AKTUELL

Termin aktuell: „Europagespräche in Sachsen-Anhalt“ als Diskussionsforum für interessierte Bürger (heute in Sangerhausen)

Europäische Bewegung Sachsen-Anhalt e.V.

18. Februar 2019

Die Anfang dieses Jahres gestarteten „Europagespräche in Sachsen-Anhalt werden am 18. Februar in Sangerhausen fortgesetzt. Zu der Diskussion im Europa-Rosarium werden unter anderem der Staatssekretär für Bundes- und Europaangelegenheiten des Landes Sachsen-Anhalt, Dr. Michael Schneider, sowie Bernhard Schnittger von der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland und Oberbürgermeister Sven Strauß erwartet. Ein weiteres Europagespräch ist für den 21. Februar in Bitterfeld-Wolfen geplant. Bisher fanden Europagespräche in Weißenfels, Schönebeck, Blankenburg und Oschersleben statt. 

Die Europagespräche sollen allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern ein öffentliches Diskussionsforum zu aktuellen europäischen Themen und ihren Auswirkungen auf Sachsen-Anhalt bieten. Die Gespräche sind eine Veranstaltungsreihe der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland gemeinsam mit der Staatskanzlei und dem Ministerium für Kultur Sachsen-Anhalts. Organisiert wird die Reihe von der Europäischen Bewegung Sachsen-Anhalt e.V. in Zusammenarbeit mit den gastgebenden Städten. Die Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt und weitere Vereine und Initiativen stellen sich und ihre Angebote zum Thema Europa außerdem jeweils bei den Veranstaltungen vor.

Nächster Termin: 18. Februar, 18 Uhr

Ort: Europa-Rosarium Sangerhausen, Informationszentrum Rose (Glashaus), Am Rosengarten 2a, 06526 Sangerhausen

Kontakt: Europäische Bewegung Sachsen-Anhalt e.V., c/o Industrie- und Handelskammer Magdeburg, Alter Markt 8, 39104 Magdeburg, Telefon: +49 391 5693 342, E-Mail: kontakt@europagespraeche.de

Aktuelles Gespräch und Konzerterlebnis: Jerzy Bojanowski gastiert in Magdeburg (27. Februar, Stadtbibliothek)

Jerzy Bojanowski

18. Februar 2019

Der in Polen geborene und aufgewachsene Musiker Jerzy Bojanowski wirft am 27. Februar in einem musikalisch umrahmten Gespräch einen Blick auf sein Leben als Klarinettist und seine Zeit des Ankommens im Nachwende-Magdeburg 1990. Dabei geht es in der Stadtbibliothek unter anderem um die Frage, wie er die gesellschaftlichen Umbrüche wahrgenommen hat und wie seine Sicht auf die heutige Entwicklung der Stadt ist.

Das AGSA-Projekt „IKOE - Interkulturelle Orientierung und Öffnung. Koordinierungsstelle Sachsen-Anhalt“ lädt im Rahmen der Weiterbildungsreihe „Was uns stärkt! Tools und Skills für freiwilliges Engagement“ gemeinsam mit der Stadtbibliothek Magdeburg zu der Veranstaltung ein. Der Eintritt ist frei.

Termin: Mittwoch, 27. Februar, 19.30 Uhr

Ort: Stadtbibliothek (Zentralbibliothek), Breiter Weg 109, 39104 Magdeburg, Telefon: +49 391 540 4880

Kontakt für Anfragen: katja.paulke@agsa.de

Landesweiter Engagementfonds ins neue Förderjahr gestartet - Antragsformulare sind ab sofort online verfügbar

LAGFA e.V.

16. Februar 2019

Die Netzwerkstelle „Engagierte Nachbarschaft“ der Landesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen in Sachsen-Anhalt e.V. (LAGFA) ist mit ihrem landesweiten Engagementfonds in das neue Förderjahr gestartet. Auch 2019 unterstützt die LAGFA ehrenamtliche Vorhaben für ein integriertes Miteinander mit bis zu 2.500 Euro. Die aktuellen Antragsformulare sind ab sofort unter www.lagfa-lsa.de verfügbar. Unter dem Motto „Engagierte Nachbarschaft“ hat die gleichnamige Netzwerkstelle seit 2015 mehr als 250 ehrenamtliche Aktivitäten gefördert.

