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Gut besuchte Infobörse ein Höhepunkt in Magdeburg – Interkulturelle Woche mit vielen Veranstaltungen auch in Sachsen-Anhalt

Auch in diesem Jahr beteiligen sich wieder viele Orte und Landkreise in Sachsen-Anhalt an der bundesweiten Interkulturellen Woche (IKW), die noch bis 2. Oktober läuft. Sie steht wie auch 2021 unter dem Motto „#offengeht“.

Der Zeitrahmen stellt lediglich eine Empfehlung dar, mancherorts wird davon geringfügig abgewichen.

Beispielsweise waren in der Landeshauptstadt Magdeburg bis 4. Oktober rund 40 einzelne Veranstaltungen an etwa 20 Standorten geplant (hier das Gesamtprogramm). Die Federführung bei der Umsetzung hat die Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt. Dabei ist es unerheblich, ob Besucher Migrationserfahrungen haben oder nicht.

Ein Höhepunkt der IKW in Magdeburg war die trotz kühler Temperaturen gut besuchte Infobörse des Integrationsnetzwerkes der Stadt am 27. September. Im Innenhof des Forums Gestaltung ging es etwa um die Themenbereiche Beratung, Arbeit, Spracherwerb, Engagement und Freizeitgestaltung, Kindertagesstätte und Schule.

Vertreten waren unter anderem das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF), die Freiwilligenagentur Magdeburg, die Beratungsstelle BemA, der Integrationsbeauftragte der Landeshauptstadt Magdeburg, der Caritasverband , Landesinitiative Fachkraft im Fokus Sachsen-Anhalt und die Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e.V. mit verschiedenen Projekten.

Kinder und auch Erwachsene beteiligten sich zudem an Glücksrädern, Sprachspielen und Bastelarbeiten, auch wurden arabische und afghanische Leckereien gereicht. Zum Ausklang spielte die Band JIRAN-Nachbarn orientalische Musik.

Zu Gesprächsrunden, Ausstellungen, Konzerten, Filmvorführungen und Lesungen wird auch in Halle eingeladen (Programmheft). Ein zentrales Anliegen des Netzwerkes für Migration und Integration ist es, sowohl durch Information als auch durch persönliche Kontakte und Gespräche ein besseres gegenseitiges Verständnis zu entwickeln und zum Abbau von Vorurteilen zwischen Migrantinnen und Migranten und der Mehrheitsgesellschaft beizutragen. Offiziell eröffnet wurde die IKW für Halle am 25. September auf dem Domplatz mit einem vielfältigen Bühnenprogramm und zahlreichen Aktionen.

In Dessau-Roßlau, der dritten und kleinsten kreisfreien Stadt in Sachsen-Anhalt, ist ein Angebot mit zehn Veranstaltungen vorbereitet worden, und zwar vom 26. September bis 1. Oktober (Programm). Koordinator ist das Multikulturelle Zentrum Dessau.

Auch in den Landkreisen Sachsen-Anhalts wurden zahlreiche Angebote vorbereitet. So finden etwa im Landkreis Wittenberg bis 4. Oktober insgesamt 20 Veranstaltungen in Coswig, Elster, Gräfenhainichen, Pretzsch und Wittenberg statt (Programm). Darunter sind neben Lesungen und Konzerten ein „Tag der offenen Tür“ im SALAM-Treffpunkt Wittenberg (25. September) sowie ebenfalls in der Lutherstadt ein Internationales Märchenfest (26. September).

Im Landkreis Jerichower Land werben die Organisatoren für insgesamt gut 40 Angebote (Plakat). Diese sind auf dem Programmfaltblatt aufgeteilt in Veranstaltungen in der Region Genthin (einschließlich der Orte Jerichow, Karow, Parey, Schlagenthin und Steinitz) sowie Burg (mit den Orten Hohenwarthe und Friedensau). In der Dorfkirche Altenplathow fand ein Interkultureller Eröffnungsgottesdienst statt.

Eine zentrale Programmübersicht wurde auch für den Landkreis Anhalt-Bitterfeld veröffentlicht. Unter anderem ist in der Landkreisverwaltung in Köthen sogar bis zum 30. Oktober die Sonderausstellung „Der Pascha von Magdeburg – Der Orient in Mitteldeutschland“ zu sehen, in der die Besucher anhand von Bild-Text-Tafeln in die Zeit von Kaiser Otto I. bis in die Gegenwart geführt werden (Eröffnung war am 25. September). Ferner lädt die Offene Islamische Gemeinde Köthen e.V. zum bundesweiten Tag der offenen Moschee in ihre Gebetsräume ein.

Das Programm im Landkreis Stendal hat bereits am 17. September begonnen. Den Rahmen der IKW beschließt am 7. Oktober eine Stadtführung unter dem Motto „Spuren des Kolonialismus in Stendal“. Und zum Programm im Saalekreis (der Schwerpunkt liegt in Merseburg, Auftakt war schon am 16. September) geht es hier.

In Naumburg, der "Hauptstadt" des Burgenlandkreises, ist online ein zweisprachiges Programm mit bunten Angeboten der IKW abrufbar (Deutsch/Englisch); Weißenfels im Burgenlandkreis hat zu einem Stadtteilfest am 30. September eingeladen (Flugblatt). Auch die Stadt Zeitz beteiligt sich wieder an der IKW - das Fest der Kulturen mit Spiel, Spaß und Überraschungen für Kinder wie Erwachsene findet aus organisatorischen Gründen aber erst vom 10. bis 14. Oktober statt (Pressemitteilung).

Bundesweit abgestimmt wird die IKW von einem Ökumenischen Vorbereitungsausschuss (ÖVA) mit Sitz in Frankfurt am Main. Stellvertretende Vorsitzende ist übrigens Monika Schwenke, die beim Caritasverband für das Bistum Magdeburg e.V. die Abteilung Migration/Integration leitet und Migrationsbeauftragte des Bistums ist. Sie steht außerdem der Härtefallkommission Sachsen-Anhalts seit dessen Gründung vor 17 Jahren vor.

Kontakt für die Landeshauptstadt Magdeburg: Manja Lorenz, Projektleitung IKW, Telefon: +49 391 5371-207, manja.lorenz@agsa.de

zentral: Ökumenischer Vorbereitungsausschuss zur Interkulturellen Woche, Postfach 160646, 60069 Frankfurt am Main, Telefon: +49 69 242314-60, E-Mail: info@interkulturellewoche.de