Menu
menu

AKTUELL

Hinweis: Anmeldefrist für die Regionalkonferenzen zum Landesintegrationskonzept bis zum 30. August verlängert

23. August 2019

Die Veranstalter haben mit dem Flyer noch einmal an die im September stattfindenden Regionalkonferenzen zum Landesintegrationskonzept erinnert. „Da wir noch einige Teilnehmerplätze haben, verlängern wir hiermit die Anmeldefrist bis zum 30. August 2019“, teilte das Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration des Landes Sachsen-Anhalt mit. Um sicherzustellen, dass Interessierte die entsprechenden Unterlagen für die Vorbereitung auf die Konferenzen bekommen, ist eine Anmeldung erforderlich. - Ausführliche Informationen zu den Konferenzen finden Sie im folgenden Text!

Vier Regionalkonferenzen zum Integrationskonzept Sachsen-Anhalt (12. bis 26. September in Magdeburg, Dessau-Roßlau, Stendal und Halle)

23. August 2019

Zur Fortentwicklung des neuen Integrationskonzepts für Sachsen-Anhalt finden im September vier Regionalkonferenzen statt. Als Veranstaltungsorte wurden Magdeburg (12. September), Dessau-Roßlau (18. September), Stendal (24. September) und Halle/Saale (26. September) ausgewählt. An den vier Standorten werden alle acht Handlungsfelder des Integrationskonzepts, die Fachleute und Akteure in acht thematischen Unterarbeitsgruppen bereits entwickelt haben, zur Diskussion gestellt und anschließend ergebnisorientiert ausgewertet.

Die Einwanderungssituation in Sachsen-Anhalt hat sich spürbar verändert. Sowohl Schutzsuchende aus Kriegs- und Krisenländern als auch europäische Zuwandernde kommen verstärkt nach Sachsen-Anhalt, um hier zu studieren, zu arbeiten und zu leben. Damit verändern sich die Anforderungen an eine gelingende Integrationsarbeit. In einem offenen Beteiligungsprozess möchte das Land gemeinsam mit Kommunen, Migrantenorganisationen, Verbänden, Wirtschaftsvertretern und Engagierten die veränderten Bedarfe herausarbeiten und in Handlungsansätze für das Integrationskonzept überführen.

Die Gesamtmoderation bei den Konferenzen liegt in den Händen von Dr. Katja Michalak und Gavin Theren (Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e.V.). Alle weiteren Informationen bietet diese Internetseite (www.lik-st.de). Dort können Interessierte ihre Anmeldung auch dafür nutzen, neben dem Veranstaltungsort die Handlungsfelder auszuwählen, zu denen sie sich in die Diskussion einbringen wollen.

Den Einladungsflyer finden Sie hier

Kontakt: Ministerium für Arbeit , Soziales und Integration des Landes Sachsen-Anhalt, Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Turmschanzenstraße 25, 39114 Magdeburg, Telefon: +49 391 567-4608, E-Mail: ms-presse@ms.sachsen-anhalt.de

Wernigerode und vietnamesische Partnerstadt Hoi An feiern Lampionfest (23. bis 25. August in Wernigerode)

23. August 2019

Vom 23. bis 25. August wird Wernigerodes Stadtzentrum vom Licht unzähliger handgefertigter Lampions erfüllt. Anlass für das nunmehr zweite Lampionfest auf dem historischen Marktplatz ist die 2013 begründete Städtepartnerschaft zwischen Wernigerode und Hoi An in Vietnam. 

Die Besucher können sich unter anderem auf kulinarische Köstlichkeiten und Kunsthandwerk aus Vietnam, Shows des Kung-Fu-Großmeisters Chu Tan Cuong sowie ein Bühnenprogramm mit Musik und Tanz freuen. Außerdem werden Projekte der Städtepartnerschaft vorgestellt. Im Angebot sind auch Touren mit einer traditionellen vietnamesischen Fahrrad-Rikscha. Die Altstadt von Hoi An gehört seit 1999 zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Zum farbenfrohen Einladungs-Faltblatt gelangen Sie hier.            

