AKTUELL

2018 - zehn Jahre Integrationsportal Sachsen-Anhalt!

Im Jahr 2008 ging das Integrationsportal als neue Plattform des Landesportals Sachsen-Anhalt und zentrale Drehscheibe für den Integrationsbereich erstmals online.

Im Jubiläumsjahr 2018 sind neben einigen Themenworkshops eine neue Navigationsarchitektur und einige Medien für die Öffentlichkeitsarbeit vorgesehen.

Lassen Sie sich überraschen - und uns an Ihren Anregungen teilhaben!

Anmeldungen noch bis 28. Februar: Hochschule bietet Qualifizierung von Deutsch-Dozenten an

Hochschule Magdeburg-Stendal

23. Februar 2018

An der Hochschule Magdeburg-Stendal findet ein weiterbildendes Studienprogramm für Deutsch-Dozenten statt. Entscheiden Sie sich für eine berufsbegleitende Qualifizierung und werden Sie Dozentin oder Dozent im Bereich Deutsch als Fremd- und Zweitsprache, wirbt die Hochschule. Profitieren Sie vom direkten Austausch mit erfahrenen Referentinnen und Referenten und erleben Sie eine Lernwelt, die für Abwechslung sorgt. Bewerbungen sind noch bis 28. Februar 2018 möglich.

Durch Lernen in der Gruppe besteht die Möglichkeit zu fachlichem Austausch über Herausforderungen und Problemsituationen im Unterricht. Die Teilnehmer haben während des Studiums auch die Gelegenheit zur Vernetzung mit anderen Akteurinnen und Akteuren aus dem Bereich Deutsch als Fremd- und Zweitsprache.

Ziel des Studienprogramms ist es, Lehrkräfte im Bereich Deutsch als Fremd- und Zweitsprache auf eine nationale oder internationale Tätigkeit vorzubereiten. Dies betrifft insbesondere Integrationskurse für Zugewanderte. Die Regelstudienzeit beträgt zwei Semester, als Studienabschluss ist ein Zertifikat vorgesehen.

Weitere Informationen finden Sie hier

Kontakt:
Studiengangskoordination: Sven Harthun, Telefon: 0391/6757207
Studiengangsleitung: Prof. Dr. Martina Schwanke, Telefon: 0391/8864277

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Termin in Kürze: „Info-Café“ zu Diskriminierungsrisiken auf dem Weg zum Arbeitsmarkt (15. März in Magdeburg)

23. Februar 2018

Der Weg von Migranten zum Arbeitsmarkt und die Gefahr von Diskriminierung stehen im Mittelpunkt eines „Interkulturellen Info-Cafés“ am 15. März in Magdeburg. Die Einladung des IQ-Netzwerks Sachsen-Anhalt richtet sich an Interessenten, die in der Begleitung von Migrantinnen und Migranten, in dem Bereich Sprachvermittlung oder in Beratungskontexten zu Bewerbungsverfahren für Menschen mit Migrationsgeschichte tätig sind. Ebenfalls angesprochen sind Mitarbeiter in einer Einrichtung des Arbeitsrechts, des Ehrenamts und in einer Einrichtung für Menschen mit physischer Beeinträchtigung.

Ein offener Zugang zum Arbeitsmarkt ist eine Voraussetzung für eine vielfältige Gesellschaft, die ihre Potenziale ausschöpft. Doch ein Teil der Arbeitsuchenden macht trotz Fachkräftemangel und Nachwuchsbedarf die Erfahrung, dass der Arbeitsmarkt nicht so offen ist, wie er sein sollte.

Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes hat vor Jahren ein Pilotprojekt gestartet, in dem Unternehmen und Arbeitgeber aus dem öffentlichen Dienst zwölf Monate lang anonymisierte Bewerbungsverfahren getestet haben. Wir fragen uns, ob zum Beispiel ein anonymisiertes Bewerbungsverfahren ein Mittel der Minimisierung von Diskriminierung sein könnte? Wie sinnvoll sind anonymisierte Bewerbungsverfahren? Das Interkulturelle Info-Café bietet Fachinformationen zu allgemeinen Diskriminierungsrisiken und Raum für einen offenen Austausch über Erfahrungen dazu.

