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LAMSA veröffentlicht 10-Punkte-Katalog mit Forderungen für eine bessere Willkommenskultur

Das Landesnetzwerk Migrantenorganisationen Sachsen-Anhalt (LAMSA) e.V. nimmt Wahljahre stets zum Anlass, politische Forderungen zu den Themen Migration und Integration zu formulieren.

So hat LAMSA zu den jüngsten Landtagswahlen unter Einbeziehung seiner Mitglieder und seiner Organisationsgliederungen ein 10-Punkte-Papier für ein willkommensfreundliches Sachsen-Anhalt vorgelegt, in dem seine derzeit wichtigsten Forderungen an die Politik formuliert sind.

Der Katalog wurde den nun im Landtag vertretenen Parteien mit auf den Weg in die ersten Sitzungswochen gegeben. Der Verband bietet sich auch in der neuen Legislaturperiode als Gesprächspartner zu diesem wichtigen Thema an (Mitteilung). In dem 10-Punkte-Papier finden sich unter anderem Maßnahmen und Forderungen zu den Themen Unterbringung, Beratung und Begleitung, Bildungs- und Arbeitsmarktintegration, kulturelle und politische Teilhabe, gesundheitliche Versorgung sowie Antirassismus.

Die Gliederung ist an das Ende 2020 von der Landesregierung verabschiedete Landesintegrationskonzept angelehnt. Dieses mache zwar die wichtigsten Themenfelder rund um Integration auf, reiche in seiner gegenwärtigen Fassung jedoch nicht aus, um die Teilhabe von Migrantinnen und Migranten entscheidend zu verbessern und Sachsen-Anhalt so attraktiver für Zuwanderung zu machen, sagte LAMSA-Geschäftsführer Mamad Mohamad. „Viele der von uns eingebrachten Maßnahmen wurden nicht oder nur unzureichend berücksichtigt. Mit dem nun vorliegenden Papier wollen wir eigene Akzente in wichtigen Themenfelder setzen und für deren politische Umsetzung werben“, fügte er hinzu.

Kontakt: Mamad Mohamad, Geschäftsführer des LAMSA e.V., Telefon: +49 345 171 94 051, E-Mail: mamad.mohamad@lamsa.de