Engagierte Einzelpersonen sowie Initiativen und Vereine ermöglichen neuen und alten Nachbarn die verstärkte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben in vielfältiger Weise: beim Sport, im Chor, bei der Lernhilfe, beim Imkern oder im Gartenverein. „Wir möchten engagierte Menschen mit Ideen und Gestaltungswillen ermutigen, unsere Unterstützung für integrierende Nachbarschaftsaktionen anzunehmen. Sie stärken das Miteinander und die Chancengerechtigkeit, gestalten demografischen Wandel und reduzieren die Vereinsamung und Anonymisierung“, erklärte LAGFA-Geschäftsführer Uwe Lummitsch.

Anträge auf Förderungen aus dem Engagementfonds sind ganzjährig möglich. Eindrücke von geförderten Vorhaben werden hier vermittelt.

Kontakt: Landesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen in Sachsen-Anhalt e.V., Uwe Lummitsch/Jan Greiner, Leipziger Straße 37, 06108 Halle/Saale, Telefon: +49 345 2037842, E-Mail-Adresse: netzwerkstelle@lagfa-lsa.de

Verlängerte Fragebogen-Aktion der Servicestelle für Migrantinnen und Flüchtlingsfrauen - Abgabe bis 18. Februar erbeten

Caritasverband für das Bistum Magdeburg e.V.
Die Servicestelle hat seit Ende 2018 sogar ein eigenes Logo. Nach einem Wettbewerb bekam die aus dem Iran stammende Pegah Amini den Preis für den besten Entwurf.

12. Februar 2019

Die Anfang Januar gestartete Fragebogen-Aktion der Servicestelle für Migrantinnen und Flüchtlingsfrauen in Sachsen-Anhalt ist verlängert worden: Die Antworten, die der Ermittlung der Lebenslagen und Bedürfnisse der Klientinnen dienen, können noch bis zum 18. Februar bei der Servicestelle eingereicht werden. Es gebe eine Vielzahl an Angeboten, Maßnahmen und Initiativen, die Migrantinnen und geflüchtete Frauen bei der Integration unterstützen sollen, hieß es. Jedoch sei in Sachsen-Anhalt noch zu wenig darüber bekannt, wie diese Lebenssituationen aussehen und warum vorhandene Angebote nicht intensiver genutzt werden.

Mit dieser niedrigschwelligen und anonymen Erhebung werden Migrantinnen und geflüchtete Frauen befragt, um von ihnen zu erfahren, in welchen Lebensumständen sie sich befinden, aber auch welche Hoffnungen und Wünsche sie an ihr Leben in Deutschland und Sachsen-Anhalt haben. Das Servicestellen-Projekt in Trägerschaft des Caritasverbandes für das Bistum Magdeburg e.V. wird seit Mai 2018 vom Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration des Landes gefördert.

Der Fragebogen wurde in zwölf Sprachen übersetzt. Die Übermittlung der ausgefüllten Bögen an die Servicestelle ist postalisch oder digital möglich. Initiator der Aktion ist die Servicestelle in Kooperation mit dem Sozialministerium.

Hier finden Sie die Fragebögen in Deutsch, Englisch und Arabisch. Die Ausgaben in weiteren Sprachen können unter den hier folgenden Angaben bestellt werden.

Kontakt zur Servicestelle über: Interkulturelles Beratungs- und Begegnungszentrum der Caritas, Karl-Schmidt-Straße 5c, 39104 Magdeburg, Telefon: +49 391 4080 526, +49 391 4080 527, E-Mail: christiane.pruschek@caritas-magdeburg.de oder zohra.miliani@caritas-ikz-md.de

Neuerscheinung: Autor Compaoré widmet sich mehrwertorientiertem Einsatz digitaler Medien im Unterricht

7. Februar 2019

Ein neu erschienenes Buch befasst sich mit elektronisch gestützten Lernangeboten. Der Autor Dr. Clément Compaoré stammt aus Ouagadougou (Burkina Faso) und kam 2010 nach Deutschland. Er wurde im Dezember 2016 an der LMU München in Deutsch als Fremdsprache (Hauptfach) und Psychologie (Nebenfach) promoviert. Sein Buch basiert auf seiner Doktorarbeit und widmet sich dem mehrwertorientierten Einsatz digitaler Medien im Unterricht.