Thema: Diskriminierungsrisiken auf dem Weg zum Arbeitsmarkt - Ein Einblick in die Bereiche „Arbeitsvermittlung, Betriebe, Konzipierung von Maßnahmen und Zugang zu Sprachkursen“ und Möglichkeiten des Anonymisierten Bewerbungsverfahrens

Termin: Donnerstag, 15. März 2018, 17 bis 19 Uhr

Ort: einewelt haus, Schellingstraße 3-4, 39104 Magdeburg, Raum 104

Kontakt: Telefon: 0391/5371-201

Zur Einladung gelangen Sie hier

 

 

Stipendien für Jugendliche mit Migrationsgeschichte (Bewerbungen bis 15. März)

23. Februar 2018

Die START-Stiftung vergibt wieder Stipendien an talentierte Jugendliche aus der 9. und 10. Klasse mit Migrationsgeschichte. Die Stipendiatinnen und Stipendiaten werden drei Jahre lang auf ihrem persönlichen und schulischen Weg begleitet und hierbei ideell wie auch materiell gefördert. Bewerbungen sind bis zum 15. März 2018 online möglich.

Pro Schuljahr erhalten die Stipendiatinnen und Stipendiaten 1.000 Euro unter anderem für Bücher, Schulmaterialien, Workshops und Internetgebühren. Zu den Themen von Seminaren und Kursen gehören Rhetorik, Wissenschaft, Wirtschaft und Kunst. Die meisten Veranstaltungen finden regional in den Bundesländern der geförderten Schüler statt.

Die Initiative wurde 2002 von der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung gegründet. Sie ist heute fast überall in Deutschland sowie in Teilen Österreichs mit einem Netzwerk aus Ministerien, Stiftungen, Unternehmen und Privatpersonen aktiv. Mit Beginn des Schuljahres 2017/2018 hatten in Sachsen-Anhalt sechs Jugendliche, die erst seit kurzer Zeit in Deutschland leben, ein START-Schülerstipendium bekommen. Ihre Herkunftsländer sind Syrien und Albanien.

Ansprechpartner in Sachsen-Anhalt: Landeskoordinatorin Petra Handschuh, Landesschulamt Halle, Referat 24, Ernst-Kamieth-Straße 2, 06112 Halle (Saale)

Telefon: 0345/514-2025

Zur Pressemitteilung hier:

Breites Programm in Halle: Siebte Bildungswochen gegen Rassismus (ab 9. März in Halle)

Halle gegen Rechts

22. Februar 2018

Die Initiative „Halle gegen Rechts – Bündnis für Zivilcourage“ hat zu den siebten Bildungswochen gegen Rassismus eingeladen. Geplant sind in der Saalestadt vom 9. bis 24. März unter anderem Konzerte, Lesungen und Workshops. Auf dem Programm stehen zudem ein Stadtrundgang zu „Täterspuren“, ein Erste-Hilfe-Kurs „Leben retten für Fremdsprachler“ und ein Fußballturnier für Solidarität und Toleranz.

Am 9. März findet eine öffentliche Auftaktveranstaltung auf dem Marktplatz statt. Dort können Veranstalter und Gäste bei Musik, Kaffee und Kuchen miteinander ins Gespräch kommen, einzelne Projekte an Infoständen besser kennenlernen und sich kreativ bei Mitmachaktionen 'austoben'. Schirmherr der Bildungswochen unter dem Motto „Solidarität“ ist Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos). In einem Grußwort betonte er die Bedeutung von Solidarität im Zusammenhang mit dem Thema Rassismus.

Die Bildungswochen in Halle sind Teil der Internationalen Wochen gegen Rassismus. Sie finden jährlich um den 21. März, dem Internationalen Tag gegen Rassismus, statt.

Das Programmheft finden Sie hier.

Termin der Auftaktveranstaltung: Freitag, 9. März 2018, 15 bis 17 Uhr

Ort: Marktplatz von Halle

Termin in dieser Woche: Workshop zur Unterstützung von Patenschafts- und Flüchtlingsinitiativen (26. Februar)

21. Februar 2018

Die Stiftung Bürgermut lädt für den 26. Februar zum Workshop "Netzwerke, Kooperationen und Finanzierung: Unterstützung für Patenschafts- und Flüchtlingsinitiativen" nach Halle ein. Organisationen und Engagierte im Bereich Patenschaften und Mentoring für Geflüchtete stünden vor ähnlichen Herausforderungen, hieß es.