Termin: 23. bis 25. August 2019

Kontakt: Pressestelle der Stadt Wernigerode/Büro des Oberbürgermeisters, Telefon: +49 3943 654-105

 

EMI-Projekt: Neue Bildungsangebote für Migrantinnen und Migranten

22. August 2019

Die ePlan consult GmbH hat in diesen Tagen im Rahmen des Projekts EMI neue Bildungsreihen für Migrantinnen und Migranten gestartet. Dabei handelt es sich um eine "Rechenwerkstatt" zu Steuerfragen sowie Wirtschaftsdeutsch für Teilnehmer mit dem Sprachniveau B1-B2 und Wirtschaftsdeutsch für Teilnehmer mit C1-Niveau. Die Seminarreihen laufen jeweils bis Mitte Dezember 2019, die Teilnahme ist kostenlos. Auch ein späterer Einstieg ist möglich.

Anmeldungen werden erbeten per E-Mail an kai.kraudi@eplan-consult.de oder per Telefon - +49 391 28877678.

Das Projekt EMI (Koordinierungs- und Beratungszentrum für Existenzgründung, Migration & Integration) hat die Aufgabe, Migranten und Migrantinnen auf dem Weg in die Selbstständigkeit zu unterstützen und in der Nachgründungsphase zu begleiten. 

Wanderausstellung „Was glaubst du denn?! Muslime in Deutschland“ in Dessauer Marienkirche (bis 26. September)

22. August 2019

Die Wanderausstellung „Was glaubst du denn?! Muslime in Deutschland“ der Bundeszentrale für politische Bildung wird bis 26. September in der Marienkirche in Dessau-Roßlau gezeigt. Die Besucher der Ausstellung sind eingeladen, sich unter anderem mit den Fragen zu beschäftigen, was muslimische Jugendliche bewegt, wie sie über ihre Zukunft nachdenken und was ihnen ihre Herkunft bedeutet. Die Schau wurde vom Gymnasium Philanthropinum nach Dessau-Roßlau geholt und von der Stadt sowie dem Integrationsbüro unterstützt.

Wichtigstes Zielpublikum sind Mädchen und Jungen aller Schulformen ab der fünften Klasse. An ihren Sehgewohnheiten orientiert sich die Präsentation mit Videoportraits, Comics und Animationsfilmen. Es können an interaktiven Stationen selbst Filme produziert, Fragen gestellt und Kommentare hinterlassen werden. Die Stellungnahmen werden Teil der Präsentation und des dazugehörigen Internet-Auftritts. Speziell ausgebildete Schüler des Philanthropinums begleiten Besuchergruppen durch die Ausstellung. Erstmals in der Geschichte der Wanderausstellung gibt es auch außerhalb der Schulzeit Öffnungszeiten für interessierte Bürger.

Ort: Marienkirche, Schloßstraße 3, 06844 Dessau-Roßlau

Öffentliche Besuchszeiten: jeweils donnerstags von 15 Uhr bis 17 Uhr

Kontakt: Stadt Dessau-Roßlau, Integrationsbüro, Zerbster Straße 4, 06844 Dessau-Roßlau, Telefon: +49 340 204-2901, E-Mail: integrationsbuero@dessau-rosslau.de

"DEMOKRATIE FÜHRT REGIE": Einladung zur ersten landesweiten Demokratiekonferenz (28. August in Magdeburg)

21. August 2019

Mit allen Akteuren der Zivilgesellschaft soll im Rahmen der ersten landesweiten Demokratiekonferenz das Gespräch belebt werden zu Perspektiven der Demokratiebildung, des Engagements vor Ort und der notwendigen gemeinsamen Strategie für ein demokratisches und vielfältiges Miteinander. Die Regie der Tagung übernehmen dabei Kulturschaffende und ihre Filme.

Eingeladen sind: Regisseurinnen und Regisseure, zivilgesellschaftlich Aktive, Multiplikatorinnen und Multiplikatoren, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung sowie alle Interessierten.

Termin: 28. August 2019, 9.30 bis 16.00 Uhr

Ort: KULTURZENTRUM MORITZHOF, Moritzplatz 1, 39124 Magdeburg

Bitte entnehmen Sie alle Einzelheiten der Tagung sowie die Modalitäten zur Durchführung und Anmeldung dem Faltblatt der Veranstaltung.

