Menu
menu

Corona-Krise: Netzwerk LAMSA unterstützt migrantische Eltern

Das Landesnetzwerk Migrantenorganisationen Sachsen-Anhalt (LAMSA) hat auf seine bewährten und neuen Angebote hingewiesen, mit denen vor allem migrantische Eltern in der Corona-Krise unterstützt werden können.

So werde es über das Projekt NEMSA+ auch in dieser Zeit möglich sein, dass Beratungen telefonisch oder online stattfinden. „Wenn die migrantischen Eltern ein Anliegen haben, können sie uns ansprechen. Kontakte finden sie auf der Webseite www.nemsa.de“, betonte LAMSA in einer Pressemitteilung. Da die Vereinbarkeit von Kinderbetreuung und Arbeit im Homeoffice häufig zu einem erhöhten Stresslevel innerhalb der Familien führe, werde noch im Januar eine Online-Veranstaltung dazu angeboten. Ferner sollen ab Februar digitale Endgeräte zum Ausleihen zur Verfügung stehen, um migrantischen Familien eine digitale Teilhabe zu ermöglichen.

Außerdem steht das Projekt SISA bereit, wenn Migrantinnen und Migranten Hilfe bei der Bewältigung sprachlicher Hürden etwa beim Verstehen behördlicher Briefe, Elterninformationen der Schulen oder bei Impfterminen benötigen. Betroffene können sich werktags zwischen 8 und 16 Uhr an die Sprachmittlungshotline (Telefon: +49 345 21389399) wenden. Der Anrufer wird je nach seiner Sprache zu einem ehrenamtlichen Dolmetscher weitervermittelt.

Die Pandemie und fehlende Sprachkenntnis würden laut LAMSA eine gesellschaftliche Teilhabe von Migrantinnen und Migranten unmöglich machen. Dass die Integrationsbemühungen durch die Lockdowns vernachlässigt werden, dürfe nicht passieren, sagte Vorstandsvorsitzender Nguyen Tien Duc.

Kontakt: Mamad Mohamad, Geschäftsführer des LAMSA e.V., Telefon: +49 345 17194051, E-Mail: mamad.mohamad@lamsa.de