AKTUELL

Integrationsbeauftragte Susi Möbbeck zu den Ergebnissen des Treffens der Ost-Integrationsbeauftragten

Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration Sachsen-Anhalt

25. September 2018

Die Integrations- und Ausländerbeauftragten der ostdeutschen Länder kamen am 24. September zu einem Treffen im Bundeskanzleramt mit der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Staatsministerin Annette Widmann-Mauz, zusammen. Auf Bitten der ostdeutschen Beauftragten wurden die spezifischen Rahmenbedingungen der Integration in Brandenburg, Thüringen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern besprochen.

Sachsen-Anhalts Integrationsbeauftragte, Staatssekretärin Susi Möbbeck, äußerte sich in zwei Interviews zu den aktuellen Herausforderungen im Bereich der politischen Steuerung der Integrationsarbeit und zu den Ergebnissen des Treffens. Die Beiträge sind zum Nachhören in der Mediathek des MDR (25.09.) und des NDR (24.09.) bereitgestellt.

Zur Pressemitteilung (PDF) der Beauftragten der Bundesregierung.

Integrationsperspektiven: Nur mit dem Ehrenamt zu gestalten. Die Auslandsgesellschaft im Gespräch mit Engagierten vor Ort in Weißenfels

Auslandsgesellschaft. Projekt IKOE

25. September 2018

Wie gelangt man im Bereich Steuerung des ehrenamtlichen Engagements von ‚Feuerwehreinsätzen‘ zu eigentlicher Integrationsarbeit? Welcher Maßnahmen bedarf es, um den Blick für Unterstützungsmaßnahmen auf die im Burgenlandkreis zahlenmäßig stärkste Gruppe, die EU-Bürger, zu richten? Lassen sich Anreizsysteme für ehrenamtlich Engagierte entwickeln und wie steht es mit der Wertschätzung des so zahlreich wirkenden stillen Ehrenamts auch unter den Migrantinnen und Migranten selber? 

Diese und verwandte Fragen standen im Mittelpunkt der gestrigen Podiumsdiskussion in der Weißenfelser Koordinierungs- und Begegnungsstätte für Migrantinnen und Migranten zum Thema „Integrationsperspektiven: Zusammenarbeit zwischen Haupt- und Ehrenamt im Burgenlandkreis“. Hierzu hatte die Stadtverwaltung Weißenfels gemeinsam mit dem IKOE-Projekt der Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e.V. eingeladen.

Während Migrationsforscher Dr. Andreas Siegert auf beachtliche Beispiele im ländlichen Raum verwies, Formen der Einbindung von Zugewanderten zu etablieren und Ausgrenzung zu vermeiden, betonte Thomas Postleb als Leiter der Migrationsagentur des Burgenlandkreises, dass Ehrenamt stets auch der Ermutigung durch die Stadtverwaltung bedürfe. Dies sei umso nötiger, je schwankender ehrenamtliche Beteiligungen sind und je schwieriger sich mancherorts die ‚Nachwuchsgewinnung‘ gestalte. Für Iwona Kischel, Mitarbeiterin im Bereich Integration der Stadtverwaltung Weißenfels, stellen zugesagte Weiterbildungsangebote für die Ehrenamts-Koordinierung durch die Auslandsgesellschaft daher eine willkommene Unterstützung der Integrationsarbeit vor Ort dar.

Aktuelle Erinnerung: Bewerbungen für Integrationspreis Sachsen-Anhalt noch bis zum 8. Oktober möglich

25. September 2018

Das Land hat zum neunten Mal den Integrationspreis Sachsen-Anhalt ausgelobt, um das vielfältige Engagement von Einheimischen und Zugewanderten zu würdigen, sichtbar zu machen und zu stärken. Bewerbungen sind noch bis zum 8. Oktober 2018 möglich. Mit dem Preis werden seit 2010 Vereine, Migrantenorganisationen, Kommunen, Schulen, Unternehmen und andere Institutionen ausgezeichnet, die nachhaltige Integrationsprojekte umsetzen. Seit 2015 wird auch hervorgehobenes individuelles Engagement gewürdigt.

Die Preisträgerinnen und Preisträger werden von einer Jury, die der Landesintegrationsbeirat Sachsen-Anhalt vorschlägt, ausgewählt. Der erste Preis jeder Kategorie ist mit je 1.000 € dotiert und der zweite Preis mit je 500 €. Die Ehrung individuellen Engagements ist nicht dotiert. Überreicht werden soll der Integrationspreis bei einer Festveranstaltung am 21. November 2018 in Magdeburg.

