Servicestelle IQ Sachsen-Anhalt: Qualifizierung im Kontext des Anerkennungsgesetzes

Die Servicestelle IQ „Qualifizierung im Kontext des Anerkennungsgesetzes“ verfolgt das Ziel, zugewanderten Fachkräften qualifikationsadäquate Zugänge in die Bereiche Kindererziehung (ab 2015) und Gesundheits- und Krankenpflege (ab 2106) zu ermöglichen. Ziel ist, sowohl die vollständige Anerkennung von ausländischen Abschlüssen als auch bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt für den Einzelnen zu erreichen.

Unser Angebot für Zugewanderte in Sachsen-Anhalt: Anpassungsqualifizierung pädagogische Fachkraft nach § 21 KiFöG Sachsen-Anhalt. Wir richten uns bei der Durchführung der Qualifizierung nach den individuellen Bedürfnissen von Zugewanderten und dem Anerkennungsbescheid.

Möglich ist die Teilnahme an:

  1. Sprachkurs zur Erlangung des Sprachlevels B2 (Voraussetzung Sprachniveau B1)
  2. Fachspezifische Fort- und Weiterbildung nach §21 Absatz 3 KiFög (60 Stunden)
  3. Praktikum (bis zu maximal einem Jahr in einer Kindertagesstätte oder einem Hort)

Beginn ab Herbst 2015 inklusive sozialpädagogischer Begleitung während der Anpassungsqualifizierung. Die Teilnahme ist kostenlos und richtet sich an Zugewanderte mit Hochschulabschlüssen der Pädagogik, der sozialen Arbeit und verwandten Gebieten, sowie mit pädagogischem Fachschulabschluss.

Entnehmen Sie das gesamte aktuelle Serviceangebot der IQ-Servicestelle der Website.

Förderprogramme zur Arbeitsmarktintegration

Förderung von Praktikumsmaßnahmen

Gefördert werden Praktikumsmaßnahmen, die unter anderem der Eingliederung von Personen mit Migrationshintergrund in eine dauerhafte reguläre Beschäftigung durch Kombination von Beratungs- und Orientierungskursen beziehungsweise Trainingsmaßnahmen, Praktika bei privaten Arbeitgebern, Qualifizierung und fachlicher sowie sozialpädagogischer Betreuung dienen. Bewerben für eine Förderung nach dieser Richtlinie können sich Bildungsträger.

Zur aktuellen Richtlinie

Projekt "Jobbrücke PLUS" für Asylbewerber und Flüchtlinge

Bundesministerium für Arbeit und Soziales

Das Projekt "Jobbrücke PLUS" wird im Rahmen der ESF-Integrationsrichtlinie Bund im Handlungsschwerpunkt "Integration von Asylbewerberinnen und Flüchtlingen (IvAF)" durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds gefördert.

Koordiniert wird das Vorhaben "Jobbrücke PLUS - Integration von Asylbewerbern und Flüchtlingen in Arbeit und Ausbildung in/für Sachsen-Anhalt", das aus fünf Teilprojektträgern besteht, von der AWO SPI gGmbH.

Ziel ist es, Asylbewerbern und Flüchtlingen in Sachsen-Anhalt durch spezielle Beratungen und Qualifizierungen einen besseren Zugang zum Arbeitsmarkt und durch Vermittlung in sozialversicherungspflichtige Arbeit bzw. in Ausbildung und Qualifizierung eine langfristige Integration in die Gesellschaft zu ermöglichen. Am 30. Juni 2019 läuft das Projekt aus.

Weitere Informationen finden Sie hier.