Neue Broschüre "Der elektronische Aufenthaltstitel"

April 2018

Die neue Broschüre Der elektronische Aufenthaltstitel erklärt, was ein elektronischer Aufenthaltstitel ist und wie er im Alltag und in der digitalen Welt genutzt werden kann.

Die Broschüre kann heruntergeladen oder als Printvariante bestellt werden.

Zwei neue E-Dossiers zur Flüchtlingsthematik mit Schwerpunkt Gesundheitsversorgung und Krankenversicherung

Mai 2017

Das unabhängige 1 A Verbraucherportal und sein Partnerportal, die Krankenkassenzentrale, haben zwei Informationsspeziale (Dossiers) zum Thema Gesundheitsvorsorge und Krankenversicherung für Flüchtlinge erstellt. Die beiden Online-Angebote bieten eine strukturierte Übersicht zu allen hierfür einschlägigen Aspekten.

Migrantinnen und Migranten, Studierende aus dem Ausland und weitere Verbrauchergruppen erhalten in dem zehnsprachigen Informationsspezial des 1 A Verbraucherportal "International: Krankenversicherung für Ausländer in Deutschland" grundsätzliche Informationen zum Krankenversicherungssystem in der BRD.

Ergänzend hat die Krankenkassenzentrale unter dem Titel "Flüchtlinge im deutschen Gesundheitssystem" ein stark frequentiertes Informationsspezial veröffentlicht, das neben einführenden Informationen zur Gesundheitsvorsorge für Zugewanderte Themen wie Pflege als Berufsperspektiven für Migrantinnen und Migranten übersichtlich erläutert.

Checkliste für die Eröffnung eines Bankkontos in Deutschland. Handreichung der Diakonie Deutschland

September 2016

Die Diakonie Deutschland hat eine Checkliste veröffentlicht, die die Einrichtung eines Bankkontos in Deutschland Schritt für Schritt nachvollziehbar macht. Schwerpunktmäßige Zielgruppe sind Personen ohne festen Wohnsitz sowie Asylsuchende und Geduldete. 

In der Handreichung wird unter anderem erläutert, welche Leistungen ein Basiskonto bietet, wer ein Basiskonto eröffnen kann, unter welchen Voraussetzungen die Beantragung erfolgt und unter welchen Bedingungen ein Antrag gegebenenfalls abgelehnt werden kann.

Zur Handreichung gelangen Sie hier.

Adressenverzeichnis: Kontakte für die Unterstützung von Flüchtlingen mit Behinderung

Juli 2016

Um Flüchtlingen mit Behinderung die Suche nach Kontaktadressen im Bedarfsfall zu erleichtern, liegt jetzt eine Übersicht mit entsprechenden Adressen für Sachsen-Anhalt vor. 

Zur Adress- und Kontaktliste siehe hier bzw. in der entsprechenden Themenrubrik dieses Portals.

Juli 2016

Mit dem sechsminütigen Kurzfilm "Asyl in Deutschland - Die Anhörung" ist der Initiative von Kölner Filmproduzenten und des Kölner Flüchtlingsrats e. V. eine detailreiche, anschauliche und gut verständliche Visualisierung des Anhörungsverfahrens beim BAMF gelungen. Nicht ganz unproblematisch erscheint hingegen die konsequente Anrede in der Du-Form.

Der Kurzfilm ersetzt nicht die ausführliche rechtliche Beratung und Vorbereitung, wie sie in Sachsen-Anhalt etwa im Rahmen der Asylverfahrensberatung der Caritas in der Landeserstaufnahme (ZASt) Halberstadt geleistet wird. Er ist ohne Zweifel aber eine wertvolle Ergänzung in der Beratungsarbeit und gute Alternative zum offiziellen BAMF-Video (20 min.).

Der Film steht in insgesamt 14 Sprachen zur Verfügung.

Neue mehrsprachige Publikationen des Justizministeriums zum Thema Opferhilfe und Opferrechte

Foto: Ministerium für Justiz und Gleichstellung

Juli 2016

Das Ministerium für Justiz und Gleichstellung hat eine Reihe von Publikationen zum Thema Opferhilfe und Opferrechte herausgegeben. Zielgruppenspezifisch wurden die neuen Handreichungen sowohl in mehreren Fremdsprachen als auch teilweise in Leichter Sprache sowie in Text-Bild-Kombination publiziert.