Den Flyer mit der Ausschreibung finden Sie hier.

Abrufbar sind folgend die Bewerbungsbögen für Einzelpersonen sowie für die Kategorie 1, die Kategorie 2 und die Kategorie 3.

Kontakt: Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration des Landes Sachsen-Anhalt, Turmschanzenstraße 25, 39114 Magdeburg; Telefon: 0391/567-4672, Fax: 0391/567-4688, E-Mail: integrationspreis@ms.sachsen-anhalt.de

Neue Statistik: Im vergangenen Jahr fast 16 Prozent mehr ausländische Berufsabschlüsse anerkannt

Statistisches Landesamt

25. September 2018

Im Jahr 2017 sind in Sachsen-Anhalt 570 Verfahren auf Anerkennung von im Ausland erworbenen Berufsabschlüssen entschieden worden. Davon wurden 507 Abschlüsse als vollständig oder eingeschränkt gleichwertig zu einer in Deutschland erworbenen Qualifikation anerkannt, wie das Statistische Landesamt in Halle mitteilte. In 63 Fällen fiel die Entscheidung negativ aus. Somit stiegen die Anerkennungen von 438 Fällen 2016 auf 507 positive Entscheidungen im vergangenen Jahr; das waren 69 Anerkennungen bzw. 15,8 Prozent mehr.

Der größte Anteil der Verfahren auf Anerkennung der ausländischen Qualifikationen wurde bei den medizinischen Gesundheitsberufen (300, davon 15 negativ entschieden) abgeschlossen. Die Mehrheit der entschiedenen Anträge stammte von Personen aus nichteuropäischen Staaten (311). Deren Hauptherkunftsland war Syrien mit 167 abgeschlossenen Verfahren. Die Anerkennung von im Ausland erworbenen Berufsabschlüssen ist in verschiedenen Bundes- und Landesgesetzen geregelt.

Die gesamte Pressemitteilung einschließlich einer Grafik können Sie hier nachlesen.

Kontakt: (Postadresse) Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt, Postfach 201156, 06012 Halle/Saale sowie (Besucheranschrift) Merseburger Straße 2, 06110 Halle/Saale

Telefon: 0345/2318-0

Elternbroschüre zur Kindertagesbetreuung jetzt auch auf Rumänisch

LAMSA

25. September 2018

Zu seinen bereits bestehenden mehrsprachigen Broschüren „Elterninformation: Kita“ hat das Landesnetzwerk Migrantenorganisationen Sachsen-Anhalt e.V. (LAMSA) jetzt ein Heft auf Rumänisch entwickelt. Verfügbar ist die 18 Seiten umfassende Broschüre als Onlineversion. Die Elterninformationen geben Antworten auf die wichtigsten Fragen zur Kindertagesbetreuung in Deutschland und speziell in Sachsen-Anhalt. Dabei geht es zum Beispiel um Gesundheitsthemen und Ansprechpartner bei der Sprachmittlung.

Kontakt: Servicestellen für Interkulturelles Lernen in Kita & Schule, LAMSA e.V., Bernburger Straße 25a, 06108 Halle/Saale

Telefon: 0345/47008720

Transferwerkstatt der Freiwilligen-Agentur: Zwischenbilanz nach einem Jahr „Mitwirkung! – Vielfalt lernen in der Ausbildung"

Freiwilligenagentur Halle-Saalkreis e.V.

21. September 2018

Mit etwa 50 Beteiligten und Interessierten im Modellprojekt "Mit-Wirkung! - Vielfalt lernen in der Ausbildung" ist gestern im Halleschen Stadthaus ein Jahr gemeinsamer Kooperation bilanziert worden.

Das Projektteam um Christine Sattler, Caspar Forner, Josephiene Wäsch und Marius Sänger zeigte sich erfreut angesichts der bisher bereits erreichten Ergebnisse und Wirkungen der Lernprogramme.

