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8. Corona-Verordnung: Sachsen-Anhalt verschiebt geplante Lockerungen

Wegen steigender Infektionszahlen hat die Landesregierung die Rücknahme von Lockerungen beschlossen, die in der 8. Corona-Verordnung geplant waren.

Zugleich wird den Landkreisen und kreisfreien Städten ermöglicht, mit Allgemeinverfügungen eigene weitergehende Einschränkungen vorzunehmen.

Die in der 8. Eindämmungsverordnung vorgesehenen Lockerungen zum 1. November werden auf einen späteren Zeitpunkt verschoben, hieß es nach der Kabinettsitzung am 27. Oktober (siehe Pressemitteilung der Staatskanzlei). Damit bleiben Klubs, Musikklubs, Diskotheken und ähnliche Einrichtungen geschlossen. Auch die geplante Erhöhung der Obergrenzen für Veranstaltungen entfällt der Landesregierung zufolge. Nunmehr könnten auch Verwarn- und Bußgelder bei Verstößen gegen die Maskenpflicht verhängt werden, deren Höhe von der Lage vor Ort („Schwellenwert“) abhängt.

In Bezug auf die Überschreitung von bestimmten Schwellenwerten erfahre die Verordnung eine Ergänzung dort, wo regional begrenzt ein erhöhtes Infektionsgeschehen vorliegt, das zwar vor Ort verstärkte, aber keine landesweit einheitlichen Eindämmungsmaßnahmen erfordert.

Über Kontakte und Ansprechpartner in den drei kreisfreien Städten und den einzelnen Landkreisen zu Fragen rund um das Coronavirus wird hier informiert.

Den Wortlaut der 8. Corona-Eindämmungsverordnung vom 15. September 2020 einschließlich eines Bußgeldkatalogs sehen Sie hier.

Kontakt: Staatskanzlei des Landes Sachsen-Anhalt, Pressestelle, Hegelstraße 42, 39104 Magdeburg, Telefon: +49 391 567-6666.