 

Buch-Neuerscheinung: Naika Foroutan befasst sich mit der „postmigrantischen Gesellschaft“

19. August 2019

In dem neuen Buch „Die postmigrantische Gesellschaft – Ein Versprechen der pluralen Demokratie“ setzt sich Naika Foroutan kritisch mit den Konsequenzen der Migration auseinander. Die Autorin zeigt, dass die Migrationsfrage zur neuen sozialen Frage geworden ist – an ihr werden Verteilungsgerechtigkeit und kulturelle Selbstbeschreibung ebenso wie die demokratische Verfasstheit verhandelt, so der transcript Verlag. „Wie hältst Du es mit der Migration?“ stehe für die Frage danach, was ausgehandelt werden müsse, damit die plurale Demokratie zusammenhält. Die postmigrantische Gesellschaft sei also eine, die sich im Kontext der Debatten um den Stellenwert von Migration neu ordnet.

Im Hörfunkprogramm Deutschlandfunk Kultur ist ein Interview mit Naika Foroutan geführt worden, das Sie hier hören und eine Zusammenfassung nachlesen können. Darin spricht sich die Politologin unter anderem dafür aus, Ungleichheit anzuerkennen und sich die Teilhabe zum Ziel zu setzen.

Bibliographische Angaben: Naika Foroutan, „Die postmigrantische Gesellschaft – Ein Versprechen der pluralen Demokratie“, transcript Verlag, 280 Seiten, 19,99 Euro, ISBN: 978-3-8376-4263-6

Kontakt: transcript Verlag, Roswitha Gost & Dr. Karin Werner GbR, Hermannstraße 26, 33602 Bielefeld, Telefon: +49 521 3937970, E-Mail: live@transcript-verlag.de

Aktueller Bericht: Erste Modulreihe des Projekts „GeT AKTIV“ für Geflüchtete erfolgreich abgeschlossen. Nächste Serie beginnt am 19. September in Halle (Saale)

19. August 2019

Die erste Modulreihe des Projekts „GeT AKTIV – Geflüchtete für Teilhabe in der Politik und Gesellschaft aktivieren“ des Landesnetzwerks Migrantenorganisationen Sachsen-Anhalt e.V. (LAMSA) ist dieser Tage in Halle (Saale) erfolgreich abgeschlossen worden. Insgesamt sieben Workshops hatten LAMSA zufolge Inhalte zum besseren Verständnis der deutschen Gesellschaft vermittelt. Zu den weiteren Themen gehörten das deutsche Grundgesetz, die Menschenrechte, die Religionsfreiheit und die deutsche Migrationspolitik. Zwischen 15 und 18 Frauen und Männer aus vier Nationen nahmen sehr engagiert und interessiert teil. Jeder theoretischen Vorbildung schloss sich ein praktischer Teil an, der viel Raum für Vertiefung und Diskussion bot.

GeT AKTIV ist ein bundesweites Programm zur Stärkung des gesellschaftlichen Engagements von Geflüchteten und zugewanderten Menschen unterschiedlichen Alters und unterschiedlicher Herkunft. Gefördert wird das Projekt von der Bundesbeauftragten für Migration, Flüchtlinge und Integration.

Die nächste Modulreihe in Halle startet am 19. September 2019. Anmeldungen sind ab sofort bei Thomas Kohls per Telefon und E-Mail möglich: +49 391 99059791 und thomas.kohls@lamsa.de. 

Zur Pressemitteilung gelangen Sie hier.

Abschlussfeier: 28. Eurocamp des Landes Sachsen-Anhalt ist erfolgreich zu Ende gegangen

16. August 2019

Nach zwölf Tagen ist für die Teilnehmenden des 28. Eurocamps eine eindrucksvolle und erlebnisreiche Zeit in Schlaitz in der Gemeinde Muldestausee zu Ende gegangen. Die 60 Jugendlichen zwischen 18 und 25 Jahren haben viel im Gepäck, das sie aus der seenreichen Gemeinde im südöstlichen Sachsen-Anhalt nach Hause begleitet, hieß es zum Abschluss des Camps am 15. August in einer Medienmitteilung der Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e.V. Die Teilnehmenden kamen aus Albanien, Bulgarien, Frankreich, Griechenland, Italien, Island, Lettland, Moldawien, Montenegro, Nordmazedonien, Polen, Russland, Spanien, der Ukraine und aus Sachsen-Anhalt selbst.