Wie insbesondere die Gesprächsrunde mit fünf Projekt-Teilnehmenden eindrücklich unter Beweis stellte, kommen die Angebote von "Mit-Wirkung!" bei Auszubildenden wie Ausbildungsverantwortlichen in Unternehmen und Berufsschulen gut an. "Offenheit lässt eigene Vorurteile beim Umgang mit Menschen reflektieren" und fordert dazu heraus, "die persönliche Komfortzone zu verlassen", so eine der Auszubildenden zu ihren Erfahrungen in einer Einrichtung mit Demenzpatienten.

Das Projekt zeigte sich auch mit den 3 Dialog-Cafés im Anschluss an die Vorträge und Diskussionen gut gerüstet für die Aufgabe, die Wahrnehmung einer vielfältiger werdenden Arbeitswelt mit bedarfsnahen Projektschritten zu unterstützen und Perspektivwechsel zu motivieren.

Lebendiger und vielfältiger Austausch im Europadorf - Auslandsgesellschaft und Mitgliedsorganisationen beteiligten sich

21. September 2018

Bei bestem Wetter präsentierte sich am vergangenen Wochenende der Elbauenpark als Veranstaltungsort des Landeserntedankfests.

Gemeinsam mit den Mitgliedern Deutsch-Polnische Gesellschaft Sachsen-Anhalt e.V., Ungarn mitten in Sachsen-Anhalt und Deutsch-Bulgarische Vereinigung war die Auslandsgesellschaft als Ansprechpartner im Europadorf vertreten. Interessierte Gäste informierten sich unter anderem über haupt- und ehrenamtlichen Einsatz für gelebte europäische Partnerschaften und Engagement für ein vielfältiges, lebensnahes Europa. 

Der Abend endete mit einer tollen Dankeschönveranstaltung zum Freiwilligentag und der feierlichen Eröffnung der Interkulturellen Wochen in Magdeburg im Rathaus. Mehr Informationen und vor allem Bilder vom Europadorf auf der Facebook-Seite der AGSA.

Integrationsbarometer 2018: Alltagserfahrungen im Zusammenleben sind besser als der Diskurs

20. September 2018

Die Mehrheit der Menschen in Deutschland schätzt das Zusammenleben in der Einwanderungsgesellschaft weiterhin als positiv ein. Dies gilt besonders dort, wo kulturelle Vielfalt im Alltag erlebt wird, wie aus dem Integrationsbarometer 2018 des Sachverständigenrates deutscher Stiftungen für Integration und Migration (SVR) hervorgeht. Insgesamt ist das Integrationsklima stabil, die Alltagserfahrungen sind deutlich besser als der Diskurs erwarten lässt, lautet ein Fazit des SVR. Das "Barometer" wurde von dem Rat am 17. September in Berlin vorgestellt. 

Laut SVR hat sich für Menschen ohne Migrationshintergrund das Integrationsklima geringfügig verschlechtert: Der Integrationsklima-Index (IKI) bei ihnen betrug im Jahr 2015 noch 65,4 Punkte, 2017/2018 sank er auf 63,8 Punkte. Damit bleibt er aber deutlich über dem Wert von 50, also im positiven Bereich. Gegenüber Flüchtlingen ist die Haltung der Bevölkerung differenziert: Die Mehrheit will weiter Flüchtlinge aufnehmen, aber ihren Zuzug begrenzen.

Der SVR hatte zum zweiten Mal bundesweit eine repräsentative Befragung zum Stand der Integration durchgeführt. Für das aktuelle "Barometer" wurden zwischen Juli 2017 und Januar 2018 insgesamt 9.298 Personen mit und ohne Migrationshintergrund telefonisch befragt.

Zum vollständigen Integrationsbarometer gelangen Sie hier (PDF-Datei, 32 Seiten).

Die Pressemitteilung des SVR finden Sie an dieser Stelle.

Kontakt: Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration (SVR) GmbH, Neue Promenade 6, 10178 Berlin, Telefon: 030/2888659-0, E-Mail: info@svr-migration.de

Interkulturelle Wochen im Landkreis Stendal: Das Veranstaltungsprogramm (bis 29. September)

Landkreis Stendal

17. September 2018

Bis zum 29. September 2018 organisiert die Koordinierungsstelle Integration in Kooperation mit dem Netzwerk für die Integration von Migrantinnen und Migranten die Interkulturellen Wochen (IKW) im Landkreis Stendal.

Veranstaltungskommunen sind neben Stendal dieses Jahr Seehausen, Tangerhütte, Bismark und Havelberg. Unter dem bundesweiten Motto "Vielfalt verbindet" wurde ein spannendes und abwechslungsreiches Programm auf die Beine gestellt.