Der Flyer „Opferhilfe / Zeugenbetreuung“ liegt in Deutsch sowie weiteren acht Sprachen vor.

Auch das Faltblatt „Anti-Gewalt-Training“ ist neben Deutsch auch in weiteren acht Sprachen erhältlich.

Die Broschüre „Opferschutz - Opferschützen Sachsen-Anhalt“ enthält Informationen und Adressen zu verschiedensten Aspekten der Opferhilfe. Diese Broschüre liegt auch in Leichter Sprache vor.

Auf der Website des Justizministeriums zum Opferschutz in Sachsen-Anhalt werden kontinuierlich Informationen zum Thema zusammengetragen.

Die genannten Publikationen können in Printform (Flyer) direkt bei der Pressestelle des Ministeriums für Justiz und Gleichstellung angefordert werden unter der E-Mail-Adresse presse@mj.sachsen-anhalt.de

Juli 2016

Die Gemeinnützige Gesellschaft zur Unterstützung Asylsuchender e. V. (GGUA Flüchtlingshilfe) hat die neuesten und bevorstehenden Änderungen in den Zugängen zu bestimmten Leistungen und Möglichkeiten für Asylsuchende kompakt zusammengetragen.

Die Handreichung mit dem Titel "Bleibeperspektive. Kritik einer begrifflichen Seifenblase" trägt wichtige Aspekte der Änderungen seit dem Asylpaket I fundiert und kritisch zusammen.

Zum ganzen Artikel siehe hier.

Die GGUA Münster mit dem Projekt Q "Qualifizierung der Flüchtlingsberatung" ist hier zu erreichen.

Neuerscheinung: Wie wir leben wollen - Texte für Solidarität und Freiheit (Hg. v. Matthias Jügler, Suhrkamp Verlag 2016)

7. Juli 2016

Im  Suhrkamp-Verlag ist jetzt ein neuer Sammelband mit Texten einer jungen Generation von Autorinnen und Autoren erschienen, die die Frage nach Heimat, Fremde und Identität stellen. Sie blicken auf die eigenen Wurzeln – Iran, Indien, Sri Lanka, Westjordanland, Bosnien, Ost- oder Westdeutschland – und die ihrer Eltern. Sie ergründen die Ängste der aus ihren Ländern Geflüchteten und die der sorgenvollen Bürger. Sie klagen an und versuchen zu verstehen, sind wütend und mitfühlend, sind ratlos und fordern zum Umdenken auf. Wie wir leben wollen versammelt herausragende Stimmen junger deutscher Gegenwartsliteratur. 

In literarischen und essayistischen Originalbeiträgen zeichnen die Autorinnen und Autoren voll Sehnsucht, Wut und Engagement ein Bild unserer Gesellschaft, wie es aktueller nicht sein könnte.

Mit Texten von Shida Bazyar, Kristine Bilkau, Bov Bjerg, Nora Bossong, Jan Brandt, Micul Dejun, Ulrike Draesner, Roman Ehrlich, Lucy Fricke, Mirna Funk, Heike Geißler, Lara Hampe, Franziska Hauser, Heinz Helle, Svenja Leiber, Édouard Louis/Geoffroy de Lagasnerie und Hinrich Schmidt-Henkel, Inger-Maria Mahlke, Matthias Nawrat, Markus Orths, Maruan Paschen, Philipp Rusch, Saša Stanišic, Stephan Thome, Senthuran Varatharajah, Julia Weber sowie Matthias Jügler (Hg.).

Zur Leseprobe siehe hier (Seite des Suhrkamp-Verlages)

Aktuelles für neu Zugewanderte und Flüchtlinge - Bundesweite Publikationen und Angebote für Sachsen-Anhalt

Grundständige Informationen zu Versicherungsoptionen in mehreren Sprachen - auch und speziell für neu Zugewanderte

Juni 2016

Das Verbraucherportal transparent-beraten.de bietet auf seiner Website aktuelle Informationen zu allen Fragen, die die Versicherung betreffen. In Zusammenarbeit mit einem Übersetzungsbüro steht nunmehr eine Seite zur Verfügung, auf der sich auch neu Zugewanderte Informationen und Überblick zu den wichtigsten Versicherungen in Deutschland verschaffen können - derzeit in vier Sprachen.