Auf dem Programm des Treffens im Heidecamp Schlaitz standen vielfältige Freizeitaktivitäten, Ausflüge, gemeinsame Arbeitseinsätze sowie Workshops. Bei der öffentlichen Abschlussveranstaltung wurden die Arbeitsergebnisse durch die Jugendlichen in der Landgaststätte Schlaitz vorgestellt.

Seit 1992 trifft sich Europas Jugend jeden Sommer an einem anderen Ort in Sachsen-Anhalt, um 14 Tage gemeinsam zu leben, zu lernen und zu arbeiten. Das diesjährige Eurocamp wurde von der AGSA in Kooperation mit der Gemeinde Muldestausee und dem Landkreis Anhalt-Bitterfeld veranstaltet. Förderer des Projektes waren das Land Sachsen-Anhalt und die Lotto-Toto GmbH Sachsen-Anhalt.

Über das Camp berichtete unter anderem die „Mitteldeutsche Zeitung“ („Europa kommt nach Hause“). Außerdem ist in der Mediathek des MDR ein Kurzfilm über das Camp abrufbar.

Kontakt zum Eurocamp: Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e.V., Daniel Adler, Schellingstraße 3-4, 39104 Magdeburg, Telefon: +49 391 53 71 210, E-Mail: eurocamp@agsa.de 

Medienkontakt: Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e.V., Manja Lorenz, Schellingstraße 3-4, 39104 Magdeburg, Telefon: +49 391 5371 207, E-Mail: manja.lorenz@agsa.de

Aktuelle Neuerungen beim Zugang zur Ausbildungsförderung und zu Kursen

16. August 2019

Beim Zugang zur Ausbildungsförderung und zu Integrations- und Berufssprachkursen für Ausländerinnen und Ausländer gibt es aktuelle Neuerungen. Das zuständige Bundesministerium hat dazu zwei übersichtliche Faktenpapiere erstellt, auf die das Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration Sachsen-Anhalt jetzt hinwies. Die Dokumente widmen sich der Förderung von Berufsausbildung und der Ausbildungsvorbereitung sowie den Verbesserungen für Gestattete und Geduldete durch das „Migrationspaket“ des Bundes.

In diesem Zusammenhang hob das Landesministerium hervor, dass seit dem 1. August 2019 Asylbewerberinnen und Asylbewerber aus den Ländern Irak, Iran, und Somalia die behördliche Einstufung als Flüchtlinge mit „guter Bleibeperspektive“ und damit den privilegierten Zugang zu Integrationskursen verlieren. Zukünftig nimmt die Bundesregierung nur noch bei Asylbewerberinnen und Asylbewerbern aus Syrien und Eritrea eine „gute Bleibeperspektive“ an.

Integrationspreis des Landes Sachsen-Anhalt 2019 ausgelobt (Bewerbungsschluss 3. Oktober)

15. August 2019

Das Land hat zum zehnten Mal den Integrationspreis Sachsen-Anhalts ausgelobt, um das vielfältige Engagement für Integration und gesellschaftlichen Zusammenhalt zu würdigen. Mit dem Preis werden seit 2010 jährlich Vereine, Migrantenorganisationen, Kommunen, Schulen, Unternehmen und andere Institutionen ausgezeichnet, die nachhaltige Integrationsprojekte umsetzen. Seit 2015 wird auch hervorgehobenes individuelles Engagement gewürdigt.

Bewerbungsschluss ist der 3. Oktober. Die Preisträgerinnen und Preisträger werden von einer Jury ausgewählt. Der erste Preis jeder Kategorie ist mit 1.000 € dotiert und der zweite Preis mit je 500 €. Die Ehrung individuellen Engagements ist nicht dotiert. Überreicht werden soll der Integrationspreis bei einer Festveranstaltung am 4. Dezember in Halle (Saale).

Das Faltblatt mit der Ausschreibung finden Sie hier.

An dieser Stelle sind die Bewerbungsbögen für Einzelpersonen sowie für die Kategorie 1, die Kategorie 2 und die Kategorie 3 abrufbar.

