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Zahl der Anträge auf Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse um 8,3 Prozent gewachsen

Im vergangenen Jahr sind in Sachsen-Anhalt 507 Anträge auf Anerkennung einer im Ausland erworbenen Berufsqualifikation gestellt worden - das waren 39 Gesuche gleich 8,3 Prozent mehr als 2019.

Von den Anerkennungsverfahren wurden 408 letztlich auch abgeschlossen, wie das Statistische Landesamt in Halle erklärte. Dies entsprach einem leichten Rückgang im Vergleich zum Vorjahr um zwölf Fälle (2,9 Prozent). Mehr als die Hälfte der Verfahren (52,7 Prozent) bezog sich auf die Berufshauptgruppe der Medizinischen Gesundheitsberufe, weitere 11,2 Prozent auf die Gruppe Mechatronik-, Energie- und Elektroberufe sowie 10,1 Prozent auf die Gruppe Lehrende und ausbildende Berufe (Pressemitteilung).

Mit 52,7 Prozent gleich 267 Anträgen wurde der größte Teil der Anträge von Menschen mit einer Staatsangehörigkeit aus dem europäischen Ausland gestellt. Danach folgten statistisch 36,1 Prozent (183 Anträge) von Personen aus Asien. Antragsteller waren in der Mehrzahl männlich (57,4 Prozent). Die Anerkennung von im Ausland erworbenen Berufsabschlüssen ist in verschiedenen Gesetzen des Bundes und des Landes geregelt. 

Zur Deckung des Fachkräftebedarfs sind Sachsen-Anhalt und die Unternehmen hier zunehmend auf Fachleute aus dem Ausland angewiesen. Eine große Hürde für die Zuwanderung von entsprechendem Personal und deren Beschäftigung bildet die Anerkennung von ausländischen Bildungsabschlüssen. In Sachsen-Anhalt bestehen verschiedene Beratungsstellen wie etwa das IQ-Netzwerk, die interessierte Fachkräfte aus dem Ausland über die Anerkennungsverfahren informieren.

Kontakt: Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt, Merseburger Straße 2 (Besucheranschrift), 06110 Halle (Saale); Telefon: +49 345 2318-0, E-Mail: info@stala.mi.sachsen-anhalt.de