Weitere Information zu den einzelnen Veranstaltungen im Landkreis Stendal finden Sie hier.

Zum Veranstaltungsplakat.

"Von Kulturen umarmt" – Interkulturelle Wochen im Jerichower Land gestartet

Landkreis Jerichower Land

17. September 2018

Am 16. September 2018 sind die Interkulturellen Wochen im Jerichower Land gestartet. Insgesamt mehr als 40 Veranstaltungen in Burg, Genthin, Gommern und Jerichow stehen auf dem Programmkalender. Koordiniert wird das Programm unter dem Motto "Von Kulturen umarmt" vom AWO Landesverband Sachsen-Anhalt e.V.

Bis zum 3. Oktober 2018 haben Interessierte die Möglichkeit zum Austausch und zur Begegnung an den unterschiedlichsten Orten, wie die Veranstalter ankündigten. Weitergehende Informationen sind im mehrsprachigen Programmheft zu finden.

Kontakt: Julia Held, Integrationskoordination, Landkreis Jerichower Land, Bahnhofstraße 9, 39288 Burg; Telefon.: 03921/949-3350, E-Mail: FB-Ordnung@lkjl.de

Interkulturelle Woche im Landkreis Wittenberg auch mit Konzerten in Dorfkirchen

17. September 2018

Die Interkulturelle Woche im Landkreis Wittenberg umfasst in diesem Jahr mehr als 30 Einzelveranstaltungen in rund zehn verschiedenen Orten. Ein häufiger Gast dabei ist die Instrumentalgruppe "April" aus der weißrussischen Partnerstadt Mogiljow. Das Ensemble tritt in Sozialeinrichtungen und Kirchen beispielsweise in Klöden, Kropstädt, Leetza, Ruhlsdorf und Straach auf. "April" baut mit Weltmusik Brücken zwischen den Kulturen und zu den Herzen der Zuhörer.

Das ausführliche Programm können Sie hier abrufen.

Kontakt: Landkreis Wittenberg, Koordinierungsstelle Migration, Postanschrift: Breitscheidstraße 3, Besucheradresse: Fabrikstraße 1, 06886 Lutherstadt Wittenberg, Telefon: 03491/479 6014 oder 03491/479 6015, E-Mail: Koordinierungsstelle-Migration(at)Landkreis-Wittenberg.de

Zertifikate-Übergaben: Vier neue KomBI-Laufbahnberaterinnen in Sachsen-Anhalt

14. September 2018

Im Rahmen der KomBI-Laufbahnberatung haben am 7. September Solveig Pietzsch, Karina Woolcott-Mansfeld, Lisa Stoye und Constance Heimann ihre Zertifikate über die erfolgreich absolvierte Weiterbildung erhalten.

Das AGSA-Angebot KomBI-Laufbahnberatung im Landesnetzwerk IQ Sachsen-Anhalt kann nun auf bereits 25 zertifizierte männliche und weibliche KomBI-Laufbahnberater seit 2015 verweisen, die haupt- oder ehrenamtlich z. B. in migrantischen Communitys, Jobcentern und Bildungsträgern wirken.

Zum ganzen Artikel auf der AGSA-Website hier.

Übersicht: Interkulturelle Wochen 2018 - das Programm in Magdeburg (bis 29. September)

K. Valakhova / AGSA

14. September 2018

Bereits zum 22. Mal koordiniert die AGSA die Interkulturellen Wochen in Magdeburg, die in diesem Jahr mit mehr als 35 Angeboten einen Veranstaltungsrekord verzeichnen.

Dem bundesweiten Motto "Vielfalt verbindet" haben sich wieder zahlreiche Akteurinnen und Akteure, darunter Migrantenorganisationen, soziale Einrichtungen, Bildungsakteure und Beratungsstellen aktiv und einfallsreich angeschlossen.

Das Programm macht das breite Spektrum interessanter Beiträge deutlich.

Mehr Informationen und Kontakt hier.

Aktuelle Themen: Interkulturelle Fragen in Tagesstätten und Horten Schwerpunkt von zwei Fortbildungen in Naumburg (29. und 30. Oktober)

ARBEIT UND LEBEN Bildungsvereinigung Sachsen-Anhalt e.V.