Eingereicht werden können die Bewerbungen online unter integrationspreis@ms.sachsen-anhalt.de oder per Post an: Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration des Landes Sachsen-Anhalt (Stichwort: Integrationspreis 2019), Turmschanzenstraße 25, 39114 Magdeburg

Orientierungshilfe "Mein Ordner“ zur Arbeitsmarktintegration von Menschen mit Migrationsgeschichte erschienen

13. August 2019

In einer Kooperation zwischen dem IQ Netzwerk Sachsen-Anhalt und dem lokalen Netzwerk zur Arbeitsmarktintegration von Menschen mit Migrationsgeschichte in Dessau-Roßlau ist ein zweisprachiger Beratungsordner entstanden und jetzt präsentiert worden.

Der zweisprachige Beratungsordner "Mein Ordner" hilft Migrant*innen, alle wichtigen Dokumente zu organisieren und ihnen den Weg zu einer erfolgreichen Arbeitsmarktintegration zu erleichtern. Er ist nach der „Prozesskette für eine erfolgreiche Arbeitsmarktintegration von Menschen mit Migrationsgeschichte über 25 Jahren in Dessau-Roßlau“ ausgerichtet. Diese bildet in fünf Schritten die verschiedenen Stationen, die die Menschen vom Ankommen, über den Spracherwerb hin zu einer erfolgreichen Arbeitsmarktintegration durchlaufen, ab. Außerdem verweist die Prozesskette auf die verschiedenen Multiplikator*innen und Ansprechpartner*innen, die für die einzelnen Stationen verantwortlich sind.

Der Ordner wurde durch das lokale Netzwerk „Arbeitsmarktintegration von Menschen mit Migrationsgeschichte“ entwickelt und maßgeblich durch die Agentur für Arbeit Dessau-Roßlau-Wittenberg, das Jobcenter Dessau-Roßlau sowie durch das Integrationsbüro der Stadt Dessau-Roßlau gestaltet. Finanziert und begleitet wurde das Projekt „Mein Ordner“ über die Servicestelle IQ „Interkulturelle Beratung und Trainings“ in Trägerschaft der Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e.V. im IQ Netzwerk Sachsen-Anhalt.

Abrufbar: Acht Geschichten zum Thema Integration im Rahmen der Serie "Tür an Tür" der "Mitteldeutschen Zeitung"

12. August 2019

Die in Halle erscheinende „Mitteldeutsche Zeitung“ hat dem Thema Integration eine multimediale Serie mit dem Titel „Tür an Tür“ gewidmet. Dazu hatten sich die Volontäre der Zeitung mit Problemen und Chancen der Integration in verschiedenen Bereichen befasst und sich mit Menschen getroffen, für die Sachsen-Anhalt zu einer neuen Heimat geworden ist. Es entstanden insgesamt acht Beiträge, die vom 11. Juni bis 30. Juli in der Druckausgabe der Zeitung sowie als Podcast und in multimedialen Storys veröffentlicht wurden. Die Geschichten sind auf der Projektseite weiterhin abrufbar. 

Im Mittelpunkt des ersten Artikels stand das Frauenbild Geflüchteter, beim letzten Beitrag ging es um den Zugang zum Arbeitsmarkt, die Beschäftigungsrate und die Anerkennung von Berufsabschlüssen. Im ersten Teil kam auch die Staatssekretärin im Sozialministerium und Landes-Integrationsbeauftragte Susi Möbbeck zu Wort.

Bundesweiter Auftakt der Interkulturellen Woche in Halle (Saale): 22. und 23. September

6. August 2019

Im Rahmen der Interkulturellen Woche (IKW) werden bundesweit jeweils im September rund 5.000 Veranstaltungen in mehr als 500 Städten und Gemeinden organisiert. Der bundesweite Auftakt der Aktionswoche findet dieses Jahr am 22./23. September in Halle (Saale) statt.

Weitere Informationen zum IKW-Auftakt in Halle finden Sie  auch auf der Internetseite der IKW.

Ausblick: Burgenlandkreis und Hochschule Merseburg richten Bundeskonferenz „Sexuelle Bildung und Flucht“ aus (26./27. September in Naumburg)

6. August 2019

Der Burgenlandkreis und die Hochschule Merseburg richten am 26. und 27. September in Naumburg die Bundeskonferenz „Sexuelle Bildung und Flucht“ aus. Auf dem Programm stehen verschiedene Vorträge, sieben Workshops, eine Podiumsdiskussion und ein „Markt der Möglichkeiten“. Ferner besteht zum Ausklang des ersten Tages (26. September) die Möglichkeit, an einer Stadt- oder Domführung teilzunehmen (20.30 Uhr). Durch die Konferenz führt die dänische Psychologin und Sexologin Ann-Marlene Henning, die auch als Buchautorin und Fernsehmoderatorin bekannt ist.

