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Statistisches Landesamt: Deutlicher Zuwachs bei Einbürgerungen in Sachsen-Anhalt

Die Anzahl der in Sachsen-Anhalt vollzogenen Einbürgerungen hat deutlich zugenommen. So erhielten 2021 hier 833 ausländische Personen (384 weiblich und 449 männlich) die deutsche Staatsbürgerschaft, das waren 139 Menschen und damit 20 Prozent mehr als im Jahr davor.

Die Einbürgerungen erfolgten bei 270 Personen (32,4 Prozent) aus einer europäischen, bei 438 Personen (52,6 Prozent) aus einer asiatischen, bei 84 Personen (10,1 Prozent) aus einer afrikanischen und bei 20 Personen (2,4 Prozent) aus einer amerikanischen Staatsangehörigkeit heraus (Pressemitteilung).

Bezogen auf die Herkunftsländer entfiel der größte Anteil der Einbürgerungen auf eine syrische Staatsangehörigkeit (257 Personen), danach folgten 45 Personen mit rumänischer, 37 Personen mit vietnamesischer und 31 Personen mit ukrainischer Staatsangehörigkeit. Immer mehr der zwischen 2014 und 2016 eingereisten syrischen Schutzsuchenden würden die formellen Voraussetzungen für eine Einbürgerung erfüllen, betonte das Landesamt.

Ihre bisherige Staatsangehörigkeit konnten den Angaben zufolge 523 der Eingebürgerten (62,8 Prozent) beibehalten. Bürgerinnen und Bürger aus den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union dürfen ihre Staatsbürgerschaft grundsätzlich behalten. Ansonsten wird eine Mehrstaatlichkeit etwa nur in Ausnahmefällen akzeptiert. 

Die meisten Einbürgerungen wurden in der kreisfreien Stadt Halle mit 217 Personen vorgenommen. Bei den Landkreisen ergab sich eine Spanne zwischen 29 Einbürgerungen im Altmarkkreis Salzwedel und 70 Einbürgerungen im Landkreis Mansfeld-Südharz. Von den eingebürgerten Ausländerinnen und Ausländern insgesamt waren 189 Menschen (22,7 Prozent) unter 18 Jahre alt. 

Kontakt: Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt, Merseburger Straße 2 (Besucheranschrift), 06110 Halle (Saale); Telefon: +49 345 2318-0, E-Mail: info@stala.mi.sachsen-anhalt.de