslehrjahren dient.

Das von der EU und dem Land Sachsen-Anhalt geförderte Projekt IKOE der AGSA e.V. ist ein Strukturprojekt zur interkulturellen Kompetenzförderung für Verwaltungen und öffentliche Einrichtungen. Es ist seit Januar 2017 gemeinsam mit einer Steuerungsgruppe der Stadtverwaltung Halle (Saale) vor Ort tätig, um den Modernisierungsprozess im Bereich der kommunalen Dienstleistungen zu unterstützen und zu moderieren. Mitarbeitende und Führungskräfte der Stadtverwaltung sowie seit Januar 2019 auch Auszubildende nutzen die aufeinander abgestimmten Weiterbildungsreihen des IKOE-Projekts, um interkulturelle Kompetenzen auszubauen und methodisch zu stärken.

Aktueller Bericht: Caritasverband würdigte 25 Jahre Asylverfahrensberatung mit Fachgespräch in Magdeburg

Karsten Wiedener/Integrationsportal

17. Januar 2019

Der Caritasverband für das Bistum Magdeburg e.V. hat das 25-jährige Bestehen seiner Asylverfahrensberatung mit einem Fachgespräch über Migration und Integration in Sachsen-Anhalt gewürdigt. Die Veranstaltung am Donnerstag (17. Januar) im Roncalli-Haus in Magdeburg stand unter dem Motto "Caritas meets Politics". Bei einer Podiumsdiskussion zum Auftakt äußerte sich Innenminister Holger Stahlknecht "sehr dankbar" darüber, dass es die Verfahrensberatung gibt und sie auch sehr gut angenommen werde. Dort seien allein im Jahr 2018 fast 6.000 Beratungsgespräche geführt worden.

Die Integrationsbeauftragte des Landes, Sozialstaatssekretärin Susi Möbbeck, hob die Kompetenz und Unabhängigkeit der Caritas-Verfahrensberatung hervor. Vor allem die Unabhängigkeit sei die Grundlage für das Vertrauen von Asylbewerbern. Zudem erklärte sie, dass die Gesellschaft in Sachsen-Anhalt bei der Bereitschaft für Zuwanderung noch Nachhole- und Entwicklungspotenzial habe, auch wenn es Fortschritte gebe. Minister Stahlknecht mahnte "mehr Weltoffenheit" im Land an. An der Veranstaltung nahmen rund 120 Vertreter aus Politik, Gesellschaft und Vereinen teil, darunter etwa vom Flüchtlingsrat und der Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt.

Diözesan-Caritasdirektor Klaus Skalitz erinnerte an den Beginn der Beratungsarbeit in der Zentralen Anlaufstelle für Asylbewerber in Halberstadt 1993. Heute unterhält der Caritasverband solche Beratungsangebote auch in Klietz und Magdeburg. Für ihre 25-jährige Beratungstätigkeit wurde Anja Rennwanz mit einer Urkunde des Deutschen Caritasverbandes und Blumen geehrt.

Kontakt: Caritasverband für das Bistum Magdeburg e.V., Langer Weg 65-66, 39112 Magdeburg, Telefon +49 391/6053-0

Fragebogen-Aktion der Servicestelle für Migrantinnen und Flüchtlingsfrauen in Sachsen-Anhalt - Abgabe bis 31. Januar erbeten

Caritasverband für das Bistum Magdeburg e.V.
Die Servicestelle hat seit Ende 2018 sogar ein eigenes Logo. Nach einem Wettbewerb bekam die aus dem Iran stammende Pegah Amini den Preis für den besten Entwurf.

15. Januar 2019

Die Servicestelle für Migrantinnen und Flüchtlingsfrauen in Sachsen-Anhalt hat eine Fragebogen-Aktion zur Ermittlung der Lebenslagen und Bedürfnisse ihrer Klientinnen gestartet. Es gebe eine Vielzahl an Angeboten, Maßnahmen und Initiativen, die Migrantinnen und geflüchtete Frauen bei der Integration unterstützen sollen, heißt es im Anschreiben dazu. Jedoch sei in Sachsen-Anhalt noch zu wenig darüber bekannt, wie diese Lebenssituationen aussehen und warum vorhandene Angebote nicht intensiver genutzt werden.

Deshalb sollen mit dieser niedrigschwelligen Erhebung Migrantinnen und geflüchtete Frauen befragt werden, um von ihnen zu erfahren, in welchen Lebensumständen sie sich befinden, aber auch welche Hoffnungen und Wünsche sie an ihr Leben in Deutschland und Sachsen-Anhalt haben. Das Servicestellen-Projekt in Trägerschaft des Caritasverbandes für das Bistum Magdeburg e.V. wird seit Mai 2018 vom Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration des Landes gefördert.