14. September 2018

Die ARBEIT UND LEBEN Bildungsvereinigung Sachsen-Anhalt e.V. bietet im Rahmen des Projektes DISA (Demokratie und Integration in Sachsen-Anhalt) am 29. und 30. Oktober 2018 in Naumburg zwei Fortbildungen an. Die Titel lauten "Vorurteilsbewusste Arbeit in Kita und Hort“ sowie "MARIPOSA -interkulturelles Lernen und Mehrsprachigkeit in der Kita". Fachkräfte aus Kindertagesstätten und Horten sind eingeladen, in der Praxis erprobte Bildungsansätze zur Toleranzentwicklung und Förderung von Mehrsprachigkeit kennenzulernen und sich über Möglichkeiten der Umsetzung in der eigenen Einrichtung auszutauschen.

Dabei geht es etwa um identitätsstiftende Momente für alle Kinder, die Toleranzentwicklung von Kindern sowie die Frage, wie der "Schatz"der Sprachenvielfalt genutzt werden kann. Die beiden Fortbildungen ergänzen sich inhaltlich, sie können aber auch einzeln besucht werden. 

Weitergehende Informationen finden sie hier

Es wird um Anmeldung bis 30. September per Mail an meier@arbeitundleben.org gebeten.

Termin: 29. Oktober von 10.00 bis 17.00 Uhr, 30. Oktober von  9.30 bis 16.00 Uhr

Ort: Akademie Haus Sonneck gGmbH, Telegrafenweg 8, 06618 Naumburg/OT Großjena

Kosten: für Teilnehmer frei

Kontakt: ARBEIT UND LEBEN Bildungsvereinigung Sachsen-Anhalt e.V., Projekt DISA, Salzstraße 8, 06618 Naumburg (Saale), Telefon: 03445/7108647

Altmarkkreis Salzwedel präsentiert weiteren Newsletter Integration

Altmarkkreis Salzwedel

13. September 2018

Die neue Ausgabe des Newsletters Integration des Altmarkkreises Salzwedel (03/2018) ist erschienen. Sein Hauptaugenmerk liegt auf den Integrationsangeboten sowie der Vorstellung wichtiger Vertreterinnen und Vertreter der Integrationsarbeit.

Unter der Rubrik "Thema" werden in dieser Ausgabe übersichtlich Fördermöglichkeiten vor und während der Ausbildung dargestellt. Der in den Sommerferien veranstaltete Töpferkurs mit Einheimischen und Zugewanderten findet im Rückblick genauere Betrachtung.

Auf den knapp 50 Newsletter-Seiten erhalten Zugewanderte sowie Ehren- und Hauptamtliche einschlägige Informationen über zuständigen Ämter und Beratungsstellen sowie über Integrationsangebote im Landkreis.

Kontakt: Altmarkkreis Salzwedel, Stabstelle Kultur/Integrationskoordinatorin, Dienstsitz: Karl-Marx-Straße 15, 29410 Salzwedel; Telefon: 03901/840-257, E-Mail: Inka.Ludwig@Altmarkkreis-Salzwedel.de

Fortbildung zu „Familienzusammenführungen im Rahmen der Dublin- III-Verordnung und Neuregelung des Familiennachzugs zu subsidiär Schutzberechtigten": Unterlagen und Videos jetzt bereitgestellt

Forschungsstelle Migrationsrecht MLU Halle-Wittenberg

10. September 2018

Am 31. August 2018 veranstaltete die Forschungsstelle Migrationsrecht der MLU Halle-Wittenberg in Kooperation mit der Diakonie Deutschland eine Fortbildung zum Thema Familienzusammenführungen nach der Dublin-III-Verordnung.

Robert Nestler, u. a. Mitbegründer von refugee law clinics abroad e. V., und Rechtsanwältin Dr. Hannah Tewocht, Mitglied der Forschungsstelle Migrationsrecht, gaben in der gut besuchten Veranstaltung einen Überblick über die  praxisrelevanten Fragestellungen im Schwerpunktbereich des Fortbildungsthemas. Neben den rechtlichen Grundlagen wurden auch Fragen des Rechtsschutzes angesprochen und mit den Teilnehmenden diskutiert.

Die Unterlagen zu den Vorträgen können jetzt auf der Homepage der Forschungsstelle Migrationsrecht abgerufen werden. Alle Beiträge stehen Interessierten zur Nachschau auf dem YouTube-Kanal der Forschungsstelle zur Verfügung. 