In übersichtlich gegliederten Kapiteln werden die einschlägigen Versicherungsoptionen für Bereiche wie Krankenversicherung, Haftpflichtversicherung, Rentenversicherung, Lebensversicherung u. a. vorgestellt und erläutert. Zentrale Adressatengruppe sind neu Zugewanderte.

Das Verbraucherportal ist unabhängig und werbefrei.

Neuerscheinung: Lernhefte zum deutschen Grundgesetz (Deutsch, Arabisch, Persisch)

Foto: Fink-Verlag

Juni 2016

Der Fink-Verlag hat jetzt ein 20-seitiges, bebildertes "Lernheft" publiziert, das in den Sprachen Deutsch, Arabisch und Persisch Basisinformationen zum Deutschen Grundgesetz für neu Ankommende bzw. Flüchtlinge vermittelt.

Der Titel der Publikation lautet: ‚GRENZEN ERFAHREN – BRÜCKEN BAUEN’. Laut Verlag soll sie der Vermittlung von Werten, Lebensweisen und Gesetzen, im Ergebnis dem Integrationsgedanken dienen. Entstanden ist die Lernhilfe durch viele Akteure. Sozialarbeiter, Ehrenamtliche, Geistliche, Lehrer, Polizisten, Flüchtlinge und Schüler einer VABO-Klasse haben über ihre Erfahrungen und Einschätzungen, Probleme und Herausforderungen berichtet. Auf diese Weise entstand ein Lernheft zum Thema Grenzerfahrungen und mit dem Ziel, Brücken zwischen unterschiedlichen Menschen, Kulturen und Religionen zu bauen.

Das neue Lernheft ist Teil der Integrations-Initiative www.wir-zusammen.de der deutschen Wirtschaft. Es kann über den Onlineshop www.der-fink-verlag.de bestellt werden. Weitere Informationen zu verwandten Publikationsreihen vermittelt die Verlagswebsite.

 

Neu erschienen: Ratgeber für Flüchtlingseltern und Flüchtlingshelfer der Bundespsychotherapeutenkammer

Juni 2016

Die Bundespsychotherapeutenkammer hat zwei neue Ratgeber veröffentlicht, mit denen eine wichtige Versorgungslücke bezüglich Informiertheit und Orientierung neu Ankommender weiter geschlossen wird.

Der BPtK-Ratgeber „Wie kann ich traumatisierten Flüchtlingen helfen“ richtet sich an haupt- und ehrenamtliche Helfer, die wissen möchten, wie sich traumatische Erkrankungen bemerkbar machen und wie sie mit geflüchteten Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen umgehen können, die Schreckliches erlebt haben.

Ergänzend wendet sich der BPtK-Ratgeber „Wie helfe ich meinem traumatisierten Kind?“ an Eltern von Flüchtlingskindern, die wissen möchten, wie sie ihrem Kind helfen können, wenn es Schreckliches erlebt hat. Der Ratgeber enthält Informationen darüber, wie sich traumatisierte Kinder je nach Alter verhalten und zeigt an vielen konkreten Situationen, wie Eltern richtig reagieren können.

Die BPtK hat ihren „Ratgeber für Flüchtlingseltern“ auch ins Arabische übersetzen lassen. Außerdem liegt eine englischsprachige Version vor.

Beide Publikationen können auch auf der Website des BPtK bestellt werden.

Mehrsprachige Informationen des Bildungsministeriums zur Schulpflicht in Sachsen-Anhalt: Ein Ratgeber für Flüchtlinge mit Kindern

Juni 2016

Das Ministerium für Bildung des Landes Sachsen-Anhalt hat jetzt einen neuen Flyer mit Basisinformationen zur schulischen Bildung und Ausbildung herausgebracht. Das Informationsangebot unter Einbindung des Landesnetzwerk der Migrantenorganisationen e. V. und der Servicestelle Interkulkturelles Lernen in Kita und Schule enthält kurze Antworten zu häufig gestellten Fragen

Wichtiger Mehrwert: Der Flyer liegt jeweils in deutscher, englischer, französischer sowie arabischer Sprache vor. 

