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Sachsen-Anhalt beschließt 18. Corona-Eindämmungsverordnung: Im ÖPNV gilt weiterhin eine Maskenpflicht

30. September 2022

Vom 1. Oktober an gilt in Sachsen-Anhalt eine neue Corona-Eindämmungsverordnung. Auf der Grundlage des neuen Infektionsschutzgesetzes (IfSG) würden damit bundesweite und landesweite Schutzvorgaben umgesetzt, erklärte Sachsen-Anhalts Staatskanzlei nach dem entsprechenden Verordnungs-Beschluss der Landesregierung (Pressemitteilung).

Durch die Novellierung des IfSG habe der Bund einige Schutzvorhaben bereits selbst durch Bundesgesetz geregelt. Danach bestehe eine Verpflichtung zur Testung in medizinischen Einrichtungen wie Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen und ambulanten Pflegediensten. 

Zudem besteht den Angaben zufolge in diesen Einrichtungen sowie im Personenfernverkehr und in Arztpraxen eine Verpflichtung zum Tragen einer sogenannten FFP2-Maske. Ein medizinischer Mund-Nasen-Schutz sei nicht mehr ausreichend. Da es sich um bundesweite Regelungen handele, müssten die Test- und Maskenpflichten in der inzwischen 18. Verordnung Sachsen-Anhalts nicht noch einmal ausdrücklich geregelt werden.

Im ÖPNV gilt weiterhin die Verpflichtung zum Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes. Zudem sind Beförderungsunternehmen verpflichtet, stichprobenartig Kontrollen vorzunehmen. Sie dürfen Personen bei Verstößen gegen die Maskenpflicht aus dem Fahrzeug verweisen.

Weiterhin regelt die neue Verordnung die Verpflichtung zum Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes für Besucher von Obdachlosen- und Flüchtlingsunterkünften sowie öffentlich zugänglichen Innenräumen von Gefängnissen. Die 18. Eindämmungsverordnung gilt zunächst bis zum 29. Oktober 2022.

- 18. Eindämmungsverordnung (Lesefassung)
- neuer Bußgeldkatalog

Kontakt: Staatskanzlei des Landes Sachsen-Anhalt/Pressestelle, Hegelstraße 42, 39104 Magdeburg, Telefon: +49 391 567-6666, E-Mail: staatskanzlei@stk.sachsen-anhalt.de

Der Bund hat seine mehrsprachigen Corona-Informationen aktualisiert und erweitert

2. Dezember 2021

Die Bundesregierung hat auf neue sowie aktualisierte Übersetzungen zur Corona-Pandemie aufmerksam gemacht. Informationen sind in bis zu 23 Sprachen verfügbar.

Die Aktualisierungen beziehen sich vor allem auf die sogenannte Booster-Impfungen, die „G-Regeln“ und den Bereich „Corona stoppen“ auf Türkisch und Arabisch. Impfungen gegen Corona seien langfristig der sichere Weg aus der Pandemie, hieß es.

Die mehrsprachigen Informationen und shareables der Bundes-Integrationsbeauftragten zu Corona und zum Impfen stehen zum Download in der Dropbox, zum Teilen bei Twitter und Instagram sowie auf der Internetseite in bis zu 23 Sprachen bereit.

Die Integrationsbeauftragte fördert auch das Projekt „Corona stoppen“ der Deutschlandstiftung Integration. Gemeinsam mit Radio MetropolFM informiert das Projekt tagesaktuell über Corona: mit Webseiten auf Türkisch und Arabisch sowie in den Sozialen Medien (Facebook, Instagram) und im laufenden Radio-Programm.

Türkisch/FacebookTürkisch/Instagram

Arabisch/FacebookArabisch/Instagram

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Die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration unterstützt die Regierung seit Beginn der Pandemie in ihren Anstrengungen, Menschen in bis zu 23 Sprachen zielgruppengerecht aufzuklären. 

Mehrsprachige Informationen speziell für EU-Bürgerinnen und Bürger in Deutschland stehen auf der Website der EU-Gleichbehandlungsstelle, die bei der Integrationsbeauftragten angesiedelt ist. Sonderregeln und Ausnahmen für Grenzpendlerinnen und Grenzgänger von der 3G-Regel bei der Einreise sind als shareables auf Polnisch und Tschechisch verfügbar. 

Weitere nützliche Links:

 - „Handbook Germany“: die zentrale Info-Plattform für Neuzugewanderte und Flüchtlinge, gefördert von der Beauftragten, hat täglich neue Inhalte zu Corona (acht Sprachen, auch als Videos)

„Migrationsberatung 4.0“: für EU-Arbeitnehmerinnen und –Arbeitnehmer in Deutschland; Informationen in zehn Sprachen, außerdem in Social-Media-Gruppen - Schwerpunkt sind osteuropäische Sprachen; mit aktuellen Hinweisen etwa zu Einreise oder Impfen für Pflege- oder Saisonarbeitskräfte

Kontakt: Bundeskanzleramt, 11012 Berlin. Telefon: +49 30 18400-2038, E-Mail: presse-integration@bk.bund.de

Current information on the Corona Crisis in several languages

21. Mai 2021

For the time of the Corona crisis, the integration portal bundles multilingual information with validity for the federal government and the state of Saxony-Anhalt.

In this section you will find relevant news, handouts, information sheets and picture explanations (pictograms) on official regulations in several languages.

The target group of the information is for stakeholders in integration work, international skilled workers and asylum seekers in the ZASt. 

The translations are usually kindly provided by the projects SiSA and BemA.

Hinweis: In dieser Rubrik finden Sie relevante Nachrichten, Handreichungen, Informationsblätter und Bilderklärungen (Piktogramme) zu amtlichen Regelungen in mehreren Sprachen.

Zielgruppe der Informationen sind neben den Multiplikatoren der Integrationsarbeit auch internationale Fachkräfte sowie Asylsuchende in der ZASt. 

Die Übersetzungen werden in der Regel freundlicherweise von den Projekten SiSA und BemA zur Verfügung gestellt.

Corona-Krise: Netzwerk LAMSA unterstützt migrantische Eltern

30. April 2021

Das Landesnetzwerk Migrantenorganisationen Sachsen-Anhalt (LAMSA) hat auf seine bewährten und neuen Angebote hingewiesen, mit denen vor allem migrantische Eltern in der Corona-Krise unterstützt werden können.

So werde es über das Projekt NEMSA+ auch in dieser Zeit möglich sein, dass Beratungen telefonisch oder online stattfinden. „Wenn die migrantischen Eltern ein Anliegen haben, können sie uns ansprechen. Kontakte finden sie auf der Webseite www.nemsa.de“, betonte LAMSA in einer Pressemitteilung.

Unter anderem steht das Projekt SISA bereit, wenn Migrantinnen und Migranten Hilfe bei der Bewältigung sprachlicher Hürden etwa beim Verstehen behördlicher Briefe, Elterninformationen der Schulen oder bei Impfterminen benötigen. Betroffene können sich an die Sprachmittlungshotline (Telefon: +49 345 21389399) wenden. Der Anrufer wird je nach seiner Sprache zu einem ehrenamtlichen Dolmetscher weitervermittelt.

Die Pandemie und fehlende Sprachkenntnis würden laut LAMSA eine gesellschaftliche Teilhabe von Migrantinnen und Migranten unmöglich machen. Dass die Integrationsbemühungen durch die Lockdowns vernachlässigt werden, dürfe nicht passieren.

Kontakt: Mamad Mohamad, Geschäftsführer des LAMSA e.V., Telefon: +49 345 17194051, E-Mail: mamad.mohamad@lamsa.de