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Förderrichtlinie zu niedrigschwelligen Sprachkursen

Ausführlicher Titel der Richtlinie

„Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung von niedrigschwelligen Sprachkursangeboten für Ausländerinnen und Ausländer aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds der Förderperiode 2014 bis 2020 (Sprachkursförderrichtlinie 2014 bis 2020)“

Zur Sprachkursförderrichtlinie wurde Anfang Juni 2018 ein 3. Erlass veröffentlicht. Mit ihm sind Punkte u. a. der Zielgruppe der Maßnahmen, der Wiederholungsmöglichkeiten der Kurse sowie der Prüfungsgebühren und der Tests klargestellt worden. Den Erlass finden Sie hier.

Kurzbeschreibung der Richtlinie

Im Rahmen der Richtlinie fördert das Land Maßnahmen, die der Durchführung von niedrigschwelligen Sprachkursen für Ausländerinnen und Ausländer dienen.

Durch die Förderung sollen folgende Ziele erreicht werden:

  1. Erhöhung der Erwerbsbeteiligung – insbesondere bei Personengruppen mit bislang unterdurchschnittlicher Erwerbsbeteiligung,
  2. Erhöhung der Qualifikation und Kompetenzen der Erwerbsbevölkerung,
  3. Verbesserung der Leistungsfähigkeit und Durchlässigkeit des Bildungssystems

Die Sprachkurse richten sich ausschließlich an Personen, die keinen Anspruch auf einen Integrationskursbesuch haben oder bei denen der Besuch eines Integrationskurses in absehbarer Zeit nicht möglich ist und die nicht mehr der Vollzeitschulpflicht unterliegen. 

Wer kann einen Antrag stellen?

Zuwendungsempfänger sind a) juristische Personen des öffentlichen Rechts, sofern sie nicht unmittelbarer Bestandteil der Landesverwaltung sind, also rechtlich und wirtschaftlich eigenständig wirken sowie b) juristische Personen des Privatrechts mit Sitz oder Betriebsstätte in Sachsen-Anhalt.

Die Zuwendungsempfänger müssen Erfahrungen in der Sprachvermittlung Deutsch als Fremdsprache oder Deutsch als Zweitsprache vorweisen.

Umsetzung

Bewilligungsbehörde ist das Landesverwaltungsamt, Nebenstelle Dessau, Referat ESF-Förderung, Kühnauer Straße 161, 06846 Dessau-Roßlau.

Förderhöhe

Die Zuwendung kann bis zu 100 v. H. der zuwendungsfähigen Ausgaben betragen.