Der Fragebogen ist in zwölf Sprachen übersetzt worden. Die Erhebung der Daten soll bis 31. Januar durchgeführt werden. Die Übermittlung der ausgefüllten Bögen an die Servicestelle ist postalisch oder digital möglich. Initiator der Aktion ist die Servicestelle in Kooperation mit dem Sozialministerium.

Hier finden Sie die Fragebögen in Deutsch, Englisch und Arabisch. Die Ausgaben in weiteren Sprachen können unter den hier folgenden Angaben bestellt werden.

Kontakt zur Servicestelle über: Interkulturelles Beratungs- und Begegnungszentrum der Caritas, Karl-Schmidt-Straße 5c, 39112 Magdeburg, Telefon: +49 391 4080 526, +49 391 4080 527, E-Mail: christiane.pruschek@caritas-magdeburg.de

Symposium der MLU Halle-Wittenberg im Flüchtlings- und Migrationsrecht. Zum Gedenken an Dr. Carsten Hörich (16. Februar in Halle)

11. Januar 2019

Die Forschungsstelle Migrationsrecht der MLU Halle-Wittenberg lädt für den 16. Februar 2019 zu einem akademischen Symposium im Flüchtlings- und Migrationsrecht ein. Das Symposium wird zum Gedenken an Dr. Carsten Hörich veranstaltet.

Die Veranstaltung greift mit den Themen Rückführungsrecht, Zugang zu Information und Beratung sowie ausländerrechtliche Mitwirkungspflichten wesentliche Bereiche seinen Wirkens als Wissenschaftler und Dozent auf. 

Im Anschluss an das Gedenksymposium wird in einer Abendveranstaltung das Buch „Hallescher Entwurf zur Neuordnung der Dogmatik des Aufenthaltsrechts“ unter Mitwirkung der Autorinnen und Autoren vorgestellt, an dem Dr. Carsten Hörich bis zuletzt mitgewirkt hat. Wir wollen mit Ihnen gemeinsam den innovativen Neuansatz der Ausrichtung der Einwanderungsgesetzgebung diskutieren. Im Anschluss gibt es einen Empfang.

Zum Programm (PDF)

Anmeldungen möglichst bis zum 8. Februar an melissa.linke@jura.uni-halle.de (bitte geben Sie auch an, ob Sie an der Abendveranstaltung teilnehmen werden).

Gerne kann die Einladung an Interessierte weitergeleitet werden.

Termin: 16. Februar 2019

Ort: AudiMax, Universitätsplatz 1, 06108 Halle (Saale)

Kontakt: kathleen.neundorf@jura.uni-halle.de

Fachtagung: LIGA diskutiert mit Experten über geplantes Integrationskonzept (29. Januar in Magdeburg)

10. Januar 2019

Das für Sachsen-Anhalt geplante Integrationskonzept ist Thema einer Fachtagung am 29. Januar 2019 in Magdeburg, zu der die LIGA der Freien Wohlfahrtspflege eingeladen hat. Die LIGA will die Jahrestagung dazu nutzen, um mit Expertinnen und Experten zu ausgewählten, im Konzept vorgesehenen Handlungsfeldern ins Gespräch zu kommen. Auch Vertreterinnen und Vertreter des Landes und des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF) werden zu Wort kommen und für Nachfragen und Anmerkungen zur Verfügung stehen. Die Integrationsbeauftragte des Landes, Staatssekretärin Susi Möbbeck, hält einen Vortrag über die Herausforderungen für das Land mit Bezug auf das Integrationskonzept.

„Die nachhaltige Integration der vielen geflüchteten und zugewanderten Menschen ist eine gewaltige Aufgabe, die wir schaffen müssen“, erklärte die LIGA in ihrer Einladung. Nicht nur die Geflüchteten benötigten Unterstützung, auch die vielen haupt- und ehrenamtlich Engagierten in der Flüchtlings- und Migrationsarbeit würden Ermutigungen angesichts unverhohlener Anfeindungen brauchen.

Termin: 29. Januar, 09.30 bis 15.30 Uhr

Ort: Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration, Turmschanzenstraße 25, Haus C, Raum 105/107, 39114 Magdeburg

Kontakt: Manuela Knabe-Ostheeren, Geschäftsführerin der LIGA, Telefon: +49 391/56807-0, E-Mail: info@liga-fw-lda.de

Kosten: Es wird eine Tagungsgebühr in Höhe von 20 Euro erhoben, die bar am Veranstaltungsort zu entrichten ist.