„Das Angebot ist ein wichtiger Ratgeber und eine Orientierungshilfe für die Familien und entlastet gleichzeitig die Erstaufnahmeeinrichtungen bei der Information der Eltern schulpflichtiger Kinder. Die schulische Bildung von Kindern mit einem Fluchthintergrund ist unabhängig von ihrer Bleibeperspektive grundlegend für die Persönlichkeitsentwicklung und für alle weiteren Integrationsanstrengungen“, so Bildungsminister Tullner.

Working Paper 66 (BAMF): Unterstützungsmaßnahmen für Schutzberechtigte - Die Förderung der Integration in den Arbeitsmarkt

Mai 2016

Die Studie beleuchtet die integrations- und arbeitsmarktpolitischen Instrumente, mit denen die soziale und ökonomische Absicherung von Schutzberechtigten in Deutschland gewährleistet werden soll. 

Ergänzend zu den arbeitsmarktpolitischen Instrumenten profitieren Schutzberechtigte auch durch Integrationskurse, durch die sie Zugang zu umfassenden Sprach- und Orientierungskurs haben.

Das IQ-Netzwerk und das ESF-BAMF-Programm sind weitere Instrumente zur Integration in den Arbeitsmarkt, von denen auch Schutzberechtigte Gebrauch machen können. Sie können dadurch die Gleichwertigkeit der im Ausland erworbenen Qualifikationen feststellen lassen und haben zudem auch Zugang zu berufsbezogenen Sprachkursen. 

Ein Fokus der Studie liegt auf Maßnahmen zur Arbeitsmarktintegration von Flüchtlingen. Zur Broschüre hier.

Neuerscheinung: Lernhefte zum deutschen Grundgesetz (Deutsch, Arabisch, Persisch)

Juni 2016

Der Fink-Verlag hat jetzt ein 20-seitiges, bebildertes "Lernheft" publiziert, das in den Sprachen Deutsch, Arabisch und Persisch Basisinformationen zum Deutschen Grundgesetz für neu Ankommende bzw. Flüchtlinge vermittelt.

Der Titel der Publikation lautet: ‚GRENZEN ERFAHREN – BRÜCKEN BAUEN’. Laut Verlag soll sie der Vermittlung von Werten, Lebensweisen und Gesetzen, im Ergebnis dem Integrationsgedanken dienen. Entstanden ist die Lernhilfe durch viele Akteure. Sozialarbeiter, Ehrenamtliche, Geistliche, Lehrer, Polizisten, Flüchtlinge und Schüler einer VABO-Klasse haben über ihre Erfahrungen und Einschätzungen, Probleme und Herausforderungen berichtet. Auf diese Weise entstand ein Lernheft zum Thema Grenzerfahrungen und mit dem Ziel, Brücken zwischen unterschiedlichen Menschen, Kulturen und Religionen zu bauen.

Das neue Lernheft ist Teil der Integrations-Initiative www.wir-zusammen.de der deutschen Wirtschaft. Es kann über den Onlineshop www.der-fink-verlag.de bestellt werden. Weitere Informationen zu verwandten Publikationsreihen vermittelt die Verlagswebsite.

 

„Ratgeber Gesundheit für Asylsuchende in Deutschland“ veröffentlicht

Februar 2016

Das Bundesministerium für Gesundheit hat den „Ratgeber Gesundheit für Asylsuchende in Deutschland“ veröffentlicht. Der Ratgeber wurde in Zusammenarbeit mit dem Ethno-Medizinischen Zentrum e.V. und in enger Abstimmung mit den zuständigen Behörden aus Bund und Bundesländern erstellt.

Der Gesundheitsratgeber erscheint in Deutsch, Englisch, Arabisch, Kurdisch (Kurmanci) und Paschtu. Damit ist er in den Sprachen erhältlich, die Asylsuchende am häufigsten sprechen.