Die durchgeführten Studien schließen eine Forschungslücke, da zum ersten Mal das Ziel gesetzt wird, die Ursache-Wirkung-Beziehung zwischen den durch Grammatikanimationen gesteuerten Aushandlungsprozessen und der Konzeptualisierungsleistung der Lerner zu überprüfen. Ein integratives Rahmenmodell zum kollaborativen Lernen der deutschen Grammatik mit Animationen in virtuellen Klassen wird entwickelt, mediendidaktisch erprobt und erforscht.

Bibliographische Angaben: Clément Compaoré: „Evaluation kollaborativer eLern- und Lehrprozesse“, LIT Verlag, Reihe „Transkulturelle Kommunikation“, Bd. 8, 2018, 370 Seiten, 34,90 Euro, ISBN 978-3-643-14154-5

Aktuelle Einladung: Workshop befasst sich mit Diversitätsbewusstsein an Schulen (29. bis 30. März in Wolmirstedt)

5. Februar 2019

Der mehrteilige IKOE-Workshop vom 29. bis 30. März in Wolmirstedt richtet sich an Akteur*innen im System Schule - also Schulleiter*innen, DaF/DaZ-Lehrer*innen, Schulsozialarbeiter*innen und weitere Multiplikator*innen. Zu den Leitfragen werden gehören: Wie gehen Schulakteur*innen mit Heterogenität an Ihrer Schule um? Wie können Multiplikator*innen das Schulleben entsprechend eines vielfaltsbewussten und kontextsensiblen Umgangs miteinander gestalten? Welches sind geeignete didaktische Ansätze, Ideen und Konzepte für eine interkulturell orientierte Schulkultur?

In einem Podiumsgespräch mit Dr. Antje Reuleke, stellvertretende Schulleiterin des Stiftungsgymnasiums Magdeburg, geht es vor allem um mehrsprachiges Lernen und transnationale Projektideen. Dabei werden Best-Practice-Ansätze und mögliche Gestaltungsspielräume aufgezeigt. Verschiedene Workshops u. a. zu den Schwerpunkten Elternbeteiligung und Beratung im interkulturellen Kontext sowie Rahmenbedingungen der interkulturellen Bildung ergänzen das Programm.

Das Angebot wird vom Projekt „IKOE – Interkulturelle Orientierung und Öffnung. Koordinierungsstelle Integrationsmanagement in Sachsen-Anhalt“ der Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e.V. organisiert und hat vom Landesinstitut für Schulqualität und Lehrerbildung Sachsen-Anhalt (LISA) die Reg.-Nr. WT 2019-400-15 erhalten.

Die Teilnahme an dem Workshop „System Schule. Veränderung gestalten.“ sowie Übernachtung und Verpflegung sind kostenfrei.

Zum detaillierten Programmablauf und Rahmeninformationen gelangen sie hier.

Bei Interesse melden Sie sich bitte bis zum 28. Februar bei Verena Redemann (verena.redemann@agsa.de, Telefon: +49 391 5371 241) unter Angabe von eventuellen Übernachtungs- und Verpflegungswünschen.

Termin: Freitag, 29. März, ab 16.30 Uhr bis 20.00 Uhr; Samstag, 30. März, 09.00 Uhr bis 16.00 Uhr

Ort: Bildungs- und Freizeitzentrum Wolmirstedt, Triftstraße 6, 39325 Wolmirstedt

Rückblick: LIGA diskutierte mit Experten über geplantes Integrationskonzept für Sachsen-Anhalt

Karsten Wiedener/Integrationsportal
Das Interesse an der Konferenz war sehr groß. Zu den Referentinnen gehörte Abteilungsleiterin Christa Dieckmann aus dem Innenministerium (am Pult).