So solle etwa erörtert werden, wie ein gutes Netzwerk gepflegt werden könne und wie die Zusammenarbeit mit Förderern und Partnern gelinge. Außerdem gehe es um eine langfristige und nachhaltige Aufstellung und Finanzierung von Projekten. Zu diesen und weiteren Fragen wollen Expertinnen mit Vorträgen und Praxisberichten Auskunft geben. Außerdem können sich die Teilnehmenden individuell mit den Referenten austauschen.

Die Veranstaltung richtet sich an ehrenamtlich Engagierte und hauptamtliche Projektgestalter von Patenschafts- und Mentoringinitiativen in Ostdeutschland. Anmeldungen sind bis zum Veranstaltungstag online (www.buergermut.de) oder per E-Mail (info@buergermut.de) an die Stiftung Bürgermut möglich.

Termin: 26. Februar 2018, 10.00-15.30 Uhr

Ort: Mitteldeutsches Multimediazentrum Halle (MMZ), Mansfelder Straße 56, 06108 Halle (Saale)

Kontakt: Stiftung Bürgermut | openTransfer Team, Propststraße 1, 10178 Berlin

Telefon: 030/3088-1666

Termin in Kürze: Sechste Merseburger Tagung zur systemischen Sozialarbeit (1.-3. März, Hochschule Merseburg)

Hochschule Merseburg

20. Februar 2018

Vom 1. bis 3. März 2018 findet an der Hochschule Merseburg die nächste, inzwischen sechste Tagung zur systemischen Sozialarbeit statt.

Eingeladen sind Sozialarbeiter aus Praxis und Wissenschaft sowie Vertreter angrenzender Berufe, die Lust darauf haben, aus systemischer Perspektive Neues zu entdecken und zu erleben.

Auf der Tagung kann aus sechs Hauptvorträgen und mehr als 40 Workshops ausgewählt werden.

Ausführlichere Informationen zum Programm, zur Anmeldung und zur Organisation finden Sie auf der Tagungsseite der Veranstalter

Anmeldungen sind über die o. g. Tagungsseite möglich. 

Die Tagung Du siehst was, was ich nicht sehe wird von Johannes Herwig-Lempp, Julia Hille und den Studierenden des Masterstudiengangs Systemische Sozialarbeit (sysoma) veranstaltet.

Ankündigung: Interaktiver Diversity Workshop für alle Schulakteure (17. März in Magdeburg)

19. Februar 2018

Die Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e. V. lädt zum interaktiven Diversity Workshop für alle Schulakteure mit dem Titel Schule als bedeutender Akteur der Gemeinwesenarbeit ein.

Schulen sind bedeutende Akteure in der Gemeinwesenarbeit. Wie können sie sowohl nach innen als auch nach außen diskriminierungskritisch agieren und somit einen positiven Einfluss auf das Miteinander und die gesellschaftspolitische Entwicklung nehmen?

Mit dem Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage-Workshop „Schule als bedeutender Akteur der Gemeinwesenarbeit“ am 17. März 2018 in Magdeburg möchte die Auslandsgesellschaft zu diesen Fragestellungen zum Austausch mit engagierten Lehrkräften, Schulleiter*innen, Schulsozialarbeiter*innen sowie Sekretär*innen und Trainer*innen der interkulturellen Bildungsarbeit einladen. Chancen und Herausforderungen, die kulturelle, soziale, sprachliche und religiöse Vielfalt mit sich bringen, stehen hierbei im Vordergrund.

Termin: 17. März 2018 , von 09:00 bis 16:30 Uhr

Ort: Schweizer Haus, Sportraum e.V., Seilerweg 17, 39114 Magdeburg

Die Teilnahme an dem Workshop sowie die Verpflegung sind kostenfrei. Gebeten wird um verbindliche Anmeldung per E-Mail bei Frau Katja Paulke unter interkulturelle-entwicklung@agsa.de bis spätestens 1. März 2018. Die Fortbildungsveranstaltung hat eine vom Landesinstitut für Schulqualität und Lehrerbildung Sachsen-Anhalt (LISA) ausgewiesene Reg.-Nr. (WT 2018-001-09)

Weitere Infos hier.