Liebe und Partnerschaft, Sexualität, die eigene geschlechtliche Identität und das Verhältnis zwischen den Geschlechtern gehören zum Menschsein elementar dazu, betonen die Veranstalter. Trotzdem herrsche in sexualpädagogischen Zusammenhängen oft Unsicherheit darüber, wie diese Themen auch mit geflüchteten Menschen behandelt werden können. Die Bundeskonferenz werde deshalb Wege zu einer gelingenden Sexuellen Bildung im Kontext Flucht aufzeigen. 

Die Einladung finden Sie hier.

Termin: 26./27. September 2019

Ort: Bundessprachenamt, Außenstelle Naumburg, Kösener Straße 50, 06618 Naumburg (Saale)

Kontakt: Hochschule Merseburg – Weiterbildung/HoMe Akademie, Anja Bergner, Eberhard-Leibnitz-Straße 2, 06217 Merseburg; Telefon: +49 3461 46-2700, E-Mail: weiterbildung@hs-merseburg.de

 

Seminarangebot: Fortbildung „Migrationssensibler Kinderschutz“ (5./6. September in Magdeburg)

2. August 2019

Das in Halle ansässige Landesjugendamt bietet eine Fortbildung mit dem Thema „Migrationssensibler  Kinderschutz – eine Herausforderung für pädagogische Fachkräfte in der Kinderschutzarbeit?!“ am 5. und 6. September in Magdeburg an. In dem Seminar setzen sich die Teilnehmer theoretisch und mit Hilfe von Praxisbeispielen damit auseinander, wie Migration auf Familienmitglieder und Familien als Ganzes wirkt, wie sich Zugänge zu Hilfen entwickeln lassen und wie sich das wechselseitige Verstehen verbessert werden kann. Referentin ist die Diplom-Sozialpädagogin und –Sozialarbeiterin Regina El Zaher (Berlin).

Beim Schutz von Kindern und Jugendliche ist es nötig, die gesamte Bandbreite von deren Lebenswirklichkeiten zu betrachten, so etwa auch Nationalität und Herkunft, heißt es in der Einladung. Migrationssensibles Handeln im Kinderschutz stelle Fachkräfte vor besondere Herausforderungen. Die Zusammenarbeit mit Familien, die eine Migrationserfahrung haben, werde häufig als schwierig erlebt.

Kontakt: Interessierte erhalten Auskunft zur Anmeldung, zu Inhalten und zu organisatorischen Fragen unter Telefon +49 345 514-1451 und +49 345 514-1624 sowie per E-Mail (antje.kison@lvwa.sachsen-anhalt.de, marion.grajetzky@lvwa.sachsen-anhalt.de).

 

Ausblick: Fachtag "Prekär statt Fair? - Arbeitsbedingungen migrantischer Arbeitskräfte mit und ohne Fluchthintergrund" beleuchtet vor allem Rechtsfragen (24. Oktober in Magdeburg)

15. Juli 2019

An Interessierte aus ganz Sachsen-Anhalt richtet sich der Fachtag "Prekär statt Fair?  - Arbeitsbedingungen migrantischer Arbeitskräfte mit und ohne Fluchthintergrund" am 24. Oktober in Magdeburg. Zu den angefragten Mitwirkenden gehören Vertreter verschiedener Facheinrichtungen aus dem Bundesland, darunter die Anti-Diskriminierungsstelle und das Arbeitsgericht Magdeburg. Veranstalter sind das Projekt Beratung migrantischer Arbeitskräfte (BemA) in Trägerschaft der ARBEIT UND LEBEN Bildungsvereinigung Sachsen-Anhalt e.V. und der Bereich Faire Integration des IQ Netzwerkes Sachsen-Anhalt.

In Sachsen-Anhalt sind derzeit mehr als 32.500 migrantische Arbeitskräfte in allen Branchen und Qualifikationsbereichen tätig, heißt es in der Einladung. Der Trend steige auch bedingt durch den demographischen Wandel weiter an. Dabei dürften die Rechte der Beschäftigten nicht zu kurz kommen. Dringender Handlungsbedarf werde bei der Wissensvermittlung und Durchsetzung dieser Rechte im Arbeitsumfeld gesehen. Bei dem Fachtag sollen gemeinsam verschiedene Ansätze zu dieser Thematik entwickelt und diskutiert werden.

