Förderung der Integration von Menschen mit Migrationshintergrund

Ausführlicher Titel der Richtlinie

"Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung der Integration von Menschen mit Migrationshintergrund (Integrationsrichtlinie)"

Kurzbeschreibung

Im Rahmen der Integrationsrichtlinie können insbesondere gemeinwesenorientierte Projekte vorwiegend auf lokaler Ebene gefördert werden, die der Eingliederung von Migrantinnen und Migranten in die örtliche Gemeinschaft dienen. Die Projekte sollten die einheimische Bevölkerung einbeziehen, ehrenamtliches Engagement fördern sowie Strukturen der Selbstorganisation Zugewanderter stärken. 

Folgende Handlungsfelder sollten abgedeckt werden:

  • Aufbau von Kontakten zwischen Einheimischen und Zuwanderern, insbesondere im Hinblick auf die verbesserte Akzeptanz bei der einheimischen Bevölkerung sowie der Verhinderung von Fremdenfeindlichkeit
  • Stärkung der aktiven Partizipation der Zuwanderer am gesellschaftlichen und politischen Leben (zum Beispiel durch Heranführung an Sport- und andere Vereine, Volkshochschulen, Jugendclubs, Mehrgenerationenhäuser)
  • Aktivierung und Verfestigung der Selbsthilfekräfte der Zuwanderer sowie die Stärkung ihrer Potenziale und Kompetenzen
  • Interkulturelle Öffnung und Förderung interkultureller Kompetenzen bei Zuwanderern und der Aufnahmegesellschaft.

Wer kann einen Antrag stellen?

Den Antrag stellen können juristische Personen, insbesondere Migrantenorganisationen, Vereine und Verbände der Migrationsarbeit sowie Verbände der Freien Wohlfahrtspflege mit Sitz in Sachsen-Anhalt; in Ausnahme auch nicht rechtsfähige Personenvereinigungen.

Umsetzung 

Landesverwaltungsamt

Förderhöhe

Projektförderung als nicht rückzahlbarer Zuschuss für inhaltlich und zeitlich abgegrenzte Vorhaben; Anteilsfinanzierung (bis zu 85% der zuwendungsfähigen Ausgaben); maximal 50.000 Euro

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