Weitere Informationen sowie den Ratgeber als PDF zum Download finden Sie unter www.bmg.bund.de/online-ratgeber-fluechtlinge

"Ankommen" in Deutschland - Eine App speziell für Flüchtlinge

Januar 2016

Sie sind als Flüchtling nach Deutschland gekommen? Die App "Ankommen" begleitet Sie in Ihren ersten Wochen.

Sie können hier selbst Deutsch lernen. Sie erfahren viel über Deutschland, welche Regeln gelten hier und worauf sollten Sie achten. Sie bekommen die wichtigsten Informationen über das Asylverfahren, über Wege in Ausbildung und Arbeit. In fünf Sprachen, werbefrei, kostenlos und offline nutzbar.

Die App ist ein Angebot des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge, das gemeinsam mit der Bundesagentur für Arbeit und dem Goethe-Institut die Inhalte bereitgestellt hat. Der Bayerische Rundfunk hat die App realisiert und mit redaktionell-didaktischer Beratung unterstützt.

Die App Ankommen im Überblick:
- Deutsch lernen. Ein Grundsprachkurs vom Goethe Institut zum Selbstlernen. Mit vielen Übungen zum Hören, Schreiben und Lesen.
- Informationen zum Asylverfahren. Schritt für Schritt von der Registrierung bis zur Anhörung. Zusammengestellt vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge.
- Wege in Ausbildung und Arbeit. Zusammengestellt von der Bundesagentur für Arbeit.
- Leben in Deutschland. Von praktischen Tipps bis hin zu Einblicken in Werte und Regeln für das Zusammenleben in Deutschland. Mit Hinweisen von Menschen, die schon länger in Deutschland angekommen sind.
- Ein Stream mit täglichen Angeboten zum Lernen und Lesen.
- Intuitive Bedienung

Die Inhalte der App geben die Rechtslage zum Stand Mitte Dezember 2015 wieder.

HelpTo - Das Serviceportal für Flüchtlinge und Bedürftige ist gestartet

Januar 2016

Täglich kommen neue Flüchtlinge aus den Kriegs- und Krisengebieten der Welt zu uns. Eine gute Aufnahme und Integration in Deutschland hängt von uns allen ab.

HelpTo bringt Flüchtlinge, Initiativen, engagierte Bürgerinnen und Bürger, Organisationen, Unternehmen und Kommunen zusammen. Egal, ob es sich um Sachspenden, Zeitspenden, ehrenamtliche Hilfe, Arbeitsangebote oder Wohnungsvermittlungen handelt. Natürlich ist HelpTo auch für allen anderen Bedürftigen nutzbar.

HelpTo ist ein gemeinnütziges Projekt, wir sind unabhängig und überparteilich. HelpTo wird vom Verein Neues Potsdamer Toleranzedikt betrieben. Das Projekt wird finanziert durch Spenden, Mitgliedsbeiträge, Kooperationsverträge, Sponsoring und Förderungen.

HelpTo ist ein kostenloses Angebot und soll von jedem genutzt werden können. Dafür brauchen wir Eure Unterstützung. Werdet Unterstützer und helft HelpTo! Oder unterstützt uns mit einer Spende. Ihr wollt uns als Person, mit Eurer Organisation, Eurer Firma oder auf andere Weise unterstützen? Schreibt uns an kontakt@helpto.de.

Ab sofort: SiSA - Sprachmittlung in Sachsen-Anhalt

(Bild: LAMSA e.V.)

März 2016

Migrantinnen und Migranten in Sachsen-Anhalt können ab sofort von einem wichtigen Service profitieren - der telefonischen Sprachmittlung und Organisation von Sprachmittlern für Veranstaltungen und Begleitungen in Sachsen-Anhalt (SiSA). Die Hotline lautet: +49 345 21389399.

Der Service ist ein Gemeinschaftsprojekt, das federführend vom Landesnetzwerk der Migrantenorganisationen (LAMSA) e. V. angeboten wird. Kooperationspartner sind die Hallesche Interkulturelle Initiative, der Verband der Migrantenorganisationen Halle und die Integrationshilfe Sachsen-Anhalt.

