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Anzahl der Einbürgerungen in Sachsen-Anhalt im Jahr 2023 deutlich gestiegen

Im Verlauf des Jahres 2023 haben in Sachsen-Anhalt 2.095 ausländische Personen durch Einbürgerung die deutsche Staatsbürgerschaft erhalten. Die Einbürgerungszahl stieg im Vergleich zum Jahr davor dem Statistischen Landesamt zufolge insgesamt um 623 Personen und damit deutlich um 42,3 Prozent.

Von den Eingebürgerten waren 1.234 männlich (58,9 Prozent) und 861 weiblich (41,1 Prozent), wie das Statistische Landesamt in Halle weiter erklärte (vollständige Pressemitteilung). Die Einbürgerungen erfolgten bei 292 Personen (13,9 Prozent) aus einer europäischen, bei 1.653 Personen (78,9 Prozent) aus einer asiatischen, bei 71 Personen (3,4 Prozent) aus einer afrikanischen und bei 22 Personen (1,1 Prozent) aus einer amerikanischen Staatsangehörigkeit heraus.

Auf die Herkunftsländer bezogen hatte zum Zeitpunkt ihrer Einbürgerung der größte Anteil eine syrische Staatsangehörigkeit (1.405 Personen), danach folgten 112 Menschen mit ukrainischer, 42 mit afghanischer und 41 mit iranischer Staatsangehörigkeit. Eingebürgert wurden im vergangenen Jahr Personen mit 74 verschiedenen Staatsangehörigkeiten.

Bei den drei kreisfreien Städten lag Halle (Saale) mit 533 Einbürgerungen vorn. In der Landeshauptstadt Magdeburg wurden 359 Personen und in Dessau-Roßlau 196 Personen eingebürgert. Die Spanne bei den Landkreisen war erheblich – sie reichte von 187 Einbürgerungen im Salzlandkreis bis zu 21 Einbürgerungen im Landkreis Harz.

Kontakt: Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt, Merseburger Straße 2, 06110 Halle (Saale), Telefon: +49 345 2318-0, E-Mail: info@statistik.sachsen-anhalt.de