Es wird um Anmeldung bis zum 30. September unter bema@arbeitundleben.org gebeten.

Ansprechpartnerinnen für Nachfragen: Anne Hafenstein (BemA): hafenstein(at)arbeitundleben.org, Telefon: +49 159 01380903; Pauline Lendrich (IQ-Netzwerk Faire Integration): lendrich@arbeitundleben.org, Telefon: +49 159 01380906

Die Einladung finden Sie hier.

Termin: Donnerstag, 24. Oktober 2019, 9.00 bis 16.30 Uhr

Ort: Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration Sachsen-Anhalt, Turmschanzenstraße 25, 39114 Magdeburg

Asylbewerber: Anzahl der Leistungsempfänger im vergangenen Jahr deutlich gesunken

10. Juli 2019

Ende 2018 haben in Sachsen-Anhalt 8.745 Personen und damit 1.406 Menschen weniger als im Jahr davor Regelleistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz erhalten. Dies entspricht einem Rückgang von 14 Prozent. Die Anzahl der Anspruchsberechtigten lag damit erstmals seit 2013 wieder unter 10.000 Personen, wie das Statistische Landesamt in Halle mitteilte.

Rund 82 Prozent der Antragstellerinnen und Antragstellern bekamen Grundzuwendungen in Form von Sachleistungen, Wertgutscheinen oder Geld. Weitere 18 Prozent der Empfängerinnen und Empfänger wurde Leistungen analog der Hilfe zum Lebensunterhalt zuerkannt. Von den Asylbewerbern waren 57 Prozent in Aufnahmeeinrichtungen und Gemeinschaftsunterkünften untergebracht, die anderen lebten in Mietwohnungen oder Wohngemeinschaften.

Die vollständige Mitteilung des Landesamtes, die unter anderem auch Angaben zu den Herkunftsländern umfasst, sehen Sie hier.

Kontakt: Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt, Merseburger Straße 2, 06110 Halle/Saale, Telefon +49 345 2318-0

NEMSA startet spezielle App zur Beratung und Unterstützung von Eltern mit Migrationsgeschichte

9. Juli 2019

Das Netzwerk der Eltern mit Migrationsgeschichte in Sachsen-Anhalt (NEMSA) hat eine eigene App zur Optimierung seiner Angebote gestartet. Ab sofort sei mit Hilfe der App „NEMSA“ eine Beratung für betroffene Eltern zu allen Fragen rund um Schule, Hort und Kindertagesstätte online und in vielen Sprachen möglich, erklärte das Landesnetzwerk Migrantenorganisationen Sachsen-Anhalt (LAMSA) e.V. Die App stelle eine wesentliche Erleichterung für Beratungsprozesse dar, weil diese niedrigschwellig online und damit auch zeitgemäßer angeboten werden könnten.

Heruntergeladen werden kann die App im Google Play Store (https://play.google.com/store/apps/details?id=de.zone35.lamsa) für Android und für iOS im Apple Store (https://apps.apple.com/de/app/nemsa/id1468491486). Mit der App sollen Wege verkürzt und Hürden verringert werden.

Seit Mitte 2018 hat LAMSA e.V. durch eine EU-Förderung und mit Unterstützung von Landesmitteln das Netzwerk für Eltern mit Migrationsgeschichte aufgebaut. Ein wichtiges Ziel ist es, den Bildungserfolg der Kinder zu verbessern. Bislang konnte NEMSA mit seinen Hilfs-, Schulungs-, Unterstützungs- und Beratungsangeboten 722 Menschen erreichen. 