Der Service unterstützt bei der Kommunikation mit Behörden und Ärzten, aber auch in anderen Lebenssituationen, z.B. im Sportverein oder bei der Wohnungssuche.

In einigen Sprachen werden noch Unterstützer gesucht, so für Tigrinja, Somali, Farsi, Paschtu und andere. Angebote zur Unterstützung können an LAMSA direkt gerichtet werden unter sprachmittler@lamsa.de oder telefonisch unter +49 345 21389390.

SiSA - wenn es um Kommunikation geht!

Videos mit Praxistipps für ehrenamtliche Sprachlehrer und -lehrerinnen

April 2016

Wie Flüchtlinge im Spracherwerb durch Ehrenamtliche unterstützt werden können, stellen jetzt mehrere Videos vor. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, sich hier Anregungen für die Sprachmittlung zu holen.

Zu den Videos gelangen Sie über den Videokanal youtube oder über den Migrationswegweiser "Willkommen in Magdeburg".

Informationen für Flüchtlinge durch die Verbraucherzentrale Sachsen-Anhalt e. V.

April 2016

Die Verbraucherzentrale Sachsen-Anhalt e.V. stellt ab sofort mehrsprachige Informationen für Flüchtlinge bereit, die anbieterunabhängig über eine Auswahl verbraucherrechtlicher Fragen in folgenden Bereichen des Alltags aufklären:

·         Verträge an der Haustür oder außerhalb eines Geschäftsraumes

·         Kontoeröffnung

·         Medizinische Versorgung

·         Mobilfunk: Verträge und Tarife

·         Geldtransfer-Dienste

·         Unterwegs mit Bus und Bahn.

Ziel der Verbraucherzentrale ist es, ratsuchende Flüchtlinge unter anderem darüber zu informieren, was es vor dem Abschluss eines Mobilfunk-Vertrages zu beachten gilt oder welche Rechte Asylsuchende hinsichtlich der Eröffnung eines Girokontos haben. Bereitgestellt werden die Hinweise für Flüchtlinge zum Download in den Sprachen Arabisch, Französisch, Farsi und Serbisch. Die Übersetzung der Texte erfolgte mit freundlicher Unterstützung der „SiSA-Sprachmittlung in Sachsen-Anhalt“.

neu: Piktobuch für geflüchtete Menschen und ihre Unterstützer

Januar 2016

Es tut sich im Moment viel im Bereich der visuellen Bildsprache, die neu Ankommenden in Deutschland den Weg durch den sprachlichen Dschungel lichten soll. Dazu gehört neben dem Medizinischen Taschen-Pocket des Bruckmeier-Verlags auch das ca. 600 Piktogramme und Illustrationen umfassende neue Übersetzungshandbuch "Piktobuch" für viele Themenbereiche des Alltagslebens.

Mit seinen Piktogrammen ist laut Herstellungsteam "für Menschen bestimmt, welche nicht die deutsche Sprache sprechen, sich nicht artikulieren und ausdrücken können: woher sie kommen, wer sie sind und welche Bedürfnisse sie haben."

Nähere Informationen und Bestellmöglichkeiten gibt es hier.

Taschenwörterbuch für das Arzt-Patient-Gespräch in 14 (!) Fremdsprachen jetzt in 2. Auflage

Januar 2016

Gespräche zwischen Ärzten und Patienten sind immer schon Teil der Behandlung: Je genauer Symptome beschrieben werden können, umso zielgenauer können Diagnosen und Therapie ausfallen.

Passgenau für die neu entstandenen Bedarfe an präziser Kommunikation in tausenden medizinischen Versorgungsstützpunkten ist der jetzt bereits in 2. Auflage erschienene Dolmetscher Medizin pocket vom Börm Bruckmeier Verlag.

In 14 Fremdsprachen finden Ärzte, Medizinstudenten, Krankenpflegekräfte hier im Pocket-Format über ganze 580 nach Sprachen geordnete Bausteine für das ärztliche Aufnahmegespräch (zu Anamnese, Untersuchung, Diagnose und Behandlung) und mit übersichtlicher thematischer Gliederung der einzelnen Behandlungsbereiche - von "Allergien" bis zu "Vergiftungen".  

Zu den Produktdetails siehe hier.