Altmarkkreis Salzwedel eröffnet Interkulturelle Wochen (bis 13. Oktober 2018)

10. September 2018

Unter dem Motto „Vielfalt verbindet“ wird im Altmarkkreis Salzwedel seit dem 9. September für einen Monat lang interkulturelle Vielfalt gefeiert. Zahlreiche Einrichtungen, Vereine, Ehrenamtliche und Engagierte haben ein breit gefächertes Veranstaltungsprogramm mit Angeboten für jeden auf die Beine gestellt.

Der Altmarkkreis Salzwedel lädt alle recht herzlich ein, das vielfältige Programm mit Filmvorführungen, Konzerten, Vorträgen, Sportveranstaltungen und Begegnungsformaten zu besuchen, sich mit den Veranstaltern und Teilnehmenden auszutauschen und Neues kennenzulernen.

Sonderausstellung würdigt Władysław Bartoszewski (bis 28. September in Magdeburg)

Gäste der Eröffnungsfeier besichtigen die Ausstellung (Foto: AGSA)

7. September 2018

Die Ausstellung „Widerstand – Erinnerung – Versöhnung“ zu Ehren von Władysław Bartoszewski (1922–2015) ist am 4. September durch Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper im Saal der Städtepartnerschaften im Alten Rathaus eröffnet worden. Die Veranstaltung entstand in Kooperation mit der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Sachsen-Anhalt e.V. und der Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e.V. 

Unter den rund 30 Gästen befanden sich u. a. Ex-Bürgermeister und Ehrenbürger der Stadt Magdeburg Willi Polte, Landtagsvizepräsident Wulf Gallert und der Landtagsabgeordnete Tobias Krull (CDU). Marcin Barcz, persönlicher Referent Bartoszewskis und Ko-Entwickler der Ausstellung gab einen interessanten Einblick in das Lebenswerk Bartoszewskis und seine Bezüge zu Magdeburg.

Mehr Informationen auf der Website der Auslandsgesellschaft.

Zum ausführlichen Bericht in der Volksstimme

Viele verfassungsrechtliche Fragen zum Umgang mit kultureller Vielfalt in Verwaltungen. Juristischer Fachvortrag im Stadthaus Halle mit instruktiver Diskussion

Karsten Wiedener/Integrationsportal

6. September 2018

Die verfassungsrechtlichen Aspekte beim Umgang von Verwaltungen mit interkultureller Vielfalt standen gestern im Mittelpunkt einer Vortrags- und Diskussionsveranstaltung für Verwaltungsmitarbeitende der Stadt Halle (Saale). Eingeladen dazu hatte das Projekt der Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e. V. "Interkulturelle Orientierung und Öffnung" (IKOE) in Kooperation mit der Stadtverwaltung Halle (Saale).

Referent Prof. Christoph Goos vom Fachbereich Verwaltungswissenschaften der Hochschule Harz machte in seinem Vortrag deutlich, inwiefern zunehmende Vielfalt in der Praxis vor verfassungsrechtliche Probleme stellt, ohne dass Literatur und Rechtsprechung grundsätzliche einfache Lösungen anbieten. Gleichwohl gelte, so Goos: "Im Verfassungsrecht kommt es immer auf den Einzelfall an!".

In der anschließenden Diskussion lebhaft diskutierte Fallbeispiele betrafen den Brandmeister einer Berufsfeuerwehr, der aus religiösen Gründen am Samstag nicht für den Dienst eingeteilt werden wollte, den ebenfalls aus religiösen Gründen der Kollegin den Handschlag verweigernden männlichen Beamten oder den Fall, dass ein Ehemann bei einem Behördenbesuch für seine Frau spricht. Wie von Goos erläutert, lasse sich nach dem Verwaltungsverfahrensgesetz nicht erzwingen, dass die Frau persönlich ihr Anliegen vorträgt. "Es gibt keinen grundsätzlichen Rat, wie damit umzugehen wäre", fügte er hinzu.

Die Kombination aus Fachvortrag und Diskussion kam beim Publikum an. "Der Vortrag hat nochmals verdeutlicht, dass unsere Verfassung auf Vielfalt angelegt ist und uns alle braucht, um Zusammenhalt zu gewährleisten“, so das Fazit von Norbert Böhnke, Mitglied der Steuerungsgruppe des Kooperationsprojekts aus Stadtverwaltung und IKOE, "Team Interkulturelle Verwaltung (TIV)". 

