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EUROCAMP des Landes Sachsen-Anhalt: zweite Halbzeit eingeläutet

Die erste Woche des diesjährigen EUROCAMPs des Landes Sachsen-Anhalt liegt hinter den 22 jungen Erwachsenen aus Albanien, Bosnien und Herzegowina, Deutschland, Island, Italien, Kroatien, Polen, Portugal, Spanien und der Tschechischen Republik.

Die Teilnehmenden unterwegs in Bernburg.

Somit ist es Zeit, Bilanz zu ziehen und einen Ausblick auf die zweite Hälfte zu geben: Nach der offiziellen Eröffnung am 12. Juli durch Bernburgs Oberbürgermeister Henry Schütze und Gerhard Miesterfeldt, den Vorsitzenden der Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e.V. (AGSA), die das EUROCAMP organisiert, hatten die Teilnehmenden sich und die Stadt bei einem Länderabend und einer Stadtrallye kennengelernt. Von Dienstag an wurde Bernburg dann zur Märchenkulisse. Die Teilnehmenden sind in Märchenrollen eingetaucht, haben die Darstellung geschlechtsspezifischer Rollen untersucht und eigene Märchen für die heutige Zeit geschrieben. (Pressemitteilung)

„Am Donnerstag ließen wir die Märchenwelt erst einmal zurück“, berichtete Projektleiter Daniel Adler von der AGSA, „denn unsere aktive Unterstützung vor Ort war gefragt.“ Die Kindertagesstätte „Benjamin Blümchen“ freute sich dank der tatkräftigen Aufbauhilfe der jungen Europäerinnen und Europäer über ein neues Spielgerät; am Abend sicherten die jungen Erwachsenen bei einer Skatenight mit Ordnerbinde die Veranstaltung. Aber auch die Umgebung wurde etwa bei einem Wandertag im Harz und bei einer Kanu-Tour von Alsleben nach Bernburg erkundet. 

In der zweiten Woche stehen u.a. ein Besuch der Gedenkstätte für Opfer der NS-„Euthanasie“ in Bernburg, eine Zukunftskonferenz zur Sicht der EUROCAMP-Teilnehmenden auf europäische Themen, aber auch eine Märchennacht auf dem Programm, zu der alle Interessierten am Mittwoch, 21. Juli, ab 19 Uhr auf der Wiese an der Waldauer Kirche eingeladen sind, bevor es am Samstag wieder nach Hause geht. 

Kontakt: Daniel Adler (Projektleitung), daniel.adler@agsa.de, +49 391 5371 210