Aktuelles Programm: Deutsch-Polnisches Jugendwerk fördert gemeinsame Gedenkstättenprojekte (Anträge bis 15. Februar möglich)

DPJW

10. Januar 2019

Das Deutsch-Polnische Jugendwerk (DPJW) bietet zum fünften Mal das Programm „Wege zur Erinnerung“ zur Förderung von Gedenkstättenprojekten an. Ziel sei, dass noch mehr deutsch-polnische bzw. trilaterale Gruppen im Rahmen ihres Jugendaustausches eine NS-Gedenkstätte besuchen und das pädagogische Angebot dazu vor Ort nutzen, teilte das DPJW mit.

Die geförderten Begegnungen sollen den Jugendlichen ein „Lernen aus der Geschichte für eine gemeinsame europäische Zukunft“ ermöglichen. Sie verstünden sich deshalb auch als ein Beitrag zum Kennenlernen des jeweiligen Nachbarn und zur Völkerverständigung. Darüber hinaus sei die gemeinsame Auseinandersetzung mit der Vergangenheit eine nötige Grundlage für Überlegungen zur Gegenwart und Zukunft.

Anträge für Projekte, die im Jahr 2019 stattfinden, können bis zum 15. Februar eingereicht werden. Wenn Vorhaben den Kriterien des Förderprogramms entsprechen, erhalten sie die vollen Festbeträge für Programmkosten, Sprachmittlung und Reisekosten gemäß den Richtlinien des DPJW. Das Jugendwerk wurde 1991 auf Initiative der Regierungen Deutschlands und Polens gegründet.

Weitergehende Informationen sowie einen Flyer und Antragsformulare finden Sie hier.

Kontakt: a) Piotr Kwiatkowski (für den schulischen Austausch) - Telefon +49 331 2847933 für Anrufende aus Deutschland, Telefon +48 22 5188932 für Anrufende aus Polen; E-Mail piotr.kwiatkowski(at)pnwm.org

b) Dorota Bastos (für den außerschulischen Austausch) - Telefon +49 331 2847931, E-Mail dorota.bastos@dpjw.org

Aufruf zur Beteiligung: F.C. Flick Stiftung schreibt „Steh-auf-Preis für Toleranz und Zivilcourage“ 2019 aus (Einsendeschluss: 15. Februar 2019)

F.C. Flick Stiftung

8. Januar 2019

Die F.C. Flick Stiftung gegen Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Intoleranz hat den „Steh-auf-Preis für Toleranz und Zivilcourage“ 2019 ausgeschrieben. Die Auszeichnung ist mit 10.000 Euro dotiert. Mit dem Preis, der alle zwei Jahre vergeben wird, möchte die Stiftung Gruppen, Initiativen und Einzelpersonen würdigen, die sich in besonderer Weise für die Stiftungsziele einsetzen. Schirmherrin ist die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Franziska Giffey.

Die Ausschreibung erfolgt bundesweit; Initiativen in den fünf östlichen Bundesländern finden besondere Berücksichtigung. Es können Projekte, Einzelpersonen sowie Eigenbewerbungen vorgeschlagen bzw. eingereicht werden. Einsendeschluss ist der 15. Februar 2019. Der Preis soll voraussichtlich im Sommer 2019 überreicht werden. Die Jury steht unter der Leitung von Prof. Dr. Julius H. Schoeps, Direktor des Moses Mendelssohn Zentrums Potsdam.

Die Bewerbungsunterlagen können formlos an die F.C. Flick Stiftung gegen Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Intoleranz, Schlossstraße 12, 14467 Potsdam, oder per Mail an info@stiftung-toleranz.de gesandt werden.

Kontakt zur Geschäftsführung der Stiftung: Telefon +49  331 2007770, E-Mail: info@stiftung-toleranz.de

Einmütiger Beschluss: Motto der Interkulturellen Woche 2019, neues Signet und Termin

www.interkulturellewoche.de

8. Januar 2019

Das Motto der Interkulturellen Woche 2019 (IKW) lautet „Zusammen leben, zusammen wachsen“. Gemeinsam mit dem „Auge-Logo“ auf gelb-orangefarbenen Grund soll es der IKW neue Impulse verleihen, wie der Ökumenische Vorbereitungsausschuss mitteilte. Grundlage sei ein einstimmiger Beschluss des Gremiums gewesen. Als bundesweiter Termin für die diesjährige Interkulturelle Woche wird der Zeitraum vom 22. bis 29. September empfohlen. Der Tag des Flüchtlings ist am Freitag, 27. September.