Kontakt: Prof. Dr. iur. Christoph Goos, Telefon: 03943/659-414, E-Mail: cgoos@hs-harz.de, Internet: http://www.hs-harz.de/cgoos

Ankündigung: Herbsttreffen der Kooperationsplattform EU-Service-Agentur Sachsen-Anhalt (29. November in Bitterfeld)

EU Service-Agentur

6. September 2018

Das diesjährige Herbsttreffen der Kooperationsplattform der EU Service-Agentur Sachsen-Anhalt wird am 29. November 2018 in Bitterfeld stattfinden.

Gastgeber der Veranstaltung ist das Europagymnasium "Walther Rathenau" in Bitterfeld, das seine europäischen Aktivitäten und Projekte im Schulbereich präsentieren wird. Erwartet werden darüber hinaus Präsentationen der Europabeauftragten des Landkreises Anhalt-Bitterfeld, Bianca Laukat, sowie der Kollegen der Landesvertretung in Brüssel. Weitere Informationen finden Sie auch im aktuellen Infobrief zu kommunalpolitischen Europathemen (04/2018). 

Die Kooperationsplattform richtet sich an Kommunen und Ministerien, an Verbände, Vereine und Kammern, an Unternehmen und Multiplikatoren – an alle, die im Land durch und mit Europa etwas bewegen wollen. 

Auch im Saalekreis buntes Programm zur Interkulturellen Woche "Vielfalt verbindet."

4. September 2018

Unter dem Motto "Vielfalt verbindet." laden auch im Saalekreis bunte Feste, Filmabende, Gesprächsrunden, Workshops und Ausstellungen im Rahmen der Interkulturellen Woche (IKW) zur Begegnung ein. Das Programm bietet Gelegenheit zum Austausch und Kennenlernen, zudem ermöglicht es Einblicke in verschiedene Kulturen und Länder. Geplant sind insgesamt rund 20 Veranstaltungen in der Kreisstadt Merseburg sowie in Bad Dürrenberg, Leuna, Querfurt und Teutschenthal.

Das Programm "Vielfalt genießen" mit Musik, Tanz, Sport und internationalen Speisen am 29. September auf dem Merseburger Entenplan bildet den Abschluss der IKW im Saalekreis.

Kosten: Die Teilnahme an den Veranstaltungen der IKW ist kostenfrei.

Zum Programmflyer gelangen Sie hier.

Kontakt und weiterführende Informationen: Sandra Hörnig (Koordinatorin für Neuzugewanderte und Flüchtlinge), Landkreis Saalekreis, Dezernat II/Soziale Steuerung, Fritz-Haber-Straße 7a, 06217 Merseburg, Telefon: 03461/402228, E-Mail: Sandra.Hoernig@saalekreis.de

M. Ramme

Jubiläum - 10 Jahre Integrationsportal!

Im Jahr 2008 gründete die Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt in Kooperation mit der Integrationsbeauftragten Susi Möbbeck das Integrationsportal - als zentrale Drehscheibe für den Integrationsbereich innerhalb des Landesportals Sachsen-Anhalt.

Das Jubiläumsjahr 2018 begleiten wir mit vielfältigen Materialien zur Öffentlichkeitsarbeit und wollen die Vernetzung mit unseren Nutzern und Beiträgern stärken.

Auf Wunsch schicken wir Ihnen Informationsmaterial zum Portal wie zum Beispiel Flyer. Senden Sie uns außerdem gern Ihre Termine, Hinweise, Ankündigungen und Anregungen jederzeit an: integrationsportal(at)agsa.de

Die Redaktion

Zwei Neuerscheinungen zum Integrationsbegriff

Kiepenheuer und Witsch

24. August 2018

Zwei Neuerscheinungen auf dem Buchmarkt 2018 werfen neue Perspektiven zum Themenfeld Integration auf.

Während Hamed Abdel-Samad mit Integration. Ein Protokoll des Scheiterns (Droemer Verlag 2018) "die integrationsverhindernden Elemente der islamischen Kultur" (Klappentext) in den Blick nimmt, thematisiert Aladin El-Mafaalani im jetzt erschienenen Integrationsparadox Warum gelingende Integration zu mehr Konflikten führt (Kiepenheuer&Witsch 2018).