1. Februar 2019

Das für Sachsen-Anhalt geplante Integrationskonzept war das Thema einer Fachtagung am 29. Januar im Magdeburger Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration, zu der die LIGA der Freien Wohlfahrtspflege eingeladen hatte. Chancen und Herausforderungen eines partizipativ und kooperativ angelegten Diskussionsprozesses für ein Integrationskonzept fokussierten die Referate der Staatssekretärin und Landesintegrationsbeauftragten Susi Möbbeck, Christa Dieckmann vom Innenministerium, Marcus Haase von der Landesasylstelle beim BAMF und Charlotte Wohlfahrt vom Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration. Arbeitsgruppen unter Beteiligung des Referats Integration kamen im zweiten Tagungsteil zu den zentralen im Konzept vorgesehenen Handlungsfeldern für Integration ins Gespräch.

Für Sachsen-Anhalt gelte es, die in den letzten Jahren stark veränderten Rahmenbedingungen für Integration zu berücksichtigen, hob Susi Möbbeck hervor. Dazu würden die stark veränderte Einwanderungssituation und Binnenmigration gehören. „Für eine teilhabeorientierte Integrationsarbeit kommt es darauf an, Angebote so auszurichten, dass sie alle Zuwanderungsgruppen bedarfs- und zielgruppenorientiert erreichen“, sagte sie vor den rund 100 Konferenzteilnehmern.

Christa Dieckmann widmete sich vor allem den aktuellen Herausforderungen in Sachsen-Anhalt, die sich auch aus verschiedenen neuen Gesetzen ergeben. Zudem erläuterte sie Überlegungen für einen „Wechsel von ungesteuerter zu gesteuerter Migration“, auch „Spurwechsel“ genannt. Marcus Haase präsentierte mehrere Statistiken. Bedenklich sah er die Quote, dass bei Integrationskursen 28 Prozent der Austritte wegen „Inaktivität“ der Teilnehmer erfolgen würden.

Kontakte: Manuela Knabe-Ostheeren, Geschäftsführerin der LIGA, Telefon: +49 391 568070, E-Mail: info(at)liga-fw-lda.de
Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration, Turmschanzenstraße 25, 39114 Magdeburg; Telefon für Bürgeranfragen +49 391 5674608, Pressestelle +49 391 5674612, 5674607

Europawoche im Mai 2019 wirft ihre Schatten voraus

Europawoche

31. Januar 2019

Vom 4. bis 12. Mai 2019 findet bundesweit die Europawoche 2019 statt.

Zu den diesjährigen Schwerpunktthemen neben der Europawahl am 26. Mai 2019 in Sachsen-Anhalt zählen:

  • Zukunft der EU - Zukunft Europas
  • Wie wichtig sind uns unsere Europäischen Werte wie Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Solidarität?
  • EU27 - Wie weiter nach dem Brexit?
  • Flucht und Migration im 21. Jahrhundert - Europas Verantwortung in der Welt
  • Europäische Lösungsansätze für globale Herausforderungen
  • EU-Förderprogramme für Sachsen-Anhalt nutzen

Die Gesamtverantwortung für die Europawoche 2019 in Sachsen-Anhalt liegt in der Staatskanzlei und Ministerium für Kultur beim Referat EU-Angelegenheiten. Das Team von GOEUROPE! beim DRK Landesverband Sachsen-Anhalt e.V. unterstützt Organisation und Durchführung (Tel.: 0391/6106-8976, E-Mail: info(at)qoeuropelsa.de)

Organisatorische Hinweise, die Termine und die Formulare für Veranstaltungsmeldungen finden Sie auf dem Landesportal sowie auf der Internetseite von GOEUROPE!

House of Resources Magdeburg//Resonanzboden fördert wieder Mikroprojekte - weitere Antragswerkstätten

31. Januar 2019

Das Projekt House of Resources Magdeburg//Resonanzboden setzt seine finanzielle Unterstützung von kulturellen und sozialen Vorhaben bzw. Aktivitäten mit integrativem Charakter auch 2019 fort. Voraussetzung für die Antragstellung auf eine Förderung von Mikroprojekten ist die Teilnahme an einer der monatlichen Antragswerkstätten. Das erste Treffen dieser Art fand am 30. Januar in Magdeburg statt. Im Rahmen der Förderung von Mikroprojekten können pro Antrag bis zu 1.500 Euro bewilligt werden, bei Kooperationen sind es bis zu 3.000 Euro.