Der neue Slogan besteht aus zwei Teilen, die auf die gesellschaftliche Situation Bezug nehmen und auf eine Perspektive, die entwickelt werden kann, hieß es weiter. Vorgesehen sind für das Logo mit dem Auge samt Motto-Schriftzug auch noch Varianten in verschiedenen Sprachen. Erschienen ist bereits ein neuer Flyer „Die IKW kurz erklärt“. Er bietet einen schnellen Überblick über die Aktionswoche, nennt Ansprechpartner und beschreibt, welche Materialien den Organisatoren vor Ort zur Verfügung stehen.

Das Plakat für 2019 und die Postkartenmotive sollen bei der bundesweiten Vorbereitungstagung am 15. und 16. Februar in Berlin-Spandau präsentiert werden. Künftig wird die IKW immer von Sonntag bis Sonntag laufen. Damit schließt sie auch den „Welttag des Migranten und Flüchtlings“ ein, der von Papst Franziskus von Januar auf den letzten Sonntag im September verlegt wurde.

Weiterführende Informationen zur IKW erhalten Sie im aktuellen „Newsletter“ des Vorbereitungsausschusses.

Kontakt: Ökumenischer Vorbereitungsausschuss zur Interkulturellen Woche, Postfach 160646, 60069 Frankfurt am Main, Telefon: +49 69 24 23 14 60, E-Mail: info@interkulturellewoche.de

Rückblick: Weihnachtsfeier mit rund 100 Kinder aus verschiedenen Herkunftsländern im einewelt haus Magdeburg

Karsten Wiedener/Integrationsportal
Zu dem bunten Programm gehörte auch eine Polonaise vor dem Weihnachtsbaum.

28. Dezember 2018

Rund 100 Kinder aus verschiedenen Herkunftsländern haben sich wenige Tage vor Heiligabend im einewelt haus Magdeburg zu einer bunten Weihnachtsfeier getroffen. Für das dreistündige Programm wurde fast das gesamte Erdgeschoss einbezogen. Veranstalter war die Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e.V. in Kooperation mit Meridian e.V. und der Deutsch-Bulgarischen Soziokulturellen Vereinigung e.V. Die beiden letztgenannten Vereine gehören auch der Auslandsgesellschaft an.

Geboten wurde den Kindern im Alter von drei bis zwölf Jahren Musik, Tanz, Spiele und ein Theaterstück. Aufgebaut war zudem ein Bastel- und Schminktisch, darüber hinaus gab es Süßigkeiten und Getränke. Viele der Kinder kamen bei kostenfreiem Eintritt in Begleitung von ihren Eltern, Großeltern und weiteren Angehörigen. Und zum Abschluss konnten die Kinder auch den Weihnachtsmann begrüßen, der Geschenke mitgebracht hatte.

Großes Interesse am Workshop „Kommunikation wertschätzend und konstruktiv gestalten“

Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e.V.

19. Dezember 2018

Zu einem Workshop mit dem Titel „Kommunikation wertschätzend und konstruktiv gestalten“ haben sich Akteure aus den Mitglieds- und Partnerorganisationen der Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e.V. (AGSA) Mitte Dezember zu einem Workshop in Magdeburg getroffen. Im Mittelpunkt der Veranstaltung im einewelt haus stand die zentrale Frage, wie man mit Konflikt- und Streitsituationen besser umgehen und gleichzeitig konstruktiv miteinander in Kontakt bleiben kann. Organisiert hatte den Workshop das AGSA-Projekt „IKOE – Interkulturelle Orientierung und Öffnung. Koordinierungsstelle Integrationsmanagement in Sachsen-Anhalt“ im Rahmen der Weiterbildungsreihe „Was uns stärkt! Tools und Skills für freiwilliges Engagement“. 

Indem wir aktiv zuhören und nicht bewerten, können wir es schaffen, zunächst die Bedürfnisse des Gegenübers wahrzunehmen. Dadurch fühlt sich dieser gehört und verschließt sich nicht dem Gespräch“, erklärte der Referent Konrad Neuffer den ersten Schritt. Doch eine wertschätzende Kommunikation beinhaltet darüber hinaus noch viel mehr. Dazu gehört zum Beispiel, mit der eigenen Meinung zurückhaltend umzugehen, Geduld zu haben und den Sprechenden ausreden zu lassen. Der Workshop gab die Möglichkeit und den Raum, in Übungen die mitgegebenen Tipps und Fragetechniken zu erproben. Zum Programm gehörten auch Erläuterungen zur Kommunikationstheorie.

Hier geht es zum vollständigen Bericht.