Jubiläumsfeier: Ein Jahrzehnt Service Learning an der Martin-Luther-Universität

16. Februar 2018

Das Projekt Service Learning (Lernen durch Engagement) an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) hat sein zehnjähriges Bestehen gefeiert. Mittlerweile ist Service Learning laut Pressemitteilung zu einem festen Bestandteil an der MLU geworden und wird gemeinsam mit der Freiwilligen-Agentur Halle-Saalkreis e.V. fachlich weiterentwickelt und umgesetzt. Dem Engagement von internationalen Studierenden in Teams mit deutschen Kommilitoninnen und Kommilitonen an der MLU zur Förderung von Integration, Teilhabe und interkulturellem Lernen wird dabei besondere Bedeutung beigemessen.

Das 2008 ins Leben gerufene Service Learning mit internationalen Studierenden, wie an der MLU praktiziert, ist in Deutschland nach wie vor ein Alleinstellungsmerkmal. Gewürdigt wurde das zehnjährige Jubiläum von Service Learning bei der Semesterabschlussveranstaltung von „International Engagiert Studiert“.

„Im Service Learning verknüpfen Studierende auf innovative und lehrreiche Weise ihre Erfahrungen im Engagement mit fachlichem und persönlichem Wissen sowie gesellschaftlichen Fragen“, sagte Prof. Dr. Wolfgang Auhagen, Prorektor für Struktur und strategische Entwicklung an der MLU. Olaf Ebert, Geschäftsführer der Freiwilligen-Agentur, Olaf Ebert, nannte die zehn Jahre Service Learning an der MLU ein „hervorragendes Beispiel für eine gelungene Öffnung der Universität zur Stadtgesellschaft“.

Kontakt: paedagogik.uni-halle.de/arbeitsbereich/rvo/, www.freiwilligen-agentur.de

Veranstaltung: Japanische Frauen als missverstandene Geschöpfe? (28. Februar im einewelt haus)

14. Februar 2018

Der Stellenwert von Frauen in der japanischen Gesellschaft ist Thema eines Vortragsabends am 28. Februar im einewelt haus in Magdeburg. Erwartet wird dazu als Referent Dr. Kenji Kamino aus Hannover. Auch Videosequenzen sind geplant. Statistiken zeigten, dass es in Japan nur wenige weibliche Vorstands- sowie Parlamentsmitglieder gibt und dass der soziale Status japanischer Frauen damit relativ niedrig ist. Aber japanische Frauen würden seit uralter Zeit eine unentbehrliche Rolle in der Gesellschaft spielen, heißt es in der Einladung zu der Veranstaltung mit dem Titel „Japanerinnen – missverstandene Geschöpfe?“

So sei die japanische Gesellschaft ursprünglich eine Gesellschaft mit „Mütterlinie“. Diese bezeichne die Weitergabe und Vererbung von sozialen Eigenschaften und Besitz ausschließlich über die weibliche Linie von Müttern und Töchtern. Auch nach der Öffnung des Landes im 19. Jahrhundert und westlichen Einflüssen sei das Wesen der „Mütterlinie“ sowie die Rollenverteilung in der heutigen Gesellschaft noch vorhanden und im Wesentlichen akzeptiert.

Termin: Mittwoch, 28. Februar 2018, 18 Uhr

Ort: einewelt haus, 39104 Magdeburg, Schellingstraße 3-4

Kontakt: Deutsch-Japanische Gesellschaft e.V., www.djg-magdeburg.de

Neue Fortbildungsreihe „Interkulturalität der Stadtbibliothek“ im Projekt IKOE der Auslandsgesellschaft

Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt

12. Februar 2018

Das AGSA-Projekt IKOE (Servicestelle Interkulturelle Orientierung und Öffnung. Fortbildungs- und Beratungsservice für Verwaltungen) hat gestern eine neue modulare Fortbildungsreihe mit der Stadtbibliothek Magdeburg zum Thema Interkulturalität gestartet. Ziel der Fortbildungen ist es, interkulturelle Kompetenzen zu fördern und zu gemeinsamem Austausch einzuladen.

Hand in Hand mit den Mitarbeitenden der Stadtbibliothek wird das IKOE- Projekt im nächsten Halbjahr einmal monatlich aktiv Handlungsstrategien für den Arbeitsalltag entwickeln.

Themen wie Interkulturelle Sensibilisierung, gewaltfreie Kommunikation, Lösungsstrategien für (interkulturelle) Missverständnisse im Arbeitsalltag, Stereotype in den Medien und die Reproduktion von Machtstrukturen in der Literatur werden hierbei eine zentrale Rolle spielen.

Eine Dokumentation von Zwischenergebnissen wird es auf der IKOE-Website geben.