Die Anträge müssen sich dabei an den Zielen des Projektes Resonanzboden//House of Resources Magdeburg orientieren und die lokalen Bedarfslagen berücksichtigen. Über die Vergabe der Mittel entscheidet eine unabhängige Jury. Die Teilnahme an einer Werkstatt ist aber nur sinnvoll, wenn bereits eine grobe Projektidee besteht, auf die sich der Antrag beziehen soll. 

Resonanzboden//House of Resources Magdeburg wurde im Zuge der Ausschreibung des Modellprojekts House of Resources des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF) entwickelt. Träger in Magdeburg sind die .lkj) Landesvereinigung kulturelle Kinder- und Jugendbildung Sachsen-Anhalt e.V. und das Landesnetzwerk Migrantenorganisationen Sachsen-Anhalt (LAMSA e.V.).

Die Online-Anmeldeformulare zu den Antragswerkstätten können hier ausgefüllt werden.

Termine der weiteren Antragswerkstätten: 27. Februar, 27. März, 24. April, 29. Mai jeweils von 17 bis 19 Uhr

Ort: .lkj) Landesvereinigung kulturelle Kinder- und Jugendbildung Sachsen-Anhalt e.V., Brandenburger Straße 9, 39104 Magdeburg, Raum 2.12 

Kontakt: Sonja Renner, .lkj) Landesvereinigung kulturelle Kinder- und Jugendbildung Sachsen-Anhalt e.V. (Adresse siehe Veranstaltungsort), Telefon: +49 391 24451-76, -77

Ausschreibung: Deichmann-Förderpreis für Integration 2019 mit insgesamt 100.000 Euro dotiert (Bewerbungen bis zum 30. Juni möglich)

28. Januar 2019

Ab sofort können sich Unternehmen, Vereine und Schulen mit beispielgebenden Projekten und Ideen um den Deichmann-Förderpreis für Integration 2019 bewerben. Das Preisgeld beträgt insgesamt 100.000 Euro. Vergeben werden die Auszeichnungen für Initiativen, die sich für die berufliche und gesellschaftliche Integration von benachteiligten Kindern und Jugendlichen mit und ohne Migrationshintergrund engagieren. Bewerbungen sind bis zum 30. Juni möglich.

Der Preis gliedert sich in drei Kategorien: In der ersten Sparte werden Unternehmen geehrt, die Kindern und Jugendlichen, die zum Beispiel ihre Ausbildung oder Schullaufbahn abgebrochen haben, eine zweite Chance geben. In der zweiten Kategorie können sich Vereine, öffentliche oder private Initiativen sowie kirchliche Organisationen bewerben, die Freizeit- und Bildungsangebote unterbreiten. Dazu gehören etwa kostenloser Sprachunterricht oder integrative Sportmöglichkeiten.

Die dritte Preiskategorie richtet sich an Schulen, die spezielle Angebote für Kinder und Jugendliche umsetzen, um einer Vergrößerung des Leistungsunterschiedes zwischen Schülern unterschiedlicher sozialer Herkunft entgegenzuwirken. Die Schuhhandelskette Deichmann hat den Förderpreis zum 15. Mal ausgeschrieben. Im vergangenen Jahr gab es mit mehr als 270 Initiativen eine Rekordbeteiligung.

Hier die Pressemitteilung zur aktuellen Ausschreibung.

Kontakt (allgemein): Deichmann SE, Deichmannweg 9, 45359 Essen, Telefon +49 800 5020500

Zum Thema Förderpreis: P.U.N.K.T. PR GmbH, Völckersstraße 44, 22765 Hamburg, Telefon +49 40 8537600, Homepage www.punkt-pr.de 

Bestellungen ab sofort möglich: Integrationsspiel „Leben in Deutschland“ in aktualisierter 2. Auflage erschienen

LiD-Integration

25. Januar 2019

Die aktualisierte 2. Auflage des erfolgreichen Integrationsspiels „Leben in Deutschland - spielend integrieren“ kann seit einigen Tagen ausgeliefert werden. Das Spiel vermittelt vor allem Grundkenntnisse über Deutschland zu unterschiedlichsten Themen und gilt als Beitrag zur Integrationshilfe und zur Bildung. Es kann auch zur Vorbereitung auf den Einbürgerungstest Hilfestellung leisten. Erhältlich ist das Spiel zunächst auf Deutsch und Arabisch, weitere Sprachen sind geplant.