Im Klappentext zum Integrationsparadox ist formuliert, warum der Begriff nach wie vor so umstritten ist: Als Basisherausforderung für Politik und Gesellschaft hält er fest, wie sich "am Thema Integration die Zukunft Deutschlands entscheiden" wird.

Das Große Fest VU LAN - Elterndankfest 2018 in der Magdeburger Buddhistischen Pagode mit 150 Beteiligten

Vu Thi Hoang Ha. Deutsch-Vietnamesischer Freundschaftsverein

22. August 2018

Unter reger Beteiligung von Mitgliedern der AGSA-Mitgliedsorganisationen fand am 19. August in der Buddhistischen Pagode PHƯỚC DUYÊN in der Halberstädter Straße 183 die Feierlichkeit zum Großen Fest VU LAN - Elterndankfest 2018 statt.

Auf dem Programm des Fests zum Dank der Eltern für das gegebene Leben nahmen ca. 150 buddhistische Erwachsene und Kinder teil. Ein Buddhistisches Gebet und Buddhistische Mahlzeit sowie ein kultureller Beitrag standen in seinem Zentrum.

In der vietnamesisch-buddhistischen Tradition ist eine Pagode ein buddhistisches Kloster, in welchem Nonnen oder Mönche leben. Pagoden dienen als Orte spirituellen Lebens für die Ordensleute, zur Betreuung buddhistischer Gläubiger in religiösen Fragen und zur Wahrung und Weitergabe der buddhistischen Lehre.

Die buddhistische Pagode Phuoc Duyen hat eine wichtige soziale Funktion für die Vietnamesen in Magdeburg und in der Umgebung, insbesondere für die Begleitung der Familien und Angehörigen bei dem spirituellen Leben (z. B. religiöse Feier, religiöses Gebet, Bestattungsfeier)

Der Ausrichter des Fests, die vietnamesisch-buddhistische Gemeinde Phuoc Duyen in Magdeburg, ist ein eingetragener gemeinnütziger Verein. Durch Spendengelder und den freiwilligen Arbeitseinsatz von Unterstützern wurde die Pagode zu einem Ort buddhistischen Lebens umgebaut. Goldene Buddha-Statuen, melodische Rezitationen von heiligen Texten und der Duft von Weihrauch prägen nun eine Atmosphäre der Ruhe und Gelassenheit.

Landkreis Stendal: Das komplette Programm zur IKW 2018 jetzt veröffentlicht

20. August 2018

Die Interkulturelle Woche 2018 findet im Landkreis Stendal vom 15.-29. September 2018 statt.

Das Faltblatt des Landkreises mit dem ausführlichen Programm ist jetzt veröffentlicht.

Zum Faltblatt (PDF).

Vierte Ausgabe der Migrationszeitung (MIZE) für den Landkreis Stendal erschienen

20. August 2018

Im Bereich Integrationskoordination des Landkreises Stendal ist im Dezember 2016 die Premiere einer dreisprachigen interkulturellen Zeitung, die MIZE, ins Leben gerufen worden. Mit der Sommerausgabe 2018 liegt mittlerweile die 4. Ausgabe des Journals vor.

Auch in dieser Ausgabe erfährt man auf Deutsch, Farsi und Arabisch persönliche Geschichten und Wissenswertes rund um das Leben und die Integrationserfahrungen im Landkreis. Zum Beispiel über Diwan-Gespräche und Goethe in Stendal in Magdeburg, Korane in der Altmark oder internationale Kochrezepte.

Die vierte Ausgabe der Stendaler Migrationsszeitung (MIZE) ist hier als PDF  verfügbar.

Neue Aufforderung zur Einreichung von Projektvorschlägen im AMIF-Fonds (EU) veröffentlicht

EU-AMIF Fonds

20. August 2018

Die im aktuellen Info-Brief (02/2018) des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds (AMIF) angekündigte neue Aufforderung zur Einreichung von Projektvorschlägen wurde am 16.08.2018 auf der Internetseite der EU-Zuständigen Behörde veröffentlicht.

Ab dem Zeitpunkt der Veröffentlichung können Projektvorschläge innerhalb einer Frist von acht Wochen eingereicht werden (die Frist zur Einreichung von Projektvorschlägen endet am 11.10.2018).