Kontakt für Rückfragen zur App und zum Projekt NEMSA: Anja Treichel, Referentin für Bildung, Beratung und Sprache/Projektleiterin NEMSA, Telefon: +49 345 47008720, E-Mail: anja.treichel@lamsa.de

"Wir haben noch einen erheblichen Nachholbedarf". Zur Standortattraktivität Sachsen-Anhalts und der Mittlerrolle zwischen Behörden und Unternehmen (AGSA-Geschäftsführer K. Blau im Interview mit der IHK)

7. Juli 2019

Der Geschäftsführer der Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e.V. (AGSA), Krzysztof Blau, hat sich im IHK-Journal „Der Markt“ (Ausgabe 06/2019) zu den Themen EU, Integration und Wirtschaft sowie die Rolle der AGSA geäußert. Sein Vorstellungen zur Perspektive der AGSA als Dachverband von 43 Migrantenorganisationen seien, „dass wir eine Brückenfunktion zwischen den öffentlichen Institutionen, den Unternehmen und den Menschen, die hier leben, einnehmen“, sagte Krzysztof Blau in dem Interview. Unternehmen könnten von einer Zusammenarbeit mit der AGSA profitieren. Die AGSA sei Mittler, berate und coache Behörden und Unternehmen rund um das Thema Vielfalt, biete maßgeschneiderte Workshops für ihre Mitarbeiter und organisiere Fachvorträge.

Um für ausländische Fachkräfte attraktiver zu werden, müsse Sachsen-Anhalt allerdings deutlich selbstbewusster sein und nach außen tragen, dass es sich lohnt, in das Bundesland zu kommen. Dies betreffe vor allem die Unionsbürger, die in den letzten Jahren nach Deutschland gekommen sind und von der Wirtschaft aufgenommen wurden. „Diese Menschen sollten wir gezielt ansprechen und ihnen zeigen, dass sie hier leben und arbeiten können und sie gebraucht werden. Für viele Jahre nach der Wende war Sachsen-Anhalt für diese Art von Migration nicht interessant. Dies führte dazu, dass dieser Standort nicht bekannt ist“, so Blau.

Neben den Geflüchteten kämen EU-Bürger verstärkt in den Arbeitsmarkt. Doch würden diese Menschen in der gesellschaftlichen und politischen Wahrnehmung nicht als Gruppe mit Integrationsbedarf wahrgenommen. Es werde behauptet, dass diese Menschen mobil sind und eigentlich gar nicht hier sind. „Da bin ich anderer Meinung“, betonte Blau. Umso mehr bestehe die Notwendigkeit, bei Beratung und Unterstützung nachzujustieren. Der Mensch, der hier arbeite, benötige auch ein gesundes soziales Klima und müsse das Gefühl erfahren, dass er und seine Familie hier angekommen sind. Der Schlüssel zur Integration sei die Sprache, aber Unionsbürger hätten keinen direkten Zugang zu Integrations- und Sprachkursen. Es gebe für ihn keinen nachvollziehbaren Grund, diese Aufteilung beizubehalten, so Blau. Es gebe keinen Sinn, „wenn wir aufgrund der Herkunftsländern entscheiden, wer einen Integrationskurs bekommt“.

Verbändeberatung: Multiplikatorin stellt Initiative zum Schutz von geflüchteten Menschen in Unterkünften vor

2. Juli 2019

Bei der turnusgemäßen Beratung der Vereine und Verbände der Migrationsarbeit in Sachsen-Anhalt am 28. Juni in Magdeburg ist die Bundesinitiative zum Schutz von geflüchteten Menschen in Flüchtlingsunterkünften präsentiert worden. Den Vortrag hielt Uta Sandhop (Diakonie Riesa-Großenhain gGmbH). Sie ist Multiplikatorin für die Umsetzung des Projekts in Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt. Auf dem Integrationsportal Sachsen-Anhalt stellen wir diese Dokumente zur Verfügung:

- Informationsblatt der Multiplikatorin
- Präsentation
- das Schutzkonzept.

Ferner stellte die Staatssekretärin und Landes-Integrationsbeauftragte Susi Möbbeck bei der Verbändeberatung das jüngste Integrationsmonitoring der Länder und den dazugehörigen Bericht vor. Die aufschlussreiche Broschüre, die auf großes Interesse bei den Teilnehmern stieß, können Sie hier nachlesen. Dort finden Sie sämtliche Statistiken für die Berichtsjahre 2015 bis 2017.

Kontakt zu Fragen der Bundesinitiative: Uta Sandhop (Multiplikatorin für Gewaltschutz), Diakonie Riesa-Großenhain gGmbH, Fachbereich Migrationsberatung, Telefon: +49 173 7400631, E-mail: uta.sandhop@diakonie-rg.de