An dem Spiel, das unter anderem 300 Frage- und Antwortkarten umfasst, können sich bis zu sechs Spieler bzw. Gruppen beteiligen. Damit sich das Projekt selbst finanzieren kann, wird das Spiel zu einem Preis von 39,90 Euro angeboten, zusätzlich kann ein Förderpreis von 49,90 Euro entrichtet werden. Derzeit wird das Spiel von der Bundeszentrale für politische Bildung/Geschäftsstelle des Bündnisses für Demokratie und Toleranz online vorgestellt und als wichtiger Beitrag zu einem erfolgreichen Integrationsprozess gewürdigt.

Auszüge aus dem Begleitheft sind hier abrufbar.

Bestellt werden kann das Integrationsspiel über die hier folgende E-Mail-Adresse.

Kontakt: LiD-Integration, Chopinweg 6, 64287 Darmstadt, Telefon: +49 6151 9819786, +49 176 22611868, E-Mail: kontakt@lid-integration.de

Robert Bosch Stiftung fördert Vielfaltsbündnis in Dessau-Roßlau mit insgesamt 50.000 Euro

Robert Bosch Stiftung

24. Januar 2019

Die Stadt Dessau-Roßlau ist in das Förderprogramm „Die Vielfaltsgestalter - Lokale Bündnisse für Zusammenhalt in Vielfalt“ der Robert Bosch Stiftung aufgenommen worden. Mit dem Pilotprogramm unterstützt die Stiftung bundesweit sechs solcher Bündnisse, die Vielfalt als Chance begreifen und das Zusammenleben konstruktiv gestalten wollen.

Dafür haben sich in Dessau-Roßlau verschiedene Akteure aus Zivilgesellschaft, Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Migrantenorganisationen und Kultur zusammengeschlossen. In den nächsten zwei Jahren stellt die Stiftung für die Arbeit in Dessau-Roßlau insgesamt 50.000 Euro zur Verfügung. Weitere finanzielle Unterstützung erfolgt durch die Open Society Initiative for Europe (OSIFE).

Das Vielfaltsbündnis möchte mit seinen Angeboten in den kommenden zwei Jahren Chancen gestalten, Partnerinnen und Partner gewinnen und Barrieren über Informationen und Teilhabe in Dessau-Roßlau abbauen. Ziel ist es, den gesellschaftlichen Zusammenhalt in der Stadt zu stärken. Interessierte Bündnispartner aus der Stadtgesellschaft sind herzlich willkommen.

Die vollständige Mitteilung können Sie hier nachlesen.

Kontakt: Integrationsbüro der Stadt Dessau-Roßlau, Zerbster Straße 4, Raum 489, 06844 Dessau-Roßlau, Telefon: +49 340 204-2901, E-Mail: integrationsbuero@dessau-rosslau.de

Symposium der MLU Halle-Wittenberg im Flüchtlings- und Migrationsrecht. Zum Gedenken an Dr. Carsten Hörich (16. Februar in Halle)

22. Januar 2019

Die Forschungsstelle Migrationsrecht der MLU Halle-Wittenberg lädt für den 16. Februar 2019 zu einem akademischen Symposium im Flüchtlings- und Migrationsrecht ein. Das Symposium wird zum Gedenken an Dr. Carsten Hörich veranstaltet.

Die Veranstaltung greift mit den Themen Rückführungsrecht, Zugang zu Information und Beratung sowie ausländerrechtliche Mitwirkungspflichten wesentliche Bereiche seinen Wirkens als Wissenschaftler und Dozent auf. 

Im Anschluss an das Gedenksymposium wird in einer Abendveranstaltung das Buch „Hallescher Entwurf zur Neuordnung der Dogmatik des Aufenthaltsrechts“ unter Mitwirkung der Autorinnen und Autoren vorgestellt, an dem Dr. Carsten Hörich bis zuletzt mitgewirkt hat. Wir wollen mit Ihnen gemeinsam den innovativen Neuansatz der Ausrichtung der Einwanderungsgesetzgebung diskutieren. Im Anschluss gibt es einen Empfang.

Zum Programm (PDF)

Gerne kann die Einladung an Interessierte weitergeleitet werden.

Termin: 16. Februar 2019

Ort: AudiMax, Universitätsplatz 1, 06108 Halle (Saale)

Kontakt: kathleen.neundorf@jura.uni-halle.de

Aktuelles Programm: Deutsch-Polnisches Jugendwerk fördert gemeinsame Gedenkstättenprojekte (Anträge bis 15. Februar möglich)

DPJW

10. Januar 2019

Das Deutsch-Polnische Jugendwerk (DPJW) bietet zum fünften Mal das Programm „Wege zur Erinnerung“ zur Förderung von Gedenkstättenprojekten an. Ziel sei, dass noch mehr deutsch-polnische bzw. trilaterale Gruppen im Rahmen ihres Jugendaustausches eine NS-Gedenkstätte besuchen und das pädagogische Angebot dazu vor Ort nutzen, teilte das DPJW mit.

Die geförderten Begegnungen sollen den Jugendlichen ein „Lernen aus der Geschichte für eine gemeinsame europäische Zukunft“ ermöglichen. Sie verstünden sich deshalb auch als ein Beitrag zum Kennenlernen des jeweiligen Nachbarn und zur Völkerverständigung. Darüber hinaus sei die gemeinsame Auseinandersetzung mit der Vergangenheit eine nötige Grundlage für Überlegungen zur Gegenwart und Zukunft.

Anträge für Projekte, die im Jahr 2019 stattfinden, können bis zum 15. Februar eingereicht werden. Wenn Vorhaben den Kriterien des Förderprogramms entsprechen, erhalten sie die vollen Festbeträge für Programmkosten, Sprachmittlung und Reisekosten gemäß den Richtlinien des DPJW. Das Jugendwerk wurde 1991 auf Initiative der Regierungen Deutschlands und Polens gegründet.

Weitergehende Informationen sowie einen Flyer und Antragsformulare finden Sie hier.

Kontakt: a) Piotr Kwiatkowski (für den schulischen Austausch) - Telefon +49 331 2847933 für Anrufende aus Deutschland, Telefon +48 22 5188932 für Anrufende aus Polen; E-Mail piotr.kwiatkowski(at)pnwm.org

b) Dorota Bastos (für den außerschulischen Austausch) - Telefon +49 331 2847931, E-Mail dorota.bastos@dpjw.org

Aufruf zur Beteiligung: F.C. Flick Stiftung schreibt „Steh-auf-Preis für Toleranz und Zivilcourage“ 2019 aus (Einsendeschluss: 15. Februar 2019)

F.C. Flick Stiftung

8. Januar 2019

Die F.C. Flick Stiftung gegen Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Intoleranz hat den „Steh-auf-Preis für Toleranz und Zivilcourage“ 2019 ausgeschrieben. Die Auszeichnung ist mit 10.000 Euro dotiert. Mit dem Preis, der alle zwei Jahre vergeben wird, möchte die Stiftung Gruppen, Initiativen und Einzelpersonen würdigen, die sich in besonderer Weise für die Stiftungsziele einsetzen. Schirmherrin ist die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Franziska Giffey.

Die Ausschreibung erfolgt bundesweit; Initiativen in den fünf östlichen Bundesländern finden besondere Berücksichtigung. Es können Projekte, Einzelpersonen sowie Eigenbewerbungen vorgeschlagen bzw. eingereicht werden. Einsendeschluss ist der 15. Februar 2019. Der Preis soll voraussichtlich im Sommer 2019 überreicht werden. Die Jury steht unter der Leitung von Prof. Dr. Julius H. Schoeps, Direktor des Moses Mendelssohn Zentrums Potsdam.

Die Bewerbungsunterlagen können formlos an die F.C. Flick Stiftung gegen Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Intoleranz, Schlossstraße 12, 14467 Potsdam, oder per Mail an info@stiftung-toleranz.de gesandt werden.

Kontakt zur Geschäftsführung der Stiftung: Telefon +49  331 2007770, E-Mail: info@stiftung-toleranz.de